Frage von emoschlumpf666, 140

wohnung mit hund bis 50cm?

hallo liebe hundefreunde :D, ich brauche mal eure Hilfe. Ich habe ein super Jobangebot bekommen wo ich meinen Hund sogar mitnehmen dürfte. Nun habe ich aber folgendes Problem dabei: ich müsste in eine Wohnung ziehen. Ohne hund werde ich nicht ausziehen da er mein ein und alles ist!

Nun hat ein Freund von mir erzählt das man den Hund dem Vermieter nicht melden muss solange er unter 50cm Schulterhöhe ist. Stimmt das oder erzählt er nur Quatsch?

Ich weiß das kleine Hunde (chihuahua, yorkshire terrier ect.) unter Kleintiere fallen und man diese nicht melden muss und das der Vermieter nur mit Begründung Hunde verbieten darf (listenhunde, allergie der nachbarn ect.) aber einen mittelgroßen Hund? Da hab ich meine Bedenken. Wie kann ich bei der Wohnungssuche punkten wenn ich einen Hund habe? er macht nichts kaputt und bellt auch kaum. Ich bedanke mich schonmal im Vorraus für die Antworten.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von monara1988, 23

Hi,

Nun hat ein Freund von mir erzählt das man den Hund dem Vermieter nicht melden muss solange er unter 50cm Schulterhöhe ist. Stimmt das oder erzählt er nur Quatsch?

Es ist quatsch: Hund ist Hund, egal welche Größe.

Ich weiß das kleine Hunde (chihuahua, yorkshire terrier ect.) unter Kleintiere fallen und man diese nicht melden muss

Nein, nicht im Mietrecht.
Kleintiere sind im Mietrecht alles was "nicht frei rumläuft", also Nager, Vögel, Fische, etc.
Hund und Katzen zählen da nicht zu Kleintieren, weil sie immer frei in der Wohnung rumlaufen.

und das der Vermieter nur mit Begründung Hunde verbieten darf

So ist es

Wie kann ich bei der Wohnungssuche punkten wenn ich einen Hund habe? er macht nichts kaputt und bellt auch kaum.

Du könntest mit dem Vermieter ein extra Schreibsel aufsetzen, das Du für alle durch den Hund entstandenen Schäden voll aufkommst.

Gruß

Kommentar von emoschlumpf666 ,

wo bekomme ich so ein schreibsel her? hast du evt. einen link?

Kommentar von monara1988 ,

Vordrucke kenne ich nicht. Ich würde mich im Netz informieren worauf man achten muss, und das dann selbst aufsetzen.
Ich denke aber, das der Vermieter, wenn er damit einverstanden ist, das selbst aufsetzen würde, und Du müsstest dann vorher wissen worauf man achten muss, und wenn das Schreiben dann ok ist, unterschreiben.

Ich hoffe Du findest ne Wohnung wo Dein Hund kein Problem sein wird! :)

Kommentar von emoschlumpf666 ,

viele dank :)

Antwort
von SiViHa72, 59

Einen Hund würde ich immer beim VM angeben. Er bellt und schon ist die sprichwörtliche Katrze aus dem Sack. Und wenn er nur 1x am Tag muff sagt.

Dein Freuind meint´s gt,a berw as hat man davon, wenn man sogar Recht hätte, aber dafür stocksaure Mitmieter und nen wütenden vermieter,d er sich vera* fühlt?

http://www.zuhause.de/haustiere-im-mietrecht-wann-sie-den-vermieter-nicht-fragen...

Dieser Link, Punkt 1, trifft es wohl noch besser für Dich:

http://www.mietrecht.org/tierhaltung/hunde-in-mietwohnung/

1. Im Idealfall erlaubt der Mietvertrag die Hundehaltung

Erlaubt der Mietvertrag pauschal die Tierhaltung, sind normale und sozial verträgliche Hunde sicherlich erlaubt.

Ungewöhnlich große oder aggressive
Hunde sind hingegen in aller Regel trotzdem ausgeschlossen. Solche
Tiere passen nicht in das soziale Gefüge eines Mietshauses. Sie
beinhalten für die Nachbarn unkalkulierbare Risiken. Gerade große und
aggressive Hunde sind kaum beherrschbar, können ins Treppenhaus
entweichen, bellen durchdringend und schaffen im Haus eine Atmosphäre
von Misstrauen, Angst und vielleicht übertriebener Vorsicht. Dies trifft
vornehmlich zu, wenn Kleinkinder und alte Leute im Haus leben.

In diesem Sinne lässt sich auch das Urteil des BGH
v. 20.3.2013 (VIII ZR 168/12) verstehen. Unabhängig davon, ob die
Hundehaltung im Mietvertrag erlaubt oder verboten ist, müssen im
Einzelfall die konkret betroffenen Belange und Interessen von Vermieter
und Mieter, sowie der anderen Hausbewohner und Nachbarn umfassend gegeneinander abgewogen werden.
Nur wenn die Interessenabwägung zu Gunsten des Mieters ausschlägt, ist
die Hundehaltung nicht zu beanstanden (siehe dazu unten Einzelfälle in
der Rechtsprechung).

Antwort
von skjonii, 61

Also ich glaube dadurch, dass der Hund dich zur Arbeit begleitet, kannst du beim Vermieter auf jeden Fall punkten. Ich würde auf jeden Fall davon abraten das zu verschweigen.

Das größte Problem bei der Wohnungssuche war meiner Erfahrung nach die Angst vor Lärm, Gestank oder starkem Verschleiß. Das meiste davon lässt sich aber durch einen guten persönlichen Eindruck beseitigen. Bei mir war es zumindest so! Ursprünglich hieß es auch "keine Haustiere" aber als sie den Hund dann persönlich kennen gelernt haben, war es in Ordnung. 

Dass die Wohnungssuche sich ein wenig schwieriger gestaltet als ohne Hund ist klar. Aber ich glaube trotzdem dass man da durchaus fündig werden kann, wenn man von vornherein offen und freundlich ist. Dein großer Pluspunkt ist auf jeden Fall, dass der Hund nicht ohne dich zuhause ist und somit Nachbarn auch eigentlich nicht gestört werden. Oft lassen sich Vermieter auch überreden, indem einfach die Nachbarn um Erlaubnis gefragt werden. 

Viel Glück bei der Suche :)

Antwort
von LiselotteHerz, 60

Man muss dem zukünftigen Vermieter immer bei der Wohnungsbesichtigung sagen, wenn man Hundebesitzer ist.

Es gibt genug Häuser, wo die Haltung von Hunden generell verboten ist, weil Hunde nunmal bellen.

Glücklicherweise gibt es auch jede Menge Vermieter, die absolut nichts gegen Hunde haben, schau Dich halt um. Viel Erfolg. lg Lilo

Kommentar von SiViHa72 ,

Nach deutscher Rechtssprechung dürfen Hunde nicht generell verboten werden

http://www.zuhause.de/haustiere-im-mietrecht-wann-sie-den-vermieter-nicht-fragen...

Der Bundesgerichtshof (BGH) bestätigt mit Urteil vom 20. März 2013 seine mieterfreundliche laufende Rechtsprechung zur Haustierhaltung. Demnach sind generelle Haltungsverbote für Hunde und Katzen in der Mietwohnung unzulässig. Eine entsprechende Klausel im Mietvertrag sei unwirksam, erklärten die obersten Richter in Karlsruhe (Az.: VIII ZR 168/12).

Kommentar von LiselotteHerz ,

Ich kenne diesen Entscheid des Bundesgerichtshofes und trotzdem gibt es genug Vermieter, die ganz klar in der Hausordnung stehen haben: Keine Katzen- und Hundehaltung gestattet.

Da ist der Stress vorprogrammiert, wenn man da einfach seinen Hund einschmuggelt. Spätestens wenn die Nachbarn sich beschweren, weil die ja vielleicht auch gerne ein Tier halten würden.

Antwort
von Deamonia, 26

Das kleine Hunde als Kleintiere gelten ist quatsch! 

Als Kleintiere gelten "Tiere die in geschlossenen Behältnissen gehalten werden, also nicht frei in der Wohnung oder dem Haus umherlaufen"

So hat das BGH 2007 geurteilt. Es gab auch mal ein (Landgericht) Urteil, das kleine Hunde als Kleintiere gelten, das ist mal eben 10 Jahre älter als das BGH Urteil...

Gib den Hund an, und erspare dir eine Menge ärger.  

Antwort
von LiselotteHerz, 49

Für Baden-Württemberg gibt es da keine besondere Regelung, das entscheidet immer der Hausbesitzer bzw. der Vermieter.

Aber das ist ja interessant, ihr habt ja in manchen Städten Leinenzwang und - was ich wirklich schlimm finde - sogar die Pflicht, dem Tier einen Maulkorb anzulegen.

http://www.doggy-secure.de/regeln-zur-hundehaltung-und-hundehaftpflichtversicher...

lg Lilo

Antwort
von Rikkin, 28

in Österreich ist es so das nur - im Käfig befindliche - Nagetiere nicht dem Vermieter gemeldet werden müssen, tiere die frei in der wohnung laufen wie hunde katzen oder dergleichen müssen sehr wohl gemeldet werden, da spielt die größe keine rolle.

vielen sind kleine Hunde natürlich lieber (warum auch immer, denn auch kleine Hunde machen mist, sind laut, können Möbel, Kabel und so zerfetzen den Boden beschädigen etc. aber das liegt wohl daran das die nicht so "gefährlich" wirken).

allgemein würde ich aber dem Vermieter niemals ein tier verschweigen, egal ob es nun ein "Käfigtier", "kleintier" oder sonstiges ist. damit macht man sich nur feind bei dem Vermieter.

Antwort
von kuechentiger, 14

Ich weiß das kleine Hunde (chihuahua, yorkshire terrier ect.) unter Kleintiere fallen und man diese nicht melden muss

Das stimmt nicht, wenn es auch vor vielen Jahren mal in Einzelfällen zu solchen Gerichtsurteilen kam. Das lag dann im Ermessen des Richters.

Ein Hund darf normal nur mit der Erlaubnis des Vermieters gehalten werden. Selbst wenn er keinen Grund hat, das abzulehnen, will er trotzdem gefragt werden und es muss im Mietvertrag aufgenommen werden.

Wenn man ohne Rücksprache einen Hund hält, dann kann das ziemlichen Ärger nach sich ziehen.

Antwort
von LittleMac1976, 68

Einen Hund würde ich nicht verschweigen. Such dir eine WHG wo Hundehaltung erlaubt ist, bzw. kläre das mit dem Vermieter ab

Antwort
von Ryukia, 36

Hallo,

dies ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.
Ich wohne zurzeit in NRW, wir müssen im Mietvertrag mit angeben, ob ein Hund gehalten wird oder nicht.

Ich finde dies auch besser so, denn bei Komplikationen kann der Vermieter euch nicht einfach raus schmeißen und sagen "Der Hund war aber nicht erlaubt".

In den meisten Fällen muss der Vermieter meist zustimmen.

Antwort
von momolo13, 5

das gesetz ist eigentlich egal, du musst ja nicht mit dem richter gut auskommen, sondern mit dem vermieter und den nachbarn. darum immer die karten auf den tisch legen und halt so lange suchen bis du eine hundefreundliche wohnung gefunden hast.

Antwort
von AnMiLeMa, 70

Also in Niedersachsen ist es nach meinem Kenntnissstand so, dass es im Mietvertrag etxra erwähnt werden muss wenn die Haltung nicht erlaubt ist, ansonsten darfst du einen Hunde halten.

"Punkten" kannst du sicherlich nur wenn der Vermieter tierlieb ist :)

Kommentar von emoschlumpf666 ,

wäre in baden württemberg weiß leider nicht wie das dort ist

Kommentar von AnMiLeMa ,

kann man sicherlich googlen,

aber den Mietvertrag bekommst du ja erst wenn du die Wohnung mietest und dann ist es eh zu spät.

Spiele mit offenen Karten, zur Not musst du halt ein paar mehr Wohnungen ansehen..

Viel Erfolg!

Antwort
von Charlybrown2802, 53

ist der Hund noch so groß ist es trotzdem ein kleintier

Hunde sollte man immer dem vermieter melden, sonst bekommst du probleme

Kommentar von Deamonia ,

Da fehlt ein "nie" in deiner Antwort ;) 

Antwort
von Repwf, 58

Vergiss es! Mit einer Lüge anfangen geht immer schief!

"Bellt kaum" reicht damit ein Nachbar was mitbekommt! 

Sei ehrlich und nimm ihn auch zum anschauen mit damit derjenige sieht wie er ist 

Kommentar von emoschlumpf666 ,

das mit dem bellt kaum war eher mit Punkten beim vermieter gemeint nicht damit ich ihn heimlich dort wohnen lasse :D

Kommentar von SiViHa72 ,

Und das würde ich auch betonen: Dein Hund ist ein rugiger ausgeglichener Kerl, bellt kaum, ist sehr sozialverträglich

ich würde nie sagen "bellt nie".. das glaubt dann eh keiner.

Aber das andere: ruhig, ausgeglichen, lieb.. ja!

Antwort
von LukaUndShiba, 40

Kein Hund, selbst Chihuahua nicht, fallen unter klein Tiere.

Hund bleibt Hund und die kann ein Vermieter verbieten wenn er einen guten Grund nennen kann. 

Vorher klären und wenn der Vermieter nein sagt dann klappt das mit der Wohnung nicht. 

Antwort
von Gargoyle74, 15

Das stimmt so leider garnicht. Jeder Hund muss gemeldet sein und genehmigt werden,egal welche Grösse.

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