Woran erkennt man einen Herzinfarkt?

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3 Antworten

Schmerzen in der Brust, bei Männern meist ausstrahlend in den linken Arm, bei Frauen hingegen eher ausstrahlend in den Oberbauch oder den Kiefer. Weiterhin Atemnot und manchmal auch Übelkeit und Erbrechen. Das sicherste Zeichen sind aber die Schmerzen in der Brust, meist ein Druck oder Stechen, wobei die Schmerzen auch anders empfunden werden können, z.B. als Summen. 

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Starke Schmerzen vor allem in der Brustregion und den Extremitäten, die länger als 5min anhalten, ein starkes Einengungsgefühl (also ein starker Druck auf die Brust (im Herzbereich)), Angst (mit Schweißausbrüchen), Atemnot, Übelkeit und heftiges Brennen.

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Quelle: Wikipedia

Die meisten Patienten klagen über Brustschmerzen unterschiedlicher Stärke und Qualität. Typisch ist ein starkes Druckgefühl hinter dem Brustbein (retrosternal) oder Engegefühl im ganzen Brustkorb (als ob „jemand auf einem sitzen würde“). Auch stechende oder reißende Schmerzen werden beschrieben. Die Schmerzen können in die Arme (häufiger links), den Hals, die Schulter, den Oberbauch und den Rücken ausstrahlen. Oft wird von einem „Vernichtungsschmerz“ gesprochen, der mit Atemnot, Übelkeit und Angstgefühl („Todesangst“) einhergeht.

Im Gegensatz zum Angina-pectoris-Anfall bessern sich diese Beschwerden oft nicht durch Anwendung von Nitroglycerin.

Frauen sowie ältere Patienten zeigen im Vergleich zu Männern bzw. jüngeren Patienten häufiger atypische, diffusere Symptome;[30] häufig sind es Atemnot, Schwäche, Magenverstimmungen und körperliche Erschöpfungszustände.[31] Erschöpfung, Schlafstörungen und Atemnot wurden als häufig auftretende Symptome genannt, welche bereits bis zu einem Monat vor dem eigentlichen Infarktereignis auftreten können. Schmerzen im Brustkorb können bei Frauen eine geringere Voraussagekraft haben als bei Männern.[32]

Manche Herzinfarkte verursachen keine, nur geringe oder untypische Symptome und werden manchmal erst zu einem späteren Zeitpunkt diagnostiziert, z. B. anlässlich einer EKG-Untersuchung. So wurde ein Teil der in den 30 Jahren der Framingham-Studie diagnostizierten Infarkte nur auf Grund der routinemäßig angefertigten EKG festgestellt, fast die Hälfte von ihnen war ohne Symptome verlaufen („stille“ oder „stumme“ Infarkte). Der Anteil unbemerkter Infarkte war bei Frauen (35 %) höher als bei Männern (28 %).

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