Wohngeld beantragen als Studentin?

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1 Antwort

Wieso kann man das nicht BAföG nennen?

Also gemäß § 20 Abs. 2 WoGG ist das Wohngeldgesetz auf Haushalte, zu denen ausschließlich Personen gehören, die dem Grunde nach Anspruch auf BAB oder BAföG haben, nicht anzuwenden.

Solltest du dem Grunde nach keinen Anspruch auf BAföG haben, weil du beispielsweise die Förderungshöchstdauer überschritten hast, kann es sein, dass du dennoch von Leistungen nach dem Wohngeldgesetz ausgeschlossen bist, nämlich wenn du Transferleistungen erhältst (§ 7 WoGG) erhältst. Den von dir genannten § 27 Abs. 3 SGB II gibt es aber seit dem 01.08.2016 nicht mehr.

Ist das Wohngeldgesetz auf dich anzuwenden und du bist auch nicht von Leistungen ausgeschlossen, musst du nun noch über das nötige Mindesteinkommen verfügen, um Wohngeld zu erhalten. Wohngeld ist nämlich keine Hilfe zum Lebensunterhalt. Du musst also nachweisen können, wovon du lebst.

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Kommentar von Caladria
03.08.2016, 13:46

Ich erhalte Bafög. Das sind allerdings nur 18€. Deswegen sagte ich, dass das nicht als Bafög zählen kann - meine subjektive Meinung. Ab Mitte des Monats werde ich einem Minijob mit stündl. Mindestlohn nachgehen.

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