Hallo floh19,
im 3. Jahrhundert nach Christus lebte ein Bischof namens Valentin, der als Märthyrer starb.
Der römische Kaiser Claudius hatte seinen Soldaten strengstens verboten zu heiraten.
Valentin traute sie heimlich und beschenkte sie mit Blumen aus seinem eigenen Garten.
Die auf diese eise geschlossenen Ehen sollen sehr glücklich gewesen sein. Dazu kommt, dass sein Todestag, der 14. Februar auf einen römischen Feiertag fällt, zu Ehren der römischen Göttin Juno, die als Schutzpatronin der Ehe galt.
Viele Grüße
Uta
(goodmood)
Nur zur Ergänzung: Das Zölibat wurde erst im 6. Jh. geschaffen. Es war also keine (kanonisch/kirchenrechtlich betrachtet) "wilde" Ehe. LG
Es ging Kaiser Claudius II um Soldaten nicht um Kirchendiener. Sie sollten sich voll auf das Kriegsgeschehen konzentrieren können und nicht durch Frauen davon abgelenkt werden.
Dem ganzen lag römisches Recht zu Grunde, kein Kirchenrecht. Im Gegenteil: Valentin wurde ja enthauptet, weil er sich zum christlichen Glauben bekannte. LG