Frage von Golem999, 760

Woher weiß Gott, dass er allwissend und allmächtig ist?

In der Bibel mag dies zwar stehen, aber woher soll Gott den wissen, dass er alles weiß? Es kann ja gut sein, dass er nur denkt, er wüsste und könnte alles? 

Vielleicht denkt Gott ja auch nur, dass er schon ewig da ist wurde aber in Wirklichkeit selbst von etwas erschaffen, dass Ihn nur glauben lassen wollte, er sei ewig und unendlich?

Jeder darf natürlich antworten, was er will, mir ist aber schon klar, dass falls es keinen Gott gibt, diese Frage vollkommen unnötig ist. Deshalb möchte ich euch nahe legen, Antworten, wie das schlichte "es gibt keinen Gott", zu vermeiden 

Antwort
von Andrastor, 557

Wenn man sich die "heiligen" Schriften genauer anschaut, merkt man schnell dass alle Eigenschaften die eigentlich dem Teufel vorbehalten sind, zuerst und vor allem erst einmal von Gott gezeigt worden sind.

Die Art wie sich die Religionen entwickelt haben, mit einer Geschichte aus Verbrechen, Mord, Folter und Blutvergießen im Namen der jeweiligen Götter, lässt in Anbetracht der propagierten Allwissenheit Gottes nur folgende Schlüsse zu:

1.) Es wusste dass dies so geschehen würde und es war seine Absicht. Dann wäre er nicht gütig.

2.) Er wusste dass dies so geschehen würde und konnte es nicht verhindern. Dann wäre er nicht allmächtig.

3.) Er wusste nicht dass dies so geschehen würde. Dann wäre er nicht allwissend.

In jedem Fall widersprichen die Schlüsse eindeutig Gottes propagierter Natur, was zum Folgeschluss führt dass die "heiligen" Schriften nicht die Wahrheit sagen und damit sämtliche Indizien welche die Vermutung einer göttlichen Existenz zulassen würden, in die Unglaubwürdigkeit entschwinden.

Kommentar von ascivit ,

Das ist genau auch meine Denkwe

Kommentar von Ysosy ,

Er wusste das es so geschehen würde und es war ihm egal.

Er wusste das es so geschehen würde und er gab dem Menschen die Freiheit es dennoch zu tun.

Er wusste das es so geschehen würde und gab die Menschen nicht auf.

Kommentar von Andrastor ,

Er wusste das es so geschehen würde und es war ihm egal.

Womit er wieder seiner Beschreibung als gütiges Wesen widerspricht.

Er wusste das es so geschehen würde und er gab dem Menschen die Freiheit es dennoch zu tun.

Wenn er das Endergebnis bereits wüsste, bevor es passiert, dann hätten die Menschen keine Freiheit, sondern würden genau nach dem vorhergesehenen Muster handeln.

Damit hätten sie keinen freien Willen, sondern wären willenlose Marionetten, was die ganze "Du wirst aufgrund deiner Taten gerichtet werden" hinfällig macht, weil niemand für seine/ihre Taten verantwortlich wäre.

Er wusste das es so geschehen würde und gab die Menschen nicht auf. 

Macht genau 0 Sinn.

Wenn ich einen tollwütigen Rotweiler in eine volle Kindertagesstätte lasse, weiß ich auch was geschehen würde, dann zu sagen "ich gab die Kinder nicht auf", obwohl ich das schreckliche Ergebnis vorher wusste, ist nichts weiter als eine sinnlose Ausrede.

Zusätzlich sind wir wieder bei Punkt 1, ein derartiges Handeln ist nicht gütig.

Fakt: Du hast mich bestätigt und nichts zur Verteidigung deines Gottes beigetragen.

Kommentar von Ysosy ,

Wenn er das Endergebnis bereits wüsste, bevor es passiert, dann hätten die Menschen keine Freiheit, sondern würden genau nach dem vorhergesehenen Muster handeln.

Genau diese Erkenntnis solltest Du gewinnen. Daher ist Jede dieser Aussagen „Gott wusste das es so ...“, Gleichwohl die Annahme es gäbe kein Freien Willen und Alles wäre vorherbestimmt.

Kommentar von Andrastor ,

Und inwiefern soll uns das jetzt in irgendeiner Weise weitergeholfen haben? Du versuchst mich über etwas zu belehren was ich bereits wusste.

Antwort
von Rosenblad, 280

Als Konstruktivist erlaube ich mir zu antworten: "Gott" - als Konstrukt menschlicher Kontingenzbewältigung und Kohärenzverstetigung "weiß" resp. ist das was der Mensch auch "weiß" (oder zu wissen "glaubt") allerdings mit transzendenter Zuweisungsqualität und der (geglaubten) Hoffnung er könnte mehr wissen als wir Menschen wissen könnten.

oder:

Dort wo es finster werden könnte brauchen viele Menschen ein Licht um sich blenden zu lassen.

Kommentar von Mefista ,

DH für den letzten Satz!
Der gefällt mir sehr gut!

Antwort
von ramay1418, 167

Na ja, die Sache führt ins Unendliche. 

1. Es gibt einen Gott, der alles weiß. Wüsste er es nicht, wäre er nicht Gott. Er ist also die letzte Instanz des Wissens. Das ist es, woran sich die Religionen festmachen. 

2. Es gibt einen Übergott, der unserem Gott das Wissen geschenkt hat. Und dann gibt es einen Über-Übergott und so weiter - ad infinitum. Das ist selbst für einen religiösen Menschen nicht zu ertragen. 

Also machen die Vertreter oder obersten weltlichen Instanzen zu, mauern und bleiben bei Punkt 1. Angeblich kann man darüber nicht diskutieren, was aber ein schwaches Argument ist. 

Der Hinduismus ist da pragmatischer. Jede Gottheit widmet sich einem bestimmten Thema und ist dort Fachmann/-frau, weiß also über immer weniger immer mehr bis er über nichts alles weiß. 

Ich glaube (oha!), das ist ehr ein Thema für Religionsphilosophen als für den durchschnittlichen Internetnutzer. 

Antwort
von Dxmklvw, 404

Die Frage ist leicht beantwortbar, wenn man verstanden hat, was Wissenserwerb vom Ursprung her ist.

Wissen entsteht durch Vergleichen und durch das Wahrnehmen von Unterschieden.

Weil es aber auch zwischen Unterschieden wieder Unterschiede gibt und zwischen diesen dann auch wieder, ist es ein ewiger Prozeß, also etwas, das kein Ende hat.

Weil aber das Vergleichen (dem voraus das Wahrnehmen) von zwei Dingen der Wahrnehmung des Unterschieds vorausgeht, ist es meiner Meinung nach nicht möglich, alles zu wissen.

Macht selbst ist wiederum abhängig vom vorhandenen Wissen. Allmacht hätte zur Bedingung, zuvor alles zu wissen, d. h., alles mit allem verglichen zu haben.

Demgegenüber gibt es jedoch dank menschlicher Spitzfindigkeit auch Fragen, die ein Paradoxum zur Bedingung erklären. Derartige Fragen halte ich für vernunftfrei, z. B. bei der Anzweifelung der Allmacht, ob Gott eine Mauer bauen kann, die so hoch ist, daß er nicht darüber springen kann.

Allwissenheit und Allmacht kann deshalb nur relativ zum Stattgefundenen sein (im besagten Fall davon, wieviel Vergleichen und Wahrnehmen bis zum Zeitpunkt X stattgefunden hat).

Insbesondere muß berücksichtig werden, daß eine Antwort auf solche Fragen auch unmittelbar abhängig vom Erkenntnisstand des Antworters ist. Nur, weil ich etwas nicht weiß, darf ich nicht ausschließen, daß es so etwas geben kann.

Antwort
von YassineB87, 17

bin grad über die Frage gestolpert und hätte dazu mal ein kleines Gedankenexperiment aus meinen anderen Posts, dass mir keiner entkräften konnte. vielleicht schafft es ja hier einer:

wenn wir heute in zahlen die Epoche 10 haben und du jetzt runterzählst kommst du wohl bei 0 an. 

sagen wir mal 0 ist der Urknall. 

da fängt das für menschen schwer zu verstehende an. 

dann kommt -1, das wird mit der Singularität wissenschaftlich erklärt und steht auch im Koran ("erde und Himmel waren eins und ich hab sie auseinander gerissen/sprengt") . wissenschaftlich deckt sich das ja auch mit der Theorie der Singularität.  

Wenn du jetzt weiter zurückgehst, also -2,-3, usw, kann es ja sein dass der mensch es nach hunderten jahren versteht (also was bei -2 und -3 war). 

aber ein fakt wird immer bestehen bleiben: du kannst ewig weiter Zählen und forschen, kommst aber nie an ein ende des Zahlensystems.  

wenn du hier doch ganz klar das unendliche und ewige eines von Menschen geschaffenen Systems glaubst, warum dann nicht an Gottes ewige, unendliche Existenz? Die Ewigkeit/unendlichkeit  ist ja durchaus real.

Wenn nun nichts aus sich selbst entstehen kann, muss ja am Anfang der ewige (jehowa in der Bibel/ al-qayyuum im Islam) stehen... oder? 

zu dem anderen hier in den Posts, dass gott nicht gnädig ist wegen dem leid und er alles schon wusste etc.... die Gnade zeigt er hauptsächlich ggf. im Jenseits. Diese "Frage des Freien Willens" ist doch das worum es eigentlich geht. sonst nichts... das erklärt uns auch die Schöpfungsgeschichte islamisch ziemlich gut . aber egal eins nach dem anderen. nur kurz um, dass er weiß was wir tun (werden) schließt nicht aus das es unsere entscheidung ist.

bin mal gespannt auf eure meinungen

Antwort
von schmidtmechau, 180

Hallo Golem999!

Zu der Figur des allmächtigen und allwissenden Gottes gehört nach der Definition (wie sie die Menschen und zwar gerade die gläubigen! formulieren) das unauflösliche Paradox, weswegen Gott sich der menschlichen Ratio entzieht. Man wird also mit rationaler, logischer Argumentation keine dieser paradoxen Eigenschaften, die Gott zugeschrieben sind, aushebeln können. Das macht diese Figur ja gerade zu so einem wirkmächtigen Gedanken, der immer noch so viele Menschen in ihren Bann schlägt.

Den bekannten paradoxen Satz: "Kann Gott eine Mauer bauen, über die er nicht selbst hinüberspringen kann?" kann man natürlich leicht auch auf das Wissen übertragen, etwa: "Kennt Gott einen Algorithmus, dessen Ergebnis er nicht absehen kann?" Beide Sätze hebeln entweder die Allmacht oder das Allwissen aus. Entweder kann Gott so eine Mauer bauen, dann kann er nicht hinüberspringen, ist also nicht allmächtig, oder er kann die Mauer nicht bauen, und auch dann ist er nicht allmächtig. Im 2. Fall: Entweder kennt Gott einen solchen Algorithmus, dann weiß er dessen Ergebnis nicht, ist also nicht allwissend, oder er kennt einen solchen Algorithmus nicht, und auch dann ist er nicht allwissend.

Solcherart Paradoxa können allerdings der Figur "Gott" nichts anhaben, denn er wird von seinen gläubigen Menschen ja gerade als etwas definiert, was sich jenseits des menschlichen, logischen Verstandes bewegt und daher eben nicht von diesen zu begreifen ist.

Du hast also die Wahl: Entweder Du gibst Deinen Verstand ab und glaubst einfach, oder Du gibst die Gläubigkeit auf und benutzt Deinen Verstand.

Wie man in der menschlichen Geschichte gut studieren kann, sind die Folgen in beiden Fällen ungefähr gleich verhehrend.

Gruß Friedemann

Kommentar von earnest ,

Das bezweifle ich. 

Ich halte das Abgeben des Verstands für wesentlich verheerender. Auch historisch gesehen.

Antwort
von vierfarbeimer, 75

Gott ist allwissend, weil der Mensch ihn erfunden hat und damit auch festgelegt hat, dass dieser Gott allwissend ist. Der Glaube würde ja nicht funktionieren, wenn der Gott der Menschen Fragen offen lassen würde. Das erklärt gleichzeitig auch die Universalität des menschlichen Geistes sowie des Universums überhaupt.

Da es also Gott möglicherweise gar nicht gibt, würde sich damit auch deine Frage erübrigen.

Antwort
von CountDracula, 108

Hallo,

die Frage der Allmacht und des Allwissens ist für mich einer der Gründe, wieso ich nicht an Gott glaube.

  1. Es gibt das Allmachts-Paradoxon: Kann ein allmächtiger Gott einen Gegenstand erschaffen, der so schwer ist, dass er selbst ihn nicht heben kann? Wenn die Antwort nein lautet, ist er nicht allmächtig, da es etwas gibt, das er nicht erschaffen kann. Wenn die Antwort ja lautet, ist er nach der Erschaffung des Gegenstandes nicht mehr allmächtig, da er ihn nicht heben kann.
  2. Es kann sein, dass es etwas gibt, von dem ein Gott nicht weiß, dass er es nicht weiß. Er würde dann denken, dass er alles weiß, obwohl dem nicht so ist.

DarkMatter2525 hat dazu einen Cartoon veröffentlicht:

Kommentar von stefanbluemchen ,

Ungläubigen Menschen mangelt es an biblischemVerständnis, oder sie haben diese noch nie gelesen. 

Kommentar von CountDracula ,

Kann ein allmächtiger Gott jetzt einen Gegenstand erschaffen, der so schwer ist, dass er ihn nicht heben kann?

Antwort
von KisakiKaiba, 104

Für mich ist Gott, falls es ihn geben sollte, nicht Allmächtig. Er konnte nie wirklich eingreifen. Seine Anhnänger, also die Christen und Juden wurden häufig verfolgt und umgebracht. Sein Sohn kann Wasser in Wein verwandeln, "tolle" Leistung. Wäre es nicht besser, wenn kein Mensch mehr hungern würde?
Wie viele Unschuldige Menschen und Tiere müssen leiden?

Für mich ist die Bibel ein Buch wie Harry Potter oder Herr der Ringe. Voll von irgendwelchen Zaubereien, die es so nicht gibt. Meine Theorie ist es, dass wir nach dem Tod eine Art luzides (bewusstes) Träumen erleben. Die Menschen, die sich vor der Hölle fürchten, werden eine Art Hölle sehen. Die Menschen, die an einen Gott glauben, werden ihn sehen. Wer seine verstorbenen Mitmenschen vermisst, wird diese sehen...
So sind alle Religionen gleichzeitig wahr und falsch.

Antwort
von kreisfoermig, 203

Es geht nicht um die Bibel. Durch naturtheologisches Nachdenken stellt man fest, welche Eigenschaft ein vollkommenes Wesen—sollte es eines geben—besitzen soll.

Erstens die hier erwähnten Eigenschaften. Dies ist üblich, aber du hast die verkehrt. Allmacht und Allwissenheit sind nicht möglich, denn es ist logisch unmöglich zu wissen, ob etwas wahr ist, das keinen Wahrheitswert besitzt (z. B. ob CH wahr ist bzgl. ZFC, oder ob soundso Präsident wird—das Ereignis existiert nicht, deshalb auch nicht der Warhheitswert). Es wird maximale Macht und maximales Wissen, zugeschrieben. Im Allgemeinen geht es bei einem Vollkommen, dass dies maximale „guten“ Eigenschaften besitzen SOLL. Daher das Wort „vollkommen“.

DEFINITION. Man NENNT ein Wesen genau dann „Gott“ / Adonai / Θεος / Бог / God, usw., wenn es vollkommen ist. Diesem soll man Ehre gebühren.

Begründung: das Maximum (sollte es eins geben) verdient es, verehrt zu werden (auch wenn es dies nicht nötig hat), denn (Begründung davon) normativ betrachtet, wenn man sich an ein Ideal orientieren soll, so muss dieses Ideal vollkommen sein, da ein nicht Vollkommenes ist per Definition kein Ideal! Begründung davon: Ein Objekt des Anstrebens, das nicht vollkommen ist, ist kein passender Kandidat, denn 1. ein nicht Vollkommenes durch ein anderes Wesen übertroffen werden kann und, eher auf dieses soll man sich lenken; und 2. ein nicht Vollkommenes Defizite aufweist.

(So scheitert bspw. der dämliche Versuch der Atheisten, über maximale Pizzen oder Inseln oder den Weihnachtsmann zu reden—diese Parodien sind zwar lustig, taugen aber nicht. Eine Pizza, eine Insel und Weihnachtsmänner weisen Defizite auf—sie sind auf etwas anderes unabhängig für ihre Existenz, nämlich die Gesetze der Materie, die sie ausmachen, und habe somit Schwächen—sie sie gar nicht vollkommen!)

FOLGERUNG. Da der Titel „Gott“ nur einem Vollkommenen (wenn es eines gibt) zugeordnet werden darf, und ein Vollkommenes maximales Wissen, maximale Macht, (sowie maximale Güte, usw.) besitzen MUSS (sonst wäres eh nicht vollkommen), so ist Gott maximal wissend und maximal mächtig.

Diese Auslegung verpflichtet NIEMANDEN an Gott zu glauben. Es ist eine AnaIyse des Gottesbegriffes und alles steht als Konditional: SOLLTE ein Gott existieren, DANN muss dieser maximal wissen, maximal mächtig, usw. sein.

Kommentar von Dxmklvw ,

Es ist richtig, daß es nicht um die Bibel geht.

Dennoch lassen sich sowohl Bibelaussagen als auch mindestens die jüdische,  christliche und islamische Religion insgesamt als kräftiges Argument verwenden. Immerhin sind ja Religionen die Grundlage für den existierenden Gottesglauben.

Die genannten Religionen haben als Grundlage, daß Gott dem Menschen die Entscheidung überläßt, sich für oder auch gegen ihn zu stellen.

Genau diese Überlassung der Entscheidung halte ich für das Argument, daß Gott nicht alles weiß. Denn wüßte er, wie sich die Menschen verhalten, dann wäre die Entscheidungsüberlassung bzw. der freie Wille im betreffenden religiösen Grunddenken eine Sinnloserwähnung.

Denn welchen Sinn hätte die Sündenfall-Geschichte, wenn infolge des Vorauswissens die Dinge unabänderlich so geschehen wären? Mindestens die Schuldzuweisung per Strafandrohung für den Fall des Verstoßes wäre dann vernunftfrei.

Kommentar von kreisfoermig ,

* wichtiger Tippfehler: „sie sich von etwas anderem abhängig für ihre Existenz“ / „auf etwas anderes angewiesen“

Kommentar von kreisfoermig ,

ERGÄNZUNGSBEITRAG. Mir ist gerade aufgefallen, die Frage heißt nicht: „Woher weiß man, dass Gott allwissend und allmächtig ist?“, sondern „Woher weiß Gott, dass Er …?“.

Ich wiederhole meine o. s. Argumentation und führe sie zu dem gewünschten Schluss:

  1. Gott sei per Definition ein/das Wesen, dem man Ehre gebühren soll, und als solches vollkommen sein muss. (Oder andersrum: wir nennen ein Vollkommenes „Gott“, da man dem aufgrund dessen Vollkommenheit Ehre gebühren soll.) (Es gibt auch hier andere Definitionen wie: „Gott ist das einzige Wesen, dessen Existenz von anderen nicht abhängig ist / das nicht auf andere angewiesen ist.)
  2. Vollkommenheit schließt auch die Verfügung von logisch maximalem Wissen, logisch maximaler Macht, u. so fort ein. (Argument oben.)
  3. Aus (1) & (2) folgt, dass Gott (sollte Er existieren) über logisch maximales Wissen, logisch maximale Macht, u. so fort verfügt.
  4. Dieses Argument ist gültig und enthält nur korrekte Prämissen. [Annahme!]
  5. Aus (4) folgt, dass die Schluss dieses Argumentes wahr sind, somit als Wissen zählen.
  6. Aus (5) folgt, dass ein Wesen, das über maximales Wissen verfügt, das durch dieses Argument lieferte Wissen kennt.
  7. Aus (3) & (6) folgt, dass ein Wesen, das über maximales Wissen verfügt, weiß, dass Gott (sollte Er existieren) über logisch maximales Wissen, logisch maximale Macht, u. so fort verfüge.
  8. Aus (3) & (7) folgt, dass Gott (sollte Er existieren) weiß, dass Gott über logisch maximale WIssen, logisch maximale Macht, u. so fort verfüge.
  9. Ein Wesen, das über maximales Wissen verfügt, weiß u. a. wer er ist. [Annahme!]
  10. Aus (3) & (9) folgt, dass Gott (sollte Er existieren) weiß, Er sei Gott.
  11. Aus (8) & (10) folgt, dass Gott (sollte Er existieren) weiß, dass Er selbst über logisch maximale Wissen, logisch maximale Macht, u. so fort verfüge.

Das war aufwändig, aber ich wollte versuchen vorsichtig alles zu begründen. Das ist bestimmt nicht der einzige Ansatz, sondern von mir bloß. Mit dem Konzept „Vollkommenheit“ zu arbeiten, stammt natürlich von anderen (also von Theologen, Philosophen, usw. insbesondere Aurelius AugustinusAnselm von Canterbury, usw.).

Antwort
von Hamburger02, 193

René Descartes: "Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe.“

Das könntre ja auch auf Gott zutreffen.

Antwort
von AndyG66, 64

Ein Gott welcher ein Volk auswählt und vereinfacht gesagt nur diesem die Erlösung verspricht und alle anderen bis in alle Ewigkeiten quält, kann nicht allwissend und allmächtig sein. Er muss sich irren. Es muss ihm ziemlich viel Wissen fehlen.

Folglich ist der von dir zitierte Gott (Bibel) und derjenige anderer ähnlicher Bücher - einfach eine Wunschkreation der jeweils "ausgewählten" Völker. Und steht in seiner spirituellen Entwicklung weit hinter derjenigen einiger weiter denkenden Menschen. 

Somit erledigt sich das Nachdenken über die Allmächtigkeit und Allwissenheit dieser "Wunschschöpfung". Nicht aber die Suche nach der Wahrheit.

Kommentar von stefanbluemchen ,

Lies bitte selbst die Bibel und vergiss, was die katholische Kirche lehrt. 

Antwort
von MarkLuberts1982, 59

Ich glaube da an gar nichts, denn ich bin der Übezeugung, das alles ist nur Humbug.

Antwort
von voayager, 173

Nehmen wir mal an, es gäbe Gott, dann wäre er ja so was wie ein Geist. Wie aber kann ein Geist allwissend sein, wenn er völlig von allem Materiellen abgeschnitten ist, nicht dazu gehört? Das ist einfach unlogisch und bloße Phantastwerei. Nimm als Beispiel das Feuer oder das Licht, ja wissen denn die irgendwas über die Welt? Natürlich nicht.

Kommentar von kreisfoermig ,

Interessante Gedanken. Nun mal ein Gedankenexperiment:

Wir, das heißt genauer, Wissenschaftler oder Intelligenzbüro sind sehr geschickt. Sie können Wissen liefern über Dinge, über die sie keinen direkten Zugriff haben. Sie bedienen Simulationen, mathematische Modelle, Einschätzungen, usw. um ansatzweise ein genaues Bild von der Welt draussen zu erstellen. Und ihnen gelingt dies immer mehr (natürlich beschränkt dank der Grenzen der Materie/der physikalischen Welt/der Technik, usw.). Sie tun dies bzgl. Wetter, Risiken, politische Ereignisse, Wahlergebnisse, Entwicklung des Markts, des Klimas, usw.

Die Grenzen des Wissens sind durch Macht beschränkt. Wir sind den physikalischen Gesetzen unterworfen, werden matt, machen Fehler, haben alle theoretischen Probleme noch nicht gelöst.

Sollte ein Wesen maximale Macht besitzen, so ist dieser diesen Hindernissen nicht unterworfen. Dieses Wesen mindestens das machen können (beim reinen Denken, mit Modellen, Simulationen, usw.) was wir können, und zwar unbeschränkt. Wenn zudem dieses Wesen im Verhältnis zum Universum als sein Schöpfer gelte, so weiß es ganz genau, welche Gesetze diesem zugrunde liege, und hat volle Übersicht über die unfreien Teile der Abläufe. Bei den nicht freien Teile kann man nur alle Möglichkeiten ausrechnen (wir können Simulationen hierfür verwenden mit beschränkter Genauigkeit, das Vollkommene kann dies perfekt und mühelos machen); entweder kommt immer das gleiche raus—in welchem Falle das Wesen weiß was passieren wird, oder es kommen verschiedene Dinge raus—in welchem Falle das Wesen nicht weiß, was passieren wird, und das ist kein Problem, denn es gibt wegen Freiheit keinen Wahrheitswert über das zu berechnende Ereignis. So ein Wesen besitzt problemlos maximales Wissen.

Ein vollkommenes Wesen, das insbesondere im Verhältnis zu unserem Universum sein Schöpfer ist, wird auf deutsch „Gott“ benannt. (Alles andere wäre nicht würdig des Titels.) Somit sehe ich kein Problem, wie ein nicht materieller Gott, der nicht in der Welt gebunden ist, maximal viel Wissen besitzen kann, sollte Er tatsächlich existieren.

Was ist aber mit den Kenntnissen, die wir besitzen? Na da hast du schon teilweise die Grundlage ausgelegt. Erkenntnisse entspringen schon der Erfahrung. Aber wie denn? Wie werden diese verarbeitet. Bloße Sinneseindrücke sind längst keine Erkenntnisse, sondern bloß der Ursprung davon. Wissen entsteht erst auf der geistigen Ebene: das Material der Wahrnehmung (Sinneseindrücke) wird vom Verstand verarbeitet und geordnet—das liefert unserem Geiste die (Wieder)erkennung/Erstellung von Begriffen und just dann ergeben unsere Erfahrungen „Sinn“; und das Material des Verstandes wird von der Vernunft verarbeitet und geordnet—das liefert unserem Geiste Wahrheit—wir verstehen die Welt. Wenn Gott zwar nicht materiell sei, dafür aber Geist, und wenn wir nach seinem Ebenbild geschaffen worden seien (ob das durch die Evolution oder Evolution+was anderes ist hier egal), so mag es zwar sein, dass Gott direkt mit der physikalischen Inhalte der Welt nicht interagieren könne (das wissen wir nicht, aber gönnen wir dies den Skeptikern), es gibt keinen Grund dafür, zu glauben, Er könne nicht auf der geistigen Ebene mit Menschen interagieren. Somit wisse auch Gott das, was wir durch Erfahrungen an Wissen sammeln.

So sehe ich kein Problem, dass es von Ihm verborgenes Wissen geben könnte.

Kommentar von voayager ,

Sinneseindrücke reichen allein nicht für Erfahrungen aus, das ist wohl wahr. Hinzu kommen dann aber noch Experimente zwecks Überprüfung, was ein ruhender Geist garnicht vermag. Dann isses übrigens in Sachen Sinneseindrücke so, dass optische Reize via Augen vorherrschen müssen, der Geist müßte mindestens 1 Auge haben, andernfalls sieht er nichts, ist blind und kann nichts beurteilen.

Antwort
von DerBuddha, 133

Woher weiss Gott das er Allwissend und Allmächtig ist?

WOHER wollen gläubige wissen, dass es eine märchenfigur gibt?..........NUR weil es in einem märchenbuch steht?....und nur weil 85 prozent der menschen an ihre ganzen verschiedenen geistwesen/götter glauben, bedeutet es nicht, dass es diese auch gibt............

die gründe des glaubens der ersten menschen, die ihre geistwesen und späteren götter/göttinnen/halbgötter usw. erfunden haben, sind doch schon längst wissenschaftlich erklärt/geklärt, diese gründe sind also nicht mehr vorhanden............ es gibt nur die ganzen mythen und die schriften von menschen, die sich ihre damalige welt nach IHREM wissen, IHREM verständnis niedergeschrieben haben und heute glauben die ganzen gläubigen diese märchen, weil sie in diesen glauben der eigenen familien/eltern usw. hineingeboren werden............. die zahl der menschen, die mal im erwachsenen alter dann von selbst OHNE beeinflussung zu einer religion finden, ist verschwindend gering............. zudem wird durch falsche versprechen der mensch geködert, denn die ganzen lustigen märchen, von wegen wiedergeburt, auferstehung usw. sind doch genau die wünsche der menschen, die sie schon immer hatten und die der monotheismus dann in seine religionen aufgenommen hat um menschen an diesen glauben zu binden...................

OHNE das hineingeboren werden in die religionen der eltern/familien und OHNE das belohnungssystem mit den lustigen versprechen wäre der ganze monotheismus nur noch zu kleinen sekten verkümmert und der ganze glaubenswahn wäre nicht so entwickelt wie heute.......:)

und wer trotzdem noch an märchen glauben will, sollte sich mal mit der geschichte der religionen befassen, denn dann wird er wissen erlangen..........aber gläubige wollen ja kein echtes wissen, sie wollen nur glauben............glauben = nicht wissen (wollen)

und die ganzen lustigen beschreibungen der ganzen märchenfiguren in den märchenschriften sind doch NUR die vorstellungen der menschen selbst, zudem auch noch oft nur emotionale und moralische dinge, die NUR der mensch selbst erfunden oder in worte gekleidet hat........... NICHTS von den vorstellungen des menschen würde auf einen echten erbauer des universums zutreffen, denn so ein "wesen" hätte ganz andere prioritäten, ganz andere denkschemen, ganz andere möglichkeiten, ein ganz anderes verständnis als der mensch es hat und somit sind die aussagen oder behauptungen aller gläubigen bezüglich ihrer ganzen märchenfiguren schon mal nicht mehr real oder überhaupt bewertbar, denn sie sind NUR die vorstellung des gläubigen selbst über dessen märchenfigur..................:)

es gibt keine geistwesen/götter/göttinnen oder halbgötter usw., denn dass beweist die geschichte der religionen selbst.............:)

Antwort
von Skeletor, 58

Du schreibst: "In der Bibel mag dies zwar stehen...", - da würd ich gern wissen wo. 

Mir sind da eher mehrere konkrete Beispiele aus genanntem Werk bekannt, die zumindest den begründeten Verdacht aufkommen lassen, Gott sei weder das eine noch das andere... 🤔

Antwort
von Maarduck, 128

Also angenommen es gäbe einen Gott (Alien, Guru) und dieser habe von sich behauptet, er wisse alles und wäre allmächtig, dann könnte es doch sein, dass er sich geirrt hat. 

Stimmt. Also prüfen wir doch mal seine angeblichen Aussagen. Z.B. Behauptung: Er erhört mitunter ein Gebet, wenn ihm gerade danach ist.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/fuerbitten-fuer-kranke-beten-bis-zum-t...

Wirken Gebete positiv auf die Genesung Kranker? Nein, haben Wissenschaftler jetzt herausgefunden. Die Anrufung Gottes kann sogar schädlich sein: Weiß der Kranke von den Fürbitten, kann sich dadurch sein Komplikationsrisiko erhöhen.

Womit bewiesen dass, dass er sich tatsächlich geirrt hat, oder dass es ihn gar nicht gibt. 

Kommentar von Maarduck ,

Womit bewiesen dass, dass er sich tatsächlich geirrt hat, oder dass es ihn gar nicht gibt. 

Upps, es könnte natürlich auch sein, dass das Wesen gelogen hat.

Also Irrtum, Lüge, oder der Berichterstatter hat sich was ausgedacht.

Antwort
von ArbeitsFreude, 82

Wenn Dir meine Antwort nicht ernst scheint, lieber Golem, prüfe genau, bevor Du ihre Löschung anstrengst, denn: meine Antwort IST ERNST gemeint:

Wenn Gott Gott ist und damit die ihm von uns MENSCHEN zugeschriebenen Eigenschaften bestitzt, lieber Golem,

dann WEISS er es EINFACH, PUNKT! - Wieso sollte Gott bspw. in eine Bibliothek gehen und nachforschen, warum er allmächtig ist?

Wieso sollte er seine Diener fragen, also sagen wir mal: Den Papst, "Hey Papst, bin ich nun allmächtig oder was?"

Nein, ich finde die Frage - verzeih mir, lieber Golem - widersinnig: WEN sollte Gott denn fragen, welches Wissen bemühen, wenn er das höchste Wesen überhaupt ist`? - Glaubst du, Gott bräuche eine Wissensquelle, wenn ER doch selbst das WISSEN IST???!!!

Weißt du was, lieber Golem? Ich glaube: Gott weiß gar nicht, dass er allmächtig und allwissend ist, er ist es nur einfach!!!

So: und jetzt beweise mir bitte mal, dass ich Unrecht habe!

Antwort
von Trashtom, 186

das er alles, weiss es kann ja Gott sein das er nur denkt er wüsste und könnte alles.

Blasphemieeee!!!!!111

Und es wird noch schlimmer, den allein beim selbstbetiteln mit "allwissend" greift das Zitat: "Dummheit ist glauben genug zu wissen"

Antwort
von Tila123, 31

Für mich existiert Gott nur "in meinem Kopf". Also ich glaube nicht an etwas dass im "Himmel" sitzt und allwissend und allmächtig ist. Ich denke Gott ist etwas an dass wir unsere Bitten und Wünsche richten. Gott gibt es für mich aber quasi nur in meinen Gedanken. 

Antwort
von nowka20, 51

gott ist weder allmächtig noch allwissend.

-die macht hat er mit der gegenkraft ahriman geteilt

-die weisheit hat er mit der gegenkraft luzifer geteilt

-aber die liebe hat er behalten um sie einst mit den menschen zu teilen

Kommentar von stefanbluemchen ,

Du beschreibst dich selbst, undnicht Gott. 

Antwort
von opti1908, 95

Der Gedanke an Goetter die die Zukunft bestimmen koennen und ueber Allwissen verfuegen, erscheint recht oft in der Mythology. 

Wenn der Mensch, als denkendes Wesen, sein Wissen erfolgreich entfalten moechte, muessen wir vor allem die diversen Naturkraefte besser zu erfassen lernen da jede weitere Entwicklung unserer Intelligenz nicht auf einer rueckstaendingen Auffassung materieller Werte beruhen kann ... dazu sind Naturgesetze ungeeignet. 

Peter Joseph spricht die Frage nach einer brauchbaren Wissensenwicklung des menschlichen Wesens, und vor allem, einer fortschrittlichen Gesellschaft, mit Hilfe wissenschaflicher Vorgaengen, recht deutlich durch seine Zeitgeistbewegung an ... 

Antwort
von ClydefrogXL, 48

In der Bibel steht das gar nicht.

Antwort
von Fantho, 95

Wenn Gott ein energetisches Wesen und das höchste Wesen sein soll, dann kann es nichts mehr geben, was ausserhalb Gottes ist, sondern dass Gott diese(s) alles und alle umfassende Energie(wesen) ist, aus dem alles und alle entstammen, von dem alles und alle durchdrungen und gespeist werden und bei dem Gott in allem und alle energetisch wirkt...

Eine Gegenfrage: Woher weißt Du über Dein Wissen und Deine Macht?

Durch Analyse und Selbstreflektierung...

Nun zu meiner Gegen-Sicht zur biblischen Auffassung über das Allwissen: Gott ist nicht allwissend!

Allein die Freie (Entscheidungs)Wahl und der Freie Wille sind 'Hindernisse' für Gott, allwissend sein zu können, da wir jederzeit und mit einem Mal von jetzt auf gleich unsere zuvor getroffene Entscheidung und Wahl und den eingeschlagenen Weg ab- und verändern können...

Gruß Fantho

Antwort
von eleteroj3, 33

fragen wir doch mal andersrum: woher weisst du das, das Gott allwissend ist? ich meine jetzt wirklich wissen, nicht glauben.

Der Glaube an Gott (Götter) impliziert nämlich keineswegs Allwissenheit. Weder Zeus noch Jupiter waren allwissend noch der altjüdische Jahwe (da reute es den Herrn, dass er den Menschen gemacht hatte und er beschloss ihn zu vertilgen von der Erde)

Antwort
von MrsSchmidt, 49

so als erstes gibt es einen gott auch nur einen ! das beweisen dir die ganzen propheten ALLE nicht nur jesus sondern auch moses und mohammed s.a.w.s.

gott ist der allmächtige und der allwissende  das bestätigen auch die propheten . wer bitte soll mächtiger sein als gott nenn mir eine person ein lebewesen...! gott hat das universum erschaffen,die erde,die menschen,die tiere einfach alles und jetzt sag mir wer kann das auch machen ? er ist der allwissende er sieht alles er weiss alles das kannst du an karma erkennen
 wenn du was schlechtest tust kriegst du auch was schlechtes zurück und auch umgekehrt mit gutem und das tut nur einer GOTT damit du aus deinen taten lernst

Antwort
von josef050153, 87

Wenn er allwissend ist, muss er auch das wissen, sonst wäre er es ja nicht.


Kommentar von Golem999 ,

Ja dem ist so, es wäre doch aber auch möglich das ein Wesen nur denkt es wäre allwissend, es aber in Wirklichkeit nicht ist.

Antwort
von fricktorel, 62

Wenn du das nicht glaubst, warte einfach noch ein bischen (Offb.20,12-15).

Kommentar von earnest ,

... und wie lang ist dies "bischen" deiner Einschätzung nach?

Antwort
von earnest, 57

Bestünde nicht auch die Möglichkeit, dass ein Gott - falls er denn existieren sollte - weder allwissend noch allmächtig ist?

So ein oller Azteken-Regengott zum Beispiel dürfte doch eher schlicht gestrickt sein ...

Gruß, earnest


Kommentar von earnest ,
Antwort
von erador78, 19

Die Frage ist wie stellst du dir den Schöpfer vor?

Wurde der von diesem Universum erschaffen? oder Hat der Schöpfer das Universum erschaffen?

Wenn du sagst Gott/Allah hat das Universum erschaffen und findest das ist das richtige für dein Versändniss, dann stell dir erst einmal die Frage:

wie hat Gott das Universum erschaffen?

Hierrauf kann niemand antworten. Aber wenn Gott/Allah das Universum erschaffen hat, hat der ein Wissen was unsere grenze bei weitem überschreitet. Denn wenn man sich die Entwicklung vom Bigbang bis zum jetzt versucht vorzustellen und alle möglichkeiten aufschreibt die unsere Existenz verhindert hätte, müsste man auf die schlussfolgerung kommen. Der Schöpfer ist wirklich allmächtig, Allwissen oder es gibt keinen Schöpfer.

Kommentar von stefanbluemchen ,

Warum Allah? Das ist nur ein Titel. Der Name Gottes ist Jehova. 

Kommentar von erador78 ,

Schon von den Medien so beeinflusst, dass du ein Problem damit hast dass in meinem Text "Gott/Allah" steht?

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