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Woher kann es kommen, dass jemand seine Weiblichkeit verachtet?

gefragt von ShainaShaina am 30.09.2009 um 23:19 Uhr

...obwohl sie eigentlich auch kein Mann sein will? Wenn man nie sexuell missbraucht worden ist o.Ä. - einem lediglich eingeredet worden ist, dass man kein Mädchen/keine Frau sei (weil man anders war als die anderen)? Wie kommt es, dass man sogar so weit geht, dass man bei sich selbst alles Weibliche aus dem Körper holen will, weil man einen derartigen Hass darauf hat?


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Kleinelli
beantwortet von Kleinelli am 1. Oktober 2009 00:39
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Ich hatte früher das gleiche Problem wollte lieber ein Mann sein. Ich hatte Probleme mit meiner Weiblichkeit, wurde deswegen schon früh von Jungen angemacht, fand aber auch die weibliche Rolle demütigend. Habe immer wieder in meiner Jugend beobachtet, daß Frauen schlechter behandelt wurden. Unterschwellig ist das heute auch noch so. Und viele Frauen übernehmen es ohne es zu merken, müssen heute noch viel perfekter aussehen, schön sein, schlank sein, was weiß ich noch alles. Habe weiter oben gelesen, daß du eine Liste mit 57 Dingen hast, die du an dir hasst! Wow das ist schon erschreckend und du hast von Herzen mein Mitgefühl! Ich leide auch immer wieder mal unter Selbsthass und glaube aber daß es eigentlich der grösste Schaden ist, den man sich zufügen kann. Daher arbeite ich immer wieder selbst daran wenn ich es merke. Es gibt ein gutes Buch von Susan Jeffers "Selbstvertrauen gewinnen". Obwohl der Titel recht nichtssagend ist so ist doch der Inhalt sehr hilfreich. Das A und O ist es daß du ok bist so wie du bist ob Männlein oder Weiblein, schön oder (laut Gesellschaft) nicht so schön. Kein Grund sich zu hassen, aber ich weiß, daß das nicht immer so einfach ist. Man muß daran arbeiten und möglicherweise mit einem anderen Psychologen, lachen sollte keiner über dich wenn es dir schlecht geht. Pass auch dich auf. Alles Liebe

Kommentar von Simple_avatar9smallKleinelli am 1. Oktober 2009 00:43

Wollte noch hinzufügen evtl. gibt es ja auch die Möglichkeit, daß du transexuell bist, heisst daß du das Gefühl hast in einem falschen Körper zu sein. Da habe ich keine Erfahrung aber es ist mir noch eingefallen.


anonym
beantwortet von dantes am 30. September 2009 23:20
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Ich würde mal zum Psychotherapeut gehen. Ehrlich gemeint, nicht böse.


anonym
beantwortet von Schokolinda am 1. Oktober 2009 11:15
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die gesellschaft hat ein bestimmtes, festes bild von weiblichkeit, männlichkeit und vielem anderen, was allerdings nur einen kleinen ausschnitt des möglichen ausmacht. alles, was vom festen bild abweicht, wird als nicht-weiblich oder nicht-männlich usw. betitelt. das kann die leute, die ein bißchen anders sind, unter starken druck bringen. man kann dem druck nun nachgeben und sich anpassen oder man lernt, auf die gesellschaft zu pfeifen. beides hat vor- und nachteile. entspricht man dem gängigen bild, das die gesellschaft hat, kommt man in der gesellschaft besser zurecht. andererseits ist es vielleicht schwer, sich immer anders darzustellen, als man eigentlich sein möchte. passt man sich nicht an, hat man es in der gesellschaft schwerer. man muß sich zumindest blöde sprüche anhören. andererseits ist es vielleicht einfacher, weniger freunde zu haben, aber mit sich selbst im reinen zu sein. das muß jeder für sich selbst abwägen, was er schaffen kann und was ihm mehr wert ist. der tenor meiner antwort zeigt, dass ich mehr fürs nicht-anpassen bin. ich mußte mir früher auch den ein oder anderen dummen spruch anhören.

Kommentar von 8d755ac3d5bb9127d76fdc5e04308e45smallGALLARIAOY am 1. Oktober 2009 12:12

Für DEINE Antwort geben wir DIR einen Punkt, weil tatsächlich die menschliche Gesellschaft oft fixierte, was sie als männlich oder weiblich an sieht, Frauen und Männer sind von ihrer Gefühlswelt unterschiedlich gestrikt. Das ist nun mal so. Und somit haben Frauen und Männer eben unterschiedliche Empfindungen zur Weiblich- und Männlichkeit. GALLARIAOY


Dory1
beantwortet von Dory1 am 30. September 2009 23:19
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Das kann dir vermutlich nur jmd. beantworten der genau das durchgemacht hat

Kommentar von 21d35a1e201f5192f56e9c897adec9d2smallShaina am 30. September 2009 23:20

Ich rede von mir und kann es mir nicht erklären...

Kommentar von 1da013680736e6766e253eb1fa4d4866smallDory1 am 30. September 2009 23:23

Hm.. und wer hat dir das eingeredet und aus welchen Gründen?

Kommentar von 21d35a1e201f5192f56e9c897adec9d2smallShaina am 30. September 2009 23:27

Alle jüngeren Leute, mit denen ich früher zu tun hatte. Weil ich mich nicht wie ein durchschnittliches Mädchen verhalten habe.

Kommentar von 1da013680736e6766e253eb1fa4d4866smallDory1 am 30. September 2009 23:31

Tja.. mir scheint es wurde dir zu einer Zeit gesagt als du noch nicht so gut mir Kritik umgehen konntest. Sowas kann einen noch bis ins hohe Alter verfolgen.. habe da ähnliches durchgemacht. Dennoch solltest du dir klarmachen dass noch immer du selbst es bist der entscheidet wie er sich verhalten möchte/sollte..


eltenjohn
beantwortet von eltenjohn am 30. September 2009 23:20
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Das kann auch therapiert werden


anonym
beantwortet von rejo52 am 30. September 2009 23:20
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Ein klarer Fall für einen Psychologen.

Kommentar von 21d35a1e201f5192f56e9c897adec9d2smallShaina am 30. September 2009 23:21

Das bildet man sich ein. Die können einem auch nicht helfen, zumindest mir nicht.

Kommentar von 839bcea6c769c74bd4bcbc4b081f5b4fsmallalchemist2 am 30. September 2009 23:56

doch, die können, aber nur wenn du dir auch helfen lassen willst. Wenn du ihnen nicht vertraust und dich selber nicht in Frage stellen willst, klappt es auch nicht.

Kommentar von 21d35a1e201f5192f56e9c897adec9d2smallShaina am 1. Oktober 2009 00:03

Lustig, wenn sich selbst einer hinterfragt und denen vertraut hat, dann bin ich das. Ich habe meinem besch*ssenen Psychologen eine Liste mit 57 Dingen, die ich an mir hasse, gegeben. Er hat sie ignoriert und mich ausgelacht.

Kommentar von 839bcea6c769c74bd4bcbc4b081f5b4fsmallalchemist2 am 1. Oktober 2009 00:18

Das ist natürlich kein guter Anfang, gelinde gesagt. Ein guter Psychologe nimmt dich ernst und hört dir zu, er will dich aber auch zu der Erkenntnis bringen, dass deine wahren Probleme woanders liegen. Genau das hat er wohl auf absolut plumpe Art mit seinem Lachen zum Ausdruck gebracht. - Ich kann dich gut verstehen, ich habe längere Zeit auch Psychologen gehasst (auch weil mein Bruder mit einer verheiratet war, die ihren ganzen Hass gegen sich und ihre Eltern mit diesem Beruf kompensieren wollte). Den richtigen muss man schon finden, aber wie gesagt: ohne Vertrauen geht es nicht. Bei einer erfolgreichen Therapie geht es richtig ans Eingemachte, und da muss man sich auf den Arzt verlassen können und tun, was er sagt und empfiehlt.


angelinajolie
beantwortet von angelinajolie am 30. September 2009 23:23
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Das kann Dir nur ein Psychiater oder Psychologe in einer Gesprächs-Therapie sagen!

Beantrage das bei Deinem Hausarzt. Der überweist Dich dann. Du brauchst unbedingt fachmännischen Rat und Hilfe!


anonym
beantwortet von lotte999 am 30. September 2009 23:24
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Die Frage ist sehr schwierig zu beantworten. Du hast ja schon ein ganz bestimmtes Thema angesprochen. Wer sagt dir, dass es nicht so ist - sexueller Missbrauch. Wer spricht schon gern und offen darüber. Manche Frauen erzählen auch einfach nur, dass sie gern ein Junge oder Mann wären. Nur um einfach mal zu wissen, wie es als Mann ist. Wie viele Männer haben den Gedanken - auch wenn er nur ganz kurz ist - einmal nur für eine kurze Weile eine Frau zu sein? Nu um zu sehen, wie es ist - mal ganz, ganz kurz!

Kommentar von 21d35a1e201f5192f56e9c897adec9d2smallShaina am 30. September 2009 23:25

Ich rede von mir selbst...


anonym
beantwortet von domenica am 1. Oktober 2009 01:51
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  1. du hattest eindeutig den falschen/ungeeigneten psychologen. da gibt es vielerlei.
  2. gut wäre ein spiritueller ansatz, wenn du dich damit anfreunden könntest. wo es darum geht, was der sinn deines hierseins ist und wer du WIRKLICH bist und warum du so bist wie du bist...

Gerd66
beantwortet von Gerd66 am 1. Oktober 2009 11:10
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Als Erwachsener trägt man meist das Wertesystem aus der Kindheit in seinem Unterbewußtsein. Und das, obwohl man inzwischen anders denkt. Es kann viele Gründe geben. Hier nur ein paar davon: Entweder hat die Mutter die eigene Weiblichkeit abgelehnt und dies auf die Tochter übertragen, oder der Vater hat die Tochter abgelehnt bzw die eigene Frau schlecht behandelt. Manchmal reicht es auch, das die Eltern sich lieber einen Jungen gewünscht hätten oder dass die Mutter ein schlechtes Vorbild für die Tochter abgegeben hat. Empfindet die Mutter die eigene Weiblichkeit als negativ, wird sie bereits bei der Pflege ihres Säuglings diese Abscheu übertragen.


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