Frage von zErfresser, 79

Woher kommt es, daß manche Menschen an götter glauben?

Meiner Meinung nach ist das eine Frage der Erziehung. Wenn einem beigebracht wird das zu glauben, glaubt man es auch. Auf diese Idee kommt man sicher nicht von alleine.

Antwort
von EmmaMill, 17

Es gibt zwei Arten, deine Frage zu verstehen.

1. Weshalb glauben Menschen? Am einfachsten ist es, wenn man sich in die Lage einer Person aus früheren Zeiten hineinversetzt. Es gibt Naturkatastrophen, die urplötzlich und scheinbar zufällig passieren. Um dieses Phänomen "erklären" zu können, ist es einfacher, wenn man sich vorstellt, dass es jemanden gibt, der für diese Katastrophen verantwortlich ist. 

Oder der Mensch stellt im Laufe seines Lebens fest, wie schlecht andere Menschen oder man selbst mit anderen Menschen umgeht. Man versucht sich also den idealen Menschen vorzustellen, der barmherzig, hilfsbereit, etc. ist. Gott/Götter ist/sind also (ein) Wesen, die der Mensch kreiert hat, um mit Situationen im echten Leben besser umzugehen.

2. Warum glauben manche Menschen an viele Götter, statt an einen einzigen? Auch hier ist es einfacher sich vorzustellen, dass es viele Götter, anstatt nur einen Gott gibt. Denn all die Dinge die man (einem) höheren Wesen zuordnet, sind einfacher auf verschiedene Gottheiten mit bestimmten Fähigkeiten zu verteilen. So ist zwar beispielsweise Odin der Göttervater, Thor der Beschützer der Bauern und Gott von Donner und Blitz, Freja die Göttin der Fruchtbarkeit oder in der griechischen Mythologie Poseidon der Meeresgott, Hermes der Überbringer etc. Erst im weiteren, vielleicht komplexeren Schritt werden verschiedene Phänomene auf nur eine einzige, allmächtige Person gebündelt.

Für mich als Kind war es beispielsweise einfacher an viele Götter zu glauben anstatt an nur einen Gott. Auch wenn ich aus einer christlich geprägten Familie komme.

Antwort
von Susanne88, 13

Ich setze mal den Glauben an Götter mit Religiosität gleich. Ich vermute das meinst du auch.

Ich denke, mit deinem Ansatz, dass Religiosität eine Frage der Erziehung ist, liegst du richtig. Als Indiz kann man gelten lassen, dass die Kinder in den alllermeisten Fällen die Religion ihrer Eltern annehmen/haben.

Wenn sich Menschen frei entscheiden könnten/würden, müssten die existierenden Religionen auf der Erde ganz anders verteilt sein, wesentlich gleichmäßiger. Aber es gibt große Bereiche auf der Erde, wo es hauptsächlich oder fast nur Muslime gibt, oder Juden oder Christen.

Die religiöse Ausrichtung wäre bei freien Entscheidung wohl bedeutend gleichmäßiger, weniger konzentriert.


Antwort
von maroc84, 37

Diese Frage ist sehr kontrovers. Ich könnte jetzt, wie du schon selbst geschrieben hast darauf Antworten, dass es natürlich damit zu tun hat, dass man vor Jahrtausenden mit der Wissenschaft sehr vieles nicht erklären konnte, diese Lücke aber mit etwas füllen musste/wollte. So schuf man sich Götter und hatte die Antwort für Dinge, die man nicht verstand. 

Der Glaube wird dann natürlich, wenn einmal verinnerlicht und gelebt und in der Masse etabliert, auch an die nachfolgenden Generationen weitergegeben (Indoktrination). Denn niemand wird als Christ, Hindu oder Muslime etc. geboren. 

Das so viele Menschen ein Bedürfnis nach einer Antwort hatten und die Götter als Antwort annahmen kam anderen Menschen sicherlich gelegen und so kam mit der Religion auch Macht, Krieg und Leid.

Das wird jedoch eine religiöse Person anders erklären. 

Es ist, wie eingangs gesagt, schon sehr kontrovers.

Gruß

Kommentar von menz84 ,

So schuf man sich Götter und hatte die Antwort für Dinge, die man nicht verstand.

U.a. diese Aussage in deiner Antwort gefällt mir!

Meiner Meinung nach sind ALLE Fragen die sich um das Thema Glaube handeln kontrovers. Denn es geht einzig und allein um den Glauben, niemals um Wissen!

 

Kommentar von maroc84 ,

Ich schreibe und sage es nur vor einer Diskussion, da es fast vorprogrammiert ist, dass diese damit enden, dass Theisten mit Totschlagargumenten um sich werfen.

Antwort
von rockylady, 35

sicher kommt man darauf von alleine, man begegnet im Leben mehr, als dem Elternhaus. Erfahrungen, Bildung, Leute, die sich damit beschäftigen treffen, etc.

Antwort
von NewKemroy, 18

Das ist wie Schwimmenlernen. Erst brauch es Unterstützung. Später lässt man dann die Luft aus den Schwimmärmelchen.

Antwort
von SturerEsel, 30

Kein Mensch wird "gläubig" geboren. Alles ist Erziehung und Indoktrination.

So viele Fragen lese ich hier von jungen Menschen, die Zweifel haben, Fragen haben, die ihnen die Religion und ihre Erzieher nicht beantworten können.

Andere haben Schicksalsschläge erlitten, sind krank geworden, suchen verzweifelt ihre Bestimmung im Leben, etc. Eine Religion ist dann eben eine Ersatzbefriedigung. "Gott" hat noch nie ein Problem gelöst.

Antwort
von Psyllon, 26

Ich denke das jeder Mensch irgendwann anfängt darüber nachzudenken was er eigentlich ist, bei mir war das der Beginn eines Glaubens nach etwas größerem

Antwort
von Diary17, 23

NAJA so einfach kann man das nicht mach ich kenne welche die Eltern,Tanten ,Oma ,opa etc. glauben nicht an gott .aber die Kinder schon sie haben es in der schule in Religion gehabt und so sind sie auf denn weg Gottes gekommen .klar kann es durch Erziehung so sein aber es gibt Fälle wie bei meinem Papa und er hat nie dran geglaubt. Respektiert ab seine Eltern für ihren Glauben .Bis zu einem bestimmten Alter nehmen Kinder immer das an was ihn gesagt wird irgendwann wird es hinter fragt .

Antwort
von reziprok26, 4

Sicher gibt es Gott, wer sonst könnte das Universum. die Planeten, das Leben geschaffen haben, die Menschen die Krönung der Schöpfung schaffen keine Materie und kein Leben. 

Allein der Mensch besteht aus über 100 Billionen Zellen und jede Zelle weiß wo sie hin gehört, das geht nicht ohne Intelligenz, 

selbst wenn alle 600Teile eines PC da wären (...) von selbst bzw. durch Schütteln würde das nie und nimmer ein PC.

Albert Einstein: "im unbegreiflichen Weltall offenbart sich eine grenzenlos überlegene Vernunft."    *und das ist Gott*

Antwort
von DrBronstein, 27

Mir hat s meine Mutter beigebracht und ich musste beten. Von allein bin ich da nicht drauf gekommen.

Antwort
von HeHoHa, 4

Bei allem was schon gesagt wurde, gibt es auch die Möglichkeit, Gott zu begegnen, ihn zu entdecken. Und aus dieser Begegnung wird Vertrauen und Beziehung. Das ist das, was die Bibel Glauben nennt.

Keine Einbildung, kein Sich-etwas-Einreden, keine Indoktrination – einfach nur selbst entdecken und staunen und aufatmen und Druck wegnehmen und froh werden und Leben lernen …

Antwort
von Fantho, 30

Das geht doch schon mal los, dass Du eine von anscheinender Unwissenheit geprägte Frage aufstellst: 'Manche Menschen' - tstststs....

Gruß Fantho

Kommentar von SturerEsel ,

Die Frage ist völlig richtig formuliert, Fantho. In spätestens 100 Jahren wird es kaum noch Religionen geben.

Theisten gehören nunmal zu einer aussterbenden Spezies.

Kommentar von Fantho ,

Nein, diese Frage ist völlig falsch gestellt worden, denn der aktuelle Zustand ist nun einmal ein anderer, und die Frage bezieht sich auf diesen Status quo und nicht darauf, was in hundert Jahren sein KÖNNTE...

Und nein, Theisten gehören nicht zur aussterbenden 'Spezie', denn Kirchenaustritte sind kein Beleg dafür, dass auch jeder Austritt eine gleichzeitige Abkehr eines Gottesglaubens mit sich bringt; dies bestätigen zB die Zahlen der vermehrten Anhänger konfessionsloser und areligiöser  Spiritualität...

Gruß Fantho

Kommentar von SturerEsel ,

Eine ziemlich dünne Wassersuppe, die du hier kochst. Beantworten kannst oder willst du die Frage wohl nicht. Nur heiße Luft...

Kommentar von Fantho ,

Du scheinst Dich nicht mit der Wahrheit vertraut machen zu wollen, was man an dieser Deiner Reaktion erkennen kann.

Die Frage des FS ist nicht zu beantworten, da sie von einer falschen Prämisse ausgeht, welche lautet: 'Manche Menschen glauben an Götter', was schlichtweg falsch ist!

Hier genügt als Antwort, darauf hinzuweisen. Spekulative Aussagen wie die Deine ('in hundert Jahren') sind völlig deplatziert...

Gruß Fantho

Antwort
von comhb3mpqy, 13

Ich glaube an EINEN Gott, ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube
nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die
Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine
wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann
ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte
wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet
nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

Kommentar von earnest ,

Du erzählst IMMER dasselbe. Ganz gleich, wie die Frage aussieht.

Kommentar von comhb3mpqy ,

Warum sollte ich auf gleiche oder ähnliche Fragen etwas anderes schreiben? Mein Glaube hat sich seit letzter Woche nicht verändert.

Antwort
von chrisbyrd, 3

Im Endeffekt geht es um die Wahrheit, die hinter den Fragen steht, die sich die meisten Menschen in ihrem Leben stellen: Wo kommen wir her? Welchen Sinn und welche Bedeutung hat unsere Existenz? Wo werden wir nach unserem Tod sein? Usw.

Ich habe die Antworten auf diese Fragen nach der Wahrheit in der Bibel gefunden. Wenn die Bibel recht hat:
- gibt es einen Gott
- hat unser Leben einen wirklichen Sinn und
eine Zukunft, die über das irdische Leben hinaus in eine wundervolle
ewige Existenz reicht
- kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
- trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
- bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
- gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
- sind Himmel und Hölle Realitäten
- gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
- können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

Sehr interessant und empfehlenswert dazu finde ich die folgende Seite: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

Antwort
von naaman, 4

mache Menschen ?

Die "meisten Menschen" würde ich sagen.

Bei der Dreieinigkeit (3 Götter) z.B. sind alle Katholiken und Prostanten mit dabei.

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