Frage von Deniz4514, 223

Woher kommen die Naturgesetze?

Von Gott?

Antwort
von Individuum79593, 33

Man weiß es schlicht weg nicht. Ihr, hier in den Kommentaren könnte ja ruhig eure Theorien aufstellen aber wissen können wir es momentan noch nicht! 

Falls Gott existiert wie wir uns das eben vorstellen als "Allmächtiger Schöpfer" dann Gott. Aber wenn nicht (Achtung: meine Theorie) dann glaube ich kaum an einen "Anfang" wie den Urknall der die Gesetze entstehen lässt, also gegeben hat es den wegen mir aber davor muss ja nicht nichts gewesen sein. Ich meine quasi dass alle Naturgesetze schon immer existiert haben. 

Vielleicht gab es ja noch nie nichts! \(O.O)/ 

Antwort
von VeryBestAnswers, 76

Das ist eine philosophische und nicht ganz leicht zu beantwortbare Antwort.

Aus physikalischer Sicht gab es vermutlich vor 13,7 Mrd. Jahren den Urknall, bei dem nicht nur sämtliche Materie, sondern auch Raum, Zeit und die Naturgesetze entstanden.

Vor dem Urknall herrschte die Singularität, also ein Zustand, in dem der Raum nur ein Punkt ist. In der Singularität lassen sich deshalb weder über Raum, noch über Zeit irgendwelche vernünftigen Aussagen treffen.

Kommentar von realsausi2 ,

Das hat mit Philosophie nicht das Mindeste zu tun.

Antwort
von TomMike001, 84

Die Naturgesetze haben sich im Laufe der Zeit ergeben und wurden von Wissenschaftlern anhand von Studien und Versuchen nachgewiesen.

Antwort
von Fabian0307, 108

Von Wissenschaftlern. Die Gesetze haben wir Menschen Sinnvoll aufgestellt. Die Natur würde auch ohne unsere Gesetze oder Deutungen funktionieren.

Kommentar von Meisterpepepo ,

Beste Antwort!

Antwort
von ScienceFan, 46

Durch logisches Denken kann man sich die Mathematik ableiten, mit dieser kann man die Physik beschreiben,diese wiederum stützt die Chemie und die Chemie bildet die Biologie. Man sieht dass alles auf Logik zurückzuführen ist, es wäre äußerst komisch wenn es Universen gäbe in denen 1+1=8 ist oder so

Kommentar von Franz1957 ,

Durch logisches Denken allein kann man gar nichts ableiten. Das leistet die Logik nicht. Nur aus gegebenen oder angenommenen Voraussetzungen kann man durch logisches Denken Folgerungen ziehen. Dies gilt auch für die Mathematik: Sie beruht auf Grundannahmen (Axiomen), die sich selbst nicht durch Logik begründen lassen. Darum sind auch unterschiedliche "Mathematiken" entwickelt worden, die auf unterschiedlichen Axiomensätzen beruhen und so - mit der gleichen Logik - zu unterschiedlichen Aussagen gelangen.

Beispielsweise gibt es seit der Zeit der alten Griechen die euklidische Geometrie, aber es wurden seit etwa zweihundert Jahren auch nichteuklidische Geometrien entwickelt worden, die auf anderen Axiomen beruhen. Tatsächlich fanden viele es äußerst komisch, als Einstein 1915 in einer Allgemeinen Relativitätstheorie behauptete, daß der Raum unter dem Einfluß der Schwerkraft "gekrümmt" wird, d.h. eine nichteuklidische Geometrie hat. Bei der Sonnenfinsternis von 1919 wurde nachgewiesen, daß der Raum in der Nähe der Sonne tatsächlich, wie Einstein berechnet hatte, gekrümmt ist und die klassische Geometrie, die man seit dem Altertum für richtig, weil "logisch" hielt, hier versagt.

Ob eine bestimmte mathematische Theorie nun "richtig" ist, darüber kann man nur sinnvoll reden, indem man gegebene reale Sachverhalte damit zu beschreiben versucht und dabei ihre Nützlichkeit erprobt. Die Gepflogenheit, 1+1=2 als richtig anzusehen, konnte sich deshalb weithin durchsetzen, weil die meisten Objekte unserer Erfahrungswelt die Eigenschaft der Objektkonstanz aufweisen, also nicht einfach aus dem Nichts entstehen oder sich in nichts auflösen. Wäre aber das Plancksche Wirkungsquantum im Vergleich zu uns viel größer als es ist, und unsere Alltagserfahrung von Vakuumfluktuation geprägt, dann wäre, wer weiß, vielleicht auch die Elementarmathematik andere Wege gegangen.

Antwort
von Nobody04, 66

Alle unsere Naturgesetze, wie auch die Gravitation und die Raumzeit sind erst mit dem Urknall entstanden, der wiederum durch Quantenfluaktuation im Vakuum ausgelöst wurde.

Andere Universen haben daher auch andere Naturgesetze. Weil jeder Urknall anders ist.

Kommentar von Almalexian ,

Hast du dafür Belege?

Kommentar von Meisterpepepo ,

kennstdunicht"thebigbangTHEORY"?

Kommentar von susan327 ,

Und we ist der Urknall entstanden?? Dazu bräuchte es dann doch eigentlich auch Naturgesetze

Antwort
von drachentempel, 41

Naturgesetze sind Stoffeigenschaften die direkt aus der Art der Materie in unserem Universum entstehen.

Die gelten genau in den Bereich, den wir bewohnen, weder im sehr kleinen Maßstab (Quantenmechanik) noch im sehr großen Maßstab (allgemeine Relativitätstheorie) sodass es in anderen Fällen, andere Naturgesetzte gibt.

Antwort
von grtgrt, 32

Alles Geschehen in der Natur scheint durch mathematische Zusammenhänge regiert und gesteuert zu sein.

Ist vielleicht alles Naturgesetz mathematischer Natur?

Mit anderen Worten: Sind alle Naturgesetze Folge mathematischer Wahrheiten?

Kommentar von Individuum79593 ,

Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Bis jetzt kann man zwar viel Physisches mit Mathematik erklären, aber auf der geistigen Ebene siehts schon anders aus.

Kommentar von grtgrt ,

Du hast recht: 

Was Geist betrifft - wenigstens den, der biologischen Wesen innewohnt - lässt sich bisher rein gar nichts auf mathematischem Wege beschreiben. 

Die Frage aber wäre:

  • Ist das so, weil es grundsätzlich unmöglich ist
  • oder haben wir einfach noch keine passende Physik dafür entwickelt?

Physik ist ja einfach nur die Gesamtheit aller gedanklichen Modelle, die der Mensch bisher erdacht oder entdeckt hat, das Verhalten der Natur zu beschreiben.

Roger Penrose z.B. vertritt ganz entschieden die Meinung, dass auch bewusstes Denken mathematisch modellierbar werden könnte, wenn es uns gelänge, eine hierfür geeignete Physik zu entwickeln.

http://greiterweb.de/zfo/Intelligenz-echte-vs-kuenstliche.htm#msgnr0-206

Roger Penrose: Schatten des Geistes (1995), die englische Originalausgabe (1994) trägt den Titel Shadows of the Mind.

Antwort
von Meatwad, 19

Die Behauptung, etwas komme von Gott, hat sich bisher stets als falsch herausgestellt. Die Erde, Menschen, Tiere, Gewitter, Naturkatastrophen, "Wunder" etc. Alles erwiesenermaßen nicht von Gott erschaffen. Wieso sollte es also bei den Naturgesetzen anders sein?

Kommentar von Abahatchi ,

Wieso sollte es also bei den Naturgesetzen anders sein?

Vielen ist eben nicht bewuszt, dasz die Bezeichnung von Eigenschaften als "Gesetzte" nicht automatisch bedeutet, dasz dies Gesetzte sind, die jemand wie beim BGB sich ausdenken und nieder schreiben muszte. 

Die kommen eben nicht von selbst darauf, dasz es sich bei Naturgesetzen eben nicht um Gesetze im eigentlichen Wortsinn handelt. Ähnlich ist es ja mit dem Wort Urknall. 

Kommentar von realsausi2 ,

Die kommen eben nicht von selbst darauf, dasz es sich bei Naturgesetzen eben nicht um Gesetze im eigentlichen Wortsinn handelt.

Ich bin tatsächlich noch nie auf den Gedanken gekommen, dass jemand diese Auffassung haben könnte. Aber das würde Manches erklären.

Antwort
von soissesPDF, 36

Gott hat mit dieser Veranstaltung nichts zu tun.
Die Physik entstand mit dem Urknall.

Die Naturgesetze wirken, ob nun mit oder ohne die Menschheit.
Sie gehören zur Erkennntis der Wissenschaften, dass sie bestehen und wirken.
Der Mensch ist nicht in der Lage diese zu ignorieren, wenn er überleben will.

Antwort
von Neutralis, 67

Gute Frage. Wenn du die beantworten kannst, sag mir bitte bescheid. Ich kaufe dann auch das Ticket nach Stockholm für dich.

Antwort
von SirKermit, 29

Ob die Gesetzmäßigkeiten einfach immer nur so das waren, ob sie von Gott stammen oder von Benjamin Blümchen, das weiß niemand, da laut der geltenden Meinung der Naturwissenschaften all das, was sie ausmacht, erst ab Urknall entstanden sind.

Antwort
von Marco350, 13

Nein nicht von Gott sondern wie der Name schon sagt aus der Natur. 

Antwort
von Omnivore11, 40

Gott gibt es nicht! Naturgesetze sind feststehende Phänomene, die nach einer Planck-Zeit nach dem Urknall für immer und ewig feststand.

Sie stammen von keinem. Man kann sie höchstens entdecken.

Kommentar von Fantho ,

die nach einer Planck-Zeit nach dem Urknall für immer und ewig feststand.

Und wieder das liebe Zufallsprinzip: Ein Gottesersatz der Wissenschaftler und Atheisten für unerklärliche Dinge....

Nur ja keine Intelligenz dahinter vermuten, denn der Zufall wird es schon gerichtet haben...

Gruß Fantho

Kommentar von susan327 ,

Naturgesetze sind also nach dem Urknall entstanden?? Und es brauchte keine Naturgesetze, damit dieser Urknall erst entstehen kann?? Und überhaupt, woher kommt überhaupt die Materie, aus der alles entstanden ist? Aus dem „Nichts"? Hawking würde jetzt wahrscheinlich sagen, dass wir den Namen "Gott" dem geben, was wir nicht verstehen. Und weißt du auch warum? Weil es ganz genau so ist. Wir können nicht alles verstehen, weil es mehr gibt als Himmel und Erde. Ihr werdet früher oder später einsehen müssen, dass ihr NIEMALS endgültig beweisen könnt, dass es den Urknall gab. Stephen Hawking ist doch reich, wieso kauft er sich nicht einfach einen gesunden Verstand??

Kommentar von Omnivore11 ,

Und überhaupt, woher kommt überhaupt die Materie, aus der alles entstanden ist? Aus dem „Nichts"?

Nur weil etwas nicht erklärbar ist, heißt das noch laaaaange nicht, dass eine imaginäre Märchenfigur dafür zuständig ist!

Ihr werdet früher oder später einsehen müssen, dass ihr NIEMALS endgültig beweisen könnt, dass es den Urknall gab.

Ist auch gar nicht nötig, weil der Beweis durch Planck und andere Wissenschaftler längst erreicht ist.

Kommentar von susan327 ,

Forscher der FU Berlin und der  TU Wien haben aber bewiesen, dass es Gott gibt. Wie kann das sein?? Es gibt immer eine Pro und Contraseite die sog. "Beweise" liefern. Ob es sich dabei um echte Beweise handelt ist wieder die gute, alte Glaubenssache. Wenn man von vornherein nichts von Gott wissen will, wird auch mal schnell eine Evolutionstheorie zu einem Beweis, ganz gleich ob die EvolutionsTHEORIE eine Theorie ist, wie jede Andere, oder nicht.

Kommentar von realsausi2 ,

Forscher der FU Berlin und der  TU Wien haben aber bewiesen, dass es Gott gibt.

Ja sicher. Wissenschaftler beweisen nicht, sie belegen. Und diese Belege müssen überprüfbar sein.

Ob es sich dabei um echte Beweise handelt ist wieder die gute, alte Glaubenssache.

Auch hier: Belege, nicht Beweise. Und mit Glauben hat das nichts zu tun. Ein Beleg ist solange gültig, bis er widerlegt ist. Man kann da glauben, was man will, das ist niemals zielführend.

Es gibt insofern also keine echten Belege oder unechte, sondern nur widerlegte oder nicht widerlegte Belege.

wird auch mal schnell eine Evolutionstheorie zu einem Beweis

Das zeigt Dein absolutes Unverständnis wissenschaftlicher Erkenntnisgewinnung.

Die ET kann niemals ein Beleg für etwas sein, weil sie einfach ein Naturprinzip ist. So wie Gravitation. Eine wissenschaftliche Theorie ist die bestmögliche Annäherung an die Realität, die menschenmöglich ist. Das Wort "Theorie" relativiert die Aussagen nicht im Mindesten.

Das nicht zu wissen zeigt, dass Deine Aussagen nicht den Hauch von Substanz haben.

Für die ET allerdings liegen millionenfache Belege vor. Sie wird jeden Tag durch Beobachtungen in der Natur bestätigt. Wer die ET nicht anerkennt, hat sie nicht verstanden.

Wenn man von vornherein nichts von Gott wissen will,

Wie ernstzunehmen eine solche Aussage ist, wird deutlich, wenn man "Gott" durch die gleichrangigen Mitbewerber ersetzt.

Also z.B. Rumpelstilzchen, Zahnfee, Kobolde, Harry Potter, rosa Einhörner...

ob die EvolutionsTHEORIE eine Theorie ist, wie jede Andere, oder nicht.

Natürlich ist die ET eine Theorie wie jede andere auch. Nämlich eine vielfach belegte Annahme über die Mechanismen eines natürlichen Prozesses. Sie ist ebenso eine Theorie wie die Gravitationstheorie.

Daraus nun schließen zu wollen, Gravitation wäre etwas, was zur Disposition stünde, ist ebenso sinnfrei wie die Annahme, die ET wäre auf diese Weise zu relativieren.

Was ist bloß mit unserem Schulsystem los, dass es immer wieder noch Menschen gibt, die, so wie Du, nicht das Einmaleins der Welterkenntnis gelernt haben?

Kommentar von Omnivore11 ,

Forscher der FU Berlin und der  TU Wien haben aber bewiesen, dass es Gott gibt. Wie kann das sein??

ROFL...seit wann? Quelle bitte

Kommentar von realsausi2 ,

Stephen Hawking ist doch reich, wieso kauft er sich nicht einfach einen gesunden Verstand??

Um ihn Dir zu schenken?

Antwort
von casala, 50

warum heißen die wohl NATURGESETZE ? weil sie von der natur kommen - oder?

Antwort
von ThomasV20, 76

Gesetzte werden von Menschen Geschreiben genau das gleiche gilt bei den Naturgesetzen. Ein Beispiel: wir haben ein Dezimalsystem das ist auf den Fakt zurückzuführen das wir 10 Finger haben so also sprich unsere ganze Mathematik beruht darauf also beruhen auf unsere Naturgesetze auf diesem Dezimalsystem. Man kann also auch davon ausgehen das Aliens die vielleicht nur 8 Winter haben auch ein ganz anderes rechensystem und damit ganz andere Gesetze haben. Soviel zu unseren Gesetzen jetzt zu denen die überall gleich sind. Auch auf dem Mond der Aliens wird es so sein das eine Feder genau so schnell fällt wie ein Stein also sprich sind unsere Werte dafür (Gravitation) nur eine Art Übersetzung damit wir uns das vorstellen können. man geht davon aus das alle Naturgesetze immer wieder neu entstehen wenn es einen Urknall gibt. Also sprich werden diese Gesetze jedes Mal wenn das Universum neu etsteht neu geschrieben

Kommentar von realsausi2 ,

also beruhen auf unsere Naturgesetze auf diesem Dezimalsystem.

Falsch.

Wir benutzen solche Systeme, um die Natur und ihre Gesetze zu beschreiben. Den Naturgesetzen selbst sind diese aber völlig egal.

Wenn ich die Fallgeschwindigkeit im Hexadezimalsystem darstelle, bleiben die Ergebnisse in Anwendung auf die Natur exakt die Gleichen.

und damit ganz andere Gesetze haben.

Ganz sicher nicht.

Die Naturgesetze sind im ganzen Kosmos gleich.

Kommentar von SirKermit ,

"Die Naturgesetze sind im ganzen Kosmos gleich."

Das wissen wir nicht. Es ist eine Grundannahme in den Naturwissenschaften, die bislang noch nicht widerlegt wurde. Wie auch immer, mit dieser Annahme kommen wir sehr weit.

Kommentar von Fantho ,

Gesetzte werden von Menschen Geschreiben genau das gleiche gilt bei den Naturgesetzen

werden diese Gesetze jedes Mal wenn das Universum neu etsteht neu geschrieben

Die beiden Aussagen widersprechen sich irgendwie, oder Du solltest erklären, dass die neuen Naturgesetze ebenso von Menschen 'geschrieben' werden....

Der Mensch kann das nicht gewesen sein, denn der Apfel fiel schon vom Baum auf den Boden, da war noch kein Mensch in Sicht; erst recht kein Mensch mit Verstand und Analysefähigkeit, wenn man dazu noch erkennt, wie lange die Menschheit gebraucht hat....bis es einem Herrn Newton dies dann aufgefallen war....

Gruß Fantho

Kommentar von SirKermit ,

Mal von deinem Unfug mit dem Dezimalsystem abgesehen, da man in jedem beliebigen Zahlensystem rechnen kann und das mit den Gesetzen dabei völlig egal ist.

"Gesetzte werden von Menschen Geschreiben genau das gleiche gilt bei den Naturgesetzen."

Der Begriff Gesetz führt in die Irre, da es so nach "wir beschließen" klingt. Naturwissenschaftler beobachten Ereignisse in der Natur und leiten daraus Gesetzmäßigkeiten ab, um Vorhersagen treffen zu können. Das meint man mit "Gesetz". Aufgrund der Technik der Beobachtung und der Messtechnik ergeben sich im Laufe der vielen Jahre Änderungen der Gesetzmäßigkeiten oder Verfeinerungen/Ergänzungen.

Wir können immer nur eingeschränkt die Natur beobachten und habe somit immer eine eingeschränkte Sichtweise der Gesetzmäßigkeiten.

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