gutefrage.net, die Ratgeber Community
version2_beta
Login   |  Forum |  Richtlinien |  FAQ


Wonach würdet ihr entscheiden, ob ein Kind katholisch oder evangelisch getauft werden soll?

gefragt von hannah am 26.11.2007 um 8:38 Uhr

Meine Cousine möchte ihren Sohn nächstes Jahr taufen lassen, jetzt überlegt sie mit ihrem Mann -er ist katholisch, sie ist evangelisch- wie sie das Kind taufen lassen sollen. Die ganze Familie mischt sich natürlich ein und jeder hat andere Argument. Wonach sollte man seine Entscheidung treffen, was ist für euch ausschlaggebend?


Reply


anonym
beantwortet von pjakobs am 26. November 2007 08:39
8x
Thumb_up

Die beiden sollten ihr Kind zur Unabhängigkeit erziehen und wenn es dann 16 oder 18 ist mag es sich selbst entscheiden, ob es der einen oder der anderen Konfession angehören will.

Kommentar von Fd580abb770a26f70fd9a966622313a6smallgri1su am 26. November 2007 08:59

Dem ist einfach NICHTS hinzuzufügen. DH

Kommentar von 90f92606364457cf9115c8543f6206besmallSolf am 26. November 2007 09:00

Amen! (ohne DH)

Kommentar von Db987754eb3ea3a2253288958b9927d7smallUnchrist am 26. November 2007 09:06

Höchstens "ob er sich überhaupt taufen will".

Kommentar von Simple_avatar8smallHoppelhasi am 26. November 2007 09:17

genauso würde ich es auch machen (hab es auch so gemacht!)genau das "Einmischen" der ganzen Verwandten hat mich dazu bewegt, die Kinder überhaut nicht taufen zu lassen!

Kommentar von pjakobs am 26. November 2007 09:25

ich dachte, die Option stünde zwischen den Zeilen ;-)

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 26. November 2007 10:26

Servus Pjakobs. So wie Du vorschlägst und nicht anders. Das macht man dann mal analog in allen Religionen der Welt für zwei Generationen und aus dieser Welt wird ein friedlicherer Platz.

Kommentar von pjakobs am 26. November 2007 10:28

imagine....

Kommentar von B970d50b3a71026a272d7513a5c98eb9smallhandtasche am 26. November 2007 10:40

....friedlicher Platz!! spinn ich?? Wen ich morgens in die Zeitung schaue, oder wo?? In der Inquisition?? oder wenn Pfarrer Kampfeinsätze absegnen oder sollte man das nicht sagen..

Kommentar von pjakobs am 26. November 2007 12:26

Religionen bilden streng abgegrenzte "in groups" (die Mitglieder der eigenen Sekte) und "out groups" (der Rest der Welt).

Da beinahe alle Religionen, an vorderster Front die monotheistischen, "Glaube statt Wissen" propagieren, ist nicht viel Überzeugungsarbeit nötig, um die Out Group zu verteufeln. Dies geschieht nicht immer und nicht bei jedem Gläubigen, aber jeder, der ein Kind in eine religiöse In Group hinein erzieht legt damit das Fundament, auf dem religiöser Fanatismus errichtet wird.

Dieser Mechanismus wohnt allen dogmatischen Religionen inne, weshalb ich eine religiöse Erziehung grundsätzlich ablehne. Wenn Menschen sich später, als Erwachsene, zu einer wie auch immer gearteten Spiritualität hingezogen fühlen, dann ist das ihre Entscheidung. Kinder sollten sich, geleitet von moralischen Grundsätzen, frei entfalten können.

Kommentar von 9405f944767584a30d108d50a0131a4asmallEl loco Kaffeesatz (des wahnsinns fette beute) am 26. November 2007 13:33

@pjakobs Sehr schöner Kommentar!

Kommentar von 4c880fc43a45c11f15e08d0a44c7febfsmallHieronymus Wandpilz am 26. November 2007 13:41

@pjakobs: DH


El loco Kaffeesatz (des wahnsinns fette beute)
beantwortet von El loco Kaffeesatz (des wahnsinns fette beute) am 26. November 2007 13:39
3x
Thumb_up

Ich würde es überhaupt nicht taufen, da ich diese religiöse Indoktrination für verachtenswert halte. Somit rekrutiert man sich gleich die nächste Generation von unaufgeklärten Menschen, die statt ihren Verstand zu gebrauchen einem über 2000 Jahre toten Wanderprediger huldigen. Sollte sich das Kind im späteren Alter wider aller Vernunft dennoch anders entscheiden ist es immerhin seine Entscheidung und keine aufgezwungene.


brettpit
beantwortet von brettpit am 26. November 2007 09:30
2x
Thumb_up

Genau @jakobs.auch meine Meinung Mein Zusatz: ich wurde als kleines Kind auch Zwangsgetauft, gegen meinen Willen. Und dafür musste ich Geld zahlen mit 18 dass ich wieder rausgekommen bin.Da hab ich von meinen Taufpaten nix ersetzt bekommen. Übrigens haben die echten Urchristen diese Köderung von Kindern überhaupt nicht gekannt...


Agnes10
beantwortet von Agnes10 am 26. November 2007 09:34
2x
Thumb_up

Ich würde schauen, wer die christliche Erziehung des Kindes übernehmen will. Meist ist es die Mutter, die den Glauben vermittelt, mal eher mit zur Kirche geht etc. Eine Taufe als Kind finde ich schon wertvoll. So wächst man sofort in den christlichen Glauben rein. Stellt es sich später als wirklich falsch raus, dann kann der Erwachsene sich ja immer noch umentscheiden. Für Kindergarten und Grundschule ist es meist schon wichtig, daß man einer Konfession angehört.

Kommentar von pjakobs am 26. November 2007 09:47

> Für Kindergarten und Grundschule ist es meist schon wichtig, daß man einer Konfession angehört.

ich hoffe sehr, daß das falsch ist.

Aber in einem hast Du natürlich Recht: es ist für die Kirche wichtig, daß Kinder möglichst früh die Alternativen entzogen werden.

Kommentar von Simple_avatar4smallbrettpit am 26. November 2007 09:50

Dies spiegelt genau die gleiche fundamentalistische Einstellung wieder wie in der Türkei oder Afghanistan.Da hast du keine Probleme im Kindergarten oder Schule als Moslem. Aber als Christ?...oder gar keiner Religion


anonym
beantwortet von AnitaWuschke am 17. Januar 2008 09:13
1x
Thumb_up

Ich würde sagen das die Eltern erst einmal eine persönliche Beziehung zu Jesus, den Retter der Menschheit, aufbauen sollten. Dass bedeutet sein Leben Gott übergeben und tun was er möchte statt nach unseren eigenen Kopf zu leben. Tip...fange an mit Gott/Jesus zu reden wie du so normal redest und ich garantiere dir dass Gott dir antworten wird, weil es steht in der Bibel geschrieben...Nahet euch zu Gott so nahet er sich zu euch und lese das Johannes Evangelium.... Lieber Gruß, Anita Danach entscheide ob dein Kind getauft werden soll oder doch lieber gesegnet!!





anonym
beantwortet von lunksy am 26. November 2007 09:39
0x
Thumb_up

Albino Luciano (Joh.Paul I.) wies einmal darauf hin, dass ein Kind mit 16- 18 einer Stütze bedarf um sich zu orientieren und nicht eine Orientierungshilfe suchen kann/muss... Meiner Ansicht hat Agnes recht, der der das Kind mehr anleitet, begleitet; oder der ernsthaft in seinem Glauben lebt sollte seinen Glauben weitergeben. (Nachsatz-leicht ironisch: da Katholisch = allumfassend ist, kann man da nix falsch machen...)

Kommentar von pjakobs am 26. November 2007 09:58

da der Mann Papst war, kann man natürlich davon ausgehen, daß er eine genau Vorstellung davon hatte, wie Kinder zu leiten sind. Sprich: daß ihm eine freie Entscheidung viel zu riskant wäre.

Kommentar von B970d50b3a71026a272d7513a5c98eb9smallhandtasche am 26. November 2007 10:36

Ein Albino weist darauf hin, also ts ts ts-- Der Chef vom ADAC weist auch daraufhin dass jeder Jugendliche in den ADAC sollte. C A S H Das Elternhaus sollte die Kinder erziehen und dazu sind nur noch die wenigsten in der Lage- die Noah für einen Physiker halten wie letzthin im TV...


anonym
beantwortet von gemaalsa am 26. November 2007 10:24
0x
Thumb_up

Wer erzieht das Kind hauptsächlich. Meine Frau ist kat., ich ev. Wir hatten uns damals entschieden auf kat., da sie doch den ganzen Tag mit den Kindern zusammen war, da ich ja arbeitet. Ich habe das so hingenomme. Es ist sehr wichtig das die Erziehung des Glaubens am besten ist, wenn "der Lehrer" intensiv mitmacht. Wir sind sehr gut damit durchgekommen.


Denisemama
beantwortet von Denisemama am 7. Dezember 2007 00:09
0x
Thumb_up

Also meine Mutter ist ev. und mein Vater ist kat. Meine Schwester und ich sind kat (okay, wir leben in Bayern und in den 70er Jahren hat man da noch unterschreiben (stellt Euch das mal vor) müssen, dass man die Kinder kat. tauft!) und meine Mutter geht seit ich denken kann mit in den katholischen Gottesdienst. Ist ja auch egal aber nur soviel zu "mal schauen wer die Kinder erzieht ..." o. ä.

Meiner Meinung nach ist es auch wichtig wenn diese Frage aufkommt, wie es in dem Ort, in dem man lebt ist. Mein Schwager ist kath., seine Frau ev und der Sohn ist ev weil die Gemeinde auch nur eine evangelische Kirche hat. Im KiGa fällt das vielleicht noch nicht so auf aber in der Schule wird dann ja schon getrennt kath. Religionslehre und (bei uns war es) Ethik.


comarel
beantwortet von comarel am 17. Januar 2008 10:51
0x
Thumb_up

Natürlich KATHOLISCH

Die Frage dürfte sich gar nicht erst stellen, da die kath. Kirche verlangt bei konfessionsverschiedenen Paaren, dass die Kinder die konfession des katholischen Partners annehmen, also katholisch getauft werden.


nitus324
beantwortet von nitus324 am 3. Mai 2008 20:51
0x
Thumb_up

Biblisch sind KINDSTAUFEN wertlos. Die Taufe ist die an Gott gestellte Bitte um ein gutes Gewissen und die öffentliche Erklärung der Hingabe an Gott, künftig seinen Willen dem eigenen voranzustellen.

Das Untertauchen symbolisiert, dass man für sein altes Leben stirbt, das Auftauchen bedeutet die Wiedergeburt für ein Gott und dem Christus gewidmetes Leben. Der Taufe MUSS VORANGEHEN ein Lernen der Wege Gottes, das Erkennen der eigenen Sündhaftigkeit, Reue und Umkehr und das feierliche Versprechen an Gott, nur noch ihm zu dienen.

WAS DAVON KANN EIN KLEINKIND, GAR EIN SÄUGLING, LEISTEN?


Verwandte Fragen

Verwandte Fragen


Mehr verwandte Fragen

Verwandte Fragen
Die unter gutefrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Bitte lesen Sie hierzu auch unsere Rechtlichen Hinweise.