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Woran erkennt man eine Höhenkrankheit und ab welcher Höhe entsteht sie?

gefragt von dargent am 30.10.2009 um 14:01 Uhr

Woher kommt das mit der Höhenkrankheit?


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Agnes10
beantwortet von Agnes10 am 30. Oktober 2009 14:02
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Es wird einem schwindelig in der Höhe. Das können schon drei Leiterstufen sein. Höhenkrankheit ist wohl einfach eine Angststörung. Erfahrung irgendwann mal gemacht......

Kommentar von 4fe99d19f82e3e6bff53acedf208b0ddsmallNarva am 30. Oktober 2009 14:07

Was Du meinst ist die Höhenangst das ist aber etwas ganz anderes.


Narva
beantwortet von Narva am 30. Oktober 2009 14:03
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Als Höhenkrankheit (auch D'Acosta-Krankheit, nach José de Acosta) bezeichnet man einen Komplex von Symptomen, der bei Menschen auftritt, die sich in große Höhe begeben, z. B. beim Besteigen von Bergen über etwa 2000 m. In Lateinamerika, wo zahlreiche große Städte wie La Paz, Cuzco oder Quito in den Anden auf einer Höhe bis über 3000 m liegen, ist die Höhenkrankheit, Soroche genannt, ein ständiges Problem für viele Einheimische und Reisende, nicht nur eines für Bergsteiger.

Symptome der Höhenkrankheit sind Kopfschmerzen, Appetitverlust, Übelkeit, Erbrechen, Müdigkeit, Atemnot, Schwindel, Ohrensausen, Schlafschwierigkeiten, Ödeme sowie verminderte Wasser- und Salzausscheidung.

Die Ursache liegt darin, dass der Luftdruck mit zunehmender Höhe absinkt, damit auch der Sauerstoff-Partialdruck. Dadurch verringert sich zunächst die Sauerstoffaufnahme in der Lunge. Es tritt eine Sauerstoffunterversorgung (Hypoxie) ein. Die körpereigene Atemregulation wirkt dem nicht entgegen, da sie vornehmlich auf den Kohlendioxidgehalt des Blutes reagiert. Dieser steigt bei abnehmendem Luftdruck aber nicht an. Der Körper kann sich innerhalb weniger Tage in gewissem Ausmaß an diese Situation anpassen, indem er mehr rote Blutkörperchen produziert. Diese Anpassung wird als Akklimatisation bezeichnet.

Die Hauptgefahr des geringen Druckes liegt jedoch darin, dass sich durch die Blutdruckerhöhung in der Lunge und anderen Körpergeweben (z. B. dem Gehirn) Flüssigkeit ansammelt (Ödem).

Bemerkt man beim Bergaufstieg akute Symptome der Höhenkrankheit, sollte man sofort absteigen oder sich in schweren Fällen in geringere Höhe bringen lassen, da sich die Symptome auch beim Verweilen auf gleicher Höhe meist noch verstärken und sogar zum Tod führen können. Quelle Wiki



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