Frage von Muk91, 1.347

Wohnungsgeberbescheinigung zu spät?

Hallo zusammen, werden die Angaben in einer Wohnungsgeberbescheinigung auf ihre Richtigkeit überprüft? Der Vermieter trägt die Daten eigenmächtig ein und übergibt es dem Mieter zur Wohnungsan- bzw. -ummeldung.

Es geht darum, wenn der Mieter es versäumt hat, sich rechtzeitig umzumelden. Ob der Vermieter ihm da problemlos unter die Arme greifen könnte.

http://dasing.vg-dasing.de/index.php?id=2316,2

mfg

Antwort
von TimmyEF, 1.172

Und wenn die Daten fehlerhaft sind kann der Mieter die Änderung verlangen.
Ohne diese Bescheinigung kann man sich nicht an- oder ummelden. Warum sollte der Vermieter eigentlich falsche Daten eintragen? Er hätte keinen Vorteil davon.

Antwort
von Villemomble, 1.058

Laut Auskunft des Einwohnermeldeamt dürfen das Einzugsdatum, wie es auf der Wohnungsgeberbescheinigung vom Geber/Vermieter (tragen in der Regel das Datum aus dem Mietvertrag ein) eingetragen ist und das vom Mieter/Meldepflichtigen bei der Anmeldung genannte (tatsächliche Einzugsdatum) voneinander abweichen. Für die Meldebehörde (hier war es Köln) zählt das vom Mieter bei der Anmeldung genannte. Trotz mehrmonatiger Differenz war dies kein Problem.

Antwort
von KKGPR, 884

Mietplan-Dresden schrieb am 14.10.2016 in den FAQs einer Erklärung:

"Wer bestätigt den tatsächlichen Einzug auf der Wohnungsgeberbestätigung?"

Der tatsächliche EInzug hängt vom Mieter ab und kann nicht durch den Vermieter bestätigt werden. In diesen Fällen muss der Mieter den Tag des Einzugs bei der Meldebehörde selbst angeben. Die Eintragungen auf der WGB können nur Anhaltspunkte für den Einzug sein, d.h. maßgebend ist für die Meldebehörde der vom Betroffenen tatsächlich angegebene Tag des Einzuges. Der Meldebehörde ist bewusst, dass der Tag des Mietvertrags bzw. die Aushändigung der WGB nicht gleich dem Tag des Einzugs sein muss.

https://www.mietplan-dresden.de/download/C23a9e967X150a40ace78XY1daa/Information...

Das hatte mir bei der Recherche sehr geholfen, da ich nicht zum ersten (wie eingetragen), sondern erst drei Wochen später eingezogen bin. Wie es ausgeht, kann ich ja noch mal berichten. Aber da es im gleichen Monat ist und man ja kein Einzelfall ist, wenn man sich mehrere Wochen Zeit nehmen (muss), um umzuziehen, bin ich da guter Hoffnung. Allen anderen ebenfalls viel Erfolg!

"Einzugsdatum der Wohnungsgeberbestätigung ist falsch bzw. zu früh angesetzt."

Antwort
von Karldiekleine, 882

Da würde ich die Finger von lassen. Mieter zahlen maximal 1.000 Euro Bußgeld nach dem neuen Meldegesetz. Vermieter können in besonders schweren Fällen mit bis zu 50.000 Euro zur Kasse gebeten werden. Vermieter haben eine Informationspflicht. Siehe Punkt 7. unter https://www.ummelden.de/Einwohnermeldeamt/ - das Risiko wäre mir als Vermieter zu hoch. Ein Datenabgleich ist anhand von vielen Quellen möglich, Energieversorger, Finanzamt, Telekom, etc. Kurzum: Mir wäre das Thema zu heiß. 

Antwort
von anitari, 790

Es geht darum, wenn der Mieter es versäumt hat, sich rechtzeitig umzumelden.

Dann hat der Mieter die A-Karte und muß ggf. ein Bußgeld zahlen.

Antwort
von Gluecklichskind, 800

Hallo, was genau ist jetzt die Frage? Wofür zu spät bzw. von wem überprüft?

LG

Antwort
von Muk91, 746

Danke für die schnellen Antworten.

Aber es geht darum, wenn der Mieter es versäumt hat sich umzumelden, ob der Vermieter dann helfen kann, indem er falsche Angaben macht?

Wird das überprüft?

Kommentar von anitari ,

Der Vermieter kann helfen, muß es aber nicht.

Weil er sonst selbst einer Ordnungswidrigkeit begehen würde.

Von welchem Zeitraum ist denn die Rede?

Bei 1- 2 Wochen später wird das EMA sicher kein großes Aufhebens  machen.

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