Woher kommt Begeisterung für Krieg, Gewalt, Waffen und das 3. Reich?

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7 Antworten

Sich assoziiieren mit einer grösseren Macht ist oft die Zuflucht des Herdentieres Mensch.

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Aus Phantasien, die es einem zurückgebliebenen und sich minderwertig vorkommenden Individuum gestatten, sich eben nicht mehr minderwertig und zurückgeblieben zu fühlen. Das ist eine Form der Überkompensation.

Solche Typen sind eigentlich bedauernswerte Kreaturen, wenn sie nicht so abstoßend wären und je nach Ausprägung ihres Wahns auch gefährlich.

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Kommentar von ES1956
02.10.2016, 12:38

DANKE !

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Woher kommt Begeisterung für Krieg

Rum,Ehre,Geld,Macht,Frauen,Sex,

Gewalt

Mensch.

Waffen

Macht,sehen geil aus,macht Spaß zu schießen,Waffen schützen,mit Waffen erlegt man Nahrung war schon in der Steinzeit so.

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Das kommt davon wenn das Volk unzufrieden ist. Dann machtst du alles um wieder Zufrieden zu sein und Hitler nutzte dies aus und stellte sich da als würde alles besser werden wenn er an die Macht kommt und Drutschland würde wieder seinen alten Glanz und seine alte Größe zurückbekommen.

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Gewaltanwendung bedeutet Machtausübung und Krieg befreit einen aus dem, was man als die "Banalität des Alltages" nennt.

Viele ehemalige Wehrmachtsangehörige bezeichnen ihre Dienstzeit heute noch als "die schönste Zeit ihres Lebens". Der Krieg bot ihnen als junge Männer die Gelegenheit, sich zu "als echter Mann" zu beweisen. Diese Zeit gehörte zu den intensivsten ihres Lebens. Nach dem Krieg haben sie irgendeinen langweiligen Job ausgeführt, bis sie schließlich in Rente gingen. 

Sie befanden sich außerdem in einem von den Nazis geschaffenen rechtsfreien Raum, der ihnen Gelegenheit gab, an der Bevölkerung in den besetzten Gebieten ihre Machtgelüste hemmungslos auszuleben.

Nie wieder haben sie in ihrem Leben einen vergleichbaren Adrenalinkick wie bei einem Sturmangriff, nie wieder Gefühle wie Todesangst in einer solchen Intensität erlebt. Es ist ein Gefühl, das viele dazu veranlasst, heute einen Bungeesprung zu machen, es geht um den Adrenalinkick.

Es war für sie die prägendste Zeit ihres Lebens, heute sehnen sich jüngere danach ebenfalls einmal in solchen Situationen zu stehen, sich zu bewähren und zu "beweisen".

Solchen Menschen aber pathologische Gründe zu unterstellen, geht am eigentlichen Problem vorbei.

http://www.n-tv.de/leute/buecher/Die-Plaudereien-der-Wehrmachtssoldaten-article3624951.html

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Kommentar von PeVau
02.10.2016, 13:09

Nie wieder haben sie in ihrem Leben einen vergleichbaren Adrenalinkick wie bei einem Sturmangriff, nie wieder Gefühle wie Todesangst in einer solchen Intensität erlebt. Es ist ein Gefühl, das viele dazu veranlasst, heute einen Bungeesprung zu machen, es geht um den Adrenalinkick.

Oder sie gehen zur Bundeswehr. Da haben sie nicht nur den Adrenalinkick und die Kameraderie, da haben sie auch die Traditionspflege, zu der auch die Plaudereien der Wehrmachtssoldaten gehört.

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Kommentar von ES1956
02.10.2016, 13:53

@Lord: Fenster auf und lüften hilft.

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Woher es kommt, die Begeisterung für Kriege?

Direkt aus der "Röhre" oder aus Computerspielen.
Im Fernseher sehen wir das als normal an, was uns gezeigt  wird, denn es gilt ja, einen Unhold auszulöschen! Und das akzeptieren wir, weil es uns ja moralisch als richtig ERSCHEINT. Dass wir dabei ungeheuerlich von den Medien manipuliert werden, merkt keiner so recht oder will es einfach nicht glauben. Wir sind doch die Guten! Und wenn irgendwo eine Weltmacht einmarschiert oder zu bomben beginnt, "weiß" man doch, das ist "sowieso" ein Schurke, der weg muss. Wen interessiert es dann noch, wenn hinterher festgestellt wird, dass der angegriffene Staat überhaupt keine Massenvernichtungswaffen hatte, wie vor dem Angriff von dem Angreifer behauptet wurde? Da hilft man dann evtl. mit einem Friedensnobelpreis nach!

Die Kriegsspiele am Computer, freigegeben ab...? weiß ich nicht.  Wir wollen immer daran denken, dass diese Erfahrungen nicht nur auf dem Bildschirm sind; sie werden von unserem Unterbewußtsein als wahr erlebt und auch abgespeichert. Es kann nicht differenzieren "ist ja nur ein Film"!

So kann man Generationen schon gut vorbereiten auf das was kommt.

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Kommentar von zetra
02.10.2016, 17:38

Wer diese Art "Unterhaltung" sich staendig einzieht, der stumpft ab und ist somit leichter bereit, Gewalttaten zu begehen. 

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Kommentar von Terrier74
02.10.2016, 19:23

Sorry, aber Krieg, Eroberung und Gewalt gibt es dann doch schon ETWAS länger als Fernsehen und Computerspiele. Das eine hat mit dem anderen überhaupt nichts zu tun. 

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Kommentar von PeterJohann
05.10.2016, 22:44

Dein von Dir postulierter Zusammenhang zwischen Computerspielen und Gewalt ist Unwissen von Vorgestern. Alle evidenzbasierten Studien  (direkte Korrelation und nicht irgendeine blödsinnige aber politisch korrekte Scheinsymptomatik) zeigen, dass es keinen Zusammenhang gibt. 

Einige zeigen einen sehr schwachen Zusammenhang was Aggressionsverhalten oder beruflichen Misserfolg angeht, aber selbst der kann eher auf eine Koinzidenz zwischen erhöhtem Konsum und sozialem Milieu  zurückgeführt werden.

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Ich z.b. finde es einfach interresant all normally manche leute finden die steinzeit andere die antike andere das mittelalter und andere halt nazi deutschland interresant

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Kommentar von PeVau
02.10.2016, 12:35

Der Fragesteller schreibt:

... sympathisiert und sich dafür begeistert?

Das ist etwas anderes als Interesse, von dem du schreibst.

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Kommentar von chrissdecross
02.10.2016, 12:41

also dass manche leute das gut finden oder was?

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Kommentar von chrissdecross
02.10.2016, 12:42

dann kann ich nur PeVau recht geben

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