Frage von emma68, 88

Wohngeld abgelehnt wenn UNI Student kein Bafög beantragen?

LAUT GEMEINDE: mein Wohngeldantrag wurde ablehnen wenn meine Kinder keine Bafög beantragen! Ist das gerecht? Die Kinder will kein Bafög beantragen. Bitte hilf mir danke.

Expertenantwort
von Fortuna1234, Community-Experte für Bafög, 58

Hi,

ja das ist gerecht. Deine Kinder können sich das nicht aussuchen. Nur wer Bafög beantragt und "dem Grunde nach" (zB zu später Wechsel, Überschreitung der Regelstudienzeit) eine Bafög-Ablehnung bekommt, kann damit Wohngeld beantragen.

Haben die Eltern nur ein zu hohes Einkommen oder die Kinder haben zu viel eigenes Vermögen, dann ist das keine Ablehnung dem Grund nach und auch da gibt es kein Wohngeld.

Das ist in soweit gerecht, dass Wohngeld eine andere Zielgruppe hat. Die Unterhaltspflicht der Eltern ist damit nicht aufgehoben.

Zudem muss man überhaupt (selbst mit Ablehnung von Bafög dem Grunde nach) der Wohngeldstelle plausibel beweisen, wie man sein Leben finanziert. es braucht dazu also ein Mindesteinkommen (ca. 600-800€) um den minimalen Zuschuss zur Miete übethaupt zu bekommen. Wohngeld gibt es also nicht.

Wenn deine Kinder (bzw. ihr als Eltern) bedürftig seid, gibt es Bafög. Wer diese Sozialleistung einfach so nicht in Anspruch nehmen will, kann gerne drauf verzichten, dann gibt es aber auch nichts anderes.

Und auch wenn du Wohngeld beantragen willst, um mehr Geld in der Kasse zu haben, müssen die Kinder Bafög beantragen, da damit eine andere Stelle deine Kinder fördert. Wohngeld gibt es also nur, wenn alle Stricke reißen und die anderen möglichen Sozialleistungen ausgeschöpft sind.

Kommentar von emma68 ,

Danke für den antwort: andere frage..

Wie konnte es als Einkommen anrechnen wenn man später zahlen muss. Müssen die dann alle Bafög zahlen... nach dem Studien? Danke.

Kommentar von Fortuna1234 ,

Ich versteh die Frage leider grammatikalisch nicht.

Was soll als Einkommen angerechnet werden?

Ja Bafög, muss die Hälfte nach dem Studium zurückgezahlt werden. Das sind nur Raten von 105€ monatlich (maximal 10.000€) die man zurückzahlen muss. Das ist nichts schlimmes bei einem normalen Gehalt. Und das machen ja alle Millionen Bafögempfänger so. Man verdient nach dem Studium ja etwas und damit kann man das Geld dann auch zurückzahlen.

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