Frage von Golemsk, 32

Wohnungsrecht BGB 1093. was muss ich mir alles als Eigentümer und Bewohner gefallen lassen.?

Wir Sind eine Familie mit zwei Kindern und wohnen seit 2001 in unserem eigenen Einfamilienhaus. Dieses haben wir von meinen Großeltern für 90.000 € gekauft. Wir haben den Großeltern ein unentgeltliches wohnungsrecht eingeräumt . Die Großmutter ist im September diesen Jahres gestorben und der Großvaters lebt noch ist aber ein Schwerst Pflegefall Das Problem an der ganzen Sache ist, dass das Wohnungsrecht einen kleinen Teil unseres Einfamilienhauses betrifft.. Wir nutzen gemeinsam ein Bad. Die Tochter meines Großvaters hat uns einen rumänischen Pflege Helfer in die Wohnung gesetzt. Des Weiteren kommt die Verwandtschaft täglich mit mehreren Personen und geht in unser Eigenheim ohne dass wir Einfluss darauf nehmen können. Sie eignen sich Eigentum des Großvaters an räumen Schränke aus und so weiter. Was muss ich mir alles gefallen lassen?

Antwort
von brennspiritus, 11

Du musst dir gefallen lassen, dass der Großvater Besuch bekommt. Dass er gepflegt wird und eine Pflegekranft ständig vor Ort ist auch. Du musst jedoch nicht dulden, dass sich die Leute in euren Privaträumen aufhalten.

Antwort
von grisu2101, 23

Was für eine Frage ? Das musst Du Dir jedenfalls NICHT gefallen lassen...

Kommentar von Golemsk ,

 Das Wohnungsrecht sagt aber  nach Paragraph 1093 BGB unter Ausschluss des Eigentümers.   Ich habe es so verstanden, dass ich nicht entscheiden kann wer den Großvater besucht  und ich keinerlei Rechte an den Wohnungsrecht festgelegten Räumen  habe. .   Des weiteren steht in diesen Paragraphen dass ich auch eine Pflege Person dulden muss. 

Kommentar von Mignon2 ,

@ grisu2101

Ich bin anderer Auffassung. Der Großvater kann zu jeder Zeit Besuch empfangen. Wenn der Besuch sich Eigentum des Großvaters (widerrechtlich?) aneignet, ist das zwar schändlich, aber es ist eine Angelegenheit zwischen dem Großvater und den Besuchern. Möglicherweise ist der Großvater damit sogar einverstanden. Die Fragestellerin geht das (leider) nichts an. Sie ist nicht seine Betreuerin.

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