maximu am 05.11.2008 um 18:43 Uhr
Mein Vater hat seit 3 Tagen furchtbare Rückenschmerzen, weigert sich aber natürlich zum Arzt zu gehen. ich befürchte, er hat einen Bandscheibenvorfall. Woran erkenne ich, ob es einer ist? Wie unterscheidet sich sowas von normalen starken Rückenschmerzen?

Unter einem Bandscheibenvorfall versteht man die plötzliche oder langsam zunehmende Verlagerung, bzw. den Austritt von Gewebe des Nucleus pulposus (= Gallertkern der Bandscheibe) einer Bandscheibe nach hinten in den Rückenmarkskanal (Spinalkanal) oder hinten-seitlich (Nervenwurzel). Hierbei kann es durch Druck auf Nervenwurzeln zu Schmerzen, Lähmungen und / oder Gefühlsstörungen kommen.
Bandscheibenvorfälle im Bereich der Lendenwirbelsäule (= LWS) treten wesentlich häufiger auf als Bandscheibenvorfälle im Bereich der Halswirbelsäule (= HWS).
Rückenschmerzen alleine sind kein Indiz für das Vorhandensein eines Bandscheibenvorfalles. Generell ist es sehr schwierig, die Ursachen von Rückenschmerzen ausfindig zu machen. Auch Röntgenbilder können nicht immer die erwünschte Klarheit verschaffen.
Quelle: http://www.dr-gumpert.de/html/bandscheibenvorfall.html
Hallo Ich hatte die ganze letzte Woche, es im Rücken...wohl ein eingeklemmter Nerv, oder ich habe mir unten was erkältet... Jetzt ist es wieder weg... Muss nicht immer die Bandscheibe sein
Gruß
entlasstung und weniger SChmerzen bei Stufenlagerung ( Beine im rechten Winkel alger [soll so aussehen wie sitzen nur in rückenlage =)]; sensibilitätsstörung (kribbeln in einem Bein, taubheisgefühl, ...); jenach dem wo die schmrzen /der Bandscheibenvorfall ist/vermutet wird gibt es verschiedene tests - bei genauerer beschreibung kann ich dir den Test auch durchgeben...

Starke Rückenschmerzen sind niemals normal. Ein Arzt kann mit entsprechenden Geräten feststellen, ob es isch um einen Bandscheibenvorfall oder anderes handelt. Wenn die Schmerzen stark genug sind, könnte Ihr dann einen Krankenwagen rufen und Dein Vater wird sich nicht mehr wehren...obs gesund ist. ist eine andere Frage...
Pestopappa am 5. November 2008 19:30 Schau mal... Nun fange ich mal an zu kritisieren.... Man ruft bei Schmerzen keinen Krankenwagen, man ruft einen Arzt... Der, so er mit seiner Schmerztherapie keinen fruchtbaren Boden erntet, einen Krankentransportwagen rufen kann, für den er eine Einweisung mitgibt. An GENAU dieser Erwartungshaltung sollte man streng arbeiten ! Denn: Genau das sind Kosten in unserem Krankensystem, die jeden Rahmen sprengen... Gerade gestern abend haben mein Kollege und ich über die Indikationsstellung von Rettungsmitteln diskutiert...
Unsere Patienten:
o Akoholmissbrauch.
o Übelkeit
o Schlafstörungen
o man achte drauf... Rückenschmerzen...
Man beachte das Patientenklientel... Keiner dieser Patienten brauchte einen "Krankenwagen"
Ich bin eher der Meinung, dass man eine Eigeteilung von mind. 80 % für Rettungsmittel zahlen sollte. Auch die Kliniken wären dadurch entlastet...
Über die Rückenschmerzen und deren Ursachen, da, so meine ich... Da haben wir ein ziemlich gleiches Fachwissen, das hier zu diskutieren... jeglichen Rahmen sprengt.
Marah am 5. November 2008 19:40 Meinst Du nicht, dass es übertrieben ist, diesen Text bei meiner Antwort abzuladen? Ich weiß nicht, wie es bei Euch läuft aber hier kann man die Rettungsnummer wählen und wird beraten, wie man weiter vorgeht und ob ein Krankenwagen wirklich nötig ist. Die geben einem dann auch die Nummer von einem ortsansässigen Arzt, wenn man die entsprechende Nummer nicht alleine findet. Ich verstehe also Dein Problem mit meiner Antwort nicht ganz...

Wenn er einen Bandscheibenvorfall hat geht er freiwillig zum Arzt...und wenn es auf allen vieren ist. Es sind seeeehr starke Schmerzen und es ist mit ausfällen der unteren Gliedmaßen sowie keine Kontrolle von Darm und Blase zu rechnen. Das ist aber nicht zwingend so!

er soll mal versuchen ein paar meter auf den zehenspitzen zu laufen. auch ein paar meter auf den fersen versuchen. kann er beides nicht könnte es ein bandscheibebvorfall sein. da sollte er aber sofort zum arzt.

Der geht irgendwann von alleine. Muß nur anständig weh tun. Viele Männer sind so.

wenn es ins Bein zieht wenn du das Bein nicht mehr hoch heben kannst wenn du deinen Urin nicht halten kannst usw usw usw. Ab zum Arzt

Bandscheibenvorfall geht meist auch mit Lähmungs-bzw Taubheitserscheinungen einher..tauber Zeh oder so.

An einem ziehendem Schmerz, der sich auch bis in ein Bein erstrecken kann.
Marah am 5. November 2008 18:47 Dann habe ich einmal im Monat einen Bandscheibenvorfall...
Pestopappa am 5. November 2008 19:18 Liebe Marah, ich lese die Antwort von einem Neurologen ( unten ) und habe eine notfallmedizinische Erfahrung von nunmehr 25 Jahren zu verzeichen... lese den Text oben von der Sheela mehrere Male... ( obwohl mich wundert, dass abgeschriebene / kopierte Texte und nicht Erfahrungstexte höher gevotet werden - das ist aber ein anderes Thema... ) ... Hey, da frage ich mich... Was an dem ( obwohl ich bewusst die "Lähmungen" weg gelassen habe... ) ich da so falsch sehe, was ich geschrieben habe...
An manchen Kommentaren zweifele ich doch arg...
Aber lass mal ... passt schon... vielleicht sehe ich es schon wieder viel zu eng.
Marah am 5. November 2008 19:45 Ich denke, dass Du es zu eng siehst und völlig übertrieben auf meinen Kommentar und meine Antwort reagierst. Ich wollte vielmehr darauf hinweisen, dass man mit diesen Infos keine verlässliche Diagnose stellen kann. Wenn Du Dich jetzt in Deiner "Berufsehre" gekränkt fühlst, tut es mir leid, aber ich kann nicht ahnen, dass Du heute empfindlicher bist als sonst...weil ich weiß, dass Du nicht immer so reagierst...man kann halt den Ton im Net nicht rüberbringen um zu signalisieren, dass man es keinesfalls abfällig meint.LG