Frage von Shakur2001, 130

Woher kommt das am Fenster?

Hallo kann mir einer sagen woher das kommt und was ich dagegen tun kann ?
Zur Info ist unser Küchen Fenster und wir lüften regelmäßig.

Antwort
von Spezialwidde, 130

Habt ihr eine Umluftdunstabzugshaube? Wenn ja: Die ist nicht in der Lage den beim Kochen freigesetzten Wasserdanpf zu entsorgen. Dann kann es sinnvoll sein einen elektrischen Entfeuchter von Zeit zu Zeit zu verwenden. In der Küche ist das generell sinnvoll da mit erhöhter Feuchtigkeit im Raum zu rechnen ist.

Antwort
von HorstBayer, 123

Die Scheiben sind zu kalt. Feuchte Luft trifft auf kaltes Fenster und wird zu Wasser. Also Nachts durchheizen und Rollo runterlassen. Tagsueber das Glas von der Sonne aufwaermen lassen. Oft verursachen auch zu stark isolierte Waende das Problem, weil sie Nachts die Waerme nicht nach innen abgeben koennen.

Kommentar von bartman76 ,

Das mit den isolierten Wänden ist mir nicht ganz klar.

Kommentar von HorstBayer ,

Das ist natuerlich nicht immer der Fall.

Ist im Prinzip halt so, dass sich die Mauer tagsueber nicht aufwaermen, und somit Nachts keine Waerme abgeben kann. Man muss halt dann mehr heizen, um die Luft trocken zu halten.

Kommentar von bartman76 ,

Das würde ich so nicht unterschreiben. Nicht gedämmte Wände sind in der Regel kälter als die Raumtemperatur. Meist sogar nachts. Dann geben die keine Wärme in den Raum, sondern nach außen ab.

Das man mehr heizen muss, um die Luft trocken zu halten ist auch nicht richtig. Mit Heizen trocknet man die Wände nicht die Luft. Bei höherer Temperatur der Luft sinkt nur die rel. Feuchte. Das bringt dir jedoch nichts, wenn du kalte (also schlecht gedämmte Wände hast), dann fängt es da nämlich an zu schimmeln.

Also besser gut (richtig) gedämnmte Wände. So lange die Feuchtigkeit am Fenster kondensiert ist alles halb so schlimm. Kondensiert es in einer nicht gedämmten Wand, gibts da Schimmel.

Kommentar von HorstBayer ,

Warum sollte Waende die Waerme nur nach Aussen abgeben.

Hier mal ein Video ...

https://www.youtube.com/watch?v=cHkK30uIfLY

Kommentar von Onki73 ,

Die Wände werden außen durch solare Einstrahlung erwärmt. Im Winter reicht diese Einstrahlung nicht aus, um die Wärme nach innen abzugeben, da der Tag  ca. 8 Stunden dauert, die Nacht jedoch 16 Stunden. Die Wärme wird jedoch im äußeren Teil der Wand eingespeichert und nachts wieder an die Umwelt abgegeben. DAS wirkt heizkostenmindernd! Dadurch wird der U-Wert alter Bausubstanz in der Praxis bei den Tag-/Nacht-Temperaturschwankungen besser, als der Laborwert, der unter Ausschaltung der Wärmespeicherfähigkeit ermittel wurde.

Ansonsten ist das Video sehr lehrreich und man sollte sich intensiver mit diesem Publizist auseinander setzen, denn es steckt viel Wahrheit drin.

Kommentar von realistir ,

Die Wände werden nicht nur durch solare Einstrahlung gewärmt. Die solare Erwärmung dient sinngemäß nur zur Unterstützung der Wärme von innen.
Tja, so manche klammern einfach all das aus, was Ihnen grade nicht in den Kram passt, bzw aus eigennützigen Gründen.

Wenn die Wärmespeicherfähigkeit ausgeschaltet wird, bei gewissen Betrachtungen ist das sinngemäßer Betrug, Absicht.
Gefälligkeitsgutachten o.ä.

Antwort
von moppes70, 72

Um es hier noch etwas genauer Glas zu sagen. Die Scheiben haben einen Aluminium Abstandhalter, das ist eine sogenannte Kältebrücke. Hier ist die kälteste Stelle der Scheibe und die Luft kondensiert doch. Bei heutigen Scheiben ist anstatt Aluminium ein Kunststoff-Abstandhalter oder ein Thermoplastischer Abstandhalter um die Kältebrücke zu minimieren.

Antwort
von Padri, 49

Das passiert wenn nicht genug geheizt und gelüftet wird. Bei den Temperaturen, die wir im Moment haben, dürfte das eigentlich nicht passieren. Es ist ein Zeichen dafür, das in der Küche viel zu hohe Luftfeuchtigkeit herrscht. Diese muss nach draussen abgelüftet werden. Das Fenster muss regelmäßig unmittelbar nach dem Kochen weit geöffnet werden. Sichtbare Wassertropfen müssen abgewischt werden, damit kein Schimmel an den Fugen entsteht. Sollten Pflanzen in der Küche stehen, müssen diese raus. Sie erhöhen nochmals die Luftfeuchte.

Antwort
von alphonso, 88

Regelmäßig Lüften bringt nichts, wenn du falsch lüftest. Du ist in dem Raum eine hohe Luftfeuchtigkeit und die musst du raus bringen. Kaufe dir ein Hydrometer, dann weißt du, wann du lüften musst.

Kommentar von Onki73 ,

Ein Hydrometer wird bei der Luftfeuchtemessung nicht sehr hilfreich sein. ;-)

Ich würde ein Hygrometer kaufen.

Antwort
von pharao1961, 67

Durch zu hohe Luftfeuchtigkeit und/oder zu  iedrige Raumtemperatur.

Richtig lüftet man, in dem man täglich 3x für 5 Minuten das Fenster GANZ öffnet (nicht auf Kipp!) und anschließend immer wieder auf Raumtemperatur aufheizt, da nur warme Luft in der Lage ist, genügend Feuchtigkeit aufzunehmen, die man dann wieder hinauslüften kann.

Macht ihr das so???

Kommentar von Shakur2001 ,

Wenn das richtig ist dann machen wir es falsch, dann werd ich die Tipps hier mal alle umsetzten und dann schauen was passiert, danke :)

Kommentar von pharao1961 ,

Es ist richtig :-)

Ja, du wirst sehen, es "passiert", dass keinerlei Feuchtigkeit mehr an den Scheiben kondensiert. Wenn keine Feuchtigkeit mehr da ist, kann auch nix kondensieren. Heizen und Lüften gehört immer zusammen!

Antwort
von bartman76, 51

Ohne weitere Daten kann man hier n ur allgemein antworten: Die Temperatur an der Scheibe unterschreitet den Taupunkt der Raumluft. Die Folge ist ein Kondensat. Das kann entweder daran liegen , dass die Scheibe zu kalt oder die Raumluft zu feucht ist. Oder eine Kombination aus beidem.

Kommentar von Shakur2001 ,

Was brauchst du den für weitere Daten ?

Kommentar von bartman76 ,

Was ist das für ein Fenster? (Von wann, welche Verglasung?) Wie hoch ist die Luftfeuchte? Wie hoch die Raumtemperatur? Wie sind die Wände gedämmt? Wie ist die Nutzung des Raumes? Tritt das ständig auf oder nur beim Kochen? usw.

Antwort
von realistir, 49

Wenn dir (wem denn von Euch Beiden ;-) ) was zu der Sache sagen würde, hätte das dann (d)einen Sinn?

Ich sehe doch anhand euerem wir lüften regelmäßig, wie üblich doof mal wieder gehandelt wird. ;-) Okay, oft wird ja von regelmäßig lüften gesprochen, bzw sowas empfohlen. Aber ob das "immer" Sinn macht, hinterfragt doch niemand!

Deshalb solltet Ihr mal etwas mehr recherchieren, euch Gedanken über gewisse Zusammenhänge machen, anstatt einfach etwas nach zu plappern und zu tun, obwohl es vielleicht manchmal falsch sein könnte.

Macht euch mal schlauer über die Themen Luftfeuchtigkeit, Sättigungsgehalt der Luft bezüglich Feuchtigkeit. Also relative Luftfeuchte bedeutet genau was.

Dann kommt ihr automatisch an den Punkt, der an euerem Fenster sichtbar ist. Dort wird die sogenannte Taupunkt-Temperatur erreicht! Das heißt, die Feuchte in der Luft kondensiert an dieser Fensterfläche, weil dort die Temperatur unter die Taupunkttemperatur gerät.

So wie es aussieht, ist das Fenster nur dort unten beschlagen, sonst nirgends. Folglich ist in diesem unteren Bereich des Fensters die Isolierung nicht sonderlich toll.

Nun versucht mal mit zu denken, bzw mal so zu denken als seied ihr Fensterbauer. Dann wird euch doch bewusster, dadurch das das Fenster ja auch kippbar gemacht werden sollte, muss das entsprechend konstruiert werden. Also muss da im unteren Bereich etwas mehr beweglichkeit sein.
Das bringt dann mit sich, dass die Wärmedämmung in diesem Bereich irgendwann schlechter wird.

Ich versuche es mal Sinnbildlicher anzusprechen. Nehmen wir mal eine 30 cm dicke Außenwand aus Vollstein. Außen beträgt die Temperatur + 1 Grad, innen sind es + 21. Folglich gibt es eine Temperaturdifferenz von 21 minus 1 gleich 20 Grad auf 30 cm verteilt. Angenommen, der Taupunkt läge bei 13 Grad, ab welcher Stelle in cm von Aussen würde vermutlich der Taupunkt liegen?

Nun ist ein Fenster keine 30 cm dick, folglich wird es da leicht kritischer. Vor allem, wenn dann irgendeine Gummidichtung für schlechtere Dämmung sorgt.

Die Gummidichtungen werden im unteren Fensterbereich mehr belastet, mehr bewegt als sonstwo. Verschleißen also dort eher.

Das mit dem lüften sollte mal etwas gründlicher hinterfragt werden!
So gibt es Leute, die vorschlagen im Sommer sollte ein feuchter Keller immer rund um die Uhr gelüftet werden. Also Fenster im Sommer immer offen lassen. Tja, soviel Dummheit wird manchmal empfohlen, denn im Sommer ist es bekanntlich wärmer.

Was genauer gesagt bedeuten soll, dann kann die Luft viel mehr Feuchte aufnehmen! Im Sommer holen sich diese Leute viel feuchtere Luft in den Keller, dort kühlt sich die Luft an den Wänden ab und kondensiert dort.
Tja und nun haben diese sich genau das selbst fabriziert, was man eigentlich vermeiden sollte. Aber kaum jemand denkt selbst nach, recherchiert gewisse Zusammenhänge.

Also amstatt hier Leute zu fragern die eventuell was falsches gehört haben und es weiter geben, macht euch selbst über diverese Zusammenhänge schlau.


Kommentar von Onki73 ,

Du sprichst in Rätseln. Dein Beispiel mit dem Taupunkt im Mauerwerk ist nicht nachvollziehbar und ich weiß nicht, auf welches Ergebnis man kommen soll.

Der Taupunkt ist nicht nur temperaturabhängig, sondern auch abhängig vom Sättigungsgrad der sich im Mauerwerk befindlichen Luft. In kleinen Poren und Kapillaren des Mauerwerks treten jedoch auch noch andere Kräfte auf, die dafür sorgen, dass sich in den kleinen Räumen bereits ab eine Luftfeuchte von 70% flüssiges Wasser bildet. Der Taupunkt im Mauerwerk ist damit fast unrelevant.

Außerdem hast Du ein statisches Denken. Es gibt in der Praxis im Außenmauerwerk keine gerade Linie in Bezug auf den Temperaturabfall, wo man irgendwo einen Taupunkt festlegen könnte, da die Temperatur der Fassade durch Strahlungsaufnahme (Tag) und Strahlungsabgabe (Nacht) stark schwankt. Das sorgt für mehr oder weniger starke Temperaturkurven (und keine gerade abfallende Linie) im Mauerwerksquerschnitt.

Die Feuchte im Mauerwerk schwankt auch sehr stark, in Abhängigkeit von der Beregnung der Fassade und den an beiden Seiten anliegenden Luftfeuchten. Da läßt sich so Pi mal Daumen kein Taupunkt festlegen. Sogar Berechnungsverfahren sind hier ungenau.

Kommentar von realistir ,

ach Gott aus welcher Ecke habe ich dich unbewusst gelockt?
Erstens geht es eher um gewisse Prinzipien, zweitens hilft dein Zwischengequatsche keinem hier in irgendeiner Form.

Erkläre du doch mal höchstwissenschaftlich und mit Fakten belegbar, warum es nur am unteren Fensterrand zu Kondensation kommt, sonst nirgends bzw kaum.

Kommentar von Onki73 ,

Weil die Oberflächentemperatur zu gering ist und sich hier die Raumluft bis zur Sättigung auskühlt. Die Überschußfeuchte lagert sich als Kondensat an der Oberfläche an.

Die Wandoberfläche kann durchaus wärmer sein, jedoch sollte auch dort Kondensat entstehen, wird das flüssige Wasser zeitnah von der Wand aufgenommen, so dass hier kaum sichtbares Kondensat entsteht. Man sieht es nur am Schimmelwachstum, aber der wächst auch schon ab dauerhaften 70% rel. Luftfeuchte an einer Oberfläche. Der Taupunkt muss an der Wandoberfläche zum Schimmelwachstum nicht erreicht werden.

Übrigens hilft gegen Kondensat am Fenster (neben der Absenkung der ggf. zu hohen Raumluftfeuchte) auch viel Wärmestrahlung im Raum, denn zum Einem wird durch die Wärmestrahlung die Wärme besser im Raum verteilt und der untere Fensterrahmen, der durch die Fensterbank von der Warmluft des Heizkörpers gut abgeschirmt ist, besser erwärmt, zum Anderen erwärmt die Wärmestrahlung Oberflächen direkt und sorgt damit für ein sofortiges Abdampfen kleinster Kondensationströpfchen am Fenster durch Wärmeeintrag. Das Glas selbst ist für Wärmestrahlung undurchdringlich und wirkt wie ein Spiegel auf die Wärmestrahlung.

Antwort
von realistir, 40

Soso ihr lüftet regelmäßig ;-) Naja, das ist ebenso sinnvoll wie auf einen Arzt zu hören und seine verschriebenen Pillen zu schlucken. ;-)

Ich könnte jetzt mal scherzhaft fragen, wo lässt ihr denken? Bitte jetzt nicht missverstehen! In unserer Gesellschaft lassen sinngemäß zu viele Andere denken, tun es kaum selbst noch.

Also fangt mal an zu recherchieren, hinterfragt doch mal diverse Zusammenhänge. Fangt z.B. mal bei der sogenannten relativen Luftfeuchte an. Wechselt dann rüber zum Thema Taupunkt, bzw Taupunkt-Temperatur und versucht dann selbst Erklärungen für euer sichtbar gewordenes Problem zu finden.

Mit entsprechender Theorie könnt ihr viel besser selbst bestimmen, wann es Sinn macht zu lüften. Ich frage mal etwas böswillig (;-) ), würde es Sinn machen zu lüften, wenn man sich dadurch noch mehr Feuchtigkeit ins Haus holt?

So einen ähnlichen Unsinn machen etliche im Sommer, wenn sie Empfehlungen folgen die da lauten, im Sommer lässt sich ein feuchter Keller super durch dauerhaft geöffnete Kellerfenster entfeuchten. Irrtum, genau dadurch verschärft man das Problem.

Werden wir mal konkreter bezüglich euerem Fenster. Ist das nur im unteren Bereich so feucht? Wenn ja, lohnt ein bissel nachdenken, nachforschen.

Warum nur unten, sonst nirgends? Da gibt es doch sicher irgendwelche Zusammenhänge und wenn man die kennt, könnte man etwas verändern.

Taupunkt erwähnte ich oben ja schon. Sinnieren wir drei mal etwas in ähnlicher Richtung. Betrachten wir mal nicht den Taupunkt, sondern einen hypothetischen Gefrierpunkt. Angenommen euer Mauerwerk ist 30 cm dick und aus Vollziegel. Draußen sind es angenommene minus 2 Grad, innen sind es angenommene 21 Grad. Es gibt also eine Temperaturdifferenz von 21 minus 2 minus, also 23 Grad. Nehmen wir an die Temperatur verhält sich in der Wand analog den Verhältnissen. An welchem Punkt wären dann eine Temperatur von 0 bzw 4 Grad zu erwarten. Wasser gefriert ja nicht bei Null.

Versucht mal diese angesprochene Theorie auf euer Fenster zu übertragen, auf welche Ideen kämet ihr dann?

Kommentar von Onki73 ,

Bei Normaldruck (Meerespiegelhöhe) gefriert reines Wasser bei 0°C. Wo hast Du Physik gelernt???

Kommentar von realistir ,

warum kommst du mit Ausnahmesituationen, Schlauberger?
weil deine Ausnahme die Regel ist? Mann oh Mann .....

Kommentar von Onki73 ,

Die Mehrheit der Menschheit wohnt in einer Höhe kurz über dem Meeresspiegel. Du bist der Alm-Ödi in der Berghütte?

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