Frage von vorrack, 284

Wohin hunde abgeben wenn wir keine zeit mehr für sie haben?

Also wir haben uns vor 9 jahren einen welpen geholt da war alles noch schön und gut und damit sie nicnt so alleine sein muss wenn wir mal kurzfristig nicht zuhause sind haben wir uns 2 jahre später einen 2ten angeschafft, das problem ist, jetzt nach den vergangenen jahren sind meine schwester und ich natürlich herangewachsen, 17 und 19 dementsprechend haben wir sehr viel zu tun, machen beide unser abi und arbeiten nebenbei noch recht viel, meine mutter muss mittlerweile auch sehr sehr viel arbeiten so das wir alle den ganzen tag unterwegs sind und nur ganz wenig zeit für unsere hunde haben und sie mittlerweile auch fast nurnoch in den garten lassen zum toben.. Das geht natürlich nur wenn wir da sind und da das nicht so oft ist haben die hunde viel zu wenig auslauf. Ich habe mittlerweile der wagrheit ins auge gesehen das es wohl dadrauf hinauslaufen wird, das wir unsere hunde weggeben müssen auch wenn das warscheinlich echt keine angenehme sache wird da diese nach den jahren auch zur familie gehören, aber anders gehts eben nicht.. So da kommt dann erst meine frage, wohin kann man die hunde geben das sie in guten Händen sind? Tierheim ist auch immer sone sache, das ist ja meistens auch nciht wirklich schön für die hunde und ich bezweifle das jmd so "alte" hunde haben möchte wobei die ältere auch noch recht unerzogen ist(also macht gerne mal sachen kaputt und bedient sich einfach beim esstisch und sowas halt) der jüngere ist sehr lieb und hört aufs wort, liegt villt auch an der rasse die ältere ist ein beagle der jüngere labrador-schäferhund mix Ich bitte um eine erliche meinung ubd nicht auf Vorwürfe oder der gleichen. Danke

Antwort
von brandon, 130

Es gibt in Tierheimen kaum etwas traurigeres als einen älteren Hund den keiner mehr haben will.

Ist Euch bewusst welches Leid Ihr Euren Hunden antut?

Ich habe auch kein Verständnis wenn einem nach 9 Jahren einfällt das man genug von seinem Hund hat.

Ich habe meinen ersten Hund mit 14 Jahren bekommen und habe während meiner Ausbildung und späteren Berufstätigkeit trotzdem noch die Zeit gefunden mich um meinen Hund zu kümmern und drei mal in der Woche zum Hundeplatz zu gehen.

Ich finde es einfach herzlos einen älteren Hund abzugeben weil man andere Interessen hat. Denn darauf läuft es ja hinaus.

Auch wenn Ihr das natürlich nicht hören wollt.


Kommentar von Buddhishi ,

Ich war heute wieder ehrenamtlich im Tierheim. Da sitzt auch so ein armes Wesen. Zum Heulen ist das ,/(

Antwort
von dogmama, 134

Ich bitte um eine erliche meinung ubd nicht auf Vorwürfe

ehrliche Meinungen dazu sind natürlich auch mit Vorwürfen verbunden.

das alles hätte Ihr vor Jahren schon bedenken können.

Würdet Ihr Eure Oma auch abschieben wenn Euer Zeitplan sich ändert oder sie nicht mehr so kann?

Ihr müßtet vielmehr lernen Euer Leben entsprechend anzupassen. Warum klappt das bei den Hunden denn nicht? Hunde sind doch Familienmitglieder, zumind.. sollten sie so angesehen und behandelt werden.

All die Jahre haben die Hunde Euch gute Dienste geleistet, Euch als Kinder unterhalten und Euch sicherlich oft auch getröstet......

Expertenantwort
von Isildur, Community-Experte für Hund, 135

Hallo,

hab tihr denn Kontakt zu anderen Hundehaltern? Viel läuft ja auch mal über Vereine, Staffeln, Schulen, etc.? Ansonsten mit eurem zuständigem TH sprechen, die meisten haben auch eine Seite, auf denen Privat zu vermittelnde Hunde ausgeschrieben sind. Schäferhunde in Not und Beagle in Not, sowie Retriever in Not wären noch weitere Anlaufstellen.

Die Möglichkeit eure Arbeitszeiten besser aufeinander abzustimmen habt ihr nicht? Ansonsten nch einem Hundesitter ausschau halten oder aber wirklich an Umstrukturieriung eurer Tagesabläufe denken.

Expertenantwort
von inicio, Community-Experte für Hund, 101

mit ein wenig guten willen kann man sich auch trotz viel arbeit und hobbies um seine gelibten hunde kuemmern...

ich habe halbtags gearbeitet, war politsch aktiv(stadtrat) und hatte eine familie zu versorgen. die zwei grossen gassirunden waren immer mit meinen hunde eingeplant.

wenn ihr in eurer familie eine guten plan machen wuerdt, koenntet ihr die hunde weiterbehalten. aber es gehoert der willen und kompromisse dazu.

wenn das nicht vorhanden ist, sucht am besten ueber nothildefeseiten( die gibt es fuer jede rasse) neue besitzer -oder meldet euch im tierheim, dass ihr die beiden abgeben wollt.

oder macht einen aushang beim tierarzt etc.. 

traurig finde ich solche  begrenzte tierliebe

Antwort
von marla80, 112

Ich verstehe nicht wie man so denken kann... Wir haben auch eine fast 3 jährige Hündin und uns war von Anfang an bewusst, dass sie u.. 14 Jahre oder älter wird... wir haben die Verantwortung für sie übernommen und müssen alle Konsequenzen tragen, die damit verbunden sind... Ich arbeite bis jetzt 4 Std. täglich und ab nächsten Monat 6 Std. Das bedeutet sie ist diese Zeit alleine... Meine Arbeitsstelle ist nur eine Strasse von unserer Wohnungund entfernt... In der Konsequenz bedeutet das für mich, dass sie den Rest des Tages mit meiner Anwesenheit rechnen kann... Egal wo ich danach hin gehe (außer in den Supermarkt)... Sie ist bei mir... Uns gibt es nur im Doppelpack... für mich ist auch klar, dass ich niemals Vollzeit arbeiten werde, was sich aus gesundheitlichen Gründen auch schwierig gestalten würde.
Ich würde mit ihr eher unter der Brücke schlafen, als sie weg zu geben. Ich bin für sie alles was sie hat... Wenn wir sie mal einem Tag lang bei einer Freundin in Obhut geben, weil wir wo eingeladen sind, was weiter weg ist... Frisst sie kaum und trauert in ihrem Körbchen... das kommt im Jahr höchsten 3-4x vor... Ich will mir gar nicht ausmalen wie sie reagiert, wenn wir nicht wieder kommen würden.

"Du bist Zeit deines Lebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast"...

Darüber solltet ihr euch mal Gedanken machen

Antwort
von Boxerfrau, 133

Es ist schön, das ihr es erkennt. Es gibt wenige Möglichkeiten... Hund über Tag zu Pflegestelle bringen. Hund selbst über Internet vermitteln oder eben Tierheim... Auch wenn ich 1 und 2 definitiv vorziehen würde.... Denn ins Tierheim möchte ich persönlich meinen Hund niemals abgeben und das würde ich nicht mal wollen wenn ich Tod wäre...

Kommentar von Boxerfrau ,

und mein Tod wäre wohl der einzige Grund warum ich mich von meinem Hund oder pferd trennen würde...

Antwort
von froeschliundco, 125

entweder hundesitter oder ihr müesst jeder ein klein wenig kürzer treten um für die hunde mehr zeit zu haben...ich find es ziehmlich unfair einen 9j hund abzugeben...ich habe 3hunde, kind und 100% arbeit, haushalt und noch vieles mehr, und jeder kriegt genügend zeit,das ist eine sache des willens u.der disposition...ihr seit zu dritt, da kann man sich das teilen...

Expertenantwort
von Naninja, Community-Experte für Hund, 123

Auf die Idee, Eure Lebensumstände den Hunden anzupassen, seid Ihr nicht gekommen?

Sorry, aber ich habe dafür absolut kein Verständnis. Hunde sind kein Kinderspielzeug, das irgendwann mal ausgedient hat, weil es nicht mehr ins Lebenskonzept der inzwischen erwachsenen Kinder passt. Ihr seid drei Personen, die es wechselseitiger Absprache ja wohl irgendwie schaffen werden, zwei Hunde an 5 Arbeits- und Schultagen pro Woche zeitgleich zu versorgen oder für einen Sitter zu sorgen!

Zwei alte Hunde, die noch dazu unerzogen sind und zusammen vermittelt werden sollen, haben extrem schlechte Chancen. Ich finde es absolut herzlos, zwei alte Hunde abzuschieben, weil keiner mehr Lust auf sie hat.

Kommentar von froeschliundco ,

ich frag mich echt, wer da immer neg.bewertungen macht?

Kommentar von Naninja ,

Ich mich nicht, weil ich es mir denken kann. ;-)

Kommentar von Einafets2808 ,

Wohl wahr armen Hunde.

Antwort
von wotan0000, 92

Ich habe so viel Liebe für meinen Hund, dass mir für so etwas das Verständnis fehlt.

Auch wenn mir mein Verstand sagt, dass Eure Hunde mehr Verdienen als das, was Ihr ihnen bietet - ist das für mich ein Unding sie abgeben zu wollen.

Antwort
von Sanja2, 107

ganz ehrlich, wenn ich das lese tun mir die Hunde leid. Ihr habt sie 9 Jahre lang und offensichtlich keine Beziehung zu ihnen. Ich gebe doch keine Familienmitglied einfach so ab. Ich könnte jetzt auch mit dem Spruch kommen, dass man das auch vor 9 Jahren schon hätte wissen können, das die Kinder dann älter werden, ... Na ja. Ich würde als Familie alle zusammentrommeln. Wenn jeder ein wenig was für die Hund tut, dann muss sich niemand komplett einschränken, aber ihr werdet euren Familienmitgliedern gerecht und schiebt sie nicht einfach ab.

Kommentar von Boxerfrau ,

dann doch lieber den Hund in gute Hände... Als zu Menschen die sich zwingen müssen, etwas mit dem Hund zu unternehmen. ... Ich weiß nicht, aber für mich zählt schon der Gedanke wenn ich morgens meinen Hund zu meinen Eltern bringe, dass ich ihn mittags hole und wir endlich gemeinsam raus können...Und so sollte es wohl auch sein....

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