
Soweit hat casualuser Recht: Alexander der Große zerschlug den Knoten mit einem Hieb seines Schwertes. Was Alexander allerdings nicht begriffen hatte: Da der Knoten die Deichsel des Wagens mit dem Jochgeschirr verband, hätte es genügt, den Pflock, der den Jochriemen hielt, aus der Deichsel zu ziehen und der Knoten hätte sich von selbst gelöst.
Insofern ist der "gordische Knoten" auch ein gutes Beispiel für Menschen, die Probleme mit unüberlegter Gewalt lösen, statt mit ihrem Verstand.
:-)
>"Der Ausdruck Gordischer Knoten bezeichnet ursprünglich der Legende nach kunstvoll verknotete Seile, die am Streitwagen des Königs Gordios von Phrygien aus der griechischen Antike durch die Götter befestigt waren. Sie sollten die Deichsel des dem Zeus geweihten Wagens untrennbar mit dem Zugjoch verbinden. Heute meint die Redewendung von der Lösung/Durchschlagung des gordischen Knotens die Überwindung eines schweren Problems mit energischen Mitteln."
aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Gordischer_Knoten
Danke für die ausführliche Antwort !!
Suuuuuuuuuuuuuuuuper :)
Danke. Hätte nicht gedacht, daß sich dahinter eine solch interessante Geschichte verbirgt.
Übrigens gilt dieselbe Erklärung auch für das "Ei des Kolumbus".