Frage von kaddiundleisa, 229

Woher kommen die Juden, die jetzt in Deutschland leben. Also aus welchen Ländern sind sie hauptsächlich eingewandert?

Antwort
von MarkusKapunkt, 164

Die Juden bilden in Deutschland eine Minderheit. Es ist eher so, dass viele von ihnen in der Zeit, als die Nationalsozialisten die Macht ergriffen (ab 1933) aus Deutschland geflohen sind, anstatt einzuwandern. Dabei flohen sie vor allem in die Schweiz oder in die USA. Auch nach dem Krieg und in der Zeit der Bundesrepublik und der DDR sind selten Juden in Deutschland eingewandert. Neben der USA war das neugegründete Israel natürlich ein bedeutsames Einwanderungsland für die Juden. Die in Deustchland lebenden Juden sind vornehmlich Nachkommen der Familien, die während des Holocausts versteckt gelebt haben.

Antwort
von Accountowner08, 108

ex-sovietunion, ca 60%, 

Antwort
von Steffile, 131

Viele, die jetzt in Deutschland leben, tun dies seit Generationen. Ausserdem sind 'viele' aus der ehemealigen Udssr und aus Israel da.

Antwort
von Misrach, 86

Also mein Vater kommt aus Italien, mein Freund aus Israel. Ich bin hier geboren.

Antwort
von Mignon2, 90

Das Judentum ist eine Religion wie das Christentum, der Islam und viele andere Religionen. Sie sind weltweit verbreitet. Es gibt kein Land, in dem nur eine einzige Religion praktiziert wird (mit Ausnahme natürlich einiger despotischer Staaten).

Es gibt deutsche Christen und deutsche Juden und deutsche Moslems und deutsche Gläubige anderer Religionen. Menschen, die nicht dem Christentum angehören, sind nicht notwendigerweise eingewandert. So wie Christen in anderen Ländern keine Deutschen sind, sondern die Staatsbürgerschaft des Landes haben, in dem sie leben (z.B. englische, amerikanische, russische, chinesische Christen).

Antwort
von Falkenpost, 114

Ich schätze, die meisten dürften hier geboren sein und sind Deutsche mit jüdischen Glaubens. So wie es Deutsche mit christlichen Glaubens auch geben soll. Die sind auch nicht eingewandert.

Antwort
von apophis, 95

Ehm...das Judentum ist eine Religion und kein Volk, das von irgendwo einwandert.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Das ist sachlich falsch. Natürlich sind die Juden auch eine Glaubensgemeinschaft, sie sehen sich aber selbst auch als Volk an. Dies liegt an ihrer einzigartigen Geschichte: Die Juden wurden als Volk und als Religion aus ihrer Heimat vertrieben und haben sich in den letzten zwei Jahrtausenden in vielen Teilen der Welt angesiedelt. Ihr Glauben war dabei wohl einer der Gründe, warum sie nicht in der Bevölkerung ihrer Einwanderungsgebiete aufgegangen sind, sonder sich ihre Identität als eigenes Volk erhalten haben.

Kommentar von apophis ,

Sachlich falsch ist es keineswegs, schliesslich habe ich "Judentum" geschrieben und es gleichzeitig mit der Definition Religion beschrieben.

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