Frage von padrepio,

Wohngeld in der Ausbildung ?

Hallo,

ich bin 25 Jahre alt und wohne allein in in einer Wohnung. Bis jetzt zahlte mir diese Wohnung meine Oma und ich erhielt Kindergeld. Ich mache momentan mein Fachabitur und werde dann im September eine Ausbildung beginnen. Meine Oma ist aufgrund ihres Krankheitszustandes nicht mehr in der Lage mich zu unterstützen. Ich habe bereits eine Ausbildung hinter mir jedoch ohne Abschluss. Somit sind meine Eltern schonmal nicht mehr unterhaltspflichtig. Auch das Kindergeld läuft im Juli aus.

Nun wollte ich fragen welche Möglichkeiten es gibt Unterstützung zu bekommen ?

Habe ich Anspruch auf Berufsausbildungsbeihilfe oder Wohngeld ?

Die größe meiner Wohnung ist 55 qm und kostet knapp 580 Euro warm im Monat.

Danke vorab für eure Hilfe.

Antwort von Ody85,

Frag beim zuständigen Amt nach, ob du bei deinem Werdegang BAB bekommen würdest.

Antwort von Dea2010,

Förderung nach Schülerbafög:

Ob Ihr als SchülerInnen BAföG-berechtigt seid, hängt nicht nur von der Art der Schule ab, die Ihr besucht, sondern - je nach Schulart - auch noch von weiteren Faktoren. So wird bei so mancher Schulart danach differenziert, ob der Besuch der Schule eine abgeschlossene Ausbildung voraussetzt. Auch kann für die Möglichkeit der Förderung entscheidend sein, ob Ihr bei Euren Eltern wohnt oder nicht bzw. ob eine entsprechende Schule vom Elternhaus aus erreichbar wäre. SchülerInnen bestimmter Schulformen sind nur dann förderungsfähig, wenn sie nicht bei ihren Eltern wohnen und dafür ein gesetzlich anerkannter Grund vorliegt. In diesem Zusammenhang ist neu, dass nicht nur eine Ehe, sondern auch eine eingetragene Lebenspartnerschaft als Grund für ein Wohnen außerhalb des Elternhauses anerkannt wird.

http://www.bafoeg-rechner.de/FAQ/schueler-bafoeg.php

Da hilft nur schnellstmöglich einen Antrag zu stellen!

Wird dieser abgelehnt, gibt es noch eine letzte Möglichkeit: Ersatzweise besteht bei Hilfebedürftigkeit Anspruch auf Hartz IV nach § 7 Abs. 6 Nr. 1 SGB II.

Ich würde beide Anträge zeitgleich stellen. Und dem Jobcenter von vornherein eine Abtretungserklärung unterschreiben... wird dann im nachhinein Schüler-BaföG bewilligt, trittst du den Nachzahlungsbetrag an die ARGE ab, die bis dahin in Vorschuß tritt.

Auf eines kannst du dich bereits gefasst machen: nach den Richtlinien des SGB2 ist deine Wohnung um 10m² zu groß und gute 200€ im Monat zu teuer!

Kommentar von padrepio,

danke für die schnelle antwort. es geht aber nicht um geld während der schule (bis juli krieg ich noch geld.) sondern ab september wenn ich meine neue ausbildung beginne.

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