Jeder kennt die Redewendung ein "blaues Wunder" erleben, aber warum heisst es blaues Wunder? Hat das etwas mit der Brücke in Dresden zu tun oder nicht?
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Die Redensart stammt aus der Tuchfärberei. Nach dem Färben reagierte der grüne oder gelbe Farbton beim Aufhängen der Gewebe mit dem Sauerstoff chemisch zu blau, so dass der Betrachter "sein blaues Wunder" erlebte, obwohl das Tuch vorher anders eingefärbt worden war
Die Redensart stammt aus der Tuchfärberei. Nach dem Färben reagierte der grüne oder gelbe Farbton beim Aufhängen der Gewebe mit dem Sauerstoff chemisch zu blau, so dass der Betrachter "sein blaues Wunder" erlebte, obwohl das Tuch vorher anders eingefärbt worden war Laut einer anderen Version stammt die Bezeichnung von einer technisch äußerst kühnen blau gefärbten Hängebrücke in Dresden zwischen den Stadtteilen Blasewitz und Loschwitz (erbaut 1891-1893). Ob es sich dabei allerdings um das historisch erste Auftreten dieser Redensart handelt, bliebe noch zu ermitteln...
ich selbst halte aber ersteres für wahrscheinlicher....
Lena101 am 13. Februar 2009 21:56 Auch die Quelle vergessen?
http://www.redensarten-index.de/suche.php?suchbegriff=~~ein%20blaues%20Wunder%20erleben&bool=relevanz&suchspalte[]=rart_ou

Wenn ich Dir eine donnere haste nen blauen Flecken.

Von den blauen Flecken.
Am nächsten Tag tauchen sie auf wie ein Wunder.

so wie ich es weiss, ja...dann lese die Geschichte über das "Blaue Wunder" in Dresden

http://www.geo.de/GEOlino/mensch/redewendungen/deutsch/4837.html <--------siehe hier

Manchmal haben Farben in der Sprache bestimmte Bedeutungen.
Rot ist zum Beispiel die Farbe der Liebe - und Blau war früher einmal die Farbe der Täuschung.
Das Sprichwort "Sein blaues Wunder erleben" steht demnach für eine Überraschung, die meist unerfreulich ist.
Also wenn die Lehrerin ganz unerwartet trotzdem schimpft?
http://www.geo.de/GEOlino/mensch/redewendungen/deutsch/4837.html

Diese Redensart wird heutzutage im Zusammenhang mit unerwarteten und unangenehmen Erfahrungen verwendet. Der historische Ursprung findet sich - wie so oft- im Mittelalter. Zu dieser Zeit kamen häufig Gaukler und Feuerschlucker in die Stadt und führten ihre Zaubertricks und Kunstfertigkeiten vor. Als "Beigabe" verwendeten sie häufig bläulichen Rauch, der sie und und ihre Vorführung einhüllte. So waren die dargestellten Tricks nicht so leicht zu durchschauen. Deshalb sprachen die Leute über diese Aufführungen: " Da kannst du dein blaues Wunder erleben". Die Farbe Blau wird seitdem auch mit Täuschung, Ungewöhnlichem oder Überraschendem assoziiert. Quelle:http://www.geschichtsforum.de/

Tut mir schrecklich leid. Ich kanns mir einfach nicht vekneifen: Die aktuelle Nutzung der Redewendung steht oft in Bezug auf:
Ein bestimmtes blaues Medikament, dass hier nicht genannt werden darf!
Bild/er:
Quelle vergessen? http://www.redensarten-index.de/suche.php?suchbegriff=~~ein%20blaues%20Wunder%20erleben&bool=relevanz&suchspalte[]=rart_ou
nä ;) des hat mir zufällig heut einer erklärt g