Frage von KThads, 33

Wohnungsumzug: An was muss ich alles denken?

Bei mir steht zum 01.12. ein Wohnungsumzug an. So langsam muss ich mal anfangen meinen ganzen Kram zu planen.

An was muss ich alles denken? Was kostet mich der Wohnungsumzug? Was sollte ich auf keinen Fall vergessen?

Wer hat Erfahrung? Gibt es vielleicht sogar jemand, der sich bereits eine Art Checkliste für einen Wohnungsumzug zurechtgelegt hat?

Ich bin über jede Hilfe und jeden Tipp sehr dankbar.

Antwort
von sophiechen2812, 9

Oh ja, Wohnungsumzüge sind immer eine sehr nervige und doch aufregende Sache. Ich musste in meinem Leben schon öfter ausziehen. Mein Papa ist früher beruflich oft zu verschiedenen Einsatzorten gerufen worden und da mussten wir als Familie immer mit. Nartürlich habe ich als Kind nicht so viel Arbeit mit ummelden und Umzugskartons packen gehabt wie meine Eltern...

Meistens hatten wir auch ein Umzugsunternehmen, aber ganz ohne Umzugshelfer ging es trotzdem irgendwie nie. Die Planung ist meiner Meinung nach das A und O.

Eine Checkliste gibt es im Internet. Gerade wegen dem ummelden, solltest du alles zeitig auflisten, damit du nichts vergisst. Ein Nachsendeantrag bei der Post, solltest du auch machen. Der geht immer 6 Monate und du wirst immer noch was finden, wo du vergessen hast, die neue Adresse anzugeben, wie Stromanbieter, Handyanbieter, Anmeldung auf der Stadt etc...  Du solltest auch an deine Kaution beim alten Vermieter denken. So was kann auch ganz schnell mal beim Auszug vergessen werden.

Einen Transporter würde ich rechtzeitig mieten. Gerade am Wochenende sind die oft ausgebucht und man kann nur mit Glück noch einen teuren Transporter bekommen. Bei einer frühzeitigen Planung kann man einige Kosten sparen.

Als ich damals in mein WG Zimmer gezogen bin, hatte ich naturlich kein Geld für ein Umzugsunternehmen und ich musste meine Umzugskosten so gering wie möglich halten... Deshalb sind liebe Freunde als Umzugshelfer dringend nötig und ich bin ihnen sehr dankbar, dass sie auch bei meiner ersten eigenen Wohnung zum zweiten mal geholfen haben.

Auch wenn es viel Arbeit ist, freut man sich nach dem Umzug natürlich sehr auf die neue Wohnung. Alles ist frisch und neu und wenn die Kosten wirklich gering geblieben sind, hat man vielleicht auch noch ein kleines Budget für neue Acessoires oder sogar Möbel in der neuen Wohnung.

Viel Glück und Erfolg bei deinem Umzug!

Antwort
von siebelchen, 5

Hi,

ich habe mir mal eine Liste von meinem letzten Wohnungsumzug zusammen gestellt, die ich dir hier gerne zur Verfügung stelle. Ich hoffe, ich kann dir damit ein wenig helfen und der Umzug wird nicht ganz so stressig für dich... 

ALLGEMEINE AUFGABEN:

  • Alte Wohnung kündigen und ggf. Nachmieter suchen.
  • Rechtzeitig ausmisten und packen.
  • Lebensmittelvorräte verbrauchen und Gefrierfach abtauen.
  • Genauen Umzugstermin festlegen, damit alle Helfer auch genug Zeit haben. Eventuell müssen auch noch ein oder zwei Parkplätze reserviert werden. 
  • Nachsendeantrag für die Post beauftragen
  • Urlaub beim Chef beantragen. Manchmal bekommt man sogar Sonderurlaub für den Umzug und das Ummelden auf der Stadt.
  • Muss in der alten oder neuen Wohnung noch ein Zimmer oder etwas renoviert werden, solltest du auch hierfür genug Zeit einplanen.
  • Adressänderung bei Banken, Versicherung, Handy, Arbeitgeber, Stromanbieter, Vereine, Kundenclubs etc.. mitteilen. Hierfür gibt es im Internet auch viele Vordrucke.
  • Telefon- und Internet Anbieter rechtzeitig über den Umzug informieren, der neue Anschluss kann sonst locker mal 3-4 Wochen dauern.
  • Transporter rechtzeitig mieten. Kleiner Tipp: der Transporter beim "schwedischen Möbelhaus" ist sehr günstig ;)
  • Umzugskartons gut beschriften, damit es im nachhinein kein Chaos gibt.
  • Bei der Wohnungsübergabe der alten Wohnung die Kaution vom Vermieter besorgen. Geht schnell mal bei dem Stress unter!
  • Werkzeugkiste checken, Akkus laden. Es gibt nichts schlimmeres, als einen Umzug mit einem Akkuschrauber ohne Akku :)
  • Zählerstände bei Auszug notieren.
  • Dauerauftrag für die neue Miete einrichten, neue Kaution bereitlegen. Vielleicht ist auch eine Mietkaution als Fondeinzahlung möglich, dann kannst du sogar das Geld dafür noch sinnvoll anlegen.
  • Verpflegung für Umzugshelfer besorgen

Wenn du genug Geld zur Verfügung hast, kannst du natürlich auch ein Umzugunternehmen engagieren. Dann bräuchtest du nur die Umzugskartons packen und dich um o.g. Ummeldungen kümmern. Mit einem Umzugsunternehmen steigen jedoch deine Umzugskosten enorm. Aber das kannst natürlich nur du entscheiden, ob es dir diese Kosten wert sind oder nicht.
Auch wenn ein Wohnungsumzug immer sehr stressig ist, freut man sich ja auch immer sehr auf die neue Wohnung. Du kannst alle Zimmer neu einrichten und es dir richtig schön gemütlich machen. Ich wünsche dir einen halbwegs stressfreien Umzug mit viele fleißigen Helfern und danach eine tolle Einweihungsparty.

Viel Erfolg!

Antwort
von gorgina567, 11

ja, es gibt nichts schlimmeres als wohnungsumzüge. Unglaublich viel arbeit, teuer und nervig.

ich habe mir vor Jahren mal eine Checkliste erstellt, auf der alle wichtigen Dinge notiert sind. Es geht los mit telefonanbieter bescheid sagen. Stromanbieter anrufen, kisten packen, Bürgerbüro ummelden usw.

es gibt so viele dinge auf die man achten muss und man sollte echt nichts vergessen, weil dann immer wieder im Nachgang sich wieder jeman beschwert, dass Du nicht Bescheid gesagt hast.

Das beste ist immer noch, gar nicht umziehen. das erspart dir die meiste Arbeit *scherz, aber irgendwie ernst gemeint.

ist halt auch echt davon abhängig wie groß der umzug ist. wie viele zimmer musst du ausräumen und wie viele Zimmer musst du beziehen. Kannst du überhaupt alle alten Möbel mitnehmen bei dem Wohnungsumzug oder nicht? Macht es überhaupt Sinn oder nicht?

du solltest Dir auf jeden Fall jede Menge Umzugshelfer und Umzugskartons beosrgen. Die brauchst Du immer. Noch besser wäre natürlich ein umzugsunternehmen. allerdings steigen damit die umzugskosten dramatisch.

pass aber nur auf, dass du dich bei den kosten nicht verkalkulierst. jeder Umzug kostet geld und meistens läuft so etwas schnell aus dem Ruder. Du solltest vor allem darauf achten, dass Du nicht deine letzte Kaution dafür benutzt, die Kosten zu decken, weil Du ja in der neuen Wohnung auch eine Kaution brauchen wirst.

Zieh aber auf keinen Fall um, bevor Dir der neue Vermieter den Mietvertrag gegengezeichnet zukommen lassen hat. Nur so bist du auf nummer sicher. Du solltest sogar erst die alte Wohnung kündigen, wenn Du den Mietvertrag in Händen hältst. es wäre echt fatal, wenn du die alte Wohnung gekündigt hättest und auf einmal gar keine Wohnung mehr hast.

ach so. des umzugs wegen solltest du dir auch jede menge Umzugshelfer organisieren. die sind wichtig. alleine ist so eine wohnungsumzug überhaupt nicht zu stemmen.

Antwort
von Forrincell, 9

Allgemeines 


So ein Umzug in eine neue Wohnung muss wohl überlegt sein, und deswegen sollte vorab eine gute Planung und Organisation erfolgen. Am besten, man fertigt dafür eine sogenannte Checkliste an. Diese Liste bietet einen Überblick über die Aufgaben die diesbezüglich anstehen. So ein Umzug ist ein schwieriger Prozess mit vielen Vorgängen. 
Angefangen von der Abmeldung der alten Wohnung und die Anmeldung der neuen Wohnung, bis hin zum Packen der Umzugskartons gibt es zahlreiche Aspekte die zu beachten sind.
Darüber hinaus stellt sich vor allem die Frage: Wird für den Umzug eine Umzugsfirma beauftragt, oder wird der Umzug in Eigenregie durchgeführt?
Bei beiden Vorhaben ist es wichtig, bereits im Vorfeld für Klarheit zu sorgen.
Wird der Umzug durch eine Spedition ausgeführt, ist es empfehlenswert, sich mehrere Kostenvoranschläge diesbezüglich zukommen zu lassen. Die Preisspanne zwischen den verschiedenen Firmen kann sehr unterschiedlich sein. 
Wird der Umzug selbst ausgeführt, ist es wichtig, sich um ein geeignetes Fahrzeug und mehrere Helfer zu kümmern.


Checkliste für den Umzug 

In der Regel wird empfohlen, drei Monate vor dem eigentlichen Umzug mit der Planung zu beginnen. Vor allem ist es wichtig, den Umzugstermin möglichst früh festzusetzen. Ebenfalls sollte für diesen Tag beim Arbeitgeber rechtzeitig Urlaub eingereicht werden. Findet der Umzug in Eigenregie statt, dann bietet sich das Wochenende dafür an, da die Helfer hier ebenfalls meist frei haben.

In diesem Fall ist es nötig, sich möglichst frühzeitig Helfer zu organisieren. Insbesondere schwere Möbel können nicht alleine ab- und aufgebaut, sowie transportiert werden.
Je mehr Helfer man für den Umzug zur Verfügung hat, desto schneller und reibungsloser geht der Umzug vonstatten. 

Handelt es sich um eine Mietwohnung, sollte der Mietvertrag gekündigt werden, in diesem Fall ist der Vermieter frühzeitig über den Auszug zu informieren. Die Kündigungsfrist sollte auf jeden Fall eingehalten werden, damit später keine Schwierigkeiten auftreten.
Zudem ist es auch möglich sich für die alte Wohnung einen Nachmieter zu suchen. Vor dem Auszug sollten mit dem Vermieter die notwendigen Renovierungsarbeiten abgeklärt werden. Wird diese Aufgabe nicht selbst erledigt, sollten deswegen mit den entsprechenden Handwerkern Termine vereinbart werden.

Bevor die neue Wohnung bezogen wird, sollte eventuell über eine neue Einrichtung nachgedacht werden. Das erleichtert den Aufbau in der neuen Wohnung und verschafft einen Überblick über notwendiges neues Mobiliar. Ebenfalls ist es nicht verkehrt, eine sogenannte Umzugs-Liste zu erstellen. Schon vor dem Einpacken sollte notiert werden, welche Gegenstände überhaupt mitgenommen werden. Nicht mehr gebrauchte Möbel und Gegenstände können eventuell zurückgelassen bzw. entsorgt werden. Für eine Entsorgung ist es wichtig, Sperrmüll zeitig zu beantragen.

Wer seinen Wohnsitz verlegt, der muss bei der Post einen sogenannten Nachsendeantrag einrichten. Das sollte möglichst früh erfolgen, damit Post an die neue Adresse gesandt werden kann.
Ebenfalls sehr wichtig, Adressänderungen durchführen. Vor allem sind Behörden und Ämter über die neue Adresse frühzeitig zu informieren.


Frühzeitige Organisation des Umzuges

Vor dem eigentlichen Umzug ist es ratsam, Gardinen und Teppiche vorab in der neuen Wohnung abzustellen.

Kurz vor Termin des Umzugs nochmals bei allen Helfern nachtragen, ob sie den Umzugstag auch nicht vergessen haben.
Auch bei der beauftragten Umzugsfirma kann zur Sicherheit ebenfalls nochmals telefonisch nachgefragt werden.

Da solch ein Umzug ein größeres Unterfangen ist, sollten Personen, die nicht helfen können, bei Bekannten oder Verwandten untergebracht werden. Für Babys und Kleinkinder bieten sich oft die Großeltern an. Sind Hund und Katze vorhanden, sind auch die kurzzeitig in Pflege zu geben.
Etwa zwei Wochen vor Verlassen der alten Wohnung sollten mit dem Vermieter die letzten Dinge und Angelegenheiten besprochen werden.


Hilfsmittel für den Umzug

Diese umfassen unter anderem Umzugskartons, Seidenpapier zum Einwickeln von zerbrechlichen Gegenständen, Werkzeuge für den Ab- und Aufbau, Müllsäcke, Klebeband, Spannbänder um Möbel beim Transport zu fixieren sowie Utensilien zur Reinigung beim Umzug.

Spätestens eine Woche vor Umzugstermin kann mit dem Packen begonnen werden. Sämtliche Gegenstände und Utensilien die nicht regelmäßig oder nur selten benötigt werden, müssen in einen beschrifteten Karton verwahrt werden.

Befinden sich in der Wohnung empfindliche Böden, müssen diese beim Umzug geschützt werden. Hierzu gilt es geeignete Abdeckungen zu besorgen.


Letzte Vorbereitungen vor Umzugstermin

Nicht verkehrt ist es, sich in Nähe der Wohnung für den Transportwagen einen entsprechenden Parkplatz zu sichern. Es gilt dabei zu beachten, dass Helfer auch an diesem Tag nicht im Parkverbot stehen dürfen.

Zudem sollte für den Tag des Umzugs Verpflegung eingekauft werden. Da solch ein Tag lang und anstrengend ist, sollte für die Helfer sowie für sich selbst für Essen und Trinken gesorgt werden.

Sowohl in der alten wie auch in der neuen Wohnung sind empfindliche Stellen mit Deckmaterial zu sichern, das gilt vor allem für Böden und Kanten.

Vor dem eigentlichen Umzugstermin sollten am letzten Tag in der alten Wohnung die restlichen verbliebenen Kartons gepackt, beschriftet und in einer Liste notiert werden.


Beachtenswerte Punkte beim Umzug

Bereits bevor der Umzug beginnt, sollte sowohl in der alten wie auch in der neuen Wohnung das Treppenhaus auf Beschädigungen kontrolliert werden, sollten solche vorhanden sein, müssen sie protokolliert werden.
Sofern alle Kartons und Möbel in den Transporter verladen sind, erfolgt der Abtransport zur beziehenden Wohnung. Meist ist es vorteilhaft, Möbel zuerst zu verladen.
Ebenfalls nicht vergessen, ein letzter Blick in den Briefkasten und diesen leeren.
Nach getaner Renovierung in der alten Wohnung sollte diese mit dem Vermieter nochmals durchgesehen werden.
Auch das Treppenhaus ist noch vollzogenem Umzug zu reinigen.

Beim Bezug der neuen Wohnung sind die Möbel vor den Kartons in die Wohnung zu räumen. Kartons sollten immer nummeriert bzw. beschriftet werden, damit sie direkt in die richtigen Räume getragen werden können.
Ist der Umzug soweit abgeschlossen, sollte auch das neue Treppenhaus auf Schäden überprüft und gereinigt werden.

Nachdem der Umzug soweit abgeschlossen ist, muss der angesammelte Müll umweltgerecht entsorgt werden..
Anschließend gilt es die Möbel zusammenzubauen, wer handwerklich ungeschickt ist, kann diese Aufgabe auch an einem Fachmann übergeben.

Fazit: Das sind so im Großen und Ganzen die wichtigsten Punkte, die bei einem Umzug beachtet werden sollten.
Wird der Umzug mithilfe einer Umzugsfirma durchgeführt, so können mit dieser vorab die wichtigsten Punkte besprochen und abgeklärt werden.


Antwort
von Ypsilon789, 4

Puh, Umzüge können schon nervig sein :/ Ich bin bisher zum Glück noch nicht so umgezogen. Checklisten helfen mir aber immer, auch beim Kofferpacken zum Beispiel :D

Die Checkliste für den Umzug finde ich ganz gut, vielleicht hilft sie dir ja :) http://www.eisenbach-umzug.de/checkliste-umzug/ 

Antwort
von asiawok, 7

Bei den Umzugsservicen gibt es solche Liste

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten