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Woran erkennt man, ob ein Lernspielzeug später auch benutzt wird?

gefragt von SinalinaSinalina am 14.02.2008 um 9:21 Uhr

Meine Freundin ist manchmal schier am Verzweifeln, weil sie oft Lernspielzeug kauft, das ihre Tochter ein, zwei Mal anrührt und dann nicht mehr beachtet. Ist auch teuer auf Dauer. Wie kann man da vorher etwas sicherer sein, dass das Spielzeug auch benutzt wird?


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Taraa
beantwortet von Taraa am 14. Februar 2008 09:27
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Du kannst Dir nie sicher sein!

Nach dem es mir ähnlich wie Deiner Freundin ging, halte ich es jetzt so: vor dem Kauf die Dinge in die Hand nehmen und ernsthaft überlegen für was dieses Spielzeug alles zu gebrauchen ist.

Je einfacher die Gegenstände gestrickt sind um so vielseitiger sind sie. D.h. ein Stock kann ein Schwert, eine Angel oder ein Kochlöffel sein. Ein Eimer kann ein Topf, ein See eine Höhle sein....

Ich hoffe Du verstehst was ich meine .... Viel Spaß


andreas48
beantwortet von andreas48 am 14. Februar 2008 09:28
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je mehr Spielzeug vorhanden ist..egal was für welches, desto mehr bleibt liegen, weil das Kind einfach übersättigt ist....das beste lernspielzeug sind die eltern, die sich mit dem Kind beschäftigen und ihm dabei das Leben beibringen


Wieselchen1
beantwortet von Wieselchen1 am 14. Februar 2008 09:29
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Lasst das Kind durchs Leben lernen. Mein Sohn hat auch kaum mit Lernspielzeug gespielt, trotzdem hat er sich gut entwickelt. Er spielt aber lieber mit den Kochtöpfen seines Vaters, mit raschelndem Papier mit Wachmitteltonnen und Steinen. Er malt mit uns, bastelt mit uns, schnippelt mit seiner Kinderschere, streicht mit uns die Wände an, tobt durch den Garten..... Er macht alles mit. Aber am liebsten gemeinsam mit uns


purushajan
beantwortet von purushajan am 14. Februar 2008 11:54
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meine überzeugung: je weniger gekauftes spielzeug, desto wacher und fantasievoller nimmt das kind seine umwelt wahr. für meine nichte ist alles spielzeug: das essen, das besteck, die offene waschmaschine, der staubsauger ... und so war es auch bei mir selbst. ich finde ein stück gefundene rinde viel schöner als segelschiff zu verwenden als ein gekauftes und geschnitzes stück holz. das hat auch michael ende so schön in momo geschildert, als man momo die "perfekte puppe" schenken wollte, die fürchterlich langweilig war.

Kommentar von Nordfriesin am 15. Februar 2008 22:07

DH!!!


Katzentatze
beantwortet von Katzentatze am 14. Februar 2008 09:29
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Etwas kaufen, was genug Raum für Phantasie läßt. Auf bunte Knöpfchen drücken, ist für viele Kinder sehr schnell langweilig. Das Leben selbst bietet so viele Anreize zum Lernen, da braucht man solche Spielzeuge nicht. Sie sollte lieber Dinge wie Lego/Duplo holen. Das regt die Phantasie an.



Kajjo
beantwortet von Kajjo am 14. Februar 2008 09:59
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Spielzeug sollte sehr gezielt ausgesucht werden, insbesondere auch danach, ob man damit gut SPIELEN kann. Der Lerneffekt muß nebenbei eintreten und nicht die Hauptsache sein.

Ich vermute, daß Deine Freundin viel zu viel Spelzeug schenkt und durch den Überfluß die einzelnen Teile ihre Bedeutung verlieren. Das ist sogar sehr nachteilig, weil so keine emotionalen Bindungen zu den Spielzeugen entstehen können.

Sie sollte weniger das Superkind züchten wollen, sondern dafür sorgen daß das Kleine Spaß hat und Lebensfreude hat. Lernen tut man durch Beobachtung, Nachahmung und pfiffige Eltern, nicht durch das 1001. Spezialspielzeug.


anonym
beantwortet von visulant am 15. Februar 2008 11:18
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ich glaube auch das deine freundin eher zuviel gekauft hat. wenn die bude voll ist, kann sich das kind nicht entscheiden. "lernspielzeug" klingt auch eher nach speziellem spielzeug. also solches, das nur auf wenige arten benutzt werden kann (vielleicht kinderlaptop oder sowas?). wie auch immer: ich habe beobachtet, daß einfaches und wenig spielzeug gut ist. zum beispiel können bauklötzer hochgestapelt, zum städtbau oder als mosaik verwendet werden. das hat also hohen spielwert. die einfachen sachen sind oft besser, weil sie unterschiedlich genutzt werden können. sehr schön auch, wenn spielzeug selbstgemacht ist. zum beispiel in den rand eines rundes stullenbretts in gleichmäßigen abständen nägel schlagen und einen haufen bunter gummis hinzugeben. die werden dann von den kindern über die nägel gespannt, das gibt schöne muster. und wenn das kind die nägel selbst miteinschlagen konnte, ist es super stolz. oder ein selbstgebasteltes memory (kind malt bilder, die im copyshop kopiert und auf pappe gezogen wird), oder, oder, oder. selbstgemachtes macht stolz, kreativ und ist nicht so teuer. allerdings kenn ich auch das gefühl, wenn man in dem spielzeugladen steht und die schöne sachen sieht. vielleicht sollte sie das kind mal mitnehmen zum einkauf und beobachten was ihr gefällt, auch ein gespräch mit den kindergärtnerinnen kann aufschluß geben. aber ich würde erstmal einen einkaufsstopp verordnen ;-)


anonym
beantwortet von Nordfriesin am 15. Februar 2008 22:08
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Häufig sind Kinder einfach schlichtweg überhäuft mit Spielzeug! Weniger ist mehr!!!!


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