Elchico am 11.02.2009 um 2:06 Uhr
Die Gezeiten wandeln in jeder Sekunde seit vielen Millionen Jahren riesige Energiemengen in Wärme um. Durch die Reibung des bewegten Wassers an den Kontinenten. Diese Energie stammt ja bekanntlich vom System Sonne-Erde-Mond und ihren Anziehungskräften zueinander. Nun geht ja diesem System schon seit ziemlich langer Zeit ne Menge Energie verloren. Woher kommt diese ganze Energie? Müßte der Mond sich nicht eigentlich langsam abbremsen und immer näher an die Erde kommen? Er entfernt sich aber sogar etwa 3,8cm pro Jahr von der Erde. Woher kommen also diese gigantischen Energiemengen ???

Woher kommt die Energie der Gezeiten ?
Kommt diese Energie nicht letztendlich auch aus dem Urknall? Seit dem Urknall hat sich doch tatsächlich alles abgebremst. Die Umdrehung der Erde um die Sonne, des Mondes um die Erde und auch die Umdrehung der Erde um sich selbst. (Von all den anderen Himmelskörpern mal ganz abgesehen)
Wenn man fragt, woher die Energie des Urknalls kommt, stößt man wohl an Grenzen.
Das ist natürlich eine sehr gute Frage, aber bekanntlich heißt diese Seite ja gutefrage.net und nicht guteantwort*.
Tipp: Im bayrischen Fernsehen BR gibt es gleich um 3.25 Uhr wieder Space-Night.

Elchico am 11. Februar 2009 02:41 Dort sind gute Ansätze zu finden. Aber leider auch viel Wiedersprüchliches, so daß ich noch nicht ganz zufrieden mit meinem Halbwissen darüber sein kann.

Wenn man sich zu diesen Phänomenen auf "wissenschaftliche" Fakten beruft, kommt man an irgendeinem Punkt möglicherweise nicht weiter oder zu falschen Ergebnissen/Schlüssen.
Es sieht so aus, als hätte die internationale Wissenschaft noch nicht alle Dinge erfaßt bzw. in ihre Erklärungsmodelle eingearbeitet. Wenn man bedenkt, daß zum Beispiel kürzlich erst das "Nullpunktfeld" und die "Nullpunktenergie" erstmals festgestellt wurde...
Vielleciht gerade aus der Tatsache, daß sich der Mond von der Erde entfernt? Gute FRage ein Plus für Dich!
Elchico am 11. Februar 2009 02:13 Entfernt sich aber ein um ein anderes Objekt kreisender Körper, muss ihm Energie zugefügt werden, da sich ja seine Geschwindigkeit im Bezug zum umkreisten Körper vergrößert. Dann könnte man auch Fragen, woher diese kommt. Das beste Beispiel sind Satelliten. Um so weiter sie von der Erde entfernt diese Umkreisen sollen, um so mehr an Energie müssen die Raketen aufbringen um sie dorthin zu befördern.
denjo2 am 11. Februar 2009 02:19 eine sehr gute frage aber ich bezweifle das man um diese uhrzeit noch ne plausieble antwort bekommt
gleichzeitig aber weniger Energie notwendig um die Anziehungskraft der Erde zu überwinden. Das Geheimnis der Lösung liegt vieleicht in der richtigen Umstellung der Formel e=mc2. Schade, daß Einstein heut nicht hier sit ;-)

hi! hast du schonmal was von kosmischer energie gehört? oder freie energie? diese energie ist überall im universum vertreten! in uns, um uns in allem was lebt! ich weiß nicht ob es sehr viel weiter hilft das is ne ziemlich knappe antwort! müsstest vielleicht mal googln oda so! diese energie ist aber auf jeden fall vorhanden!
Elchico am 12. Februar 2009 03:36 Die Effizienz von Energie besteht aus ihrem Potentialunterschied. Also wenn du von einer Energieform sprichst, die überall vertreten ist und überall die gleiche ist, dann kann sie in keiner Weise eine Wirkung erzielen.
Unsere Erde ist ein großer tierischer Organismus der atmet und lebt, worauf auch die Gezeiten zurückzuführen sind.
Also nicht der Mond, wie die Wissenschaft annimmt, verursacht die Gezeiten, sondern das Atmen der Erde.
Du kannst Dir das selbst in einem Versuch anschaulich bestätigen:
Wenn Du in der Badewanne liegst, den Körper bis zum Hals mit Wasser bedeckt und Du atmest, dann hebt und senkt sich das Badewasser mit Deinem Atem ganz deutlich.
Du kannst nun noch einen anderen Versuch anstellen.
Lasse über dem Wasser in der Badewanne eine große Eisenkugel schweben, die den Mond darstellen soll. Das Badewasser wird sich nicht merklich heben.
Elchico am 11. Februar 2009 12:39 Ich finde die Frage eigentlich zu gut, um mich hier von dir verarschen zu lassen. Wenn du in der Wann atmest, dann finden die Wasermassenausbreitungen in alle Richtungen gleichzeitig statt. Auf der Erde sind diese gerichtet. Und, man will es kaum glauben, sie Richten sich nach dem Mond aus und noch rein zufaellig nach Newtons Gesetzen.
Ja, Deine Frage ist gut!
Aber auch meine Antwort ist gut. Du hast sie bisher wohl nur noch nicht richtig durchdacht.
Verarschen will ich Dich auf keinen Fall. Ich bin nur nicht so wissenschaftsgläubig wie Du.
Die Wissenschaftler sind unvollkommene Menschen und korrigieren sich immer wieder, wie Du das selbst verfolgen kannst.
Der Mond ist niemals in der Lage die Gezeiten hervorzurufen, das sollte Dir das Beispiel mit der Badewanne zeigen.
denjo2 am 11. Februar 2009 14:54 wie kommst du darauf das der mond dazu nicht in der lage ist?
Elchico am 11. Februar 2009 18:21 a) Warum der mond nicht b) was soll den die erde pulsieren lassen, woher kommt diese energie? c) An was glaubst du dann, wenn nicht an die Realitaet? d) Wissenschaftler korrigieren sich, das ist richtig, aber nur um die vorhergehende Annahme den neuesten Erkenntnissen auf dem Wege zur Loesung anzupassen. So wie ein Flugzeug, dass seinen Kurs im Flug auch staendig leicht veraendern muss, aber nur um dann am Ende sicher im vorherbestimmten Flughafen zu landen.
Hallo Elchico,
a) er ist zu weit weg. b) Die Erde lebt und atmet und hat einen Stoffwechsel. Und sie ernährt sich.
Doch die Wissenschaft denkt immer noch, daß die Erde ein toter Klumpen ist.
b) ich bin Realist:-) Aber ich habe aufgegeben der Wissenschaft alles zu glauben. Dein Beispiel vom Flugzeug gefällt mir. So sollte es sein.
Aber leider ist es bei manchen Erscheinungen eben nicht so.
der mond steht zu dem wasser auf erde in einem ganz anderen verhältnis als eine eisenkugel über der badewanne.
du kannst beobachten, wenn du deinen finger ganz langsam einer wasser oberfläche näherst, dass dass wasser kurz vor der berührung einen "sprung nah oben macht. dieses phänomen nennt man gravitation - massenanziehung. Ist auch der grund weshalb sich der mond um die erde dreht und nicht einfach wegfliegt.
wenn du dir die größenverhältnisse nicht vorstellen kannst, solltest du dich mit deiner eisenkugel an die autobahn stellen und schauen ob dich die autos umkreisen. um auf eine offensichtlich wissenschaftliche frage auf eine Seite hinzuweisen, dessen erster satz :' Dem christlichen Mystiker (..) wurde diese umfassende und unvergleichliche Offenbarung von Jesus, unserem Herrn, in deutscher Sprache diktiert!' zu antworten halte ich für kontraproduktiv und weltfremd!
zum thema: energie geht nicht verloren. der mond zieht das wasser an, das bewegt sich über die erde und wird warm - jeden tag ein bisschen wärmer. aber gleichzeitg wird der mond gebremst, zwar langsam aber durchaus messbar. die mittlere erde-mond enfernung nimmt jährlich um ca 3 mm ab, dh irgendwann fliegt der mond um die erde, dann allerdings ist die sonne schon ausgebrannt, sodass es einfach niemand mehr sehen kann weils so dunkel ist:
Hallo alexhatnefrage2,
da Du meinen Beitrag für weltfremd ansiehst, so will ich Dir einen Auszug aus dem Werk "Erde und Mond" bringen, der zu Ebbe und Flut eine Erklärung gibt:
[Er.01_008,01] Ihr wisset, daß zum physischen Leben nicht nur allein das Herz und der Magen, sondern auch eine Lunge notwendig ist. Jedes Tier hat ein solches Atmungswerk in sich; auch Bäume und Pflanzen müssen solche Transpirationsorgane haben, durch die sie binnen 24 Stunden ein- und ausatmen.
[Er.01_008,02] Das Atemholen des Erdkörpers verspürt jedermann leicht an den Gestaden des Meeres, so er das Meer regelmäßig anschwellen und wieder zurücksinken sieht.
So aber nun einmal eine solche äußere Erscheinung vorhanden ist, da kann doch auch jedermann mit Sicherheit schließen, daß sie nur von einem inneren Grunde, nie aber von einem äußeren herrühren kann.
[Er.01_008,03] Wer dieses nicht völlig fassen sollte, dem stellet eine Wanne mit Wasser vor, wie Ich euch schon bei einer anderen Gelegenheit gezeigt habe; hänget über der Wanne Wassers etwa in einer Entfernung von 5 Klaftern eine bedeutend große Kugel auf, und diese Kugel soll noch obendrauf aus Magneteisen bestehen, bringet dann diese Kugel über der Wanne Wassers in einen Umschwung und betrachtet dann das Wasser in der Wanne, ob es sich irgend rühren werde.
Ihr könnt völlig versichert sein, daß darum das Wasser ganz in der völligen Ruhe verbleiben wird. –
Nun lege sich aber jemand in das Wasser hinein und atme darin wie gewöhnlich, und jeder Betrachter wird sich überzeugen, daß bei jedem Atemzuge das Wasser in der Wanne etwas steigen und beim Ausstoßen des Atems wieder fallen wird.
Was wir hier im kleinen sehen können, das geschieht beim Erdkörper im großen:
[Er.01_008,04] Die Erde zieht die Luft in sich, da dehnt sich die weichere Bauchgegend der Erde, die gewöhnlich vom Meere bedeckt ist, mehr aus, und das über ihr befindliche Meerwasser steigt auf den festen Ufern höher; stößt die Erde, oder vielmehr ihre Lunge, den Atem wieder aus, dann sinkt der Bauch wieder tiefer hinab, und das Meerwasser tritt von den festeren Ufern ebenfalls wieder zurück.
[Er.01_008,05] Dieses mußte darum vorher erwähnt werden, auf daß ihr einsehet, daß die Erde atme, und daß sie zu dem Behufe auch natürlicherweise ihre Atmungswerkzeuge haben muß, welche Werkzeuge, wie noch einige andere, als Eingeweide der Erde alsonach die innere Erde ausmachen.
Elchico am 16. Februar 2009 14:59 Falsch. Die mittlere Entfernung von Ercde und Mond nimmt zu, und zwar um etwa 3,8 cm pro Jahr. Das kannst du selbst messen, in dem du die bei den Apollomissionen auf der Mondoberflaeche installierten Laserreflektoren anpeilst.
Auch wenn die Entfernung von Erde und Mond sich verändert, so ist der Badewannentest trotzdem ein gutes Bild für die Entstehung von Ebbe und Flut.
Wenn Du mal im Jenseits sein wirst, dann wirst Du die Wahrheit des Bildes schon einsehen! :-)
Ich könnte mir gut vorstellen, daß es den "Urknall" gar nicht gegeben hat, sondern daß sich die Bewußtseinsenergie, die nach meiner Vorstellung das Universum ist, sich in einem entsprechend langen Prozess gebildet hat. Dafür würde sprechen, dass sich - auch nach den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen - das Universum noch immer ausdehnt. Man könnte sich also das Universum als ein Erfahrungen machendes, lernendes und entsprechend - scheinbar auch räumlich - wachsendes Bewußtsein(sfeld) sehen. In diesem Prozeß bewegen sich die "Kraftteilchen"/Quarks nicht gleichmäßig/linear, sondern bilden Wirbel, Schlieren usw., wie man das von Gasen oder Flüssigkeiten kennt. Von daher die diversen Gebilde im Weltraum wie Spiralnebel, Sonnen usw. "Materie" ist dabei eine Art "dichter strukturierte" Energie. Die Quarks haben sich unter der Einwirkung riesiger Kräfte zu den bekannten Gebilden bis hinauf zu den Atomen zusammenge"clustert".