Wohin sind die Flüchtlinge im 2. Weltkrieg geflüchtet (hauptsächlich deutsche)?

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9 Antworten

Welche Flüchtlinge meinst du?

Die Menschen, die Deutschland verlassen haben, weil sie von den Nazis verfolgt wurden sind dort hin gegangen, wo man sie genommen hat, verteilt auf die ganze Welt: Schweiz, Frankreich, Holland (siehe Anne Frank), Spanien, Amerika, china, japan, Südamerika, Israel, Afrika... Es gibt wohl kaum ein Land, wo die Menschen damals nicht hin geflüchtet wären...

Als Deutschland dann den Krieg begann, wurden diese Menschen tw. wieder von den Deutschen eingeholt (siehe Anne Frank). Manche konnten noch einmal fliehen, aber viele sassen dann in der Falle.

Als Deutschland dann Osteuropa eroberte, musste man schauen, dass man auf der russischen Seite der Front blieb, und nicht in deutsche Hände fiel, denn sobald man im von deutschen besetzten Gebiet war, sass man praktisch in der Falle.

Die Überlebenden der Konzentrationslager nach dem Krieg wurden als DP - Displaced Persons bezeichnet. Erst einmal blieben sie in Deutschland, da gab es Lager, z.B. Frankfurt und bei München, tw. aber auch ganz kleine Orte, z.B. Hohenems und viele andere. Manche gingen dann nach Amerika, manche nach Israel, manche in andere Länder, einige blieben in Deutschland.

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Hei LionElektronic, man spricht von etwa zwölf Millionen Flüchtlingen und Vertriebenen aus den heute ehemaligen deutschen Ostgebieten. Die meisten kamen nach Westdeutschland (amerikanische, britische, französische Zone); für andere endete der Flüchtlings- und Vertriebenen-Treck in der damaligen sowjetischen Zone. Die Evakuierten aus Ostpreußen kamen per Schiff (wenn´s klappte, Untergang der "Wilhelm Gustloff") nach Schleswig-Holstein. Und so. Grüße!

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Die (deutschen) Flüchtlinge aus den ehemals deutschen Ostgebieten (wie Ostpreußen, Schlesien oder Siebenbürgen) sind Richtung Westen nach Deutschland geflüchtet.

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Kommentar von tanztrainer1
02.12.2015, 15:35

Die Siebenbürger Sachsen kamen aber eher später zu uns, zuerst hatten sie in Rumänien keine Probleme. Die meisten kamen eher, als dort Nicolae Ceaușescu an der Macht war.

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Nach Deutschland ? Wohin denn sonst ?

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Meine Mutter kam aus dem besetzten Polen in die spätere DDR (Verteibung).

Andere flohen vor den soejetischen, amerikanischen und französischen Soldaten in der spätere BRD.

Niemand ging wohl freiwillig aus der Heimat fort.


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Kommentar von Apfelkind1986
01.12.2015, 19:50

Vor amerikanischen und französischen Soldaten floh niemand in die BRD, sondern vor sowjetischen.

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Die Einwohner der deutschen Ostgebiete östlich der Oder-Neiße-Grenze wurden nach Westen vertrieben, insoweit waren es keine freiwilligen Flüchtlinge, sondern Betroffene einer ethnischen Bereinigung, wie das heutzutage heißt.

Westen bedeutet in diesem Zusammenhang: westlich der Oder-Neiße-Grenze. Von den Vertriebenen gingen die meisten noch weiter nach Westen, nämlich über die Elbe, um sich im dortigen Teil Deutschlands niederzulassen.

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Besonders vor dem zweiten Weltkrieg sind sehr viele Deutsche, oftmals Juden, in die USA ausgewandert. U.a. kamen rund 12.000 jüdische Kinder nach London. Ansonsten war Russland, besonders für die Kommunisten (oder eher Stalinisten) ein Ziel.

Während des Krieges, bzw. dem Punkt, an dem die Sowjetunion, also die Rote Armee, die deutschen Angriffe abwehrte und langsam die eigene Offensive einleitete, flüchteten sehr viele Deutsche in den (damals) westlichen bzw. mittleren Teil des Landes. Dies betraf vor allem die Deutschen in den ehemaligen deutschen Gebieten, die heute Polen gehören. Also vor allem Preußen (besonders Ostpreußen, weil es noch vor dem Krieg deutsch war), Schlesen, Posen und die Sudeten in der damaligen Tschech-Slowakei.

Nach dem Krieg "flohen" (eher zogen) die, die auf den genannten Gebieten (und einigen kleineren, weiteren) ebenfalls nach Deutschland, weil, wie gesagt, diese Gebiete nun Polen bzw. Russland gehörten. Zudem migrierten einige Deutsche aus den nun französischen Gebieten um Elsass-Lothringen und aus dem heute italienischen Tirol.

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Hier muss man an Deiner Fragestellung korrigieren.

Es gab keine deutschen Flüchtlinge nach dem II. Weltkrieg. Es wurden Menschen aus von den Siegermächten annektierten Gebieten vertrieben.

Hierbei handelt es sich um:

  •  Ostpreußen
  • Sudetendeutsche
  • Schlesier
  • Wolgadeutsche

Diese Deutschen sind bis zum heutigen Tag in Landesverbänden organisiert, und verlangen die Rückgabe der Gebiete die gegen jedes Völkerrecht okkupiert wurden.

Insbesondere Schlesier sehen Altbundeskanzler Willy Brandt als Volksverräter an, da er der völkerrechtswidrigen Okkupation Schlesiens durch Polen zustimmte.

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Kommentar von Apfelkind1986
02.12.2015, 12:22

Die Gebiete wurden durch einen Krieg, den Deutschland begonnen hatte, erobert. Wir können wohl vielmehr froh sein, dass der Morgenthau Plan nicht umgesetzt wurde.

Nach dem Völkergewohnheitsrecht gehören die Gebiete nun definitiv nicht mehr zu Deutschland.

Und natürlich machte die Vertreibung sie zu Flüchtlingen. Die heutigen Flüchtlinge werden auch durch Gewalt, Krieg und Hunger vertrieben.

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Kommentar von OhneRelevanz
02.12.2015, 18:49

Ich hoffe die "88" in deinem Namen steht für dein Geburtsdatum, ansonsten würde diese in der Kombination mit deinem dann doch sehr tendenziösen Beitrag unschöne Assoziationen nach sich ziehen. Die Rückgabe der Gebiete verstoßen gegen das Völkerrecht? Ich denke nicht, zmd. nicht unter gegeben Umständen. Im Übrigen kannst du froh sein, dass es nach dem zweiten Weltkrieg innerhalb von rund dreißig Jahren überhaupt noch ein "Deutschland" gibt.

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Die Deutschen sind nicht geflüchtet, sonder wurden vertrieben. Sie haben sich hauptsächlich in Deutschland niedergelassen.

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