Frage von ichfurdich 26.06.2009

Wohnrecht für Geschwister

  • Hilfreichste Antwort von albatros 26.06.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Die Frage war doch eindeutig. Es gibt ein solches Recht nicht automatisch, zumal die Tochter ja auszog und eine eigne Wohnung hat. Hier könnte u. u. Im Rahmen des Notarvertrages eine entsprechende Klausel niedergeschrieben werden. Deine Schwiegereltern glauben etwas, was es gesetzlich nicht gibt. Der Notar sollte/könnte/müsste sie entsprechend aufklären. Dann gibt es möglicherweise dieses Problem nicht mehr. Die Frage der Vererbung spielt zunächst überhaupt keine Rolle, solang die Schwiegereltern leben. Sollte der Erbfall erst nach 10 Jahren nach der Übertragung eintreten, käme die Anrechnung des Hauses auf das verbliebene Erbe auch nicht mehr zum tragen.

  • Antwort von hobbit100 26.06.2009
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Es gibt kein geseztliches Wohnrecht. Ein Wohnrecht kann/muss im Grundbuch eingetragen werden. Dieses Wohnrecht kann man begrenzen, oder auch lebenslang eintragen. Nachteil: Die Immobilie kann nicht ohne Zustimmung des Wohnrechtsinhabers verkauft werden. Ein etwaiges Darlehen oder Grundschuldeintragung gegenüber einer Bank wird sehr schwierig. Die Immobilie ist mit eingetragenem Wohnrecht für eine Bank wertlos.

  • Antwort von steffi12345 26.06.2009
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    ein wohnrecht in dem masse gibt es nicht gesetzlich,nur im sterbefall hat sie ein recht auf ein anteil vom haus

  • Antwort von kiralee 26.06.2009
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Nein, dieses gesetzliche Wohnrecht gibt es definitiv nicht!!!!

  • Antwort von Adusum 27.06.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ein Wohnrecht für "Kinder" gibt es in der Form nicht. Bei der Überschreibung kann den Eltern in diesem Fall ein Wohnrecht eingeräumt werden. Dieses wird dann auch im Grundbuch eingetragen. Auch ein Niesbrauchrecht kann in der Form eingetragen werden. Dies würde ich jedoch NICHT empfehlen. Das Niesbrauchrecht würde bedeuten, dass die Eltern zwar die weitere Instandhaltung des Hauses tragen müssten, jedoch eben auch den Profit dafür kriegen (z.B. bei einer Vermietung). Tragen Sie also lediglich das WOHNRECHT für die Eltern ein. Klären Sie hierzu auch ab, ob (wenn Sie aus dem Haus künftig zwei Wohneiheiten (Wohnungen) machen, ob hierfür eine Teilungserklärung sinnvoll wäre und dann das Wohnrecht auch nur auf eine Wohnung beschränkt eingetragen werden sollte. Zu der Auszahlung an die Schwester: Meines Wissens hat die Schwester bereits bei der Überschreibung des Hauses auf den "Bruder" einen Anspruch auf Vorauszahlung des gesetzlichen Erbteils. Diese Frage sollten Sie jedoch über einen Anwalt klären. "Albatros" hat zwar hierfür eine einleuchtende Erklärung abgegeben. In wie weit jedoch eben ein von mir geschilderter Anspruch einer Erbvorauszahlung bei einer Überschreibung davon aususchliessen ist würde ich trotzdem klären. Zudem stellt sich mir eine weitere Frage: Wird das Haus "kostenlos" Überschrieben, oder soll hierfür ein gewisser Kaufbetrag fliessen? Wird das Haus in Form eines normalen Kaufes überschrieben, dann ist hiervon auch der Wert des Wohnrechtes abzuziehen. Ich hoffe, das war fürs Erste hilfreich :-)

  • Antwort von clauzito 26.06.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    gesetzliches wohnrecht gibt es nicht automatisch. Wenn im testament oder hier im überschreibungstext bestimmt wird das jemandem ein wohnrecht gewährt wird, gilt das verbindlich.

  • Antwort von vincero 26.06.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    solange die eltern eigentümer sind können sie bestimmen wer wohnen darf. auch bei verkauf oder überschreibung kann der eigentümer ein wohnrecht für die schwester oder sonst jemanden im notarvertrag festschreiben lassen. wenn der sohn schon das ganze haus sozusagen im voraus erbt wo bleibt der anteil für die schwester. beide kinder haben den gleichen anteil zu bekommen. es sollte alles gut im voraus geregelt werden. familiäre erbstreitigkeiten sind immer sehr unangenehm.

  • Antwort von Gille 26.06.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Gesetzlich gibt es das nicht, aber die Eltern können beim Überschreiben durchaus eine solche Klausel rechtskräftig einbauen...ist ja ihr Haus und wenn ihr das nicht wollt könnt ihr ja nein sagen und dann bekommt vielleicht die Schwester das Haus und dein Freund das Wohnrecht! Sie könne sich auch selbst Wohnrecht auf Lebenszeit eintragen lassen, dann müsstet ihr beim Weiterverkauf der Immobilie eien Käufer finden, der sie "mitkauft"!

  • Antwort von coyotincaos 26.06.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ein Wohnrecht gibt es nicht. Ich würde dir auch davon abraten,dies zu unterzeichnen, denn ihr steckt doch euer Geld in den Umbau und den erhalt des Hauses. Falls sein Vater dies wünscht, denke an die Nebenkosten, Heizung Strom usw. Wer soll das übernehmen? In einem Zimmer kann man nicht leben, somit würde eine "räumlich" begrenzte Mitnutzung im EG entstehen.

  • Antwort von Joschy0907 26.06.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Na ich glaube nicht das es dafür eine gesetzliche Grundlage gibt,diese Wohnrecht wurde der Tochter bestimmt von den Eltern eingeräumt....

  • Antwort von DerTroll 26.06.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Bin mir ziemlich sicher, daß es so ein Wohnrecht nicht gibt. Gerade in der heutigen Zeit, wo es ja schon fast unüblich geworden ist, zu heiraten, müßten viele ja dann ein lebenslanges Wohnrecht haben. Und wenn das Haus auf deinen Partner überschrieben wird, gehört es ihm, er kann natürlich seinen Eltern ein Wohnrecht einräumen, finde ich auch gut, aber das heißt nicht automatisch, daß er es auch seiner Schwester einräumen muß.

  • Antwort von emser 26.06.2009

  • Antwort von emser 26.06.2009

  • Antwort von caro64 26.06.2009

    aber die geschwister haben doch das recht auf ne anteil vom haus

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