Frage von DaddyGallard, 117

Woher weiß der Richter das er richtig oder falsch handelt und wie würdet ihr vorgehen?

Es gibt doch Selbstbestimmungsrecht ! Woher soll der Richter immer richtig urteilen, wenn die Klausel Gesetze gegen Gesetze antreten!

Unser Rechtsgut bezieht sich doch der Demokratischen Ordnung aber wie soll sie exestieren?

Fallbeispiel: Sie haben sich angeblich was zur Schulden kommen lassen wobei Sie wussten, das diese Tat unvermeidbar gewesen war als Rechtfertigender Notstand und der Richter möchte Ihnen an die gurgel gehen ( aber sie denken , er macht seinen job richtig und verlassen sich darauf! Der Rechtsbeistand aber ist ein Hampelmann der die Situation nicht wirklich überblicken kann !

Sie aber fühlen sich zu Unrecht behandelt jedoch hat der Richter Sie verurteilt zu 2 Jahre Haft! Sie wissen aber das der Rechtfertigender Notstand unvermeidbar gewesen ist, das Sie trotzdem dadurch eine Straftat begangen haben wobei der Schaden den Sie verursacht haben vielleicht ein Tot hervorgerufen hat jedoch sie aus Angst sich nur geschützt haben damit Sie aufgrund ihres Rechtsgut überleben wollten! Das Opfer das vielleicht ein Täter sein könnte ist zwar tot aber der Richter möchte Sie dafür zur Verantwortung ziehen!

Richter sagt: Ihr Rechtfertigender Notstand haben sie aufgrund dies und das überschritten auch wenn der Täter oder das Opfer ein Messer gezogen hat, hätten Sie ihn nicht auf die Gleise schubsen sollen, den weild er Zug kam, ist er jetzt tot ! "Sie hätten ihn ja anders abwehren können"

Sie aber stellten zu der Tat garnicht fest, wie Sie die Sache überblcken, weil Sie das Messer gesehen haben und nur reagiert hatten!

Wie würdet ihr vorgehen? Würdet ihr sagen, das ein teil der Strafe zur Recht war die , die 2 oder 3 Jahre Haft auf Sie fällt oder würden Sie gegen den Richter sprechen Berufung gehen?

Der Anwalt sagt aber zu ihnen ( nehmen Sie die 2-3 Jahre an ohne "Bewährung"

Was macht ihr dann?

Hochachtungsvoll DADDYGALLARD

Antwort
von Hasenmann81, 62

Man kann erahnen was gemeint ist. Aber, warum lag denn keine Notwehr vor? Es klingt doch auch nach einem gegenwärtigen rechtswidrigem Angriff?

Grundsätzlich gibt es keine Rechtfertigung im Sinne von "Leben gegen Leben".

Und der Sachverhalt ist nicht eindeutig genug dargestellt. So wie es hier beschrieben wird, hat der Richter hinsichtlich § 34 StGB schon ziemlich richtig geurteilt, denn § 34 StGB setzt eine Abwägung der widerstreitenden Interessen und dem Grad der drohenden Beeinträchtigung voraus. Wenn jemand eine rechtswidrige Drohung derart abwehrt, dass der Tod des Drohenden durch die Abwehrhandlung billigend in Kauf genommen wird, dann liegt hier ein starkes Ungleichgewicht zwischen den widerstreitenden Interessen und der Beeinträchtigung vor. Bei einem gezielten Schubsen auf Bahngleise kann man gut und gerne Eventualvorsatz gelten lassen und sogar zu vorsätzlichem Totschlag gelangen.

Man muss sich einfach mal von dem Denken verabschieden, dass man bei jeder Gefahr handeln kann, wie es einem beliebt. Man kann nicht nach belieben fremde Rechtsgüter beeinträchtigen, weil man sich in einer Gefahrensituation wähnt.

Das hat auch nichts mit Selbstbestimmungsrecht zu tun.

Antwort
von turnmami, 28

Wenn man glaubt, zu Unrecht verurteilt worden zu sein, dann muss man in Berufung gehen.

Allerdings kann dann das Urteil noch wesentlich härter ausfallen als vorher. Darüber muss man sich im Klaren sein.

Man geht übrigens nicht gegen den Richter in die Berufung, sondern gegen das Urteil.

Antwort
von akkurat01, 36

Sie müssen mit einer Bekannten von mir verwand sein. Bei der sind auch immer die anderen Schuld.

Vielleicht schauen Sie einmal in den Spiegel und gehen in sich. Ihre Schilderung lässt viel Uneinsichtigkeit erahnen.

Sie haben ja bald genügend Zeit sich einige Ihrer gestellten Fragen selbst zu beantworten.

Kommentar von DaddyGallard ,

Ich bin mit der ganzen Welt Verwandt und vertrete das Volk!
Die Fragen berufen sich nicht auf mich sondern auf euch und euer handeln!
Wer hilft euch den,wenn nicht Ich?

Hochgeachtet
DG

Antwort
von Howard96, 39

1. Ein Richter orientiert sich an der höheren Rechtsprechung. Es gibt fast immer schon ein ähnliches Urteil. So auch beim rechtfertigenden Notstand. Daraus liest er die Voraussetzungen. Würde er sich nicht daran halten, würde der Angeklagteoder die Staatsanwaltschaft mit ziemlicher Sicherheit in Berufung gehen.

2. Der Richter bekommt eine Mappe mit Beweismaterial und Zeugenaussagen. Damit bereitet er sich auf den Fall vor. Er ist also abhängig von Informationen anderer.

3. In der Verhandlung werden weitere Zeugen angehört. Wie bestimmt sich die Glaubwürdigkeit? Stimmigkeit der Geschichte, gibt es Widersprüche? Anzahl der Zeugen, die die Geschichte bezeugen.

Du siehst, ein Richter kann sich auch noch so anstrengen, hat die Polizei/Staatsanwaltschaft schlecht gearbeitet (2.) oder lügt ein oder mehrere Zeugen vor Gericht (3). fällt er womöglich trotzdem die falsche Entscheidung.

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