Woher weiß ich, das Gott wirklich existiert?

... komplette Frage anzeigen

19 Antworten

Ich bin hin- und hergerissen.

Kinder brauchen Vertrauen. Der Glaube an einen Gott, der auf sie aufpasst, schafft solches Vertrauen. Und ich finde es wichtig, Kindern Vertrauen zu geben.

Auf der anderen Seite arbeite ich im Krankenhaus und in der Notfallseelsorge. Seitdem frage ich immer mehr, wieviel man Kindern erzählen darf und wie man es ihnen erzählt.

Wer sieht, wie einem eine sehr wichtige und herzliche Person innerhalb von 10 Tagen nach der Diagnose einfach mal so stirbt, wer Angehörige erlebt, von denen ein lieber (manchmal allerdings auch schwieriger) Mensch über eine Stunde reanimiert wird, der tut sich mit dem lieben Gott deutlich schwerer als vorher.

Ich habe bisher den Glauben an Gott nicht verloren, der bei uns ist in den finstersten Tälern des Lebens und auf seinen blühenden Wiesen.

Ich habe bisher den Glauben an Gott nicht verloren, den ich nicht beweisen kann: Weder Gott noch den Glauben.
Ein Gott, den ich beweisen könnte, wäre niemals Gott.

Der kreationistische Versuch, Gott zu einem Bestandteil einer naturwissenschaftlichen Theorie zu machen, muss in sich scheitern und ist letztlich gotteslästerlich (ohne dass sich die Protagonisten dieser Versuche dessen bewusst sind).

Aufgeklärter Glaube sollte sich dessen bewusst sein, dass er niemals bewiesen werden kann. Wir leben mit dem Risiko, dass Gott nicht existiert. Aber ich möchte Paulus energisch widersprechen: Sollte das tatscählcih stimmen, sind wir keinesfalls die ärmsten der Menschen. Denn im Vertrauen auf Gott hatten wir ein Leben gelebt, dessen wir uns nicht zu schämen bräuchten.

Bei Dietrich Bonhoeffer (in seinen Gefängnisbriefen im Frühjahr 1944 - abgedruckt in "Widerstand und Ergebung") können wir lernen, dass Gott zu Himmelfahrt geradezu die Aufgabe stellt, zu leben, als ob es ihn nicht gäbe - im Vertrauen, dass es ihn gibt.

Glaube ist und bleibt ein Abenteuer. Anders geht es nicht.

Viel zu oft sprechen wir im Angesicht von Leid vom "verborgenen Gott", den wir nicht verstehen können. Bei Ulrich Bach (www.ulrich-bach.de) habe gelernt, auch in guten Tagen zu fragen: "Gott, wo bist du? Warum geht es mir gerade so gut? Ich verstehe das nicht!"

Es macht keinen Sinn, an einen verstehbaren und beweisbaren Gott zu glauben. Ein Gott, den ich verstehen könnte, könnte niemals Gott sein. Ein Gott, den ich beweisen könnte, wäre allenfalls ein lächerlicher kleiner Götze.

Der Gott, an den wir Christen (vermittelt durch das Judentum) glauben, lädt uns ein und fordert von uns, eigene Entscheidungen zu treffen und zu riskieren. Und auch bei Fehlern steht er zu uns. Davon können wir erzählen. Und von unseren Zweifeln. Menschen mit einem Glauben ohne Zweifel werden zu schnell zu Gotteskriegern.

Paulus sagt: Am wichtigsten sind Glaube, Hoffnung und Liebe.
Aber von den dreien ist nicht der Glaube am wichtigsten, sondern die Liebe.

Und wer die Liebe kennt, der und die kennt auch den Schmerz, wenn Liebe enttäuscht wird. Der und die weiß, dass man seine Lieben oft auch enttäuscht und darauf angewiesen ist, dass sie vergeben. Und wie schwer es ist, selber zu vergeben. Der und die weiß um die Grenzen, die wir alle nicht überwinden können, einfach weil wir so begrenzt sind. Und wie wichtig es ist, uns selbst und die anderen mit unseren Grenzen zu akzeptieren.

Wie Du vermitteln kannst, dass Gott für uns da ist?

Indem Du zu Dir und Deinen Grenzen stehst.

Indem Du davon erzählst, wie Du versuchst, diese Grenzen zu erweitern.

Indem Du Mut machst, dass die Kinder zu sich und ihren Grenzen stehen.

Indem Du nicht vergisst, dass der Glaube an einen Gott, dessen Sohn am Kreuz stirbt und nach drei Tagen aufersteht, nicht irgendwie normal ist sondern letztlich völlig unfassbar.

Indem Du mit Deinen Kindern das Staunen lernst und übst über eine Welt voller unfassbarer Wunder.

Indem Du für die Kinder da bist und sie an Deinem Vertrauen zu ihnen und an ihrem Vertrauen zu Dir und an unserem Vertrauen zu Gott lernen, dass es in einer oft so sinnlosen Welt nicht sinnlos ist, Vertrauen zu haben und aus Vetrauen zu leben.

Und indem die Kinder an Deinen und unseren Zeifeln lernen können, dass Vetrauen auch missbraucht werden kann. Und dass immer etwas falsch und nicht in Ordnung ist, wenn sie oder andere herabgewürdigt werden.

Dir viel Glück und alles Gute!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von HumanistHeart
12.07.2016, 09:33

Deine persönlich christliche Sicht zur Homosexualität bitte.

0

hier sind einige Gründe/Argumente, um an Gott zu glauben:

Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet
nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

In der Bibel stehen erfüllte Prophezeiungen, z. B. zum Gebiet, was aus unserer Sicht der Nahe Osten ist. Es steht auch in der Bibel, dass falsche Propheten aufstehen werden. Es gibt aber noch viel mehr erfüllte Prophezeiungen. Funde zeigen, dass die Bibel gut überliefert wurde.

Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von HumanistHeart
08.07.2016, 14:01

Ich hätte hier ein paar Fragen.

0

Keiner kann das beweisen, sonst wäre es ja Wissen und nicht Glauben. Ich finde aber den Ansatz des französischen Mathematikers und Philosophen Blaise Pascal klasse. Der schlägt in seiner berühmten Wette vor, anzunehmen, dass es Gott und ein Leben nach dem Tod gibt. Sollten wir die Wette gewinnen, gewinnen wir alles, was dazugehört. Sollten wir sie verlieren, verlieren wir... nichts. Ich hoffe einfach drauf, weil das Leben mit einer Hoffnung schöner ist und einem viele Ängste erspart.  Sollte es dennoch Humbug sein, habe ich in dem Moment, wo mir die Lichter ausgehen und alles aus ist, aber auch keine Gelegenheit mehr, mich über meinen Irrtum zu ärgern.  Was will man mehr?  😀

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von HumanistHeart
13.07.2016, 11:18

Wieso findest Du ein Argument klasse, welches seit rund 250 Jahren als widerlegt gilt?

Pascal macht den unglaublich leicht zu entdeckenden Denkfehler sich nur auf einen einzigen Gott zu beziehen. Und somit stimmt das komplette Setup nicht mehr.

0

Hallo Celymallow,

bevor Du den Kindern erklären kannst, dass Gott wirklich existiert, musst Du erst einmal selbst völlig davon überzeugt sein, dass es ihn gibt. Da wäre es sicher hilfreich, wenn Du nach Gründen für den Glauben suchst. Und diese gibt es sicher zuhauf, wenn man in die richtige Richtung blickt.

Zum Beispiel liefert die Natur vieles, was bei genauerem Hinsehen den Gedanken an einen Schöpfer nahelegt. Vielleicht sind Dir nachfolgende Beispiele eine Hilfe, Dir selbst und den Kindern klarzumachen, dass es einen Schöpfer gibt.

Um zu überleben, brauchen wir nicht unbedingt farblich sehen können. Aber was wäre ein schöner Sonnenuntergang oder eine herrliche Blumenwiese im Sommer, wenn wir nur schwarzweiß sehen könnten? Gott bringt uns gegenüber seine Liebe dadurch zum Ausdruck, dass er unsere Sinneszellen so ausgestattet hat, dass wir all die Schönheiten der Natur in ihrem vollen Farbspektrum wahrnehmen können. Ähnlich ist es auch mit unseren anderen Sinnen, die zu einem großen Teil zu unserer Lebensfreude beitragen.

Die Natur ist eigentlich voll von Beweisen für die Existenz Gottes. Beeindruckend fand ich das, was ich einmal über den Monarchfalter gelesen habe. Dieser Schmetterling hat nur ein Gehirn von der Größe einer Kugelschreiberspitze und dennoch ist der dazu in der Lage, von Kanada aus eine 3000 Kilometer lange Strecke zu fliegen und dabei ein ganz bestimmtes Waldstück in Mexiko anzusteuern. Um das zu bewerkstelligen, orientiert er sich u.a. an der Sonne. Da die Sonne jedoch ihren Stand immer wieder ändert, ist sein Gehirn dazu in der Lage, dies immer wieder auszugleichen.

Ein anderes Beispiel ist die Speicherfähigkeit der DNA. Wir sind schon manchmal beeindruckt, wieviel Daten auf eine einzige CD passen, z.B. ein ganzes Lexikon. Gott hingegen hat ein Speichermedium erdacht, das eine derart große Informationsdichte enthält, dass die Datenmenge eines Gramms DNA der einer Billion(!) CDs entspricht. So könnte ein Teelöffel getrockneter DNA die 350-fache Menge an Bauplänen der gesamten heutigen Menschheit beinhalten. Das lässt jeden Computerexperten vor Neid erblassen.

Es gibt einen Wissenschaftszweig, die sogenannte Biomimetik. Diese beschäftigt sich mit den Formen und Strukturen verschiedener Lebewesen und versucht diese zu imitieren und für industrielle Produkte verwertbar zu machen. Dennoch sind die Vorbilder aus der Natur so genial, dass es oft nicht gelingt, das Original richtig nachzuahmen.

Da gibt es z. B. Drohnen, die ihre Konstruktion der Seemöwe verdankt. Die Seemöwe wurde so erschaffen, dass sie aufgrund ihrer besonderen Flügelkonstruktion in der Lage ist, akrobatische Flugmanöver zu vollbringen. Diese besonderen Konstruktionsmerkmale der Möwen wurden auf die Drohnen übertragen, so dass diese in der Lage sind, schnelle Gleit- und Sturzflüge auszuführen.

Ein anderes Beispiel sind die Möwenbeine. Möwen können sehr lange auf dem Eis stehen, ohne dass ihre Füße frieren oder sie dadurch Körperwärme verliert. Das ist nur deshalb möglich, weil das Möwenbein fazinierend konstruiert ist. Es funktioniert nach dem Prinzip eines Gegenstromwärmetauschers. Durch diesen Wärmetauscher wird das Blut, das von den kalten Füßen in den Körper zurückkehrt, erwärmt. Ein Ingenieur beschrieb diese Prinzip als "eine der effektivsten Methoden zur Wärmerückgewinnung.

Es gibt zahlreiche weitere Beispiele genialer Konstruktionen aus der Natur, die Wissenschaftler und Ingenieure nachzuahmen versuchen. Forscher bezeichnen sie als "biologische Patente".
Welche Schlussfolgerungen kann man aus diesen Beispielen ziehen? Immer mehr Wissenschaftler sind der Meinung, dass Design einen Designer und wohldurchdachte Konstruktionen einen Konstrukteur benötigen. Wenn es hochgebildeten Forschern nicht einmal gelingt, das "Original" auch nur nachzuahmen, wie viel intelligenter muss dann derjenige sein, der diese Originale erdacht und erfunden hat?

Unsere Welt ist voll von solchen Beispielen, die eines immer zeigen: hier ist Intelligenz auf höchster Ebene mit im Spiel. Viele wissenschaftlich orientierte Menschen tun sich dennoch schwer damit, darin irgendeine Art von Beweis für die Existenz Gottes zu sehen. Sie argumentieren, dass kein wissenschaftlicher Beweis vorgebracht werden könne. Stimmt das wirklich?

Wie ist es denn damit, wenn Archäologen Artefakte einer längst ausgestorbenen Kultur entdecken? Sehen sie nicht in einfachen Steinwerkzeugen oder Tongefäßen einen Beweis, dass in dem Ausgrabungsgebiet Menschen gelebt haben, auch wenn sie dort kein einziges menschliches Skelett gefunden haben? Allein die "Ausgrabungsgegenstände" werden als ausreichender Beweis dafür gewertet, dass dort einmal Menschen gelebt haben. Würde man die gleiche Logik auf Gott anwenden, dann müsste man zugeben, dass auch für seine Existenz nicht mehr der leiseste Zweifel bestünde. Seine großartigen Schöpfungswerke belegen das millionenfach.

Man könnte hier fragen, warum Gott sich uns Menschen nicht einfach zeigt. Damit wäre doch ein unleugbarer Beweis erbracht. Was wäre jedoch, wenn Gott sich uns tatsächlich sichtbar machen würde? Als Moses einmal diesen Wunsch Gott gegenüber zum Ausdruck brachte, sagte dieser: „Du vermagst mein Angesicht nicht zu sehen, denn kein Mensch kann mich sehen und dennoch leben" (2. Mose 33:20). Würde sich Gott in seiner ganzen Herrlichkeit uns Menschen sichtbar machen, dann wären wir nicht in der Lage, diesen Anblick zu ertragen und wir müssten sterben. Um von Gottes Existenz überzeugt zu sein, brauchen wir jedoch keinen sichtbaren Beweis von ihm selbst. Die Werke seiner Schöpfung zeigen sehr deutlich, dass es einen Gott gibt, der alle diese wundervollen Dinge hervorgebracht hat.

LG Philipp

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von nachdenklich30
09.07.2016, 12:11

Ich finde es schön, was Du schreibst. Aber ich finde, es ist irgendwie nur die halbe Wahrheit. Die Psalmen rühmen Gott nicht nur wegen der wunderbaren Schmetterlinge, sondern auch weil Gott Gott Überschwemmungen, Erdbeben und Vulkanausbrüche bewirken kann. In der Bibel werden wir immer wieder daran erinnert, wie grausam das Leben sein kann, und wie man an seinem Glauben geradezu irre werden kann.

Das gehört zum Glauben dazu. Und wir sind uns selbst und Gott gegenüber nicht ehrlich, wenn wir all das ausblenden.

Gottes Herrlichkeit führt über das Kreuz in die tiefste Erniedrigung und Niederlage bis zum Unglauben.

Und das, was uns daraus herausführt, die Auferstehung, ist so unbegreiflich, dass allein schon dass uns hindern sollte, einen allzu selbstverständlichen Glauben zu propagieren und zu predigen.

Ich weiß nicht, ob Du in Deinem Umfeld von Katastrophen des Lebens betroffen wurdest.

Wenn kleinen Kindern plötzlich die Eltern wegsterben. Wenn das Jugendamt oder der Jugendrichter Entscheidungen trifft, die Kinder ein Leben lang schaden werden. Wenn durch Krankheit oder Unfall Menschen aus dem Leben gerissen werden und den Angehörigen eine Welt zusammen stürzt.

Auch das ist Gottes Wirklichkeit.

In seiner Schöpfung herrscht ein nahezu gnadenloses Fressen und Gefressen werden, nicht nur herrliche Natur, sondern auch gnadenlose und unbarmherzige.

Unser Glaube ist nur ehrlich, wenn wir das nicht ausblenden. Wenn wir zu unseren Zweifeln stehen und zu unserem Unglauben. Wenn wir die nicht überspielen und anderen beibringen, die Zweifel und den Unglauben zu überspielen.

Die Wahrheit wird uns frei machen. Wir müssen vor der Wahrheit keine Angst haben, auch wenn sie unbequem ist.

Das Kreuz ist unbequem. Aber Gott mutet es uns zu. Darum dürfen wir auch dazu stehen (bescheiden, im Rahmen unserer Möglichkeiten).

Dir alles Gute!

1

Zunächst finde ich es nicht gut Kindern seinen eigenen Glauben aufzuzwingen (Ihnen Gott als die einzige Wahrheit verkauft).

Es gibt KEINEN Beweis dass Gott wirklich existiert!

Glaube bedeutet auf seine Gefühle zu vertrauen und Ihnen zu folgen.

Wer wirklich einen Glauben hat hinterfragt diesen nicht, sondern steht immer hinter Ihm! Und wenn mal jemand deinen Glauben nicht teilt, dann akzeptiere es, denn auch dein Glaube wird von anderen akzeptiert.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Garfield0001
08.07.2016, 14:15

es gibt keinen physikalisch-chemisch-biologischen Beweis. wie auch wenn er nicht in unseren Dimensionen lebt. aber jeder zeigt doch seinen glauben (auch wenn es heißt: "ich glaube das es KEINE Götter gibt".)

0

Schwere Frage. Da fällt mir das Bild mit den Fußspuren im Sand ein. Wo der Mensch auf einmal nur noch  zwei Füße zieht und Gott fragt warum er ihn verlassen habe und Gott antwortet: Ich habe dich nicht verlassen ich habe dich getragen.

Generell finde ich es wichtig, dass die Kinder wissen, dass es auch mehrere Religionen gibt.

Klassifikation von Gottesvorstellungen würde mir da einfallen.

Oft wird zwischen polytheistischen Religionen, die mehrere Götter kennen, und monotheistischen Religionen mit nur einem Gott unterschieden. In der Kosmologie monotheistischer Religionen werden die polytheistischen Götter mit ihren unterschiedlichen Funktionen teils zu Attributen des einzigen Gottes zusammengefasst, teils tiefergestellten übernatürlichen Wesen wie Engeln und Heiligen übertragen

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du weißt das Gott existiert, wenn du zeigen kannst, das Gott existiert.

Man weiß im allgemeinen nur dann wirklich etwas, wenn man demonstrativ beweisen kann, dass es so ist.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Gottesexistenz

---existieren kann nur etwas, was mit unseren sinnesorganen zu erfassen ist.

---da gott etwas geistiges ist, ist er unerfaßbar und kann deshalb auch nicht existent sein.

---unser denken ist das falsche werkzeug, um uns gott überhaupt zu nähern.

---ist die frage falsch gestellt, so wird auch die antwort falsch.

---gott ist jenseits von existenz und auch von nichtexistenz.

Jes 55,8-9

8 Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR,

9 sondern soviel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was am echtesten rüberkommt, das sind Geschichten aus dem eigenen Leben. Persönlich Erlebtes mit Gott und Jesus, das kommt gut an. Bei Erwachsenen und bei Kindern auch.

Und gerne auch mal mit Zweifeln und Anklagen. Warum nicht? Niemand ist perfekt und der Glaube wird auch Anfechtungen ausgesetzt im Alltag.

Was hast Du erlebt, was echt nur Gott gewesen sein kann? Ein kleines Wunder, was geschehen ist? Eine Gewissheit, die du plötzlich hattest?

Oder vielleicht fällt dir zum Thema "schlechtes Gewissen" etwas ein? Ich bin der Meinung, das ist der Heilige Geist, der da wirkt. Wenn man zum Beispiel mal was geklaut hat. Oder gelogen hat. Und hinterher merkte man dann, Mensch, da passt was nicht, das muss ich wieder in Ordnung bringen.

Viel Spaß bei der Vorbereitung!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

das ist doch die falsche frage. Wir wissens nicht, deswegen glaubt man ja. Gott ist keine Gestalt die uns sagt was wir zu tun und zu lassen haben.
für manche ist es die Energie, die uns täglich wieder erwachen lässt, für andere ein offenes Ohr in der Not. das muss jeder für sich finden, die Existenz ist da nicht die wichtige Frage.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von quwer
08.07.2016, 12:15

Ich wollte da noch hinzufügen, dass man mich mit solchen Vorträgen über die Existenz damals aus dem Konfi-Unterricht rausgeekelt hat. Ich glaube auch, aber Kirche und Religion ist für mich wegen solchen Ansätzen überhaupt nichts.
Lass die Kinder ihren eigen Glauben finden und die Gemeinde ein Ort sein, wo sie über Ihre Meinung aber auch über Zweifel reden können, alles andere vergrauelt sie nur.

1
Kommentar von Garfield0001
08.07.2016, 14:17

wenn diese von dir genannte Energie nicht existiert, warum erwähnst du sie dann? ist also doch eine Existenzfrage

0

Gott findet man nicht in der Kirche, nicht in Gesängen, nicht in Geschichten, nicht in Ritualen, nicht in Zeremonien, nicht in Symbolen (Kreuz), nicht im Weihwasser, nicht im Taufbecken und auch nicht in der Bibel.

Gott findet man in der Stille.

D.h. in der Stille des Gebets.

In der Stille der Kontemplation.

Beschäftige Dich mal mit christlicher Kontemplation oder christlicher Meditation.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Bete zu Gott das er dir helfen kann es den Kindern zu erklären.Ich würde ihnen die Natur zeigen wie perfekt alles Geschaffen wurde,und ihnen erklären das Gott immer für sie da ist.Wie gesagt bitte Gott das er dir weiterhelfen kann

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von martinzuhause
08.07.2016, 11:59

man kann den kindern auch erklären wie sich das alles entwickelt hat. da kommt man ohne die götter aus

0
Kommentar von ErsterSchnee
08.07.2016, 12:00

Du hälst die Natur für perfekt erschaffen? Oje...

0
Kommentar von Schwizz
08.07.2016, 12:01

Wieso müssen bei glaubensfragen eigentlich immer Atheisten auftauchen die einem sagen müssen wie falsch der Glaube ist ?Meine Fre**e

1
Kommentar von Garfield0001
08.07.2016, 14:26

lach. du weißt was "real" ist? was ist außerhalb von unserem Universum? Beweise mir das es nur 4 Dimensionen gibt? Beweise mir das "Leben" nur mit Materie funktioniert? woher kommt die Materie übrigens? woher kommt die Energie, die die Materie hat sich auseinander dehnen lassen? warum werden genetische Veränderungen immer als krankhaft bezeichnet und wegoperiert soweit möglich, statt es als evolutionäre Weiterentwicklung des Menschen zu sehen (dauert nur paar Millionen Jahre bis was gescheites aus der genetischen Veränderung entsteht und da sterben natürlich auch ein paar Menschen dabei, aber das ist nun mal Evolution)? warum versucht man immer wieder krampfhaft am Leben festzuhalten wenn nach dem Tod eh nix mehr kommt?

0

Zwing denen keinen Glauben auf

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Garfield0001
08.07.2016, 14:17

es geht doch nicht um zwingen sondern um zeigen. was die Kinder dan glauben ist doch noch was ganz anderes

0

Das erkennt man daran, dass er uns hilft, wenn wir in Not sind.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von martinzuhause
08.07.2016, 11:54

dann hat er oder sie noch nie jemandem geholfen.

3

Deshalb heißt es GLAUBEN. 

Wer glaubt, der erkennt Gott in allem, was ist. Wer nicht glaubt, würde auch keine "Beweise" anerkennen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von HumanistHeart
08.07.2016, 13:23

Wer nicht glaubt, würde auch keine "Beweise" anerkennen.

Falsch. Ich glaube nicht, würde jedoch sofort jeden gültigen Beweis anerkennen.

0

dann wäre es eine Tatsache und kein Glauben mehr. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Garfield0001
08.07.2016, 14:16

glaube heißt nicht vermuten. glaube heißt "wissen ohne Beweise".

0

Du weißt nicht, dass er existiert und Du weißt auch nicht, dass er nicht existiert.

So wie Dir geht es allen Menschen, unabhängig davon ob sie theologisch-wissenschaftlich gebildet sind oder nicht.

Es gibt weder für das eine noch das andere einen schlüssigen Beweis.

Und nun sind wir wieder bei dem was "Glauben" bedeutet. Es bleibt Dir nichts anderes übrig als zu glauben oder eben nicht.

Welche Kriterien dafür erforderlich sind muss jeder Mensch für sich selbst entscheiden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von HumanistHeart
08.07.2016, 13:20

Du weißt nicht, dass er existiert und Du weißt auch nicht, dass er nicht existiert.

Du stellst das dar, als sei das eine Sache von 50/50.
Was es aber nicht ist.

0
Kommentar von Garfield0001
08.07.2016, 14:13

doch, ich weiß dass er existiert. beweisen kann ich dir das aber nicht. muss ich auch nicht. :-)

0

du weisst es ja auch nicht. es handelt sich um einen glauben und nicht um wissen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Garfield0001
08.07.2016, 14:18

also ich weiß es. Beweisen kann ich es nicht, aber das ist ja wieder was anderes

0

Dass kann man nicht erkennen und s weder einen Beweis für noch gegen Gott!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung