Frage von rhapsodyinblue 11.10.2011

Wollen wir ewig leben??

  • Hilfreichste Antwort von Lynx77 11.10.2011
    16 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hmm ich weiß nicht. Ich glaube wenn ich mich tagtäglich in jeder Sekunde quälen müsste und es ohne ernstzunehmende Sicht auf Besserung jeden Tag durchmachen müsste....da würde ich mir schon eine Erlösung der Qualen wünschen denke ich. Wenn es nicht mehr Leben, sondern permanentes Überleben ist...das will ich niemanden wünschen.

    Ich finde es aber eher erstaunlich, dass jemand doch noch an sich glaubt und kämpft, obwohl es nahezu hoffnungslos ist und hin und wieder denke ich, dass das von der Natur auch so gewollt ist. Wie oft beobachtet man in der Tierwelt sehr verletzte Tiere? Teilweise mit abgetrennten Gliedmaßen und warum versuchen sie trotz andauernde unerträglichen Schmerzen weiterzuleben? Diesen Überlebensinstinkt finde ich erstaunlich. Ohne diesen wären wir und die anderen Tiere evolutionstechnisch sicher nicht so weit gekommen.

    Ich würde den Überlebenswillen dieser Frau erdulden. Es ist ihre Entscheidung und ich würde sie akzeptieren.

  • Antwort von Beutelkind 11.10.2011
    32 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Jeder Mensch sollte bis zum Ende selber entscheiden, wie, wo und durch wen er sich behandeln läßt!

  • Antwort von Pifendeckel 11.10.2011
    24 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Guten Morgen,

    ich wollte mich eigentlich zu der Frage nicht äußern, aber sie geht mir nicht mehr aus dem Kopf und dazu fällt mir ein Spruch ein bzw. ein Satz, die Hoffnung stirbt zuletzt.

    Wenn sie Hoffnung hat warum soll man sie ihr nehmen und ich als Krankenschwester habe jeden Tag mit Tod zutun und kenne auch all das was Du beschreibst, aber sie ist es die, die Qualen ertragen muß und deshalb ist es auch ihre Entscheidung ob sie sich weiter quälen will oder nicht. Sie kämpft um ihr Leben und sie wird aufgeben wenn sie dazu bereit ist und überlaß ihr die Entscheidung wann das ist, jeder Mensch geht anders damit um.Ich wünsche der Dame alles, alles Liebe.

    LG Sophia

  • Antwort von helrich 11.10.2011
    15 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich versteh Dich wirklich nicht. Da will die krebskranke Patientin selbst leben und jeder versucht ihr ihre Hoffnungen zunichte zu machen? So herzlos kann man doch gar nicht sein! Ihr solltet der Frau Mut zusprechen. Auch wenn es noch so aussichtslos ist, ist jeder Tag, den diese Frau erlebt, offenbar FÜR SIE ein Tag geschenktes LEBEN.

  • Antwort von Gina02 11.10.2011
    14 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Umgekehr gibt es Menschen, die lieber den Freitod wählen, als ein quälendes Siechtum! Dennoch: Solange ein Mensch solch unbändigen Lebenswillen hat, besteht auch Hoffnung!

    Ich gehörte wohl auch zu den Menschen, die etwa bei der Ausage " Sie haben noch ´n halbes Jahr zu leben", sagen würde: " na das wollen wir doch mal sehen!" :)

  • Antwort von Sumselbiene 11.10.2011
    12 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich möchte nicht ewig leben.

    Aber sicher, es gibt immer Menschen, die gern noch länger leben wollen.

    Und der Willen/ Glauben daran kann Berge versetzen. Und Totgesagt leben länger ^^

    Wenn es ihr Wunsch ist, sollte man sie unterstützen, soweit man kann. Sie hat sich selbst noch nicht aufgegeben und das ist doch im Prinzip etwas schönes.60 ist ja nun auch noch kein Alter...

    Ihre Familie sollte zu ihr halten und sie in ihrem Vorhaben unterstützen. Diese Frau hat scheinbar noch Lebenswillen und nimmt dafür auch große Strapazen auf sich.

  • Antwort von mbmama 13.10.2011
    8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ewig leben möchte niemand.

    Menschen mit unheilbaren Krankheiten, die sich über Jahre hinweg des unabdingbaren Siechtums bewusst sind und dies nicht bei vollem Bewusstsein miterleben wollen, sollten selbst entscheiden könne wie und in welcher Art und Weise ihr Leben beendet wird bzw. in welchen Umfang Therapien (und sein es der letzte Strohhalm in einer Flut an, die Krankheit evtl hinauszögernden Möglichkeiten) zugelassen werden.

    Dazu gehört aber mehr als eine spontane Entscheidung über Leben und Tod sondern ein direktes Auseinandersetzen mit der Krankheit. Außenstehende können wenig in den Entscheidungsprozess eingreifen, geschweige denn urteilen, soll es doch jedem Betroffenen selbst obliegen einen Weg für sich zu finden.

    Und glaub mir: genau DAS kann man nur entscheiden, wenn man betroffen ist. Und auch dann ist die Entscheidungsfindung schwer, hängt man doch mit jeder Faser seines Herzens am kleinen Stück Leben.

  • Antwort von cuckoo 12.10.2011
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wie sollte man mit einem solchen Menschen umgehen? Die Familie ist ratlos.

    Wenn man überhaupt irgendwas "sollte", dann sollte man mit "solchen" Menschen umgehen, wie es ihnen zusteht: mit Respekt vor ihrem Lebenswillen. Nicht mehr und nicht weniger. Ob man die Haltung gut findet oder nicht, ist dabei unerheblich.

    Niemand...NIEMAND kann sich in das Denken und Fühlen dieser Dame hineinversetzen, und deshalb sollte hier auch niemand seinen eigenen - mutmaßlichen - Maßstab anlegen.

    "Ich würde....." ist in dem Fall ohne Bedeutung und vor allem spekulativ. Ich glaube nicht, dass irgendjemand, der noch nicht mit dem Tod buchstäblich gerungen hat, mit Sicherheit sagen kann, wie er selber in dieser Situation denken und handeln würde.

    Die Familie wird leider mit ihrer Ratlosikeit leben müssen....die tut wenigstens nicht weh.

    Ich finde die Art der Fragestellung ein bisschen befremdlich. Soll die Dame sich nun willentlich sterben legen, um ihrer Familie Ratlosigkeit zu ersparen?

  • Antwort von amigo06 11.10.2011
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Sie will nicht wahrhaben, dass es vorbei ist. Dass sie nicht mehr geheilt werden kann.

    Hat sie kein Recht, alles erdenkliche zu versuchen und, auch wenn es nur eine gewisse Zeit ist, weiter zu leben. Ist es schon soweit, das die Familie darüber entscheidet. Warte ab, wenn du in der Situation bist, denkst du auch anders.

  • Antwort von thesanchez 11.10.2011
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Die Hoffnung stirbt eben zuletzt. Dieser Mensch muss in seinem Willen unterstützt werden. 60 Jahre sind außerdem noch lange keine Ewigkeit.

  • Antwort von sheamy 12.10.2011
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    ich denke nicht. der tod ist ein wichtiger bestandteil unseres lebens. er motiviert uns sogar will ich sagen. hätte ich nicht ständig vor augen dass mein leben irgendwann vorbei ist, hätte ich dann überhaupt den anreiz irgendwas zu tun? diese ganzen listen "was man einmal im leben gemacht haben möchte" wären dann plötzlich nicht mehr relevant, alles hätte einen ganz anderen wert. zeit wär nicht mehr länger von wichtigkeit. ein ewiges leben wäre langweilig und würde mich nicht ausfüllen.

  • Antwort von wollyuno 11.10.2011
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    ich kenn das aus der praxis,meine frau ist am krebs verstorben und all zu menschlich.jeder klammert sich wenn es soweit ist an jeden strohhalm,wie sie es erkannt hat das es kein zurück gibt ist sie sehr bewusst mit dem thema umgegangen,hat sich von allen verabschiedet und ist in ruhe und frieden mit sich selbst verstorben.

  • Antwort von rosenstrauss 11.10.2011
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    versuch dich mal in das alter hinein zu verstzen. würdest du da einfach sagen "ach, es ist vorbei, lass ichs, bin eh bald weg" mit 60 ist man heute noch nicht so alt wie vor ein paar jahren. die menschen werden heute locker mal 80 und älter. und wer möchte nicht novh leben bleiben?

    aber ich denke, das ist bei dir ein generationsproblem. in jungen jahren hab ich darüber auch falsche vorstellungen gehabt

  • Antwort von jens79 11.10.2011
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Niemand ist so alt, dass er nicht noch ein Jährchen mehr...

    Auch diese Frau verdient die Unterstützung mit ihrem Schicksal und ihrer Hoffnung. Immer wieder hör man von Menschen, die den Krebs besiegt haben, obwohl die Ärzte keine Chance mehr gesehen haben. Auch sie hat das Recht solange zu kämpfen, wie sie will und kann.

    Der Tod wird ja heute leider tabuisiert. Wir bahren unsere Verschiedenen nicht mehr auf, wir haben keinen Kontakt mehr zu Leichen, lassen sie waschen und ankleiden und geben sie in die Bestattungsindustrie ab. Dadurch werden unnötig Ängste aufgebaut... Ich finde es wichtig sich auch vom Körper des geliebten Menschen verabschieden zu können und so zu begreifen, was passiert ist.

  • Antwort von carsten1979 11.10.2011
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich kann die Frau sehr gut verstehen. Sie hat Hofnung. Solange sie diese hat lebt sie. Das müssen wir alle akzeptieren. Wo sollte sonst gerade bei Krebs die Therapie aufhören und das Sterben beginnen und wer sollte das entsheiden? Sollte Schluß sein nach drei Chemostaffeln und 20 Bestrahlungen wenn vielleicht die 21. den Durchbruch bringt? Lassen wir ihr die Hoffnung.......

  • Antwort von BabyShay 12.10.2011
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    unsere instinkte sind auf das überleben ausgerichtet,wir menschen wollen iwie leben und sowieso überleben, wenn es schwierig wird. ich finde deine bekannte sehr mutig und stark, man sollte ihr den willen lassen und sie dabei unterstützen, denn sie braucht jetzt menschen die sie verstehen!!

    man selbst ist nicht in der gleichen situation und weiss also nicht zu 100%, dass man es ihr nicht gleich tun würde.

    ich selbst möchte nicht ewig leben, auch nicht nach dem tod, mir reicht dieses leben und ich hoffe, dass ich iwann einfach nur ruhe haben werde und an gar nix mehr denken und existieren muss.

  • Antwort von Salviadivina 12.10.2011
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    gute Frage !!

    Was ist gruseliger? Ewig leben oder ewig tot sein?

    Ich finde die Vorstellung ewig zu leben gruseliger.

    Zu diesem speziellen Fall : Ich finde, dass jeder Mensch das Recht hat zu bestimmen, wann er gehen möchte. Ebenso hat jeder Mensch das Recht zu hoffen + sich an jeden Strohhalm zu klammern.

  • Antwort von franz3 11.10.2011
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Die kranke Frau hofft auf ein Wunder, eine medizinisch nicht erwartbare Heilung. Das kann ihr keiner nehmen. Die Angehörigen haben die üblichen Probleme pflegender Angehöriger. Das ist nun mal so, schwer, aber das muss ertragen werden.

  • Antwort von jockl 11.10.2011
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo werte Fragerin, ich habe mir im Zusammenhang mit der Frage Ihren Expertenbereich angesehen. Ich gehe auf Ihre Frage nur mit einem eigenen Beispiel ein.

    Mein Bruder starb mit 65 Jahren und 11 Tagen jämmerlich an Hodenkrebs und einigem mehr. Aber da waren die Klinken und die da jeweils behandelnden Ärzte sehr schlau und haben gesetzliche Grenzen überschritten. Die Ärzte haben meinen Bruder einfach schmerzfrei gestellt soweit das irgendwie möglich war. Dennoch hatte der sowohl Schmerzen und wusste das es zu Ende geht nur wann das wusste der Nicht. Der Mann hat aber um jeden zusätzlichen Tag mit sich gekämpft und ich gabe meinen Bruder in einem wichtigen Moment alleine gelassen. Ich sollte mit Ihm an seiner Geburtstagsfeier mit einem doppelten Korn anstossen, icht das LEIDER nicht.

    Je mehr Zeit vergeht desto grösser ist an sich mein Bedürfnis meinen Bruder unm Verzeihung zu bitten, nur geht das nicht mehr.

  • Antwort von Tankredis 11.10.2011
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Nun, es gibt solche Menschen. Ich war jetzt selbst zwei Monate auf einer Station für Brustkrebspatientinnen, ich habe viele Formen gesehen, wie man damit umgehen kann.

    Diese Frau ist 60, das ist, für heutige Verhältnisse, eigentlich noch jung. Vermutlich hat sie ihr leben ausgefüllt und gerne gelebt und ist heute nicht bereit sich vom Tod "kleinkriegen" zu lassen. Dazu kommt ja noch, dass man von Krebspatienten von vornherein erwartet, dass sie bis zum Schluss kämpfen. Geben sie auf, ja was sind sie da noch? Das Schwache in Person, dass sich der Krankheit nicht gegenüberstellen will und einfach das Schicksal annimmt? Wer kann das heute schon noch? Dazu kommt, dass viele einfach panische Angst vor dem Tod haben.

    Mit solchen Leuten muss man empathisch umgehen und erstmal hinterfragen, wieso sie sich so ans Leben klammert. Und dann kann man überlegen, wie man weiterverfährt. Alles in allem sollte man generell mit Krebspatienten sachlich, aber feinfühlend umgehen, denn oft stehen sie am Rande eines emotionalen Chaos; abgeklärt und schicksalannehmend sind die Wenigsten.

    Alles in Allem ist der WUNSCH dieser Frau zu unterstützen. Selbst wenn es medizinisch gesehen nichts mehr bringen sollte und sie sich damit nur selbst quälen wird, sie hat sich dafür entschieden. Denn ein Mensch besteht nicht nur aus dem Körper, sondern auch aus dem Geist und dem sollte man hier einfach entsprechen, damit die Seele einen Ticken ruhiger wird.

    Du sagst doch einem 90jährigen Demenzkranken, der von seiner Mutter redet doch auch nicht die ganze Zeit "Deine Mutter ist tot", weil du weißt, wie sehr die Seele dann rebelliert. Anders ist es hier auch nicht.

  • Antwort von lalala16 11.10.2011
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Unterstützen, Unterstützen! Du kannst niemanden zwingen die Hoffnung aufzugeben.. Ich würde ganz am Ende nicht denken wollen "was wäre wenn.."

  • Antwort von Fleischtester 29.10.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo,

    ich wollte auch mal meinen Senf dazugeben.

    Meiner Meinung nach, macht diese alte Frau, die grade mal an der hälfte ihres mögliches Lebens angekommen ist, alles richtig. (Ich gehe davon aus, das jeder Mensch 120 Jahre werden kann.) Sie hat es gerade in die Phase geschafft, da man wieder das Leben geniesen kann und auch wieder viel Freizeit dafür hat, da holt einen so eine heimtückische Krankheit ein. Warum sollte man dann nicht kämpfen. Wenn man nicht zu verlieren hat, kann man alles riskieren, sage ich da.

    Da ich Atheist bin, kann ich sicherlich, auch nur wie diese Frau, von einer Wissenschaftlich Definition des Lebens ausgehen. Man hat nur ein Leben. Wenn es um ist, ist es vorbei. Warum sollte man nicht bis zum letzten dafür kämpfen.

    Ärtzte sind keine Götter in weis. Auch sie irren sich gelegentlich. Die Menschlichen Selbstheilungskräfte sind Stark. Diese Frau braucht einen Lebensantrieb, das Gefühl gebraucht zu werden, und ständige Ruhe und Ablehnung, ist das was ihr am meisten schadet. Die Familie sollte ihre Oma? in allen Belangen unterstützen und nicht so negativ denken. "Du bist doch schon alt, gib endlich auf, dich braucht doch eh keiner mehr." ist sehr respektlos, auch wenn das niemand sagen würde. Vielleich noch solche Spüche wie "Dein Erbe wird uns schon über die Trauer hinwegtrösten."

    Man sollte dieser Frau helfen wo man kann, sie in ihren Wünschen unterstützen, und die Aktivitäten dieser Frau fördern. Körperlich Bewegung, Spaß mit ihen Enkeln etc. Für Trübsal ist diese Zeit "Vielleicht vor ihrem Tod" viel zu Schade. Sie soll ihr Leben geniesen solange sie es noch hat.

    Nun zur Frage: Wollen wir ewig leben: Ich ja. Der Rest, das weis ich nicht. Ich will sehen, ob die gesteckten Ziele ereicht werden. z.B Besiedelung des Mars, Ob die Fragen "Gibt es Außerirdische"; Kommen wir mit regenerativen Enegien zurecht; Können 7 Mill. Menschen auf unserem Planeten leben; Wielange reicht das Öl und da Uran; Kann die Menschheit die Verantwortung für den Atömmüll tragen, oder löscht sie sich selbst aus; Werden wir je Interstellare Reisen unternehmen; Gibt es wieder Weltkriege; Werden die Fehler immer wiederholt (Wirtschaftskrisen etc.) hällt unsere Sonne wirklich noch 5 Milliarden Jahre, Gibt es einen Ewigen Fortschritt, Stimmen Gewisse SF-Szenarios, Welche? Wird es einen Rückfall der Menschheit ins Mittelalter geben, Hat Einstein in allen Belangen seiner Theorien recht.... beantwortet werden können. Allerdings bringt es gewisse unwegbarkeiten, wenn jeder Mensch ewig lebt. Das soll aber nicht das Thema sein. Für mich, ein langes JJJJJAAAAA, nätülich, warum nicht.

    Grüße

  • Antwort von Schneerose92 12.10.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo.. Ich denke das verhalten der Frau ist total menschlich und nachvollziehbar. Ich glaub ich würde genauso reagieren bzw handeln.. Ich meine.. Es hört sich an als ob du dein Schicksal einfach so hinnehmen würdest.. Wie " Oh gibt heut keinen O-Saft, na was Solls". Wenn sie es für richtig hält, sollte sie weitermachen, besser kämpfen als in ein tiefes Loch fallen.

  • Antwort von Charleen1001 12.10.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    ich kann die frau verstehen.sie hat verwandte und vl. kinderdie sie nicht alleine lassen will und ich mein man soll trotzdem kämpfen auch wenn es so scheint es ist vorbei vielleicht durch ein wunder oder so kanns sie die krankheit besiegen

  • Antwort von blunt 12.10.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
  • Antwort von gansh 12.10.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    JEDER will leben---so lange,wie irgend möglich und koste es,was es wolle---mein vater erkrankte 1966 mit 50 jahren an darmkrebs und laborierte 4 jahre herum,bis er starb.es gab keine krankenversicherung in der landwirtschaft und hilfskräfte waren nur bedingt bezahlbar,da musste die familie ran.

  • Antwort von eka2002 12.10.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    egal wie sehr die alte dame leidet scheint ihr überlebensinstikt bzw ihr wille zum leben viel stärker zu sein und das ist denke ich auch absolut nachvollziehbar...

    wenn man mit den schmerzen einfach nicht mehr klar kommt und der meinung ist, dass das leben nicht mehr lebenswert ist, dann kann man sicherlich viel leichter mit diesem thema abschließen und hat keine angst mehr vor dem bevorstehenden tod, wenn man allerdings trotz allem (schmerzen, etc) weiterleben will, dann denke ich, hat man auch jedes recht weiter zu kämpfen. so einen menschen sollte man unterstützen auch wenn keine hoffnung mehr da zu sein scheint... für außenstehende, die nicht krank sind ist es sowieso sehr schwierig sich in die situation dieser person zu versetzen und sie abolut und vollkommen zu verstehen...man sollte deswegen nicht vorschnell urteilen und gleich sagen, dass es besser wäre aufzugeben, im endeffekt würde mindestens die hälfte von uns genauso reagieren und den kampf nicht aufgeben wollen. man bedenke auch dass man mit 60 sicherlich nicht mehr die jüngste ist, aber richtig alt ist das mit sicherheit auch nicht!!! die frau hat wahrscheinlich ihr ganzes leben lang gearbeitet und sich auf ihre rente gefreut und nun das..... für mich absolut nachvollziehbar, dass sie sich nicht unterkriegen lassen will

  • Antwort von McSteven 02.11.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ja, der Mensch ist so geschaffen, dass er ewig leben will. Wer hier was Anderes behauptet, hat dem Tod wahrscheinlich noch nie ins Gesicht geblickt, und es ist reines Wunschdenken, sich mit dem Tod so einfach abfinden zu wollen.

    Wie Dein Beispiel zeigt, klammern sich selbst Leidende noch sehr ans Leben. Wieviel mehr dann Gesunde, ungeachtet ihres Alters! Warum ist das so?

    Der Mensch ist das einzige Lebewesen, dass eine Orientierung zur Zeit, zur Vergangenheit und zur Zukunft wahrnehmen kann. Auch ist der Mensch nicht wie die Tiere in festgelegten Inskinktmustern verhaftet, sondern hat die Möglichkeit, sich immer weiter zu entwickeln, mehr und mehr zu lernen. Auch das ist vom Alter unabhängig. Dass manche das ab einem gewissen Alter aufgeben, steht auf einem anderen Blatt und ist wohl eher gesellschaftlich sozial bedingt.

    Ein weiser Mensch sagte mal (nagel mich nicht auf den Autor fest): "Für Menschen, die meinen, alles zu wissen, wäre das ewige Leben ein Fluch, aber für wissbegierige Menschen ein Segen."

  • Antwort von kreativkruemmel 30.10.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    lese mal über elisabeth-kübler-ross da werden dir die 5 stationen des sterbens erklärt. alles braucht seine zeit , auch das akzeptieren.

  • Antwort von GoodBadBoy 12.10.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Also ich will nicht ewig leben!

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