Weiss jemand woher das kommt, das man sagt..."das ist so eine 08/15 Sache". Warum genau diese Zahlen?
08/15 ist der Ausdruck für ein altes Maschinengewehr, das 1908 entworfen wurde und im 1. Weltkrieg als LMG 08/15 zum Einsatz kam. Im Laufe der Krieges wurden die Zahlen zu einer Metapher für den geistlosen, militärischen Drill.
Das geflügelte Wort, das für etwas Alltägliches und Unoriginelles steht, fand größere Verbreitung, als der Schriftsteller Hans Helmut Kirst (1914-1989) seine Weltkriegs-Romantrilogie 08/15 Mitte der 1950er Jahre herausgab.

08/15 (Redewendung) aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
08/15 ist eine gebräuchliche, abschätzige Redewendung für etwas ganz Gewöhnliches oder nichts Besonderes, Durchschnitt, Mittelmaß. Teilweise wird diese Redewendung auch für „veraltetes Material“ verwendet. Der Begriff heißt auch kurz übersetzt: Standard.
Herkunft
Das Sprichwort stammt höchstwahrscheinlich von dem Maschinengewehr mit der Typenbezeichnung MG 08/15, welches im Ersten Weltkrieg erstmals zum Einsatz kam. Es gibt zwei Erklärungsansätze zur Entstehung der Redewendung.
Der erste führt die Redewendung darauf zurück, dass die Soldaten täglich mit diesem Gewehr umgingen und ein langwieriges und eintöniges Training mit dieser Waffe zu absolvieren hatten. So stand die Bezeichnung 08/15 für die Soldaten irgendwann für langweilige Routine, derer man schon lange überdrüssig geworden war.
Die andere Variante besagt, dass die Redewendung ihren Ursprung in der Tatsache hat, dass das MG 08/15 das erste deutschlandweite einheitliche Maschinengewehr war. Bis dahin war jeder Landesteil selbst für die Ausrüstung seiner Soldaten zuständig, was somit das Austauschen von Ersatzteilen in den inzwischen länderübergreifenden Truppen so gut wie unmöglich machte. Deswegen wurde das königliche Fabrikationsbüro gegründet, welches die Waffenherstellung normierte. Das MG 08/15 hat den ersten genormten Kegelstift im Verschluss, der in der DIN 1 genormt wurde. Daraufhin wurde das MG 08/15 zu einem Synonym für Standard und Durchschnitt.
Am wahrscheinlichsten ist, dass beide Varianten ihre Richtigkeit haben und zur Redewendung beigetragen haben.
Im Zweiten Weltkrieg wurde dieses Maschinengewehr ebenfalls benutzt, allerdings war die Technik zu der Zeit schon veraltet, was zu der Erweiterung der Bedeutung um „veraltetes Material“ führte.
Verbreitung fand der Begriff auch durch die von Hans Hellmut Kirst 1954 erschienene Romantrilogie 08/15. Es war einer der ersten Bestseller der Bundesrepublik und wurde 1954 unter demselben Titel verfilmt.
copied & pasted by wikipedia ,)

http://www.gutefrage.net/frage/woher-kommt-0815
und das ist nur ein link von vieeelen hier :-)

beantwortet von Mimi081 am 10. Juli 2007 19:48 9x Er geht zurück auf die Typenbezeichnung eines deutschen Maschinengewehrs, das im Ersten Weltkrieg zum Einsatz kam. Durch den permanenten Drill an dieser aus 383 Einzelteilen bestehenden Waffe wurde 08/15 unter Soldaten zum Synonym für tägliche Routine, für etwas, das nichts Besonderes war. Im Zweiten Weltkrieg kamen die Maschinengewehre erneut zum Einsatz, galten aber als antiquiert, sodass 08/15 auch noch die Bedeutung "veraltete Massenware" und "Durchschnitt" erhielt.
Aus Spiegel
....ich stolpere immer über Dein "r" im Nick... ksch, ksch - wech damit schüttel
Macht nix warum sollte ich das entfernen?
Es kleidet Dich halt nicht - wie ein Mantel mit einem dicken Fleck drauf :-) Aber wenn Du's magst... mich schüttelt es halt bei sowas ;-)
Es heißt doch Nick und nicht schreibs richtig!
Lol - hast gewonnen :-)