Woher weiß ich ob ich eine Form von "esse" mit "es gibt" übersetzen muss oder mit "sein"?

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6 Antworten

Ich habe die hier die 4 Varianten von esse getextet:

https://www.gutefrage.net/frage/welche-uebersetzungsmoeglichkeiten-gibt-es-alles-fuer-esse?foundIn=tag\_overview

Die erste Variante macht 95% aus.
Die zweite Variante macht 2% aus.
Die dritte Variante macht 2% aus.
Die vierte Variante macht 1% aus.

Ich will damit nur sagen, dass die Version mit esse als Vollverb sehr selten ist.

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Wenn esse ein Vollverb ist, kann man es daran erkennen, dass weder ein Prädikatsnomen noch eine weitere VErbform, die durch das esse ergänzt wird, existiert. Dazu braucht man aber einiges an Übung.

Wenn es ein Vollverb ist, kannst du es wie folgt übersetzen:

sum = ich existiere
es = du existierst
est = es existiert = es gibt
sumus = wir existieren
estis = ihr existiert
sunt = sie existieren*

* Im Deutschen kann man hier auch (etwas freier) mit "es gibt" übersetzen:

poma sunt = die Äpfel existieren = es gibt Äpfel

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Alles klar?


LG
MCX

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Da mußt du leider probieren, was einen Sinn ergibt. Was keinen Sinn ergibt, ist falsch. LG B.

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Wenn "esse" Vollverb ist, "Es gibt" für die 3. Person, "Es gibt" + Personalpronomen im Akkusativ für die 1. und 2. Person sowie "sein" für die 1. und 2. Person möglich. Ebenso die entsprechenden Formen von "existieren".

("Es gibt Bäume", "Es existieren Bäume", "Es gibt mich", "Ich bin", "Ich existiere" etc. - die letzten 3 z. B. für "sum" in "cogito ergo sum".)

Ansonsten ("esse" ist Hilfsverb) nur "sein".

In "es gibt Bäume" ist die Singularform des Verbs und die Pluralform von "Bäume" nicht unlogisch - "Bäume" ist Akkusativ und "gibt" bezieht sich auf das unbestimmte "Es", das formal für die Natur, für das Universum, für Gott, für wasauchimmer stehen kann.

In "es sind die Äpfel des Deutschen Lieblingsobst" kann man entweder den Plural des Verbs und von "die Äpfel" (Nominativ) als unlogisch betrachten, oder das formale Subjekt "es" am Satzanfang; m. E. ist dieses "es" tatsächlich unlogisch und nur dafür da, damit der Aussagesatz auch mit einem Nomen (im weiteren Sinn, einschl. Pronomen) anfängt.

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Ich glaube "es gibt" heißt es nur wenn die Form "est" im Text steht. Wird schon am Personalpronomen "es" (3. P. Sg.) deutlich.

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Durch den Zusammenhang und dem Subjekt

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