Frage von StrEeN 15.05.2010

Woher kommt der Glaube an Gott?

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  • Antwort von heinmueck 15.05.2010
    8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Es handelt sich vermutlich um einen gedanklichen Transfer: Kleine Kinder durchschauen noch so gut wie gar nichts und befinden sich in einer absoluten Abhängigkeit von den Eltern. Aus der Sicht des Kindes sind die Eltern "allmächtig", von ihnen kommt Nahrung, Zuwendung und sie scheinen alles mögliche bewerkstelligen zu können. Zudem verhalten sich die Eltern nicht selten autoritär.

    Diese Position der Eltern (aus Sicht eines Kleinkindes) hat eine auffällige Ähnlichkeit mit der von einigen Menschen immernoch "geglaubten" Position eines höheren Wesens gegenüber den Menschen. (Man beachte auch das Vokabular der Gläubigen, in dem es von Familienbezeichnungen nur so wimmelt.)

    Letztlich konservieren die Gläubigen mittels ihres Glaubens das Geborgenheitsgefühl ihrer Kleinkinderzeit hinein in das Erwachsenenleben.

  • Antwort von kikkerl 15.05.2010
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    aus urzeiten...die menschheit hatte keine erklärung für wissenschaftliche dinger oder für naturphänomene und dann hiess es das alles von gott kommt. umsonst gab es früher nicht einen gott des feuers, des wassers usw...

  • Antwort von Muecke 15.05.2010
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    die Menschen haben immer an irgendeine Form von Gott/Göttern geglaubt, vor allem dann, wenns ihnen schlecht ging. Wenn man unlösbare Probleme hat oder mit dem Tod konfrontiert wird, hofft man auf ein "höheres Wesen" das sich drum kümmern wird und alles für einen richten wird. Ist ein tröstender Gedanke für viele Leute.

  • Antwort von Harterkampfer 15.05.2010
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Es ist eine grundsätzliche Eigenschaft der menschlichen Psyche, dass sie Vorgänge, Ereignisse „vermenschlicht“ wahrnimmt.

    Das Jagdglück, die Missernte, das Gewitterdonnern…, grundsätzlich alles wird mit dem Vorstellungsmodell in Verbindung gebracht, das das Säugetier Mensch am besten kennt: mit den Elternfiguren. Wie er denen zu Anfang der wahrnehmungsprägenden Lebensphase der Kindheit ausgeliefert war, wie diese ihn bestraften oder belohnten, so empfindet er alle anonymen Vorgänge im Leben als das Handeln einer anderen Personalität, die auf rätselhafte Weise mit ihm persönlich zu tun hat. Daher ist die Vorstellung eines „Gottes“, also einer übermächtigen, menschenähnlichen und unerklärlichen Figur sicher schon uralt, wenn nicht bereits in der Entwicklungsphase der Vormenschen vorhanden.

    Es ist interessant, dass selbst intellektuell ausgefeilte Gottesvorstellungen wie die monotheistischen nicht ohne einen Bezug zur menschlichen Gestalt auskommen: im Christentum hat das Unerklärliche die Modellgestalt von Vater, Mutter und Sohn. Selbst im Islam, der meines Wissens alle Menschenähnlichkeit Allahs streng ablehnt, ist Allah doch einer der belohnt, bestraft und beleidigt ist, wie ein orientalischer Mann vor 1.400 Jahren.

    Alles in allem kann man sagen, Götter sind einfach Projektionen der frühkindlich erlebten menschlichen Rollen ins Unermessliche!

  • Antwort von Reisswolf53 15.05.2010
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Eine - DIE - Antwort gibt es nicht! Aber einige Überlegungen: Sehnsucht nach einem "Alpha-Tierchen", Unwissenheit über viele Naturphänomene, Bequemlichkeit zum Selberdenken, Abschieben von Verantwortung, Sehnsucht nach dem Leben "danach", Reingeborenwerden, bisherige Unmöglichkeit Gott zu beweisen (macht jede Diskussion und Streit sehr schwer bis unmöglich), angeborener Hang vieler Menschen zum Mystizismus und zur "Schönheit" von Märchen, gewisses Gefühl von Geborgenheit.....

  • Antwort von justiziasgolem 15.05.2010
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Es stammt aus der Zeit, in der die Menschen ein Bewusstsein entwickelt haben. Denn wer sich seiner selbst bewusst wird, der fragt sich irgendann, woher er kommt und wohin er geht. Er beobachtet die Natur und fragt sich, wie das alles zusammenhängt. So kennt jede frühe Zivilisation ihre eigenen Schöpfungsgeschichten, an denen übermächtige Wesen (Gottheiten) beteiligt waren. Später hat sich das dann angeglichen und es sind die heute bekannten Religionen daraus hervorgegangen.

  • Antwort von rubicon66 15.05.2010
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    .... unsere urahnen, die noch in den wäldern und steppen wohnten wussten für die dinge, die um sie herum passierten, wetter, naturkatastrophen, wie zb. überschwemmungen, vulkan ausbrüche und erdbeben, keine erklärung, woher auch, die wissenschaft und technik war damals längst nicht so weit, dass man diese naturereignisse sich erklären konnten. Und so hat man seinerzeit die götter, mit allen gesellen, die dazugehörten ins leben gerufen!Zusätzlich bgründet mit der angst vor dem tode! und so entstand dann zb. himmel und hölle!! Irgendeiner und/oder irgendwelche haben IMMER ihren vorteil, in welcher form auch immer, daraus gewonnen! Das ist bis in die heutige zeit so geblieben!!Zusätzlich weiss man heute auch, dass religiösität anerzogen wird. Möglichst junge menschen werden auch heute noch getauft, sie werden also indoktriniert, und geben später ihren kindern die gleiche indoktrination mit auf ihren lebensweg, und NUR DIE religion, die die eltern vermittelen, ist IMMER die wahrhaftige und richtige!!!Und das nicht nur in grauer, noch nicht entwickelter und sich bis heute evolutionärer entwickelter vorzeit, sondern, das gilt bis heute. Es ist noch gar nicht so lange her, da wäre ich für diese antwort hier auf gf auf den scheiterhaufen gekommen, vorher gevierteilt, geteert und gefedert, aufgehangen, ertränkt worden, und was sich die klerikalen mitmenschen noch alles haben einfallen lassen!!

  • Antwort von daddysdearest 15.05.2010
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Weil er in jeden Menschen die Sehnsucht nach dem Übernatürlichen hineingelegt hat.

  • Antwort von SibTiger 15.05.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich denke schon, dass der Glaube an Gott "naturgegeben" ist, da ich davon überzeugt bin, dass es Gott gibt.

  • Antwort von Gritti 15.05.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Der Mensch erkennt, dass er sich nicht sich selbst verdankt. Die Eltern vollziehen ein Naturgesetz mit der Folge, dass sie ein Kind bekommen, aber WER dieses Kind ist, können sie nicht beeinflussen.

    Der Mensch hat erkannt, dass aus absolutem NICHTS nichts wird.

  • Antwort von evangelista 15.05.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    @ Es gibt dafür zwei wesentliche Gründe:

    @ 1. Aus der natürlichen Einsicht, dass jemand die vorhandene Welt, in die wir hinein geboren wurden, eine Ursache(Urgrund) haben muss, denn wir Gott nennen.

    @ Deshalb haben sich die Menschen in allen Kulturen gefragt: Woher kommt alles? Wie ist es entstanden? Darauf gab es dann differenzierte Überlegungen und Erklärungen, die eben dann zu der Gottes- bzw. Götterüberzeugung geführt hat.

    @ 2. Diese unterscheidet sich aber grundlegend durch die Selbstoffenbarung Gottes, wie uns dass in der Bibel berichtet wird. Ihre Gotteserkenntnis, die sie besaßen, gründete sich nicht primär auf eigene Überlegungen, sondern auf die Selbstoffenbarung Gottes. (Bitte nachzulesen in 1. Moses 12ff.; 2. Moses 3 1ff)

    @ Deshalb gründete sich dieser Glaube an Gott nicht auf die eigenen Vorstellungen über Ihn, sondern darauf, was der Schöpfer des Universum und des Lebens über sich selbst den Menschen mitgeteilt hat.

    @ Der Höhepunkt dieser Selbstoffenbarung liegt in Christus begründet, der den unsichtbaren Gott den Menschen nahe gebracht hat als liebenden Vater, der die Menschen liebt und sie befreien möchte von ihrer Sündhaftigkeit und von ihrem Tod.

    Darauf kann der Mensch seinen Glauben(Vertrauen) gründen!

  • Antwort von gandi59 16.05.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Der Glaube an Gott ist in dir, in mir, in allen Menschen. Woher- ER hat es uns geschenkt. Treffend finde ich die Wörte aus dem Lied von "Toten Hosen"- Ich bin die Sehnsucht in dir.

  • Antwort von Nowka 16.05.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    das ist menschliche neugier.

    was der mensch NICHT begreifen kann und doch da ist, an das glaubt der mensch als von außerirdischen (götter) geschaffen.

  • Antwort von omikron 15.05.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Von Gott.

  • Antwort von FalkTauberle 15.05.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Hier ein interessanter Artikel dazu:

    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/studiozeit-ks/1071282/

  • Antwort von hell11 15.05.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Man kann vieles unbewußt wissen, in dem man es fühlt, aber nicht beweisen kann.

  • Antwort von abiggi 10.07.2010

    der Glaube an Gott ist tief in unserer Seele.

  • Antwort von heureka47 16.05.2010

    Ich verstehe "Gott" als die feinstoffliche Substanz, die Bewußtseins-Energie, aus der das ganze Universum besteht - auch der Mensch; und vor allem sein Bewußtsein.

    Von daher liegt es nicht fern, dass jedes menschliche Bewußtsein eine Ahnung von dem "Großen Ganzen" hat, zu dem es gehört und von dem es stammt. Der "Magnetismus" der allem Sein innewohnt, läßt uns das spüren.

    Wenn man allerdings - wie die Betroffenen/Beeintträchtigten der "Kollektiven Zivilisations-Neurose" - vom Bewußtwerden solchen Spürens abgetrennt ist, spürt man wenig bis gar nichts. Aber diese Störung kann auch unabhängig vom Kollektiv im Einzelfall jederzeit geheilt werden.

  • Antwort von Monty45 15.05.2010

    Ich habe Leute erlebt, die ihr Glaube durch die Welt trug.

  • Antwort von Gottie 15.05.2010

    Bitte lese Hebräer 11:1-31 das sagt alles!!!!

  • Antwort von Newcomerin 15.05.2010

    Es gab schon immer die Fragen, wie alles entstanden ist, was der Sinn des Lebens ist, was nach dem Tot passiert usw. - Die Menschen konnten sich das nur durch die Religionen beantworten. Gott ist der, der alles erschaffen hat und "etwas" was mächtiger ist als jeder Mensch.

  • Antwort von blumenmacke 15.05.2010

    von der Kirche

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