wird in unterschiedlicher Beziehung gebraucht.

Heute bedeutet Hagestolz: ein unverbesserlicher Junggeselle sein. Urprünglich war aber die Ehelosigkeit für den "Hagestalt" (Hagestolz) nicht so ganz freiwillig: Ein 'Hag' (eine Hagestolle) war nämlich ein kleines umfriedetes Stück Land, das dem jüngeren Sohn nach dem alten dt. Erbrecht zustand. Dem ältesten Sohn stand dagegen der Herrenhof mit entsprechend mehr Land zu. D.h., daß es dem jüngeren erbberechtigten Sohn (zumal der ältere Bruder auch noch vielfach die Vormundschaft über den jüngeren hatte) kaum möglich war, einen eigenen Hausstand zu gründen, er mußte also oftmals unverheiratet bleiben.
Fehlt nur noch die Quellenangabe, etwa Dein Gedächtnis? SUPER! LG
http://www.wispor.de/wp-red-h.htm