Wenn ich eine Sache bei ebay versteigern möchte weiß ich meist nicht, was man derzeit dafür verlangen kann / sollte und mir mir sehr unsicher, ob ich gewisse Sachen nicht weit unter Marktwert verkaufe. Wonach kann man sich denn hinsichtlich des Verkaufspreises seines gebrauchten Gegenstandes richten?
Ich richte mich immer nach den endgültigen Verkaufspreisen von vergleichbaren bis gleichen Versteigerungen. Diese spiegeln den Marktwert eines Artikels relativ gut wieder.
Du musst bei den beendeten Auktionen suchen (erweiterte Suche), dort erfährst Du, wie andere Auktionen beendet wurden.
Ist nur selten hilfreich, weil gleiche Artikel oft sehr unterschiedliche Endpreise erzielten. Kommt sehr individuell drauf an, wie viele mit welcher Gier gerade mit boten.
Ein bisschen angewandte Statistik ist natürlich schon notwendig. Wenn es sich um sehr ungewöhnliche oder schlecht zu klassifizierende Artikel handelt, versagt diese Methode natürlich.

Es ist sicher nicht unbedingt der richtige Weg, sich da immer am "Marktwert" zu orientieren! Denn der ergibt sich eigentlich aus den Angeboten für dieses spezielle Produkt eben bei der Versteigerung! Angenomen, Du könntest eine CD für 10 Euro verkaufen! Wenn Du sie mit z.B. 5 Euro ansetzt, können die Gebote bis 10 Euro gehen, wenns gut läuft auch darüber, oder aber auch darunter bleiben! Dann hatte sie wohl keinen Wert für den Markt von 10 Euro. Setzt Du aber schon 10 Euro an, werden sich die Gebote in Grenzen halten, da man ja schon am Wertlimit liegt!
Patron am 27. April 2008 19:30 und die kosten bei ebay liegen höher, wenn du höher beginnst.
Ja, aber niedrig beginnen kann bedeuten, daß man die Ware am Ende verschleudern muß, wenn es etwas wenig Begehrtes ist.
Da kommt es eben auch darauf an, wie wichtig es einem ist, einen bestimmten Preis zu erzielen, oder ob man den angebotenen Artikel einfach loswerden möchte.
Zunächst mal finde ich es schade, daß Du uns nicht sagtest, WAS GENAU Du verkaufen willst. Dann wäre ein Tip leichter gewesen - vorausgesetzt, ich hätte Ahnung von der Materie. Aber ich gebe gern ein Beispiel: habe auf Ebay schon mehrmals gebr. 4-fach-Hängehefter LEITZ 1983 angeboten. In der Mehrzahl der Fälle bot niemend die von mir verlangten 75 € für nen 60er-Karton. Das entspricht etwa 30 % des Neupreises. Das heißt aber nicht, daß ich zu teuer war, sondern nur, daß momentan niemand diese Hefter brauchte. In einer kleineren Anzahl der Fälle wurde zu diesem Preis gekauft - nicht gesteigert. War auch okay, weil mir als Gegner des 1-€-Dumpings der Startpreis genügte. Generell: ich halte 25 - 35 des NP für gut; bei ausgefallenen/seltenen Dingen auch mal mehr als den Neupreis. Wobei auch gilt: gibts das heute noch NEU zu kaufen? Oder ohnehin nur noch gebraucht?

Es kommt nicht darauf an wieviele mitbieten, sondern wie man verkauft. Ist der Text standard und langweilig verkaufe ich schlecht. Habe ich gute aussagekräftige Beschreibungen, die an das Zielgeschlecht angepasst sind dann verkaufe ich teuer. Ja richtig das Geschlecht der potenziellen Käufer ist sehr wichitg, da Männer auf andere Werbung anspringen als Frauen. Das ist Marketing und das funktioniert auf der ganzen Welt gleich. Ich habe bei ebay schon sehr oft Preise erzielt, von denen andere mit gleichem Produkt nur Träumen konnten. Den Marktwert bestimmst also DU und nur DU mit deinem Verkaufstalent. Der Preisrahmen ist ungefähr vorgegeben. Aber am Ende kannst du mit der richtigen Story auch eine Rolle Klopapier für 100 Euro verkaufen.
Na ja kommt darauf an was verkaufst und was du noch haben möchtest für dieses Teil. Ist alles Ermessenssache.