Frage von XY123XY123, 94

Wohin mit meiner Idee?

Ich habe eine Idee zur Namensführung nach der Eheschließung. Und zwar haben ja Verlobte oft das Problem, dass beide nicht wirklich den Namen des Partners annehmen wollen und Doppelname finden sie unpraktisch.

Ich würde eine zusätzliche Option gut finden: Und zwar, dass man beide Namen miteinander verschmelzen kann! Also heißt zum Beispiel einer der beiden Schnabel und der andere Pilz, könnte man Schnilz draus machen. Es hätte auch eine symbolische Bedeutung: In einer Ehe verschmilzt man ja (teilweise) miteinander, trotzdem behält jeder seine Identität.

Es sollte halt meiner Meinung nach die Einschränkung geben, dass man nur den Anfang eines Namens und das Ende des anderen nehmen darf. Also nicht die Buchstaben beliebig durcheinanderwürfeln.

Ich finde die Idee gut; weiß natürlich nicht, wie Ihr das seht (würde mich aber interessieren). Vor allem frage ich mich aber Folgendes: Wohin mit dieser Idee? An wen (welche Stelle, welches Amt) wendet man sich, damit die Leute, welche die Entscheidungen treffen (hierfür wäre ja eine Gesetzesänderung notwendig) überhaupt davon erfahren?

Weiß das jemand oder kann mir jemand einen Tipp geben?

Expertenantwort
von uni1234, Community-Experte für Recht, 38

Die Idee finde ich witzig. Das würde sicherlich gut angenommen werden. Da hierfür eine Änderung von Bundesrecht notwendig wäre, wendest Du Dich am besten direkt an den Bundestag, genauer an den Petitionsausschuss:

https://epetitionen.bundestag.de

Antwort
von user8787, 36

Das macht die Ahnenforschung dann sehr kompliziert, auch für die Statistik wäre sicher eine Herausforderung 

Mein Vater ist bereits grummelig, weil ich meinen Mädchennamen behalten habe ( Doppelname ).  Er meint das stört die Ahnentafel gewaltig.

Trotzdem finde ich deinen Vorschlag interessant.....

Antwort
von schneeblumeA, 64

Damit wendest Du Dich am besten an jemanden, der eine Gesetzesinitiative im Parlament anstoßen kann. Also entweder an den Direktmandatierten aus Deinem Wahlkreis oder an eine Partei, die das dann an ihre Fraktion weiterleiten kann. Oder alles zusammen.

Mit der Idee würde ich an Deiner Stelle so vielgleisig wie möglich fahren...

Antwort
von Ahzmandius, 37

Durch den Familennamen identifiziert man sich mit der Familie. Das könnten sie gar nicht mehr, wenn sie diese Mischmasch-Familiennamen-Dings machen würden.

Das ist ja auch gerade der Grund warum die Leute nicht den Namen des anderen annehmen wollen.

Das wäre ein Kompromiss bei dem alle verlieren.

Ich kann mir also nicht vorstellen, dass jemand, der ein Problem damit hat den Namen des anderen anzunehmen oder einen Doppelnamen zu tragen, diese Alternative vorziehen würde.


Antwort
von Ella560, 58

Die Idee finde ich gar nicht so schlecht. Was ist allerdings mit Namen, die einfach Namen sind und keine Objekte beschreiben? Das kann sich sehr seltsam anhören. Oder mit sehr ähnlichen Namen. Bei Pilz und Schnabel geht es ja, aber was ist wenn ein Schnilz wiederum einen Pilz heiraten möchte? Da wird es schwierig mit deiner Methode. 

Als zusätzliche Möglichkeit, die tatsächlich anerkannt wird, kann ich es mir zwar schlecht vorstellen, aber probieren kannst du es. Melde dich eventuell bei der Regierung oder politischen Organisationen deiner Stadt oder starte eine Petition. Gerade im Internet kann man mit einem Aufruf viele Menschen erreichen.

Kommentar von XY123XY123 ,

Ich meinte es nur als zusätzliche Option. Also neben den bereits existierenden (Name von einem der beiden oder Doppelname).

Stimmt, bei gleichen Endungen geht es nicht so gut. Man könnte noch "Schilz" draus machen, aber hier gehen bald die Ideen aus.

Kommentar von uni1234 ,

In Deinem Beispiel wäre so ziemlich alles besser als der Doppelname Schnilz-Pilz. Das klingt nach einer schlimmen Geschlechtskrankheit. 

Antwort
von XY123XY123, 18

Interessant, die Meinungen gehen stark auseinander. Und es scheint tendenziell so zu sein, dass Frauen eher dafür sind und Männer dagegen. Die Anzahl der Antworten ist sicher noch nicht repräsentativ, aber es könnte so sein, dass Männer (unbewusst?) immer noch davon ausgehen, dass ihr Name fortgeführt wird. 

Antwort
von mariannelund, 6

ich stell mir grad vor er heißt curry und sie wurst und das würd prima passen und an der klingel steht dann currywurst

ja irgendwie hast du schon ganz recht, die namen sind irgendwie auch so entstanden, wer heute schmid heißt hatte bei seinen vorfahren einen schmied, oder müller , oder meier das hatte was mit den berufen zu tun

und ich hab mal ein buch gelesen da stand drin das das reden schlimm sei und manchmal merk ich das auch wir sagen was und der andere fühlt sich beleidigt obwohl das nicht so gemeint war

ja wir werden in sachen kommunikation noch einiges erleben weil das leben veränderung ist

an welche stelle , schätze mal das ist eine Erfindung und da gibt es ein Amt dafür wo man das eintragen lassen muß

findest du im net einfach unter erfindung  nachsuchen

Antwort
von Ahzmandius, 27

Außerdem, wenn man die Namen auf dieser Seite anschaut, dann glaubt man, dass es diese Option längst gibt:

http://www.unmoralische.de/namen/nachnamen.htm

:D :D :D

Antwort
von PascalKevin04, 61

Die Idee ist hinrissig, kein Amt der Bundesrepublik würde das ernsthaft in Erwägung ziehen

Kommentar von XY123XY123 ,

Warum nicht? Siehst Du irgendeinen Nachteil, wenn es diese Möglichkeit gäbe?

Kommentar von PascalKevin04 ,

Ich beantworte in meiner Antwort die Frage "wie wir das sähen" und daraus schließend wohin mit dieser Idee...
Um das durchzusetzen müsste man eine Gesetzesänderung veranlassen, was nicht durch irgendein Amt läuft

Kommentar von XY123XY123 ,

Ok. Aber ich meinte, warum Du die Idee "hirnrissig" findest? Ich finde, dass es einfach eine zusätzliche (und eventuell schöne) Option wäre. Siehst Du einen Nachteil darin?

Kommentar von PascalKevin04 ,

Ich sehe keinen Nachteil darin. Nur finde ich nicht, dass dies eine schöne zusätzliche Option wäre.

Antwort
von SebRmR, 19

Was ich davon halte? Nichts.

Antwort
von knox21, 45

Kompletter Blödsinn.

Kommentar von XY123XY123 ,

Warum?

Kommentar von knox21 ,

Weil das nur Verwirrung stiftet und damit die Familienverhältnisse noch unübersichtlicher werden würden.

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