Frage von EpsilonXr, 49

Woher kommt das Vorurteil Zombies würden das Gehirn essen wollen?

Antwort
von Dxmklvw, 6

Das liegt an der Verkennung, was Zombies wirklich sind. Horrorfilme erhalten diese Verkennung aufrecht.

Tatsächlich fressen Zombies nicht das Gehirn, sondern den Verstand.

Man muß sich einfach nur mal umschauen. Da gibt es Behörden, deren Bedienstete überwiegend nur noch Zombies sind, es gibt fanatisierte Vollzeit-Demonstrierer, die nur noch Zombies sind, es gibt im TV regelmäßig auftretende Dummschwätzer, die nur noch Zombies sind usw.

Alle haben gemeinsam, daß sie sich unbeirrbar einseitig wie Roboter verhalten, fremdgesteuert durch weitere Obrigkeiten, durch Vorschriften oder durch irreale Einbildungen.

Der Verstand ist da überwiegend schon verdunstet und wurde durch dumpfbackige Sprechblasen ersetzt.

Die von solchen Zombies ausgehende Gefahr ist, daß jeder, der intensiv damit zu tun hat und sich auf deren Ansinnen einläßt, ganz schnell seinen eigenen Verstand so sehr deformieren kann, daß er zuletzt selbst zu diesen Zombie-Heerscharen dazu gehört.

Vor allem ist an diesem Erscheinungsbild interessant, daß es kaum jemand bemerkt. Wo es aber doch jemand bemerkt und es dann auch noch ausspricht, da geraten die Zombies oftmals in rasende Wut und sanktionieren solche, die ihren Verstand bewahrt haben, auf unterschiedlichste Weise.

Antwort
von magnum72, 28

Die gesamte Zombielegende kommt vermutlich aus der Südsee. Frühe Seefahrer stießen dort erstmalig auf Völker die Voodoo Praktizierten. Dieser Glaube hat auch mit Bewustseinsverändernden Drogen zu tun die von Voodoopriestern eingesetzt werden. Die schlimmste Strafe war die Zerstöhrung des Geistes einer Person. Diese wurde einer Zeremonie unterzogen an deren Ende sie nur noch ein Schatten ihrer selbst war. Keine Sprache mehr , keine Gefühlsregung. Sie erkannten nicht einmal mehr die eigene Familie. Wegetierten nur noch vor sich hin. Das hat die ersten Westlichen Besucher sehr erschreckt. Auch weil die Priester es anscheinend jedem zufügen konnten. Aus dieser Angst resultieren die ersten "Zombiegeschichten" Hollywood tat dann viel Später sein übriges. Also passt immer schön auf! Hi. 😉😁

Antwort
von kaufi, 15

Es ist kein Vorurteil. Besonders in den 80er-Zombiefilmen erkennt man die Vorliebe für Gehirne. In "The Return of the living Dead" wird der Grund damit erklärt, das die menschlichen Gehirne den Schmerz lindern. Den Schmerz das man tot ist.

Antwort
von MarliesMarina12, 22

Zombies sind Untote und kommen nachts im Friedhof aus den Gräbern und kommen in Gruppen und bewegen sich ganz langsam und träge. Und sie folgen nur dem Trieb, lebende Mesnchen zu beißen um sie zu infizieren. Und in Filmen sieht man oft, wie die lebenden Menschen versuchen sich zu retten.

Sie haben den Vorteil, dass sich noch denken können und schneller sind und somit die dummen Zombies meist leicht besiegen können zb einfach mit Schusswaffen erledigen.

Antwort
von MarkusGenervt, 23

Das ist kein Vorurteil. Das ist einfach so.

Allerdings konnte bisher kein Genre-Film das so richtig befriedigend erklären.

Wenn Du allerdings die echten Zombies meinst – also die Voodoo-Zombies und nicht die Smartphone-Zombies – dann trifft das mit dem Gehirnessen nicht zu. Die sind einfach nur total stoned und weg getreten.

Allerdings trifft das auch auf die Smartphone-Zombies zu …

Antwort
von abssba1, 26

Wahrscheinlich aus den Filmen. Und weil Zombies Menschen fressen und dadurch kein Gehirn haben oder so ^^

Antwort
von PrivateBrown, 24

Damit sie andere zu Zombies machen - Nach dem Vampir-Prinzip. Wer von einem Vampir gebissen wird, ist auch ein Vampir.

Zombies sind halt eigentlich nur Hirnlose Lebewesen. Gibts auch in echt bei zum Beispiel Bienen nach einem Parasiten-Befall. Die essen aber kein Hirn.

Kommentar von MarkusGenervt ,

Jaa – nicht ganz.

Zombies essen das Gehirn nicht, um andere in Zombies zu verwandeln, sondern weil es ihnen schmeckt. Man kann Zombies ja auch töten, wenn man ihnen das Gehirn weg ballert. Also wird man zum Zombie durch Bisse und man muss sein Gehirn noch intakt haben.

Vampir wird man auch nicht durch den Biss eines Vampirs allein. Das ist nur der erste Schritt. Dann muss man selbst das Blut eines Vampirs trinken, um einer zu werden, sonst bleibt man ein Ghoul. Das sind dann die Vampir-Sklaven. Es sei denn der Vampir trinkt einen aus, dann ist man einfach tot.

Allerdings gibt es dabei verschiedene Film-Versionen. Die Billig-Streifen machen das dann nicht so kompliziert und dann reicht auch schon ein Biss, um selbst ein Vampir zu werden. Das ist dann aber eben so B-Movie-mäßig – nicht sehr intelligent halt.


Allerdings finde ich diese Hirn-Parasiten schon wirklich gruselig. Ist doch echt der Hammer, wie abgefahren differenziert die Evolution solche Parasiten hervorgebracht hat. Das die in das Verhalten eines noch höheren Lebewesens so gezielt eingreifen können. Das haben die Menschen mit all ihrer Intelligenz nicht mal ansatzweise geschafft.

Faszinierend und gruselig.

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