Frage von gti16VKai,

Womit kann ich mein Zahnfleisch wieder aufbauen?

Mein Zahnfleisch ist in der unteren Zahnreihe leicht zurück gegangen und fängt auch leicht an zu bluten. Wie oder womit kann ich mein Zahnfleisch wieder aufbauen und kräftigen?

Antwort von UlfDunkel,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Die schon von Auskunft und Albert zitierten Tipps gehen m.E. auf die Frage nicht ein.

Das Zahnfleisch geht zurück, weil Dein Kieferknochen sich zurückbildet. Das kann leider bisher niemand wieder reparieren. Schön wär's. Ich würd' mich gleich mit in die Schlange stellen, um mich behandeln zu lassen.

Kommentar von Auskunft,

Das ist ein fortschreitender Prozess:

Erst Gingivitis, dann Parodontitis und schließlich Parodontose.

Gingivitis - die Zahnfleischentzündung

Am Anfang der Gingivitis stehen Zahnbeläge (Plaques), die sich vor allem bei ungenügender Zahnreinigung auf den Beißwerkzeugen ablagern. Ein idealer Nährboden für Bakterien, die im Mund reichlich vorhanden sind. Normalerweise sind die meisten dieser Bakterien völlig harmlos oder sogar sinnvoll. Werden es jedoch - auf Grund mangelnder Hygiene - zu viele Bakterien oder vermehren sich die schädlichen Keime, reagiert unser Körper mit einer Entzündung darauf. Diese Entzündung

ist zunächst nicht an den Zähnen selbst lokalisiert, sondern in deren "Bett" - dem Zahnfleisch. Es entsteht eine Gingivitis.

Normales Zahnfleisch ist blass-rosa, nicht geschwollen, liegt straff an der Zahnoberfläche an und reicht bis in die Zahnzwischenräume. Bei der Gingivitis zeigt sich das Zahnfleisch gerötet und geschwollen, es löst sich von der Zahnoberfläche und neigt zum Bluten. Höchste Zeit etwas zu tun, sonst kommt es zur Parodontitis.

Parodontitis - Entzündung des Zahnbettes

Dabei verliert das Zahnfleisch mehr und mehr den Kontakt zur Zahnoberfläche, es bilden sich "Taschen", die bis tief zwischen Zahnfleisch und Zahnwurzel reichen können. In diesen Taschen herrschen ideale Lebensbedingungen für Bakterien - die auch dort eine Entzündungsreaktion bewirken. Bakterien und Entzündung produzieren Stoffe, die sich wiederum auf der Zahnwurzel und am Zahn selbst ablagern - ein Teufelskreis beginnt: Mehr Ablagerungen halten die Entzündung in Gang, die Entzündung selbst sorgt für weitere Ablagerungen. Wer jetzt nichts unternimmt, riskiert eine echte Parodontose.

Parodontose - die Entzündung des knöchernen Zahnhalteapparates

Das Zahnfleisch geht zurück, die Entzündung dagegen frisst sich immer tiefer in den Bereich zwischen Zahnwurzel und Knochen. Das schädigt schließlich den Knochen selbst. Es kommt zur Lockerung des Zahnes in seinem Knochenbett - bis hin zum Zahnausfall.

Also direkt beim Zahnfleischbluten schon reagieren, damit der Prozess gar nicht erst beginnt oder sich fortsetzt.

Kommentar von bommel65,

Stimmt, wenn man älter wird ist das so, die Zahnhälse liegen dann auch frei. Mein Tipp hilft auch nur ein bisschen, vor allem bei Zahnfleischbluten. Kleine Wunden im Mund verschwinden so auch schneller.

Antwort von Auskunft,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Das wichtigste Element effektiver Vorbeugung: Gründliche und regelmäßige Zahnreinigung. Putzen, putzen, putzen. Empfohlen wird heute, mindestens zweimal täglich - am Morgen und am Abend - etwa drei Minuten die Zähne zu putzen. Ob Sie dazu eine elektrische oder eine mechanische Zahnbürste verwenden ist relativ gleichgültig. Entscheidend ist die Gründlichkeit - und damit die richtige Putztechnik.

Empfohlen werden heute Zahnbürsten, deren Oberfläche nicht gleichmäßig eben ist, sondern in die einzelne, längere Borstenbüschel eingearbeitet sind. Damit sollen sich die unebenen Kauflächen und die Bereiche, wo die Zähne aneinander stoßen, gründlicher reinigen lassen. Fast alle Zahnbürsten sind heute so aufgebaut, die unterschiedlichen Borsten meistens verschieden eingefärbt.

Ganz wichtig: Wenn Zahnfleischbluten auftritt, ist das kein Grund, mit dem Bürsten aufzuhören! Im Gegenteil - denn häufig haben sich dann schon Beläge auf den Zähnen gebildet, die entfernt werden müssen. Zahnfleischbluten ist ein Hinweis, gründlicher zu reinigen - nicht, um damit aufzuhören!

Ebenso wichtig: Vergessen Sie die Zahnzwischenräume nicht! Gerade bei den Backenzähnen ist ein großer Teil der Zahnoberfläche für die normale Zahnbürste nicht zugänglich. Hier hilft nur Zahnseide, die zwischen den Zähnen hindurch geführt werden kann. Es gibt auch spezielle "Bürstchen" zur Reinigung der Zwischenräume - häufig sind diese aber immer noch zu dick, um alle Bereiche eines Zahnes zu erreichen.

Auf jeden Fall sollte derjenige zum Zahnarzt gehen, der regelmäßig Zahnfleischbluten hat. Dann nämlich steht eine gründliche Zahnreinigung auf dem Programm. Außerdem sollten dann die "Pflegegewohnheiten" diskutiert - und optimiert - werden. Als Alarmsignal gilt auch, wenn das Zahnfleisch deutlich gerötet und geschwollen oder gar schmerzhaft ist - selbst, wenn es nicht regelmäßig blutet.

(s.a.:http://www.de.zz-l.de/patienten/mundhygiene/zahnfleischbluten/zahnfleischbluten.html)

Antwort von kathy112,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Die Antworten hier sind ja sehr ausführlich, aber auf den Punkt bringt es auch dieses Video hier:

Video von akira79 Fragant 09.12.2012 - 19:17
Was hilft gegen Zahnfleischschwund?
Antwort von bommel65,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Schmeckt scheußlich, aber ich tue es trotzdem: 1-2x im Monat mit Salz putzen. Mein Zahnfleisch hat sich so wieder erholt.

Kommentar von turbojoergi,

Wie geht das genau ? Nur mit Salz putzen, oder Salz auf die Zahnpasta ? Danke!

Antwort von michaeljw79,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Es ist so einfach Zahnfleischbluten zu stoppen:

Ich hatte seit 3 Jahren, nachdem ich von ELMEX, auf eine bekannte amerikanische Marke gewechselt bin, Zahnfleischbluten.

Dies ging auch nicht durch regelmässiges Zähneputzen weg und konnte immer nur durch einen Zahnarztbesuch gestoppt werden, wobei es dann nach ca. 2-3 Monaten immer wieder in Erscheinug trat.

Seit dem ich in der Zeitschrift Öko Test vom Januar 2008 im Zusammenhang mit der Untersuchuung von 40 Zahncremes erfahren habe, dass es auch Zahncremes mit natürlichen Inhaltsstoffen gibt, die sowohl ohne dass umstrittene Fluordid, das übrigens auch ein Abfallprodukt aus der Düngerindustrie ist, als auch ohne Tenside und andere chemische Bestnadteile auskommen, habe ich mich für die Zahncreme 'Ratanhia' von der Marke Weleda entschieden und diese über die Apotheke bestellen lassen. Obwohl ich zu diesem Zeitpunkt Zahnfleischbluten hatte und obwohl ich seit 4 Monaten nicht beim Zahnarzt war, ging mein Zahnfleischbluten und die zugrundeliegende Entzündung binnen einer knappen Woche KOMPLETT weg. Dies ist für mich der Beweis, dass es an dieser Zahncreme auf Naturbasis lag.

Andere Zahncremes, die das umstriitene Fluorid beinhalten und auch sehr gut oder gut abschnitten, sind die Eigenamrken der grossen Drogerien.

Die 'bekanntesten' Marken schnitten wesentlich schlechter ab.

Also, einfach mal die Zahncreme wechseln- bei mir half es!

Antwort von Albert,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Tipps bei Zahnfleischbluten

  • Gehen Sie zum Zahnarzt, wenn Sie häufiger Zahnfleischbluten haben. Das gilt auch, wenn die Beschwerden nach einiger Zeit abklingen.

  • Spülen Sie Ihren Mund mit lauwarmem Kamillen- oder Salbeitee, das hemmt die Entzündung; alleiniges Spülen reicht allerdings nicht, um chronische oder akute Zahnfleischentzündungen zu bekämpfen.

  • Auch Myrrhe-Tinktur (Apotheke) wirkt antientzündlich.

  • Meiden Sie scharfes Essen, das reizt das Zahnfleisch zusätzlich.

  • Verwenden Sie eine weiche Zahnbürste; putzen Sie gründlich, aber schrubben Sie nicht; lassen Sie sich in der Zahnarztpraxis eine schonende Putztechnik demonstrieren.

  • Auch bei der Pflege der Zahnzwischenräume ist Vorsicht geboten - falsch angewendete Zahnseide oder Interdentalbürstchen können das Zahnfleisch verletzen.

Mehr zu diesem Thema findest Du hier: www.netdoktor.de/zaehne/zahnfleischbluten.htm

Gruß Albert

Antwort von susanne4,

Nimm reinen Alkohol+Wasser (1:2oder3) + Salbeiblätter Misch das Ganze und lass es in einem geschlossenen Behälter eine Woche mind. stehen. Das hilft immer!

Antwort von GinoEldorado,

Unsere Zähne bestehen im wesentlichen aus dem Zahnschmelz, der die Krone überzieht, und dem eigentlichen Zahnknochen, in dem die Wurzel steckt (die mit Zement überzogen ist), und der den Zähnen von der Wurzelspitze bis zur Krone die Form gibt. Ferner der sog. Pulpa, als feinnervige Kernmasse, und der Wurzelhaut (Periodon), die wiederum die Zahnwurzeln umschließt.

Aber so, wie der einzelne Zahn aus verschiedenen Teilen zusammen- gesetzt ist, gehören diese Teile auch verschiedenen Keimblättern und Gehirnteilen an. Dabei hat jeder Zahn nicht nur eine bestimmte Funktion sondern auch einen speziellen Konfliktinhalt: -- Schneidezähne = „Zuschnappen“ -- Fang- oder Eckzähne = „Einfangen“ -- Backen- oder Mahlzähne = „Zermalmen“ und das Ganze noch mal unterschieden nach Rechts-/ Linkshändigkeit, für Kind/Mutter oder Partner. Daraus ergeben sich zwangsläufig ver- schiedene sog. „Krankheitsbilder“.

Der Zahnknochen“krebs“, genauer gesagt, die eigentlichen Dentin- Osteolysen, gehören genauso wie das Skelettsystem unseres Organismus zum Großhirn-Marklager-Mesoderm, also zum mittleren Keimblatt. Sie machen daher in der konflikt-aktiven Phase Löcher.

Konfliktiv liegt hier ein Beiß-Konflikt zugrunde praktisch ein Selbstwert- einbruch-Konflikt des Nicht-zubeißen-könnens, d.h. jemanden beißen wollen, aber dennoch nicht können, weil das Individuum zu stark oder zu groß ist.

Beispiel: Ein schwächlicher, zarter Junge muss sich in der Schule immer von stärkeren Mitschülern verprügeln und demütigen lassen. Oder ein Dackel wird ständig vom Nachbarschäferhund gebissen. Der Hamersche Herd liegt im frontalen Marklager des Großhirns und zwar linke oder rechte Hirnseite.

In der konflikt-aktiven Phase entstehen also Löcher im Dentin, d.h. im Inneren des Zahns, die zwar auf dem Röntgenbild sichtbar wären, aber meist nur zufällig entdeckt werden, da der Zahn in dieser Phase ja noch keine Probleme bereitet. Doch bei sehr langen oder heftigen Konflikt- verläufen oder häufigen kurzfristigen Rezidiven kann ein solcher Zahn, bei starker Belastung, auch einmal spontan einbrechen.

In der Heilungsphase beginnt auch hier, wie beim Knochen, die Rekal- zifizierung durch Kalluseinlagerung, d.h. das ehemalige Loch ist dann später sogar dichter als vorher. Das ist auch der Biologische Sinn, der ja bei diesem Keimblatt am Ende der Heilungsphase liegt.

Tragisch ist nur, dass das Dentin-Loch erst dann zu schmerzen beginnt, wenn die Heilungsphase gerade einsetzt, nämlich durch die Aufdehnung der Knochenhaut (Periost), die sehr sensibel versorgt ist. Jetzt bohrt der Zahnarzt und fällt in ein Loch, devitalisiert oder zieht den Zahn evtl., obwohl er unter zeitweiligen Schmerzen heilen würde, auch wenn man gar nichts machen würde, allerdings nur dann, wenn zwischen- zeitlich keine neuen Rezidive aufgetreten sind.

Es gibt aber auch Selbstwerteinbrüche, die speziell den Unter- oder Oberkiefer betreffen (ebenfalls nach Rechts- oder Linkshändigkeit für Kind/Mutter oder Partner unterschieden), denn auch der Kiefer gehört zum Großhirn(Marklager)-Mesoderm, also zum mittleren Keimblatt. Der Konflikt ist ebenfalls ein SWE-Konflikt „des-nicht-zubeißen-könnens“.

Allerdings sprechen wir dann von einer sog. Parodontose, bei der scheinbar die Zahnhälse immer länger werden, und das Zahnfleisch sich zurückzieht, so dass die Zähne schließlich wackeln. Aber auch hier ist die Ursache die Entkalkung, sprich eine Osteolyse des Kiefers, rund um den Zahnhals! Die Folge ist: beim Beiß- oder Kauvorgang „eiert“ der wackelige Zahn in dem zu weiten Krater. Dadurch wird ständig am Zahnfleisch gezerrt und gezogen, und die Zahnhälse schauen folglich länger heraus, d.h. der betroffene wackelige Zahn kann dann leicht wegbrechen.

In der Heilungsphase wird die Sache vermeintlich noch schlimmer: Bei Schmerzen oder gelegentlichen Blutungen spricht der Zahnarzt gewöhnlich von „Wurzelabszess“, denn das Periost des Kieferknochens dehnt sich ebenfalls auf, was große Zahnschmerzen macht. Häufig findet der Callus auch einen Weg nach außen in die Mundhöhle, weil der Zahn ja wackelig ist und die Osteolyse nicht mehr dicht verschließen kann (süßlicher Geschmack im Mund). Dadurch kann die Osteolyse oft nicht mehr richtig rekalzifizieren.

Im Prinzip ist es der Vorgang eines Osteosarkoms ohne das Sarkom, weil der Callus eben nicht wie üblich ins Gewebe läuft, sondern in den Mund abfließt. Infolgedessen resultiert eine Schrumpfung des Knochengewebes, denn die Periostaufdehnung hat ja eigentlich den Zweck e

Kommentar von GinoEldorado,

hier gehts weiter:

eine solche Knochenschrumpfung zu verhindern.

Leider zieht der Zahnarzt meist den gesunden, aber wackeligen Zahn, und will evtl. noch mehrere andere abschleifen und eine (teure!) Krone bauen. Doch das muss nicht sein, denn es gibt heute die Möglichkeit den betroffenen Zahn - selbst wenn es mehrere nebeneinander sind - mit einem sog. „Band“, das an der Rückseite der Zähne angeklebt wird, festzusetzen, bis die Osteolyse - nach Beendigung der Heilungsphase - wieder einge- kalkt, also rekalzifiziert ist. Sowohl das Zahnfleisch als sogar auch (langsamer) der Zahnschmelz können sich nach der Konfliktlösung (mit Schwellung des Zahnfleisches) wieder normalisieren. Im Tierreich ist das ein ganz normaler Vorgang.

Die Zahnschmelz-Löcher (sog. Karies), gehören zum äußeren Keimblatt, d.h. der Zahnschmelz ist ja quasi verelfenbeinerte Plattenepithel-Mund- schleimhaut. Der Schmelz, der die Kronen überzieht, ist aus Prismen zusammengesetzt, die durch eine Kittsubstanz verbunden sind. Es ist der härteste Bestandteil. Der Hamersche Herd liegt hier im Großhirn, inter- hemisphärisch, frontal paramedian, links oder rechts.

Der Konfliktinhalt ist ein Verteidigungs-Konflikt des Nicht-zubeißen-dürfens (Schäferhund könnte den Dackel beißen, darf aber nicht). Auch hier wieder unterschieden nach Schneide-, Fang-, Backen- oder Mahlzähnen und auch nach Händigkeit, bzw. Mutter/Kind oder Partner.

In der konflikt-aktiven Phase bildet sich ein Schmelzdefekt, fälschlicher- weise auch „Karies“ genannt, da der Schmelz in Wirklichkeit ja nur eine verdickte und verhornte Mundschleimhaut ist. Der Biologische Sinn liegt hier allerdings in der ca-Phase und bedeutet, dass der Zahn durch Ulceration schlanker und damit schärfer wird, und obwohl man nicht darf, verbessert man die Möglichkeit des “zubeißen könnens”. Gleichzeitig aber, da es ja auch ein Trennungskonflikt insbesondere ein “Getrennt-werden- wollens-Konflikt” ist, soll der Konflikt durch vorübergehende Ausschaltung der Schmerzsensibilität “vergessen” werden.

In der Heilungsphase kommt es zu einer langsamen Restitution, d.h. einer Reparatur des Schmelzdefektes, jedoch ohne Schmerzen, allerdings bei warm/kalt oder süß/sauer hat der Patient gelegentliche Missempfindungen.

Die Heilung verläuft im Prinzip ebenfalls automatisch, auch wenn man gar nichts machen würde – vorausgesetzt natürlich auch hier wieder, dass zwischenzeitlich keine neuen Rezidive aufgetreten sind.

Beispiel: Eine Patientin musste als Kind immer miterleben, wie der Vater (Alkoholiker) die Mutter schlug. Dafür wollte sie ihn „beißen“ - sie „durfte“ aber nicht. Jedoch als sie 18 war, stellte sie sich ruhig vor ihren Vater hin, als er wieder mal die Mutter schlagen wollte und sagte: „Du wirst nie mehr einen einzigen Schlag machen, denn ich schwöre Dir, dann hole ich sofort die Polizei und erzähle alles. Du wirst dann ins Gefängnis kommen. Wage es nicht!“ Der Vater schlug nie mehr. 4 Wochen später bekam sie Zahnschmerzen am linken Schneidezahn (LH). Sie ließ nichts machen. Der Zahn verkalkte wieder. (Zahn-Röntgenaufnahme mit Osteolyse wurde dokumentiert).

Die sog. Wurzelentzündung (Periodontitis) gibt es streng genommen nicht. Allerdings: beim Dentinloch (Dentinosteolyse) kann sich natürlich auch das zur Pulpa hin gelegene innere Periodont aufdehnen und macht ebenso Schmerzen; kann auch die Pulpenhöhle komprimieren.

Ein Polyp am Zahnfleisch ist stets eine harmlose Wucherung der unter dem Plattenepithel gelegenen alten Darmschleimhaut, die bis an den Zahnhals heran reicht.

Die Dicke Backe entsteht hauptsächlich beim „Syndrom“, wenn ein Dentinloch oder eine Kieferosteolyse pcl-Phase hat, und gleichzeitig ein aktiver Flüchtlings- oder Existenzkonflikt besteht.

Von Zahnfistel spricht man, wenn es sich um einen mehr oder weniger chronisch rezidivierenden Prozess einer nach außen offenen Osteolyse des Dentin- oder des Kieferknochens handelt.

Die sog. Zahnvereiterung ist eine normale Osteomyelitis (völlig harmlos!) des Dentin- oder Kieferlochs (= Osteolyse) durch Abfluss nach außen, ein Callus-Eitergemisch. Der Dentin heilt dabei - wie beim normalen Knochen auch - sogar schneller und besser als ohne Osteomyelitis.

Der Speichelstein (Unterzungenspeicheldrüse oder Ohrspeicheldrüse) ist ein Relikt der Tuberkulose nach Heilung eines Carcinoms dieser Drüsen. Der Konfliktinhalt: (linke Seite Stammhirn): „einen Brocken nicht weg zu kriegen“ oder (rechte Seite): „einen Brocken nicht zu fassen kriegen“.

Antwort von mephir86,

also ich finde es sehr seltsam dass bei mir nur bei einem einzigen seitlichen schneidezahn das zahnfleisch sichtbar zurückgeht, bekannterweise sind die schneidezähne sehr weit vorne und definitiv putze ich die vorderen zähne automatisch gründlicher als die hinteren. wie kann es dann sein dass meine gammelbackenzähne ziemlich in ordnung sind und genau an dem zahn wo ich am häufigsten drüberputze sich das zahnfleisch zurückbildet? als ich bemerkt habe dass das zahnfleisch zurückgeht habe ich nicht weniger geputzt sondern noch mehr, natürlich habe ich an dem besagten zahn etwas vorsichtiger geputzt da ich in der grundschule mal gelernt habe dass zu kräftiges putzen nicht gut fürs zahnfleisch ist. ich habe also weniger druck ausgeübt aber dennoch sehr gründlich geputzt. trotzdem ist das zahnfleisch weiter zurückgegangen. es ist also offensichtlich dass es nicht an einer zu schlechten reinigung liegt sondern eher an einer zu guten. dennoch versucht jeder einen davon zu überzeugen einfach gründlicher zu putzen.. ich bin mir also sicher dass die meisten zahnärzte eh nur daran interessiert sind euch möglichst schnell wiederzusehen damit sich seine taschen vielleicht etwas schneller füllen. Ich werde mal die von michaeljw79 empfohlene zahncreme 'Ratanhia' von der Marke Weleda probieren.. er hat wenigstens erfahrung mit dem problem und bringt nicht die standart-zahnarzt-sprüche die kein bisschen hilfreich sind. genauso wie amalgam füllungen, jeder zahnarzt setzt die liebend gerne ein obwohl die am besten wissen müssten wie sehr die zähne dadurch kaputt gehen, anstatt einem wenigstens dringen davon abzuraten sehen die ärzte, wie ein roboter, nur die zahlen, option a kostet jenes und option b kostet dieses. haben alle kein gewissen die ärzte... und p.s.: lasst euch niemals ne grippeimpfung geben, braucht kein mensch aber kann tragische folgen haben wie bei mir zum beispiel....

Kommentar von TripDown,

An mephir86: Ich glaube du bist da ein bisschen vom Thema abgeschweift... Viele Zahnärzte machen überhaupt GARKEINE Amalgamfüllungen mehr. Das ist zur Seltenheit geworden. Amalgamfüllungen sind schlechter für den Zahn weil sie nur in das Loch gequetscht werden. Kunststofffüllungen werden mit dem Zahn verklebt. Allerdings bildet sich unter einer Amalgamfüllung seltener Karies. Kaputt macht eine Amalgamfüllung einen Zahn AUF JEDEN FALL NICHT!!! Eine Amalgamfüllung bringt dem Zahnarzt kein bisschen was weil diese ganz von der Kasse gezahlt wird. Kunststofffüllungen sind mit Zuzahlungen des Patienten verbunden, sind aufwendiger zu verarbeiten und vom Material her teurer. Scheint als hättest du einen Zahnarzt der hinter dem Mond wohnt?

ZURÜCK ZUM THEMA: Oft sind beim Zahnfleischrückgang die Eckzähne betroffen. Man putzt durch die Jahre auch gern mal den Zahnschmelz weg und braucht so eine kleine und schnelle Zahnhalsfüllung. Kann es sein das du beim Zähneputzen sehr stark aufdrückst? Leichter Druck, kreisende Bewegungen :) Du musst den Zahn auch nicht besonders gründlich putzen. Wegen dem bluten.. dein Zahnfleisch ist entzündet. Benutz eine Spüllösung und achte auf die Zwischenraumreinigung. Durch Zahnseide und Zwischenraumbürstchen! Trotzdem würde ich mal zum Zahnarzt gehen und das Zahnfleisch überprüfen lassen um eine Parodontitis auszuschließen. Das ist eine Zahnfleischkrankheit welche dauerhaft dazu führt (wenn man nichts tut) das sich der Knochen abbaut.

Grüße

Kommentar von Binki,

Amalgamfüllungen werden schon noch gemacht, wenn der Patient sich die Kunststofffüllung nicht leisten kann oder will!!!

Alternativ dazu kann man sich auf Kasse auch Zementfüllungen machen lassen. http://www.tk.de/tk/leistungen-a-z/z/fuellungen/202160

Kommentar von Binki,

Ich habe das bei mir auch festgestellt, dass das Zahnfleisch nur an den Oberkiefer-Frontzähnen etwas zurück gegangen ist. Jetzt erinnere ich mich, mal gelesen zu haben, dass das an zu heißen Speisen und Getränken liegt. Wenn man z.B. sehr heiße Pizza isst, gelangt die Hitze beim Abbeißen hauptsächlich an die OK-Frontzähne. Bemerkst du manchmal Schmerzen vorne im OK-Gaumenbereich, wenn du heiße Speisen isst? Diese Hitze schadet vor allem dem Zahnfleisch und dem Kieferknochen. Der kann sich so zurückbilden!!! Bei heißen Getränken ist das genauso. Trinkst du oft Tee oder Kaffee, der erst frisch aufgebrüht wurde? Beobachte das mal genau! Trink mal noch relativ heißen Tee und beobachte dein Heiß-Kalt- und Schmerzrezeptoren! Wenn es beim Essen oder Trinken am Zahnfleisch und am Gaumen schmerzt, heißt das, dass du die Speisen und Getränke lieber noch etwas abkühlen lassen solltest!

An den Backenzähnen und Unterkieferzähnen kommt die Hitze der Nahrung nicht so stark an. Beobachte auch das mal!

Wenn man keinen heißen Tee trinken möchte, ist das kein Zeichen dafür, dass mein ein Weichei ist. Man sollte vernünftig sein und Zeit mitbringen.

Lieber Mephir86: Bitte probier das mal aus und achte auf die richtige Temperatur!!! So kannst du verhindern, dass dein Zahnhalteapparat noch mehr geschädigt wird. Und: Putzen sollst du weiterhin gründlich!

Bei uns gibt es ein Familienmitglied, dass nur sehr heißt isst und trinkt. Wenn die Speisen am Tisch zu stark abgekühlt sind, werden sie auf dem Ofen nochmals erwärmt. Wenn andere Personen am Tisch die Mahlzeiten nicht so heiß vertragen können, werden sie als Weichei hingestellt. Naja, mit Vollprothese spürt man auch die Hitze nicht. Von solchen Menschen sollte man sich nicht beeinflussen lassen sondern selbst schlauer sein. Woher kommt das wohl, dass man schon sehr früh die Dritten brauchte? Hmm?!

Also achte mal darauf, falls du die Antwort liest!

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