Frage von Knoerf, 203

Wollen die Mediziner nur die Bevölkerung mit diesem Satz beruhigen?

Gestern habe ich die Sendung mit Thomas Gotschalk gesehen und selbst ihm kommt es schon komisch vor, dass die Krebsfälle extrem ansteigen. Er fragte eine hohe Medizinerin ob das wirklich so ist und diese sagte wie eigentlich alle Mediziner sagen die steigenden Krebsfälle hängen damit zusammen, dass die Bevölkerung immer älter wird und es sogesehen mehr Krebsfälle gibt. Denkt man aber genauer über diesen Satz nach dann weiß man, dass dieser Satz einfach nur Blödsinn ist und wahrscheinlich von den Medizinern gesagt wird um die Bevölkerung zu beruhigen bzw. in Zaum zu halten um einen möglichen kommenden Bürgerkrieg zu verhindern.

Warum ich der Annahme bin, dass der Satz blödsinn ist? Wie kann ein älterer Mensch Krebs bekommen wenn dieser nichteinmal alt wird und vielleicht schon im Kindesalter an Krebs stirbt. Es sind doch längst nicht mehr nur steinalte Menschen bei Krebs betroffen sondern auch schon viele Kinder oder gar Babys. Erklärt mir mal wie die Bevölkerung älter werden kann und somit mehr Krebs haben kann wenn man garnicht zu einem richtigen Lebensalter mehr kommt wegen Krebs und andere Krankheiten? Guido Westerwelle z.B. wurde auch nicht wirklich alt. Mitte 50 ist für mich kein Alter.

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Grimwulf78, 97

Die Behandlung von Krebspatienten ist ein Fantastilliardengeschäft!

 Praktisch Alles was wir heutzutage essen, trinken, am Körper tragen, inhalieren, uns auf die Haut schmieren oder anfassen ist auf die eine oder andere Weise krebsfördernd.

Es ist eine riesige Verarschungsmaschine.

  • Die Futtermittelindustrie (von McDo bis Dr. Oetker) serviert uns Dreck der uns krank macht.
  • Die Gehirnwäscheindustrie (Werbung) erklärt uns, warum wir total unglücklich werden wenn wir den Mist nicht konsumieren
  • Die Krankheitsindustrie (Ärzte und Pharma) erhalten uns dann für seeeeehr viel Geld am Leben. (Chemo kostet pro Patient € 50.000,- bis € 100.000,- im Jahr, plus weitere Medikamente und Nebenkosten).

Übrigens, Gesund machen Die Dich nicht. An gesunden Patienten verdienst Du nichts. Die halten Dich nur möglichst lange vom Sterben ab, solange Deine Kasse noch zahlt.

In die Praxis einer Bekannten (Arzthelferin) kam neulich ein Rettungssanitäter mit Patient und hat zwischendurch mal von seiner Sinnkrise erzählt. Da werden Menschen, die eigentlich längst hinüber sind noch ein paar Tage an der Maschine gelassen mit der WÖRTLICHEN Begründung, dass man noch keinen Nachfolger für das Bett habe!! Jeden Tag zahlt ja die Kasse...

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/01/13/chemotherapie-milliarden-g...

Willkommen in der ECHT widerlichen Realität ...

Kommentar von kugel ,

Ja mein lieber Grimwulf...

Diese böse Krankheitsindustrie...Ohne diese seeeeehr teure Chemotherapie wäre ich heute nicht mehr am Leben und vor allem gesund!

Kommentar von kaesdreher ,

Mein Opa ist an Krebs gestorben. Obwohl er nicht mehr zu retten war, hat man ihm noch 4 Chemotherapien verpasst, um noch mal so richtig abzukassieren. Die haben sein Leiden nur um 10 Monate verlängert, in denen er sich in einem bedauernswerten elendigen Zustand befand.

Kommentar von kugel ,

Eine Chemotherapie wird auch und oft palliativ verabreicht! Glaub mir, ich habe oft genug Krebspatienten nach einer Chemo Flehen sehen!

Und die  Opa - glaubst du nicht, er hätte die Chemo nicht abgelehnt? Er hat dadurch 10 Monate gewonnen!

Mein Onkologe hat nicht nur einer Patientin mitteilen müssen, dass eine Chemotherapie nix mehr bringt, bzw er nichts mehr machen kann. So war es auch oft genug - leider.

Kommentar von Grimwulf78 ,

Liebe Kugel,

ich freue mich wirklich von Herzen, dass Du diesem Schicksal von der Schippe gesprungen bist und schicke Dir ganz herzliche und ernstgemeinte Wünsche, dass das auch immer so bleibt!

Meine Überzeugung ist aber, gestützt auf Erfahrungsberichte, dass eine einfachere, preiswertere Methode der Krebsheilung mit den verfügbaren Mitteln der Wissenschaft möglich wäre (Manche behaupten sogar, dass entsprechende Methoden längst in den Schubladen der Pharmakonzerne verschimmeln) aber gar nicht so sehr im Interesse von Beiersdorf, Pfizer & Co. liegt. Von nachhaltiger Aufklärung zu Krebsprävention ganz zu schweigen.

Ein Beispiel:

http://www.buecher.de/shop/gesundheit--medizin/ein-medizinischer-insider-packt-a...

Ich will nicht so weit gehen zu sagen, dass die Gesundheit der Patienten gar nicht zählt. Dem jeweilig behandelnden Arzt mag sogar sehr an seinen Patienten gelegen sein. Aber wenn die Zahlenjongleure in den Chefetagen von Aktionärs- (also Profitgier-)gesteuerten Konzernen die Möglichkeit haben ein Medikament herauszubringen, das ihr Geschäftsmodell in Frage stellt, dann bin ich leider sehr pessimistisch. Die Beobachtung der Abläufe in sämtlichen Wirtschaftszweigen lässt gar keine andere Schlussfolgerung zu, als Die, das Profit in der Regel über Menschenleben geht.

Die Pharmariesen wurden von der südafrikanischen Regierung auf Knien rutschend angefleht die Patente für AIDS-Medikamente freizugeben, damit arme Menschen auch behandelt werden können. Bundestag, US-Regierung und alle Pharmakonzerne haben einstimmig abgelehnt.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/aids-medikamente-bundestag-ignoriert-s...

Kann man diesen Sachverhalt wirklich anders deuten, als als klare Offenbarung bezüglich der Prioritäten?

Antwort
von Ansegisel, 151

Es erkranken und sterben bei Weitem nicht so viele Kinder und Jugendliche an Krebs, wie alte Menschen:

https://www.krebsinformationsdienst.de/grundlagen/krebsstatistiken.php

"Auf einen unter 15-Jährigen, der eine Krebsdiagnose erhält, kommen demnach 200 bis 300 über 80-Jährige."

Die "normale" medizinische Versorgung lässt die Menschen immer älter werden. Und dann kommen sie in ein Alter, in dem Sie eher Krebs bekommen. Früher sind einfach nicht so viele Menschen so alt geworden und die wenigen Krebsfälle in niedrigerem Alter damit nicht so stark ins Gewicht gefallen.

Antwort
von user8787, 80

Ich sehe das ähnlich .

Das Risiko an Krebs zu erkranken steigt mit dem Alter . 

Die modernen Verfahren der Diagnostik machen heute Krebsleiden sichtbar die noch vor 20 Jahren unentdeckt geblieben wären . 

Guido Westerwelle erkrankte an einer sehr tückischen Blutkrebsform die in diesem Alter gehäuft auftritt . ALL schläft wenn radikal zu, gehäuft im Kleinkindalter, bei Jugendlichen und dann nochmal zwischen 50 - 65 . 

Warum....weiß keiner. So ist das bei vielen bestimmten Tumoren. Heute sind die Diagnosen gesichert....das war früher eben nicht so. 

Früher wurde auch in allen Altersgruppen gestorben und keiner hat recherchiert warum und woran . 

Antwort
von Daoga, 82

Nein, die Aussage stimmt schon so. Bisher hatte man Schwierigkeiten, alle Krebsfälle richtig zu erfassen, weil es kein bundesweites zentrales Krebsregister gab, in dem alle Krebsarten, ihr Auftreten und mögliche Zusammenhänge mit der Umgebung (chemische und radioaktive Altlasten - denk: Asbest und Wismut, natürliche Belastungen, Senderstrahlungen etc.) erfaßt wurden.

Da heute die Menschen im Durchschnitt immer älter werden, entwickeln viele Leute altersbedingt Krebs, die früher keinen bekommen hätten, weil sie in jungen Jahren bereits weggestorben wären. Wenn man sich aber bei einem korrekten Krebsregister die Zahlen anschaut, ist konkret betrachtet die Zahl der Krebsfälle bei Kindern und Jugendlichen heute nicht höher als früher, stellenweise sogar geringer, weil heute z. B. Umweltverschmutzung (Schwermetalle im Wasser, Luftverschmutzung durch Müllverbrennung und Fabriken) konsequent bekämpft wird im Unterschied zu früheren Zeiten und zugleich die Versorgung samt Krebsvorsorge besser ist. Hautkrebs hat z. B. "Spitzen" erlebt zu Zeiten des Ozonloches und immer dann, wenn braungebrannte Haut gerade "in" ist, in Zeiten des blassen Schönheitsideales geht auch die Erkrankungszahl zurück. Lungenkrebs korreliert mit Tabakkonsum, Tumorerkrankungen der Verdauungsorgane mit Tabak- und Alkoholkonsum. Gegen Gebärmutterkrebs wird heute geimpft. Und so weiter.  

Expertenantwort
von dadamat, Community-Experte für Medizin, 30

Es gab schon immer junge Menschen, die an Krebs erkrankten und auch daran in jungen Jahren  versterben. Aber wenn man das globaler sieht, zB die gesamte deutsche Bevölkerung sieht, steigt das durchschnittliche Lebens-Alter an, jedes Jahr um einige Monate. Darunter befinden sich die Säuglinge und auch die Hundertjährigen. Je älter ein Mensch stirbt, desto häufiger hat er auch einen Krebs. Werden Hundertjährige obduziert, findet man bei fast allen irgend einen Krebs, an dem er aber nicht gestorben sein muss.

Antwort
von priesterlein, 63

Vielleicht hat Tschernobyl etwas damit zu tun. Da es in Europa massive Strahleneinwirkungen gab und immer jemand jammert, wie schädlich so etwas sein kann, wäre das doch bestimmt denkbar. :-)

Kommentar von kaesdreher ,

Sehr guter Hinweis. Auch heute noch sind die Pilze im bayrischen Wald radioaktiv verseucht. Leider haben die Menschen die Katastrophe "vergessen" und essen diese Pilze nach wie vor.

Kommentar von konzato1 ,

Ich tippe da eher auf Fukujima. ;)

Kommentar von Daoga ,

Japan ist zu weit weg, und solange man sich nicht täglich von bayrischen Schwammerln mit Wildschwein ernährt, ist das Risiko auch nicht sehr viel größer als wenn man beispielsweise in einer radonhaltigen Gegend (wo es viel Granitgestein im Boden gibt) lebt. Dort sammelt sich nämlich das schwach radioaktive Radongas gern in Kellern/Kellerwohnungen an.

Kommentar von kaesdreher ,

Da bist du aber im Irrtum. Die Pilze sind stark belastet und die Leute essen sie trotzdem

https://www.test.de/Wildpilze-sammeln-und-zubereiten-Tipps-fuer-den-unbeschwerte...

Antwort
von Tigerlinchen, 68

Ach je... also. Krebs hängt von verschiedenen Faktoren ab. Wenn dich das Thema Krebs interessiert kann ich dir das Buch "Krebszellen mögen keine Himbeeren" empfehlen. Es deckt neue Seiten der Krebsforschung und Vorbeugung auf und erklärt. Die Ernährung bei uns im Westen ist sehr eigenartig uns sehr ungesund, solange man nicht grad jeden Tag Obst und co. isst. Mich fasziniert das Buch sehr.
Man kann bei der Zunahme von Krebsfällen nicht immer auf die älterwerdende Bevölkerumg schließen. Klar, das ist sicher auch ein Grund, aber nicht nur.

Antwort
von PeterKremsner, 47

Je länger du lebst desto höher die Wahrscheinlichkeit dass du an Krebs erkrankst, vielleicht erkrankst du im Alter von 90 Jahren an Krebs, aber wenn du nicht mal 90 wirst hast du nie Krebs gehabt und somit bist du auch in keiner Statistik.

Darum bekommen mehr Leute Krebs je älter die Bevölkerung wird.

Das was hier wirklich aussagekräftig ist, ist nicht die Höhe aller Krebspatienten im Vergleich zu der Bevölkerung, sondern die Prozentuelle Rate der Menschen die in einem gewissen Alter Krebs bekommen, also wie viele Prozent der Bevölkerung zwischen 50 und 60 erkrankt an Krebs.

Ich kenne die Zahlen hierzu nicht, aber nur mit diesen könntest du sagen, dass die Menschen öfters an Krebs erkranken als früher.

Antwort
von DoktorSelstsam, 29

Ein Mix aus allem?

Antwort
von kaesdreher, 55

Es gibt mehr krebskranke Menschen, weil wir ungesünder leben. Nimm alleine schon mal die ganzen Plastikflaschen, in denen die Getränke sind, z. B. Mineralwasser. Früher gab es nur Glasflaschen, die waren absolut kein Problem. Die Plastikflaschen aber geben Weichmacher und krebserregende Substanzen in die Flüssigkeiten ab. Das führt über Jahre gesehen zu einer erhöhten Krebsrate. 

Das ganze Unkrautvernichtungsmittel, das auf unser Getreide und Gemüse gespritzt wird, erzeugt ebenfalls auf Dauer gesehen Krebs. Das Fleisch der hochgezüchteten Tiere in der Massentierhaltung, die mit Medikamenten vollgestopft werden, ist verseucht und führt zu allen möglichen Krankheiten.

Antwort
von kenibora, 49

Was bitte steigt nicht immer mehr an??? Die Messmethoden, Prüfmethoden, Maßnahmen pro und contra steigen doch immer mehr.... (Positiv daran, es fordert immer mehr Arbeitsplätze....ob "alles" sinnvoll ist???)

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