Woran erkennt der Schaffner die Gültigkeit eines DB-Tickets?

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5 Antworten

Die Frage, ob man Bahnfahrkarten einfach kopieren und somit fälschen kann, ist nicht so einfach zu beantworten! Und dazusagen muss man auch, dass eine solche Fälschung eine Straftat ist. Aber nun zur Frage: Geht es überhaupt?

Zum einen bestehen die Bahnfahrkarten aus einem gewissen Papier. Der Schaffner, der täglich hunderte davon in die Hand bekommt, wird merken, wenn es ein anderes Papier ist. Wenn man also eine ähnliche oder gleiche Papiersorte hätte, dazu einen guten Scanner und Drucker, wäre es wohl möglich, mit einer Fälschung durchzukommen. Es gibt immer noch eine Nummer, von der ich vermute, dass es sie nur einmal gibt. Aber die wird meines Wissens nicht kontrolliert. Trotzdem kann ich es ausdrücklich nicht empfehlen.

Übrigens, aus der schönen Toskana kann ich berichten, dass es dort am Kiosk Fahrkarten zu kaufen gab, für den Bahn-Regionalverkehr. Diese Fahrkarten waren überhaupt nicht fälschungssicher. Ob es nur vorbeugend war oder aufgrund von negativer Erfahrung - sie haben jedenfalls das Papier gewechselt, auf dem diese Fahrkarten gedruckt waren. Jetzt sind in das Papier kleine reflektierende Partikel mit eingestreut - Fäschung unmöglich.

Allzeit gute Fahrt wünscht Toskana-Kalle

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Kommentar von Jayoya303
25.01.2016, 17:00

Danke für den Hinweis...;)

Und Danke für die kompetente Antwort!

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Datum und Kind oder erwachsen steht da auch drauf , wo ist das schwer

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Kommentar von Jayoya303
11.11.2015, 16:38

Ich verstehe deine Antwort nicht.Meine Frage ist wie der Schaffner erfährt ob das Ticket nicht einfach kopiert ist?!

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Kommentar von ES1956
11.11.2015, 17:15

Wo ist das Problem, du kannst ein Onlineticket selbst ausdrucken.

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Bei Onlinetickets erkennt ein Schaffner nicht, ob es bspw. mehrfach ausgedruckt und von verschiedenen Personen genutzt wird, solange die Identifizierungskarten vorhanden sind (die theoretisch je nach Karte ja auch kopiert werden könnten). Allerdings hat jedes Onlineticket einen eindeutigen Barcode, welchen die Lesegeräte der Schaffner einlesen und speichern. In regelmäßigen Abständen (nach Dienstende) werden die Lesegeräte mit einer zentralen Datenbank der DB abgeglichen. Dort gibt es verschiedene Mechanismen, die dann erkennen, ob ein Ticket mehrfach genutzt wurde. Wird dies erkannt, bekommt der Ticketkäufer (der durch die Personalisierung ja bekannt ist), eine entsprechende Nachricht. Es ist auch möglich, dass das Onlinekonto gesperrt wird, sodass man darüber keine Fahrkarten mehr kaufen kann.

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Gültigkeit, welche Zuggattung (NV, IC/EC oder ICE), Strecke steht drauf, Anzahl der Reisenden, welche Klasse, bei Zugbindung auch noch die genauen Züge (bspw. Frankfurt 16:44 ICE 123 Hannover).
Es steht noch mehr auf der Karte, aber das sollte dem Schaffner doch reichen.

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 auf jeder Fahrkarte sind bestimmte Eckdaten drauf. preis, D´verkaufsdatum, zeit, Ort/ oder Preisstufe/ Zone, Hin oder Rückfahrt, Klasse, das alles prüft der Zugbegleiter;-)

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