Frage von paradis50, 74

Wofür gibt es die Kreatur Mensch?

Antwort
von tanzesinge, 44

Wir haben es geschafft zu überleben und sind heute hier. Da gibt es nicht sehr viel zu erklären. 

Antwort
von Huflattich, 49

Der Mensch ist zumindest von seinen mentalen Fähigkeiten die Spitze der Evolution .Die Natur fragt nicht wie sich das Wesen das es geschaffen hat entwickeln wird Hauptsache ist hierbei die Existenz an sich .Vielleicht wird eines Tages mal eine andere Spezies die Welt regieren........ 

Für "den Beobachter" ist nur wichtig ,dass er etwas zu beobachten hat. 

Mit der gleichen Zielsetzung könnte man fragen "Wofür gibt es die Erde ?"

Kommentar von realsausi2 ,

Der Mensch ist zumindest von seinen mentalen Fähigkeiten die Spitze der Evolution

Irrelevant. Die Fledermaus ist in Hinsicht auf Ultraschall die Spitze der Evolution. Der Zitteraal ist im Blick auf Elektrizität die Spizte der Evolution.

Wale sind in der Kategorie Größe die Spitze der Evolution.

Bakterien sind auf dem Feld der Vermehrung die Spitze der Evolution...

Keine dieser Eigenschaften ist mehr "wert" als die andere, keiner kann man eine größtere Bedeutung zumessen.

Vielleicht wird eines Tages mal eine andere Spezies die Welt regieren

Gemessen an den Ameisen sind wir hier nur eine Randerscheinung.

Kommentar von Huflattich ,

.......so what ?

Kommentar von realsausi2 ,

Es geht mir darum, solche falschen Einschätzung wie "der Mensch ist die Spitze der Evolution" klarzustellen. Das ist keineswegs trivial, weil es bestimmten Kreisen immer wieder zur Verbreitung unsachlicher Darstellungen gereicht.

Kommentar von Huflattich ,

Aha, dennoch gibt es nun mal die Auffassung und in wie weit die falsch sein soll ist für mich nicht nachvollziehbar ,

So wie Du es darstellst ist es immer nur ein Teilbereich des Lebens indem eine Spezies führend ist.

Der Mensch ist unbestrittener Weise in den meisten Bereichen des Lebens führend und hat auch die Fähigkeit sich auf allen Gebieten (noch) durchzusetzen und sich anzupassen - nicht das ich das so besonders toll finde ...........

Kommentar von realsausi2 ,

Es geht darum, zu erkennen, dass es in der Evolution überhaupt kein über- oder unter- gibt. Es gibt keine Hierachie, keine Spitze.

Dieser Gedanke, es gäbe hier eine Competition, ist falsch. Jeder Wurm ist evolutionär auf der gleichen "Stufe" wie wir, wenn er es regelmäßig schafft, sich zu vermehren.

Kommentar von Huflattich ,

Das war ja jetzt hier nicht die Frage. 

Seit wann gibt es überhaupt eine allgemein gültige und "richtige" Einschätzung ? 

Kommentar von realsausi2 ,

Es gibt Aussagen, die mit der ET konform gehen und andere, die das nicht tun. Eine Hierachie in der Evolution zu unterstellen, geht nicht konform.

Kommentar von Huflattich ,

Also ist beispielsweise ein Affe genauso klever wie ein Wal und ein Schwein so intelligent wie ein Schaf oder ein Regenwurm ich meine wenn alle gleich sind .......

Kommentar von realsausi2 ,

Dein Fehlschluss ist, dass Intelligenz evolutionär eine höhere Bedeutung hätte, als die Fähigkeit zu Fliegen, schnell Laufen zu können, gut Sehen zu können oder sich gut Tarnen zu können.

Alles das sind Merkmale, die Einfluss auf die Reproduktionrate haben (können) und sind absolut gleichwertig zu betrachten. Der einzige Maßstab der Evolution ist der Erfolg bei der Reproduktion. Es völlig nebensächlich, durch welche Eigenschaft im Speziellen dies Ziel erreicht wird.

Antwort
von realsausi2, 42

Hier ist schon die Grundannahme falsch.

"Kreatur" unterstellt eine Schöpfer. Dies ist über alle Maßen unwahrscheinlich.

Der Mensch im Speziellen, bzw. die Natur im Allgemeinen hat kein "wofür". Es gibt kein Ziel, keinen Sinn, keine Absicht dahinter.

Evolutionbiologisch könnte man in Bezug auf die belebte Natur vielleicht anführen, dass es sie gibt, um Gene weiterzugeben. Das ist der einzige Aspekt einer gewissen Zielgerichtetheit.

Kommentar von Huflattich ,

"Kreatur" unterstellt eine Schöpfer. Dies ist über alle Maßen unwahrscheinlich.

Egal wer oder was uns erschaffen hat "Du sollst Dir kein Bildnis machen"  

(  o.k. habe deinen Hintergrund gelesen, mit der Bibel hast Du ja heute dann heute auch nichts mehr am Hut.)

Geht man - egal von welcher Kreatur, denn irgendwie wird sie ja "kreiert" (geschaffen) worden sein, aus, so ist das was der Mensch darstellt einfach ein Körper der bewusst ein Bewusstsein hat - was nun mal ein Tier (wenn überhaupt) nur unbewusst hat .

Egal wie die Gestalt auch immer aussieht/ist, es braucht einen Träger dieses Bewusstseins sonst ist Leben egal in welcher Form - uninteressant. 

Alles Leid und all das Schöne was wir erleben ist uns schlicht weg deshalb gegeben worden, um Erfahrungen sammeln zu lassen - warum ? Der beabsichtigte Sinn bleibt uns wohl verschlossen .

MMn ist der Sinn auch irrelevant. Einzig und allein ist es so wie es ist. Unsere Aufgabe dabei ist lediglich unser Leben zu leben.

Wozu unsere "Gene" weitergeben, wenn die Entwicklung eh immer weiter geht und wir Menschen dabei sind, uns selbst zu vernichten ? . 

Kommentar von realsausi2 ,

Wozu unsere "Gene" weitergeben

Es gibt eine evolutionäre Betrachtung, nach der wir nur die Überlebensmaschinen sind, die Gene sich gebaut haben, um sich replizieren zu können.

Wir sind Vehikel. In diesem Sinne haben die Gene ihre ganz eigenen "Interessen", die nicht zwingend mit denen des Individuums, das die Gene trägt, übereinstimmen müssen.

Kommentar von Huflattich ,

Um "Individuen ging es ja gar nicht . Evolutionstheorie (wie der Name schon sagt Theorie)  ist genauso eine (zwar ziemlich einleuchtende) Annahme wie die Schöpfungstheorie

Kommentar von realsausi2 ,

Dieser Kommentar disqualifiziert Dich natürlich für weitere Erörterungen.

Kommentar von Huflattich ,

Ich frage mich gerade von was Dich solche Kommentare disqualifizieren -  nicht das Du das genauso bereuen musst wie deine kirchliche Tätigkeit  - Du Vater der Weisheit.......

Kommentar von realsausi2 ,

Es geht hier beileibe nicht um Weisheit oder geheimes Wissen. Es geht um den Urschleim wissenschaftlicher Betrachtung überhaupt.

Wer meint, der Begriff "Theorie" würde eine wissenschaftliche Aussage in irgendeiner Bedeutung relativieren, ist außerhalb der Basis dessen unterwegs, was man zur Erkenntnisgewinnung zwingend benötigt.

Diese völlig Fehlinterpretation mündet dann in der Entgleisung, dem Schöpfungsmythos den Rang einer Theorie zuzuweisen.

Eine Theorie ist die bestmögliche Annäherung, die menschlicher Geist an ein Naturphänomen überhaupt erreichen kann. Es gibt in der Wissenschaft keinen verlässlicheren Status als den einer Theorie.

Und dieser muss hart erarbeitet werden. Sie muss vielfach überprüft und belegt sein. Sie muss in Einklang mit sämtlichen andern bekannten Theorien stehen, bzw. darf sich nicht im Widerspruch zu ihnen befinden.

Eine Theorie ist der Ritterschlag der wissenschaftlichen Erkenntnis.

Wer hier mit dem allgemeinsprachlich konnotierten Inhal von Theorie auf dem falschen Dampfer ist, disqualifiziert sich damit komplett für eine ernsthafte Erörterung.

Frage beantwortet?

Antwort
von Planeswalker, 49

Um den Planeten zu zerstören

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