keine weitere Beschreibung

Eine Erklärung kommt aus der Prostitutionsverordnung Wiens zur Zeit der Jahrhundertwende, nach der die Straßendirnen sich nur innerhalb eines bestimmten Bereiches (hinter dem Strich) am Bordsteinrand aufhalten durften (daher wahrscheinlich auch der Begriff Bordsteinschwalben für Prostituierte vom Straßenstrich), um die herkömmlichen Passanten nicht zu behindern. Eine andere Erklärung kommt aus der Jägersprache: Als Strich wird zum einen eine gedachte Linie auf einer bestimmten Höhe bezeichnet, auf der die balzenden Waldschnepfen ihre Bahnen fliegen, um die Aufmerksamkeit der Weibchen auf sich zu ziehen. Zum anderen bezeichnet Strich die Blutspur, die verwundetes Wild während einer Treibjagd hinter sich herzieht, was somit wohl als pejorative Anlehnung an die weibliche Menstruation zu verstehen ist. In Hamburg gab es einen weißen Strich an den Anlegern der Schiffe. Weiter durften sich die Prostituierten den Schiffen nicht nähern. So standen die Damen "auf dem Strich" und warteten auf ihre ankommende Kundschaft.
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Früher hat man den Dirnen einen Bereich der Straße zugewiesen, gekennzeichnet durch einen Strich. Dieses durfte von den Dirnen nicht übertreten werden. Daher "Straßenstrich"
Sehr gut, danke!
sehr gut! DH
gerne geschehen! DANKE
Eine Erklärung kommt aus der Prostitutionsverordnung Wiens zur Zeit der Jahrhundertwende, nach der die Straßendirnen sich nur innerhalb eines bestimmten Bereiches, hinter dem Strich, am Bordsteinrand aufhalten durften, um die herkömmlichen Passanten nicht zu behindern. Eine andere Erklärung kommt aus der Jägersprache: Als Strich wird zum einen eine gedachte Linie auf einer bestimmten Höhe bezeichnet, auf der die balzenden Waldschnepfen ihre Bahnen fliegen, um die Aufmerksamkeit der Weibchen auf sich zu ziehen. Zum anderen bezeichnet Strich die Blutspur, die verwundetes Wild während einer Treibjagd hinter sich herzieht, was somit wohl als pejorative Anlehnung an die weibliche Menstruation zu verstehen ist. In Hamburg gab es einen weißen Strich an den Anlegern der Schiffe. Weiter durften sich die Prostituierten den Schiffen nicht nähern. So standen die Damen "auf dem Strich" und warteten auf ihre ankommende Kundschaft.
WIKI weiß echt eine Menge
Der Ausdruck "Strassenstrich" stellt für mich eigentlich einen Pleonasmus dar. "Den Strich machen" heisst imemr schon: sich auf der Strasse prostituieren. Wie oben schon gesagt wurde, pflegte man in früheren Jahrhunderten - m.W. nicht erst um die vorletzte Jh.wende - auf den Strassen der damals sehr engen und überfüllten europäischen Städte mit einem Kreidestrich den Bereich zu markieren, innerhalb dessen Frauen sich anbieten durften. Wohl um Männer, die sich jenseits dieser Linie aufhielten, auf sich aufmerksam zu machen, pflegten die Prostituierten bis zur Grenze dieses Bereichs zu gehen und dort diesem Strich entlang auf und ab zu gehen = "den Strich machen."
Die Strassenprostitution stellt meines Wissens eine europäische Besonderheit dar. In asiatischen Ländern geschieht die Prostitution viel ausschliesslicher in Bordellen, also innerhalb eines Hauses, was eigentlich auch einleichtend ist. Warum in den europ. Städten diese Prostitutionsform eine derartige Rolle spielen konnte und noch spielt, entzieht sich meiner Kenntnis. Möglicherweise ist sie das Produkt einer fehlgeschlagenen Bekämpfung der Prostitution. Nicht zu vergessen ist, dass die Strassenprost. immer eine Tendenz zeigt, zusammen mit dem Zuhälter aufzutauchen. Bordelle hingegen befinden sich sehr oft in Frauenhänden und dürften mit weniger Kriminalität einhergehen. Das Leben in Bordellen dürfte für die Prostituierten Vorteile haben: mehr Sicherheit, mehr Komfort.
MarcSu am 15. September 2008 12:20 Ist kein Pleonasmus !

Im Gegensatz zum Freudenhaus oder Eros-Center, suchen sich die Freudenmädels auf der Straße ihre Freier auf dem Straßenstrich! In Hamburg, z.B. gab es so etwas zumindest früher auf Sankt Georg, Lange Reihe etc.!!!