Frage von gti16VKai 23.04.2007

Womit kann ich mein Zahnfleisch wieder aufbauen?

  • Antwort von UlfDunkel 23.04.2007
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Die schon von Auskunft und Albert zitierten Tipps gehen m.E. auf die Frage nicht ein.

    Das Zahnfleisch geht zurück, weil Dein Kieferknochen sich zurückbildet. Das kann leider bisher niemand wieder reparieren. Schön wär's. Ich würd' mich gleich mit in die Schlange stellen, um mich behandeln zu lassen.

  • Antwort von Auskunft 23.04.2007
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das wichtigste Element effektiver Vorbeugung: Gründliche und regelmäßige Zahnreinigung. Putzen, putzen, putzen. Empfohlen wird heute, mindestens zweimal täglich - am Morgen und am Abend - etwa drei Minuten die Zähne zu putzen. Ob Sie dazu eine elektrische oder eine mechanische Zahnbürste verwenden ist relativ gleichgültig. Entscheidend ist die Gründlichkeit - und damit die richtige Putztechnik.

    Empfohlen werden heute Zahnbürsten, deren Oberfläche nicht gleichmäßig eben ist, sondern in die einzelne, längere Borstenbüschel eingearbeitet sind. Damit sollen sich die unebenen Kauflächen und die Bereiche, wo die Zähne aneinander stoßen, gründlicher reinigen lassen. Fast alle Zahnbürsten sind heute so aufgebaut, die unterschiedlichen Borsten meistens verschieden eingefärbt.

    Ganz wichtig: Wenn Zahnfleischbluten auftritt, ist das kein Grund, mit dem Bürsten aufzuhören! Im Gegenteil - denn häufig haben sich dann schon Beläge auf den Zähnen gebildet, die entfernt werden müssen. Zahnfleischbluten ist ein Hinweis, gründlicher zu reinigen - nicht, um damit aufzuhören!

    Ebenso wichtig: Vergessen Sie die Zahnzwischenräume nicht! Gerade bei den Backenzähnen ist ein großer Teil der Zahnoberfläche für die normale Zahnbürste nicht zugänglich. Hier hilft nur Zahnseide, die zwischen den Zähnen hindurch geführt werden kann. Es gibt auch spezielle "Bürstchen" zur Reinigung der Zwischenräume - häufig sind diese aber immer noch zu dick, um alle Bereiche eines Zahnes zu erreichen.

    Auf jeden Fall sollte derjenige zum Zahnarzt gehen, der regelmäßig Zahnfleischbluten hat. Dann nämlich steht eine gründliche Zahnreinigung auf dem Programm. Außerdem sollten dann die "Pflegegewohnheiten" diskutiert - und optimiert - werden. Als Alarmsignal gilt auch, wenn das Zahnfleisch deutlich gerötet und geschwollen oder gar schmerzhaft ist - selbst, wenn es nicht regelmäßig blutet.

    (s.a.:http://www.de.zz-l.de/patienten/mundhygiene/zahnfleischbluten/zahnfleischbluten.html)

  • Antwort von kathy112 17.06.2013
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Die Antworten hier sind ja sehr ausführlich, aber auf den Punkt bringt es auch dieses Video hier:

    Video von akira79akira79 09.12.2012 - 19:17
    Was hilft gegen Zahnfleischschwund?
  • Antwort von bommel65 23.04.2007
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Schmeckt scheußlich, aber ich tue es trotzdem: 1-2x im Monat mit Salz putzen. Mein Zahnfleisch hat sich so wieder erholt.

  • Antwort von michaeljw79 10.02.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Es ist so einfach Zahnfleischbluten zu stoppen:

    Ich hatte seit 3 Jahren, nachdem ich von ELMEX, auf eine bekannte amerikanische Marke gewechselt bin, Zahnfleischbluten.

    Dies ging auch nicht durch regelmässiges Zähneputzen weg und konnte immer nur durch einen Zahnarztbesuch gestoppt werden, wobei es dann nach ca. 2-3 Monaten immer wieder in Erscheinug trat.

    Seit dem ich in der Zeitschrift Öko Test vom Januar 2008 im Zusammenhang mit der Untersuchuung von 40 Zahncremes erfahren habe, dass es auch Zahncremes mit natürlichen Inhaltsstoffen gibt, die sowohl ohne dass umstrittene Fluordid, das übrigens auch ein Abfallprodukt aus der Düngerindustrie ist, als auch ohne Tenside und andere chemische Bestnadteile auskommen, habe ich mich für die Zahncreme 'Ratanhia' von der Marke Weleda entschieden und diese über die Apotheke bestellen lassen. Obwohl ich zu diesem Zeitpunkt Zahnfleischbluten hatte und obwohl ich seit 4 Monaten nicht beim Zahnarzt war, ging mein Zahnfleischbluten und die zugrundeliegende Entzündung binnen einer knappen Woche KOMPLETT weg. Dies ist für mich der Beweis, dass es an dieser Zahncreme auf Naturbasis lag.

    Andere Zahncremes, die das umstriitene Fluorid beinhalten und auch sehr gut oder gut abschnitten, sind die Eigenamrken der grossen Drogerien.

    Die 'bekanntesten' Marken schnitten wesentlich schlechter ab.

    Also, einfach mal die Zahncreme wechseln- bei mir half es!

  • Antwort von Albert 23.04.2007
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Tipps bei Zahnfleischbluten

    • Gehen Sie zum Zahnarzt, wenn Sie häufiger Zahnfleischbluten haben. Das gilt auch, wenn die Beschwerden nach einiger Zeit abklingen.

    • Spülen Sie Ihren Mund mit lauwarmem Kamillen- oder Salbeitee, das hemmt die Entzündung; alleiniges Spülen reicht allerdings nicht, um chronische oder akute Zahnfleischentzündungen zu bekämpfen.

    • Auch Myrrhe-Tinktur (Apotheke) wirkt antientzündlich.

    • Meiden Sie scharfes Essen, das reizt das Zahnfleisch zusätzlich.

    • Verwenden Sie eine weiche Zahnbürste; putzen Sie gründlich, aber schrubben Sie nicht; lassen Sie sich in der Zahnarztpraxis eine schonende Putztechnik demonstrieren.

    • Auch bei der Pflege der Zahnzwischenräume ist Vorsicht geboten - falsch angewendete Zahnseide oder Interdentalbürstchen können das Zahnfleisch verletzen.

    Mehr zu diesem Thema findest Du hier: www.netdoktor.de/zaehne/zahnfleischbluten.htm

    Gruß Albert

  • Antwort von susanne4 08.02.2014

    Nimm reinen Alkohol+Wasser (1:2oder3) + Salbeiblätter Misch das Ganze und lass es in einem geschlossenen Behälter eine Woche mind. stehen. Das hilft immer!

  • Antwort von GinoEldorado 31.12.2012

    Unsere Zähne bestehen im wesentlichen aus dem Zahnschmelz, der die Krone überzieht, und dem eigentlichen Zahnknochen, in dem die Wurzel steckt (die mit Zement überzogen ist), und der den Zähnen von der Wurzelspitze bis zur Krone die Form gibt. Ferner der sog. Pulpa, als feinnervige Kernmasse, und der Wurzelhaut (Periodon), die wiederum die Zahnwurzeln umschließt.

    Aber so, wie der einzelne Zahn aus verschiedenen Teilen zusammen- gesetzt ist, gehören diese Teile auch verschiedenen Keimblättern und Gehirnteilen an. Dabei hat jeder Zahn nicht nur eine bestimmte Funktion sondern auch einen speziellen Konfliktinhalt: -- Schneidezähne = „Zuschnappen“ -- Fang- oder Eckzähne = „Einfangen“ -- Backen- oder Mahlzähne = „Zermalmen“ und das Ganze noch mal unterschieden nach Rechts-/ Linkshändigkeit, für Kind/Mutter oder Partner. Daraus ergeben sich zwangsläufig ver- schiedene sog. „Krankheitsbilder“.

    Der Zahnknochen“krebs“, genauer gesagt, die eigentlichen Dentin- Osteolysen, gehören genauso wie das Skelettsystem unseres Organismus zum Großhirn-Marklager-Mesoderm, also zum mittleren Keimblatt. Sie machen daher in der konflikt-aktiven Phase Löcher.

    Konfliktiv liegt hier ein Beiß-Konflikt zugrunde praktisch ein Selbstwert- einbruch-Konflikt des Nicht-zubeißen-könnens, d.h. jemanden beißen wollen, aber dennoch nicht können, weil das Individuum zu stark oder zu groß ist.

    Beispiel: Ein schwächlicher, zarter Junge muss sich in der Schule immer von stärkeren Mitschülern verprügeln und demütigen lassen. Oder ein Dackel wird ständig vom Nachbarschäferhund gebissen. Der Hamersche Herd liegt im frontalen Marklager des Großhirns und zwar linke oder rechte Hirnseite.

    In der konflikt-aktiven Phase entstehen also Löcher im Dentin, d.h. im Inneren des Zahns, die zwar auf dem Röntgenbild sichtbar wären, aber meist nur zufällig entdeckt werden, da der Zahn in dieser Phase ja noch keine Probleme bereitet. Doch bei sehr langen oder heftigen Konflikt- verläufen oder häufigen kurzfristigen Rezidiven kann ein solcher Zahn, bei starker Belastung, auch einmal spontan einbrechen.

    In der Heilungsphase beginnt auch hier, wie beim Knochen, die Rekal- zifizierung durch Kalluseinlagerung, d.h. das ehemalige Loch ist dann später sogar dichter als vorher. Das ist auch der Biologische Sinn, der ja bei diesem Keimblatt am Ende der Heilungsphase liegt.

    Tragisch ist nur, dass das Dentin-Loch erst dann zu schmerzen beginnt, wenn die Heilungsphase gerade einsetzt, nämlich durch die Aufdehnung der Knochenhaut (Periost), die sehr sensibel versorgt ist. Jetzt bohrt der Zahnarzt und fällt in ein Loch, devitalisiert oder zieht den Zahn evtl., obwohl er unter zeitweiligen Schmerzen heilen würde, auch wenn man gar nichts machen würde, allerdings nur dann, wenn zwischen- zeitlich keine neuen Rezidive aufgetreten sind.

    Es gibt aber auch Selbstwerteinbrüche, die speziell den Unter- oder Oberkiefer betreffen (ebenfalls nach Rechts- oder Linkshändigkeit für Kind/Mutter oder Partner unterschieden), denn auch der Kiefer gehört zum Großhirn(Marklager)-Mesoderm, also zum mittleren Keimblatt. Der Konflikt ist ebenfalls ein SWE-Konflikt „des-nicht-zubeißen-könnens“.

    Allerdings sprechen wir dann von einer sog. Parodontose, bei der scheinbar die Zahnhälse immer länger werden, und das Zahnfleisch sich zurückzieht, so dass die Zähne schließlich wackeln. Aber auch hier ist die Ursache die Entkalkung, sprich eine Osteolyse des Kiefers, rund um den Zahnhals! Die Folge ist: beim Beiß- oder Kauvorgang „eiert“ der wackelige Zahn in dem zu weiten Krater. Dadurch wird ständig am Zahnfleisch gezerrt und gezogen, und die Zahnhälse schauen folglich länger heraus, d.h. der betroffene wackelige Zahn kann dann leicht wegbrechen.

    In der Heilungsphase wird die Sache vermeintlich noch schlimmer: Bei Schmerzen oder gelegentlichen Blutungen spricht der Zahnarzt gewöhnlich von „Wurzelabszess“, denn das Periost des Kieferknochens dehnt sich ebenfalls auf, was große Zahnschmerzen macht. Häufig findet der Callus auch einen Weg nach außen in die Mundhöhle, weil der Zahn ja wackelig ist und die Osteolyse nicht mehr dicht verschließen kann (süßlicher Geschmack im Mund). Dadurch kann die Osteolyse oft nicht mehr richtig rekalzifizieren.

    Im Prinzip ist es der Vorgang eines Osteosarkoms ohne das Sarkom, weil der Callus eben nicht wie üblich ins Gewebe läuft, sondern in den Mund abfließt. Infolgedessen resultiert eine Schrumpfung des Knochengewebes, denn die Periostaufdehnung hat ja eigentlich den Zweck e

  • Antwort von mephir86 22.07.2012

    also ich finde es sehr seltsam dass bei mir nur bei einem einzigen seitlichen schneidezahn das zahnfleisch sichtbar zurückgeht, bekannterweise sind die schneidezähne sehr weit vorne und definitiv putze ich die vorderen zähne automatisch gründlicher als die hinteren. wie kann es dann sein dass meine gammelbackenzähne ziemlich in ordnung sind und genau an dem zahn wo ich am häufigsten drüberputze sich das zahnfleisch zurückbildet? als ich bemerkt habe dass das zahnfleisch zurückgeht habe ich nicht weniger geputzt sondern noch mehr, natürlich habe ich an dem besagten zahn etwas vorsichtiger geputzt da ich in der grundschule mal gelernt habe dass zu kräftiges putzen nicht gut fürs zahnfleisch ist. ich habe also weniger druck ausgeübt aber dennoch sehr gründlich geputzt. trotzdem ist das zahnfleisch weiter zurückgegangen. es ist also offensichtlich dass es nicht an einer zu schlechten reinigung liegt sondern eher an einer zu guten. dennoch versucht jeder einen davon zu überzeugen einfach gründlicher zu putzen.. ich bin mir also sicher dass die meisten zahnärzte eh nur daran interessiert sind euch möglichst schnell wiederzusehen damit sich seine taschen vielleicht etwas schneller füllen. Ich werde mal die von michaeljw79 empfohlene zahncreme 'Ratanhia' von der Marke Weleda probieren.. er hat wenigstens erfahrung mit dem problem und bringt nicht die standart-zahnarzt-sprüche die kein bisschen hilfreich sind. genauso wie amalgam füllungen, jeder zahnarzt setzt die liebend gerne ein obwohl die am besten wissen müssten wie sehr die zähne dadurch kaputt gehen, anstatt einem wenigstens dringen davon abzuraten sehen die ärzte, wie ein roboter, nur die zahlen, option a kostet jenes und option b kostet dieses. haben alle kein gewissen die ärzte... und p.s.: lasst euch niemals ne grippeimpfung geben, braucht kein mensch aber kann tragische folgen haben wie bei mir zum beispiel....

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