Wohngeld erhöht - Grundsicherung nicht?

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2 Antworten

Wird denn deine geringe Rente nicht bis zu deinem Grundbedarf aufgestockt ?

In der Regel bekommt man dann ja seine tatsächlichen KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete ) berücksichtigt,wenn diese dann angemessen sind.

Das ist beim Wohngeld aber nicht so,da wird nur die Kaltmiete inkl. Neben / Betriebskosten ohne Heizung berücksichtigt.

Über eine angemessene Erhöhung für den Regelsatz zum Lebensunterhalt / Grundsicherung kann man sich dann streiten,der ist in der Tat nicht angemessen.

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Doch, die Grundsicherung hat sich erhöht. Ab 01.01.2016 beträgt der Regelbedarf für eine Haushaltsvorstand 404 EUR, statt zuvor 399 EUR.

Was die steigenden Mieten betrifft kann ich deiner Argumentation nicht folgen. Laut SGB XII werden auch in der Grundsicherung Leistungen für den tatsächlichen Bedarf für Unterkunft und Heizung, wenn dieser angemessen ist. Was für eure Haushaltsgröße angemessener Wohnraum ist, wird örtlich festgelegt. Vorausgesetzt du wohnst angemessen, warum willst du mehr Leistungen bekommen als du Miete bezahlen musst?

Im Übrigen kannst du Wohngeld nicht mit der Grundsicherung vergleichen. Wohngeld ist lediglich ein mehr oder weniger geringer Zuschuss zum Wohnen für denjenigen, der seine Miete aus eigenem Einkommen bezahlt (wer nicht über ein sog. Mindesteinkommen verfügt, erhält nämlich gar kein Wohngeld). Grundsicherung hingegeben, stockt das eigene geringe Einkommen so weit auf, dass der Hilfebedürftige überhaupt in die Lage versetzt wird, seine angemessene Miete zu bezahlen.

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