Geld anzulegen war noch nie leicht und ist es gerade zu heutigen Zeit nicht. Ich weiß auch nicht genau, inwiefern ich meiner Bank bei Fondangeboten über den Weg trauen kann, ob mir auch wirklich ein guter empfohlen wurde. Welche Kriterien sollte man bei der Auswahl über die Qualität eines Fond zu Rate ziehen?

dich selbst aus unabhängigen Quellen informieren (Internet?)und nicht auf die Bank vertrauen.
Bei einem von der Bank empfohlenen Fonds wäre ich vorsichtig. Die Banken sind in erster Linie daran interessiert, ihre eigenen Produkte zu verkaufen. Also Produkte, von denen die Bank einen größeren Vorteil hat als der Kunde. Informiere dich besser unabhängig und kaufe Fonds bei einem freien Fondsvermittler im Internet. Da sparst du dir den vollen Ausgabeaufschlag und hast bessere Konditionen als bei einer Haus- oder Direktbank. Mehr Informationen findest du hier: www.fondsshop-vergleich.de
Bei der Beurteilung, ob der jeweilige Fond der Richtige ist, immer nach der Bewertung von unabhängigen Ratingagenturen fragen (z.B. http://www.morningstarfonds.de/de/default.aspx?lang=de-DE). Nur auf diese Weise bekommt man hinsichtlich der Qualität eines Fond eine gewisse Transparenz.
DH! Genauso ist es. Der Bankberater und die Bank verdienen an den von ihnen empfohlenen Fond. Also trau, schau, wen nur nicht der Bank. Die ist nämlich nie unabhängig und der Bankberater schon gar nicht, denn der muss das empfehlen was ihm sein Vorgesetzter vorgibt.
Was sagt das Rating aus darüber, ob DIESER Fonds für DEIN Anlageziel der richtige ist ? Die Aussage von Niklaus gefällt mir allerdings auch mal wieder :-) JEDER, der Fonds verkauft, verdient dran, nicht nur der Banker. Allerdings bekommt der tatsächlich oft Vorgaben.
Niklaus am 29. Mai 2009 08:57 Sorry aber das halte ich für lachhaft. Gerade die Ratingagenturen haben bei der Bwertung der 100 insolöventen Banklen in den USA total versagt. Die banken ahtten alle ein gutes Rating. Was sind solche Ratings wert???
...gehe zu einem konzernunabhängigen Anlageberater. Oder einem Finanz- und Versicherungsmakler. Die können dir i.d.R. das passende Produkt aus einer vierstelligen Auswahlmöglichkeit heraussuchen, empfehlen und vermitteln.
Darüber hinaus hast du als Kunde bzw. Mandant eines Makler eine viel bessere Möglichkeit, deine Rechte bei Falschberatung durchzusetzten. Denn er haftet persönlich. Das sieht bei einem Bankberater ganz anders aus. Und wie hier schon erwähnt, kann ein Bankberater nur die konzerneigenen Produkte vermitteln um dafür eine Provision zu erhalten. Dann wird er also niemals einen Fonds empfehlen, den er nicht anbieten kann. Außerdem hat er von seiten seiner Vorgesetzten hohe Zielvorgaben zu erfüllen, wobei die Risikoklasse des Kunden schon einmal "bewusst" falsch eingeschätzt wird! Also Vorsicht!
Und derzeit Finger Weg von Produkten, die nicht direkt in Substanzwerte investieren bzw. sich daran beteiligen. Z.B. keine Anleihen oder Zertifikate erwerben. Egal was der Bankberater einem über Sicherheit erzählt!
Alles Gute...
Fond-Gesellschaften haben es derzeit ziemlich schwer am Markt zu bestehen. Da muss man es sich gut überlegen ob es zu diesem Zeitpunkt das richtige Produkt ist. Ich würde da eher zu Beteiligungen raten. Wenn es um ein ratierliches Sparen geht mal folgendes Angebot prüfen http://www.sparer-gilde.net
hallo leander22, ist ja schon vieles geschrieben worden. ein guter (bank)berater ist wie ein guter arzt. wie stellst du fest ob er ein guter arzt ist? meiner meinung nach ,indem er sich für dich zeit nimmt und sich mit deinen bedürfnissen,problematik,wünschen und zielen beschäftigt.was hast du? was willst du ? was kannst du ? ein fond muß nicht das richtige anlageprodukt für dich sein , sowie asperin nicht nur das einzige schmerzmittel ist ( nebenwirkungen )!!! ist dein anlageziel langfristig gedacht ?kannst du nur in monatsraten sparen ?mußt du eventuell vorzeitig über kapital verfügen können ? welchen anspruch hast du an sicherheit ? verdient das fondmanagement geld indem es an den gewinnen partizipiert die es dir bringt ,oder hat es eine vieleicht zu hohe managementgebühr sowie gesamtkostenstruktur ? ich würde sehr vorsichtig sein, gerade dann wenn du von einer bank oder versicherungsgesellschaft beraten wirst.die denken zuerst an sich und dann erst an den kunden.warum ? sie sitzen nicht mit dir in einem boot.haben also nicht das gleiche ziel. der tipp der schon gegeben worden ist, dir einen unabhängigen berater zu suchen ist schon der richtige weg.
Entscheide dich für wirklich beständige Sachen, die den wert nicht verliehren und auch nicht bei einer Bank liegen müssen.
Entscheide dich für wirklich beständige Sachen, die den wert nicht verliehren und auch nicht bei einer Bank liegen müssen.

Versuche Dir auf jeden Fall mehr Wissen über Dein Geld und sein Wachstum anzueignen. Zwei Bücher möchte ich empfehlen: Bernd W.Klöckner Reich ohne Risiko ISBN 3-442-16448-6 und Forever rich von Robert T. Kiyosaki ISBN 3-478-73370-7 Verlasse Dich nicht auf "Deinen" Bankberater er ist nur Angestellter einer Bank und auch die muss wirtschaften, um Gewinn zu machen. Dein Geld ist dann Mittel zum Zweck. Beachte Laufzeit, Kündigungsfristen, Zins, Kosten und Dein Anlegerziel. Kurz- mittel- oder langfristig.

...man sollte sich nie auf nur eine Informationsquelle verlassen, besonders, wenn diese ein eigenes finazielles Interesse an dem Ergebnis hat. Es gibt genug andere Quellen, die man (zusätzlich) nutzen kann und sollte...
Wie bereits erwähnt ist Morningstar als unabhängige Fondsrating-Agentur ein guter Ansprechpartner, die unabhängig auf ihrer Homepage über die Entwicklung der Fonds berichten. Du solltest aber neben der Wertsteigerung auch auf die anfallenden Kosten eines Fonds achten. Es bringt nichts, wenn Deine Erträge durch die Kosten aufgefressen werden. Die Sharpe Ratio wäre auch ein Merkmal, auf die Du achten kannst. Das ist eine Kennziffer, die die Gewinne zum Risiko ins Verhältnis setzt. Je höher die Kennziffer, desto besser ist der Fonds.
Niklaus am 29. Mai 2009 09:00 Ratingagenturen haben auf der ganzen Linie versagt. Der Beweis sind all positiv gerattetn Banken und Versicherungen die heute durch die Finanzkrise insolvent sind.
FALSCH: je jöher die Sharp-Ratio, desto mehr Chancen bietet der Fonds für sein Risikoprofil. Diese Zahl sagt nichts über besser oder schlechter aus !
Gute Fonds - die gibt's doch gar nicht. Frage deinen Berater mal nach ETF's (börsengehandelte Fonds). Viel preiswerter. Kommste auch leichter wieder schadlos raus, wenn sich der Wind wieder dreht. Generell solltest du jede langfristige Festlegung vermeiden. Nicht denken: Ich investire jetzt in einen Fonds und nach 10 Jahren wird sich's schon gelohnt haben. Das stimmt nicht. Ganz große Verkaufslüge der Banken. Wenn du dir aktives Handeln nicht zutraust, dann lieber Staatsanleihen über die Bundesschuldenverwaltung (brauchste keine Bank dafür).
Definitiv nicht richtig.
a) Doch es gibt gute Fonds, auch für die heutige Zeit.
b) Ja ETF's sind an sich günstiger, aber Fonds sind genauso leicht verkaufbar.
c) Eine vernünftige Finanzplanung umfasst IMMER sowohl kurz-, als auch mittel- und langfristige Anlagen. Das wird aber aus ALLEN Assetklassen ausgesucht, nicht nur aus Fonds (daher hat die Beratung des Versicherungsmaklers, der auch Fonds vermittelt, hier nix zu suchen).
d) Staatsanleihen? Na viel Spaß mit der Rendite - aber nicht alles auf einmal versaufen, das kann leicht passieren mit der derzeitigen Verzinsung.
Niklaus am 29. Mai 2009 08:59 @CrandCru: So viel Unsinn habe ich schon lange nicht mehr gehört.
@GrandCru: soviel Unsinn tut schon wieder weh !
Das setzt voraus, dass der Normalbürger die Qualität eines Fonds anhand von Vergangenheit, Performance, Sharp-Ratio, Risikoklassen etc. einschätzen kann. 85% können es nicht, wie die Anlageergebnisse beweisen...