Meine Cousine möchte ihren Sohn nächstes Jahr taufen lassen, jetzt überlegt sie mit ihrem Mann -er ist katholisch, sie ist evangelisch- wie sie das Kind taufen lassen sollen. Die ganze Familie mischt sich natürlich ein und jeder hat andere Argument. Wonach sollte man seine Entscheidung treffen, was ist für euch ausschlaggebend?
Die beiden sollten ihr Kind zur Unabhängigkeit erziehen und wenn es dann 16 oder 18 ist mag es sich selbst entscheiden, ob es der einen oder der anderen Konfession angehören will.

Ich würde es überhaupt nicht taufen, da ich diese religiöse Indoktrination für verachtenswert halte. Somit rekrutiert man sich gleich die nächste Generation von unaufgeklärten Menschen, die statt ihren Verstand zu gebrauchen einem über 2000 Jahre toten Wanderprediger huldigen. Sollte sich das Kind im späteren Alter wider aller Vernunft dennoch anders entscheiden ist es immerhin seine Entscheidung und keine aufgezwungene.
Genau @jakobs.auch meine Meinung Mein Zusatz: ich wurde als kleines Kind auch Zwangsgetauft, gegen meinen Willen. Und dafür musste ich Geld zahlen mit 18 dass ich wieder rausgekommen bin.Da hab ich von meinen Taufpaten nix ersetzt bekommen. Übrigens haben die echten Urchristen diese Köderung von Kindern überhaupt nicht gekannt...
Ich würde schauen, wer die christliche Erziehung des Kindes übernehmen will. Meist ist es die Mutter, die den Glauben vermittelt, mal eher mit zur Kirche geht etc. Eine Taufe als Kind finde ich schon wertvoll. So wächst man sofort in den christlichen Glauben rein. Stellt es sich später als wirklich falsch raus, dann kann der Erwachsene sich ja immer noch umentscheiden. Für Kindergarten und Grundschule ist es meist schon wichtig, daß man einer Konfession angehört.
> Für Kindergarten und Grundschule ist es meist schon wichtig, daß man einer Konfession angehört.
ich hoffe sehr, daß das falsch ist.
Aber in einem hast Du natürlich Recht: es ist für die Kirche wichtig, daß Kinder möglichst früh die Alternativen entzogen werden.
Dies spiegelt genau die gleiche fundamentalistische Einstellung wieder wie in der Türkei oder Afghanistan.Da hast du keine Probleme im Kindergarten oder Schule als Moslem. Aber als Christ?...oder gar keiner Religion
Ich würde sagen das die Eltern erst einmal eine persönliche Beziehung zu Jesus, den Retter der Menschheit, aufbauen sollten. Dass bedeutet sein Leben Gott übergeben und tun was er möchte statt nach unseren eigenen Kopf zu leben. Tip...fange an mit Gott/Jesus zu reden wie du so normal redest und ich garantiere dir dass Gott dir antworten wird, weil es steht in der Bibel geschrieben...Nahet euch zu Gott so nahet er sich zu euch und lese das Johannes Evangelium.... Lieber Gruß, Anita Danach entscheide ob dein Kind getauft werden soll oder doch lieber gesegnet!!
Albino Luciano (Joh.Paul I.) wies einmal darauf hin, dass ein Kind mit 16- 18 einer Stütze bedarf um sich zu orientieren und nicht eine Orientierungshilfe suchen kann/muss... Meiner Ansicht hat Agnes recht, der der das Kind mehr anleitet, begleitet; oder der ernsthaft in seinem Glauben lebt sollte seinen Glauben weitergeben. (Nachsatz-leicht ironisch: da Katholisch = allumfassend ist, kann man da nix falsch machen...)
da der Mann Papst war, kann man natürlich davon ausgehen, daß er eine genau Vorstellung davon hatte, wie Kinder zu leiten sind. Sprich: daß ihm eine freie Entscheidung viel zu riskant wäre.
handtasche am 26. November 2007 10:36 Ein Albino weist darauf hin, also ts ts ts-- Der Chef vom ADAC weist auch daraufhin dass jeder Jugendliche in den ADAC sollte. C A S H Das Elternhaus sollte die Kinder erziehen und dazu sind nur noch die wenigsten in der Lage- die Noah für einen Physiker halten wie letzthin im TV...
Wer erzieht das Kind hauptsächlich. Meine Frau ist kat., ich ev. Wir hatten uns damals entschieden auf kat., da sie doch den ganzen Tag mit den Kindern zusammen war, da ich ja arbeitet. Ich habe das so hingenomme. Es ist sehr wichtig das die Erziehung des Glaubens am besten ist, wenn "der Lehrer" intensiv mitmacht. Wir sind sehr gut damit durchgekommen.
Also meine Mutter ist ev. und mein Vater ist kat. Meine Schwester und ich sind kat (okay, wir leben in Bayern und in den 70er Jahren hat man da noch unterschreiben (stellt Euch das mal vor) müssen, dass man die Kinder kat. tauft!) und meine Mutter geht seit ich denken kann mit in den katholischen Gottesdienst. Ist ja auch egal aber nur soviel zu "mal schauen wer die Kinder erzieht ..." o. ä.
Meiner Meinung nach ist es auch wichtig wenn diese Frage aufkommt, wie es in dem Ort, in dem man lebt ist. Mein Schwager ist kath., seine Frau ev und der Sohn ist ev weil die Gemeinde auch nur eine evangelische Kirche hat. Im KiGa fällt das vielleicht noch nicht so auf aber in der Schule wird dann ja schon getrennt kath. Religionslehre und (bei uns war es) Ethik.

Natürlich KATHOLISCH
Die Frage dürfte sich gar nicht erst stellen, da die kath. Kirche verlangt bei konfessionsverschiedenen Paaren, dass die Kinder die konfession des katholischen Partners annehmen, also katholisch getauft werden.

Biblisch sind KINDSTAUFEN wertlos. Die Taufe ist die an Gott gestellte Bitte um ein gutes Gewissen und die öffentliche Erklärung der Hingabe an Gott, künftig seinen Willen dem eigenen voranzustellen.
Das Untertauchen symbolisiert, dass man für sein altes Leben stirbt, das Auftauchen bedeutet die Wiedergeburt für ein Gott und dem Christus gewidmetes Leben. Der Taufe MUSS VORANGEHEN ein Lernen der Wege Gottes, das Erkennen der eigenen Sündhaftigkeit, Reue und Umkehr und das feierliche Versprechen an Gott, nur noch ihm zu dienen.
WAS DAVON KANN EIN KLEINKIND, GAR EIN SÄUGLING, LEISTEN?
Dem ist einfach NICHTS hinzuzufügen. DH
Amen! (ohne DH)
Höchstens "ob er sich überhaupt taufen will".
genauso würde ich es auch machen (hab es auch so gemacht!)genau das "Einmischen" der ganzen Verwandten hat mich dazu bewegt, die Kinder überhaut nicht taufen zu lassen!
ich dachte, die Option stünde zwischen den Zeilen ;-)
Servus Pjakobs. So wie Du vorschlägst und nicht anders. Das macht man dann mal analog in allen Religionen der Welt für zwei Generationen und aus dieser Welt wird ein friedlicherer Platz.
imagine....
....friedlicher Platz!! spinn ich?? Wen ich morgens in die Zeitung schaue, oder wo?? In der Inquisition?? oder wenn Pfarrer Kampfeinsätze absegnen oder sollte man das nicht sagen..
Religionen bilden streng abgegrenzte "in groups" (die Mitglieder der eigenen Sekte) und "out groups" (der Rest der Welt).
Da beinahe alle Religionen, an vorderster Front die monotheistischen, "Glaube statt Wissen" propagieren, ist nicht viel Überzeugungsarbeit nötig, um die Out Group zu verteufeln. Dies geschieht nicht immer und nicht bei jedem Gläubigen, aber jeder, der ein Kind in eine religiöse In Group hinein erzieht legt damit das Fundament, auf dem religiöser Fanatismus errichtet wird.
Dieser Mechanismus wohnt allen dogmatischen Religionen inne, weshalb ich eine religiöse Erziehung grundsätzlich ablehne. Wenn Menschen sich später, als Erwachsene, zu einer wie auch immer gearteten Spiritualität hingezogen fühlen, dann ist das ihre Entscheidung. Kinder sollten sich, geleitet von moralischen Grundsätzen, frei entfalten können.
@pjakobs Sehr schöner Kommentar!
@pjakobs: DH