Frage von kaffeemahler, 393

Wodurch ist bewiesen, dass Mose sich die 10 Gebote auf dem Berg Sinai nicht einfach ausgedacht hat ...?

... entsprechend seiner persönlichen Vorstellungen von einem Leben, wie es zu sein hat?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von DottorePsycho, Community-Experte für Psyche & Psychologie, 124

Das Problem des Christentum ist es wahrscheinlich, die viele Christen ihre Religion nicht als Glaube wahrnehmen und leben, sondern als Tatsache, Fakt, Wahrheit. Ganz nebenbei diskreditieren sie damit automatisch jeden Andersgläubigen. Dass es dann zu emotionalen Auswüchsen kommt, ist nur logisch.

Es ist offensichtlich, dass es weder für die Existenz Gottes noch für seine Botschaften an Moses einen einzigen Beweis gibt. Gleichzeitig will ich die Existenz eines Gottes nicht abstreiten.


Das Wahrscheinlichste ist, dass Moses sich die 10 Gebote selbst erdacht hat, um der Welt eine gewisse Struktur und Ordnung zu geben. Im Gegensatz zum Koran kann ich bei den 10 Geboten nichts finden, das heute nicht mehr sinnvoll wäre.


Kommentar von kaffeemahler ,

Du zahlst es mir mit gleicher Münze zurück? :-))) Clever

Kommentar von earnest ,

Haste auch verdient, nech?

Kommentar von Accountowner08 ,

Bisschen unlogisch, dass du ungefragt übernimmst, dass Moses existiert hat, aber dann den Schluss ziehst, dass er die 10 Gebote erfunden hat...

Kommentar von DottorePsycho ,

Ich verstehe Dich nicht. Nur wenn er existiert hat, kann er etwas erfunden haben.

Und dass ich die Existenz Mose hier nicht hinterfrage, liegt an der Fragestellung.

Kommentar von comhb3mpqy ,

Es gibt Sachen, die auf Gott hinweisen.

Es gibt die Meinung, dass für den Urknall (wenn es ihn gab) ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Und wenn jemand heilig gesprochen werden soll und es die Bedingung ist, dass dieser Mensch ein Wunder getan haben muss, dann wird das Wunder von Ärzten untersucht und, wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, auch bestätigt. Auch kann man sich Berichte von Menschen ansehen, die davon erzählen, dass Jesus sie gesund gemacht hat. (auch hier gibt es keine wissenschaftliche Erklärung, warum diese Menschen gesund wurden). Man kann im Internet ja mal nach "Mensch Gott" suchen.

Kommentar von waldfrosch64 ,
@Dottore 

Relativismus in Aktion kann man da nur noch sagen..

Wo wird eine Buddhist oder ein Muslim durch seine Bekenntnis diskreditiert ?

dis•kre•di•tie•ren

diskreditierte, hat diskreditiert[Vt]1. jemanden diskreditieren geschr; jemanden in schlechten Ruf bringen ≈ verleumden2. etwas diskreditiert jemanden geschr; etwas bringt jemanden in schlechten Ruf, etwas schadet jemandes Ansehen;[Vr]3. sich (durch/mit etwasdiskreditieren geschr; dem eigenen Ansehen durch eine bestimmte Handlung, seineInkompetenz o. Ä. Schaden zufügen: Er hat sich durch seine Äußerungen selbst diskreditiert



Kommentar von waldfrosch64 ,

Hier funktioniert wohl gar nichts mehr ...??

das soll natürlich heissen :

Wo führt das Bekenntnis der Christen zur Diskreditierung anders gläubigen ?

Kommentar von DottorePsycho ,

Liebe Fröschin,

Deine Fähigkeit, an den Äusserungen anderer rumzumäkeln in allen Ehren ....

Aber das, was Du da kritisierst, steht da nicht. Beziehungsweise es steht da mit einer entscheidenden einschränkenden Beschreibung.

Kommentar von waldfrosch64 ,

@Lieber dottorePsycho

Dein Zitat :

___________-Ganz nebenbei diskreditieren sie damit automatisch jeden Andersgläubigen. Dass es dann zu emotionalen Auswüchsen kommt, ist nur logisch.__________

  • Was konkret habe ich hier denn falsch verstanden ? Oder wo ist die Einschränkung die du hier gemacht hast ?
  • Ich mäkle auch nicht an anderen herum ,mich interessiert einfach näher wie man zu gewissen kruden Aussagen kommen kann ,die definitiv keine Grundlage haben .
Kommentar von DottorePsycho ,

@waldfrosch

Wenn Du mal auf Deine Wortwahl achten möchtest:

"Relativismus in Aktion kann man da nur noch sagen.."

"wie man zu gewissen kruden Aussagen kommen kann ,die definitiv keine Grundlage haben"

Gerade das zweite Zitat zeigt doch, dass es nicht um "Dein Interesse" geht, sondern doch um's Mäkeln.  Denn so wie Du es formulierst, steht ja jetzt schon fest, dass Du Recht hast.

Hättest Du tatsächlich ein Interesse an einem Austausch und nicht am Rechthaben, würdest Du womöglich einfach mal fragen, wie ich das meine oder wie ich zu dieser Ansicht komme etc.

Die Einschränkung, die ich meine, ist diese hier: " (...) viele Christen ihre Religion nicht als Glaube wahrnehmen und leben, sondern als Tatsache, Fakt, Wahrheit." Nur diese Christen diskreditieren Andersgläubige.

Mein erster Eindruck von Dir bestätigt sich mehr und mehr: Deine Meinung über allen anderen.

Kommentar von earnest ,

Mal wieder deine Standard-Spam, pardon, Standard-Antwort, die du hier reinsetzt, egal ob's passt oder nicht? 

Hier passt es mal wieder nicht, comhb.

Antwort
von Hamburger02, 103

Da sprichst du ein Gebiet an, auf dem ich zur Zeit selber intensiv forsche, da mir zufällig eine außerbiblische und bislang von der Fachwelt unbeachtet gebliebene Quelle in die Finger gekommen ist, die die Arbeitsweise der Propheten erklärt.
Dabei habe ich schon festgestellt, dass die alten Israeliten auch nichts anderes gemacht haben, als die "Religionen" ringsherum. Letztlich geht es immer um Astrologie. Eine genaue Beweisführung werde ich hier nicht bringen, aber einige Erkenntnisse kann ich schon andeuten. Wenn man nämlich erstmal verstanden hat, dass es um Astrologie geht, bekommen einige Bibelstellen, die in der Theologie sonst keine Rolle spielen, eine ganz eigene Bedeutung.

Mose hielt sich selber für einen Propheten (5. Mose 18, 15):
"Einen Propheten wie mich wird dir der HERR, dein Gott, erwecken aus deiner Mitte, aus deinen Brüdern; auf den sollst du hören!"

Um die Sterne gut beobachten zu können, suchten sich die Propheten besondere Standorte aus. Das konnte ein Berg sein (Sinai, Mose), ein Inselberg mit freiem Blick aufs Meer (Johannes, Patmos) oder eine eigens gebaute Sternwarte, die Habakuk beschreibt (Hab 2,1):
"Auf meine Warte will ich treten und mich stellen auf den Turm, damit ich erspähe und sehe, was er mir sagen wird und was für eine Antwort ich auf meine Klage bekommen werde. Da antwortete mir der HERR und sprach: Schreibe das Gesicht nieder und grabe es auf Tafeln, damit man es geläufig lesen kann!"

So erklärt sich auch der Begriff Gesicht bzw. Vision: es handelt sich um eine Sternenschau.

Es gilt aber nur, was man tatsächlich sehen kann und nicht das, was z.B, durch Wolken verdeckt ist (5. Mose 29, 28):
"Was verborgen ist, ist des HERRN, was offebart ist, gilt für Israel als Gesetz"


Der brennende Dornbusch ist eine astrologische Metapher für den Mars (Erzengel Gabriel) in einer bestimmten Konstellation.

Wie kann nun aus der Sternenschau das Wort Gottes ermittelt werden? Dazu schreibt Mose (5. Mose 30,11):
"Nicht im Himmel, nicht jenseits des Meeres, es ist das Wort ganz nahe bei dir, in deinem Munde und in deinem Herzen, dass du es tust."

Das,was dem Propheten beim Anblick des Sternenhimmels in den Sinn kommt, ist Gottes Wort.


Nun stellt sich natürlich das Problem, Selbsterdachtes und Gottes Wort voneinander unterscheiden zu müssen. Wie das geht, schreibt Mose ebenfalls (5. Mose 18,22):
"Wenn der Prophet im Namen des HERRN redet, und es wird nichts daraus und trifft nicht ein, so ist es ein Wort, das der HERR nicht geredet hat; der Prophet hat aus Vermessenheit geredet, darum erschrick nicht vor ihm!"

Man muss also nur abwarten, ob die Prophezeiung eintrifft, dann ist sie Gottes Wort, wenn sie nicht eintrifft, hat sich der Prophet das ausgedacht. Das ist auch der Grund, warum nur erfüllte Prophezeiungen in der Bibel stehen, denn wären sie nicht eingetroffen, kämen sie nicht in die Bibel, die ja nur Gottes Wort enthalten soll. 

Um nochmal direkt auf deine Frage einzugehen: Die 10 Gebote sind Gottes Wort, denn sie haben sich durchgesetzt. Wären sie nicht gültig geworden, wäre es von Mose ausgedacht gewesen...so nach seiner eigenen Lehre. Ein Schelm, wer denkt, Mose hätte da eigen Interessen einfließen lassen. ;-)


Kommentar von earnest ,

"Die 10 Gebote sind Gottes Wort, denn sie haben sich durchgesetzt"?? 

Was ist DAS denn für eine Logik, Hamburger?

Kommentar von Hamburger02 ,

Das ist die Logik der israelitischen Prophetie. Das ist die Denkweise des "Gottesurteiles", das bis in die Neuzeit Gültigkeit hatte.

Kommentar von earnest ,

Aus Deinen Formulierungen entnahm ich, daß diese Logik für DICH bis heute Gültigkeit hat. Und DAS hätte mich dann doch gewundert ...

(Da habe ich wohl den Ironienopf übersehen, pardon.)

Kommentar von Hamburger02 ,

Wie gesagt, auf der altisraelitischen Prophetie forsche ich rum und habe nur dargestellt, wie sie aus damaliger Sicht ablief. Viele vermuten heute da ja ganz wunderbare göttliche Vorgänge.

Meine persönliche Einschätzung habe ich besser verschwiegen, um nicht gelöscht zu werden. ;-) Mal harmlos ausgedrückt: das war damals schon alles "esoterischer" Schwindel und daran hat sich bis heute nicht viel geändert.

Kommentar von earnest ,

Jetzt ist meine Welt wieder in Ordnung, Hamburger. 

;-)

Antwort
von PeVau, 92

Das hat Charlton Heston bereits 1956 in dem Dokumentarfilm "Die zehn Gebote" bewiesen. Verschwörungstheoretiker behaupten aber, dass der Film in Hollywood entstanden sein soll. Lass dich also nicht irritieren.

Kommentar von Ruehrstab ,

Wen wundert es, dass alle am Film Beteiligten durch so genannte natürliche Ursachen oder Fremdeinwirkung verstorben sind.

Kommentar von earnest ,

Beides war zweifelsfrei das Werk der Illuminaten.

Antwort
von Minilexikon, 50

Die Frage müsste ein bisschen anders lauten. Du brauchst die Herkunft der Zehn Gebote nicht an sich infrage zu stellen. Es reicht, sich die Frage nach der Glaubwürdigkeit der Bibel an sich zu stellen.

Wenn du gläubig bist und an die Bibel glaubst, dann glaubst du auch, dass Moses die Tafeln auf dem Berg Sinai von Gott bekommen und nicht selbst geschrieben hat. Wenn nicht, dann gab es die gesamte Geschichte nicht.

Also eine ganz einfach Rechnung eigentlich ;)

Antwort
von Accountowner08, 143

Das muss man ihm einfach glauben...

Aber wenn du schon in Frage stellst, kannst du auch in Frage stellen, ob es ihn überhaupt gegeben hat... das muss man auch einfach glauben, dafür gibt es keine ausserbiblischen Belege...

Kommentar von DottorePsycho ,

Ist "glauben" und "müssen" nicht irgendwie paradox? Mir persönlich dreht sich da der Magen um.

Kommentar von Accountowner08 ,

"Müssen" nicht im Sinn von äusserem Zwang, sondern in dem Sinne, dass es keine andere Lösung gibt... d.h. entweder man glaubt es, oder man glaubt es nicht, aber es gibt keine andere Lösung...

Antwort
von BeSchn, 150

Hm, eigentlich ist die Frage ja schon ausreichend beantwortet, Glaube kommt nun mal von Glauben. Egal ob es Moses oder sonst jemanden aus der Bibel gegeben hat, der oder diejenige der die zehn Gebote verfasst hat ist auf jeden Fall das klügste Wesen, dass es je gegeben hat. Und bedenke mal, es gibt auf der Welt ungefähr ( nagelt mich bitte jetzt nicht auf eine bestimmte Summe fest! ) fünfhundert Millionen Gesetze und die reichen nicht aus um zehn Geboten Geltung zu verschaffen! Das sollte man vielleicht bedenken wenn man über dieses Thema nachdenkt.


Antwort
von Haeppna, 122

Da Mose selbst mit hoher Wahrscheinlichkeit lediglich eine mythologische Firgur ist, kann er sich auch nichts ausgedacht haben. Zur tatsächlichen Entstehungsgeschichte der 10 Gebote gibt es genügend seriöse Literatur (vieles davon ohne weiteres auch online auffindbar), so dass sich solche Fragen eigentlich erübrigen.

Kommentar von waldfrosch64 ,

Es ist natürlich schon so dass es jetzt keine definitive Beweise für die Existenz eines Mose gibt .

Aber auf der anderen Seite sind die Bücher der Juden keine Märchen,wie unwissende immer behaupten , sondern viele Bücher der Juden stehen ja auch in einem Historischen Kontext ,deshalb gibt es hier durchaus auch ungefähre Jahreszahlen wo eine Moses eingeordnet werden kann hier konkret ca 12oder 13 hundert  vor Christus ,selbst bei Abraham ist das möglich dort nennen Bibelforscher die Zahl 18-19 hundert  vor Christus .

So einfach ist das alles also nicht abzutun .

Kommentar von earnest ,

Es gibt nicht nur keine definitiven Beweise, es gibt überhaupt keine Beweise.

So einfach ist das.

Antwort
von stoffband, 86

Solche Dinge gibt es auch heute noch, nur nennt man das dann schizophren.Und glaube mir Gott spricht manchmal!

Antwort
von nope23, 88

du fragst wirklich ob etwas was in der Bibel steht bewiesen ist?? rate mal warum Glaube, Glaube heißt und nicht Wissen....

Kommentar von waldfrosch64 ,

Mach du dich mal schlau ..

Denn du verwechselst hier einen Begriff aus dem Vokabular der Theologie der hat hier  eine ganz  andere Bedeutung  ,als der Begriff ..Glauben umgansprachlich hat ,was dort etwa soviel wie .ich vermute ... heisst .

Antwort
von 3plus2, 6

Wenn Moses die 10 Gebote erfunden hätte, dann hätte er den Nobelpries verdient.. DHXXXXXXXXXXX

Antwort
von waldfrosch64, 115

Glauben bedeutet im Christlichen Kontext : Für wahr halten was ich nicht  mit irdischen Augen sehen kann. Ich vertraue mich Gott an .

  • Glauben ist ein  freier Akt des Menschen .Und auch ein Geschenk das jeder haben könnte ..
  • Beweise  sind ein Begriff aus dem Naturwissenschaften Bereich  ,die kannst du hier beim Thema Religion weder einfordern noch liefern .Beides wäre unseriös .
  • Die 10 Gebote mache viel Sinn ,sie geben uns Regeln für die Beziehung mit Gott und für das zusammenleben mit den Mit Menschen und in der Gesellschaft .Würde sich alle Menschen an diese 10 Gebote halten dann hätten wir sicher fast schon paradiesische Zustände .

Beweise ? braucht derjenige der nicht glauben will ...

Antwort
von DerBuddha, 68

gegenfrage:

WENN angeblich die steintafel mit den 10 geboten existiert, WARUM wird sie nie gezeigt, der öffentlichkeit mal zugänglich gemacht?.........damit hätten alle gläubigen den ultimativen beweis für die existenz ihres gottes/glaubens.....

Kommentar von DottorePsycho ,

Nein, das wäre lediglich ein Beweis für die Existenz von ein paar Steintafeln. :-))

Soweit ich weiss, hat Moses die Steintafeln im Zorn selbst zerstört.

Kommentar von Enzylexikon ,

Soweit ich weiss, hat Moses die Steintafeln im Zorn selbst zerstört.

Richtig - Die Tafeln die Gott persönlich beschriftet haben soll, wurden laut Altem Testament von Moses im Zorn über das Volk Israel (sie hatten begonnen eine goldene Kalbsstatue  anzubeten, als er auf dem Berg war) zerbrochen.

Allerdings soll Gott anschließend Moses den Auftrag gegeben haben, mit eigener Hand zwei neue Tafeln mit Gottes Geboten zu beschriften (Laut dem 2. Buch Mose 34,1)

Diese wurden dann angeblich in der Bundeslade aufbewahrt, die zunächst in der Stiftshütte, später im Tempel von Jerusalem gestanden haben solll

Seit der Eroberung Jerusalems durch die Babylonier gelten die Bundeslade und die darin enthaltenen Gebote als verschollen

Antwort
von Netie, 37

"Und Gott redete alle diese Worte und sprach:

Ich bin der Herr, dein Gott, der dich herausgeführt hat aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Knechtschaft.

Der Güte erweist auf Tausende hin, an denen, die mich lieben und meine Gebote beobachten. - Du sollst ..." 2. Mose 20,1.6.7 u.f.

Und dann folgen die 10 Gebote, die Gott Mose gesagt hat.

Kommentar von earnest ,

Hast du die Frage verstanden? Es wurde nach Beweisen gefragt.

Antwort
von Gerhardraet, 157

Es ist keineswegs belegt, daß es Moses überhaupt gegeben hat. Noch viel weniger, daß er Gebote vom Berg runtergebracht hat. Noch viel weniger, daß er die von Gott persönlich empfangen hat.

Außerdem hat er die Tafeln gemäß Bibelerzählungen in einem Wutanfall zerstört - ohne daß er von seinem Gott daran gehindert wurde.

Kommentar von Enzylexikon ,

Außerdem hat er die Tafeln gemäß Bibelerzählungen in einem Wutanfall zerstört - ohne daß er von seinem Gott daran gehindert wurde.

Richtig - Die Tafeln die Gott persönlich beschriftet haben soll, wurden laut Altem Testament von Moses im Zorn über das Volk Israel (sie hatten begonnen eine goldene Kalbsstatue anzubeten, als er auf dem Berg war) zerbrochen.

Allerdings soll Gott anschließend Moses den Auftrag gegeben haben, mit eigener Hand zwei neue Tafeln mit Gottes Geboten zu beschriften (Laut dem 2. Buch Mose 34,1)

Diese wurden dann angeblich in der Bundeslade aufbewahrt, die zunächst in der Stiftshütte, später im Tempel zu Jerusalem gestanden haben solll.

Seit der Eroberung Jerusalems durch die Babylonier gelten die Bundeslade und die darin enthaltenen Gebote als verschollen

Antwort
von loewina, 15

Dann würde Mose nicht zu den wichtigsten Personen in Gottes Reich zählen (Mk.9,5) und würde nicht als "Glaubensvorbild" erwähnt (Joh.5,46).

Antwort
von Eselspur, 130

So etwas kann nicht bewiesen werden....

Aber ehrlich gesagt, wärst du ein ziemlich genialer Typ, wenn du dir irgendetwas ausdenkst und dann denkt ein paar Tausend Jahre später jemand nach, woher du diese Idee denn hast!

Antwort
von Netie, 31

Die Bibel ist Beweis genug.

               -

Du wirst dich noch wundern.

Kommentar von kaffeemahler ,

"Du wirst dich noch wundern."

... hat einen latent drohenden Unterton. Äusserst unfein.

Kommentar von Netie ,

Leider bin ich nicht anders durchgekommen, mein "Kommentar schreiben" ließ sich nicht öffnen. So dass ich noch einmal auf "Frage beantworten" gegangen bin. Es sollte nicht dir gelten, sondern jemand anders. Bisschen schief gelaufen, sorry. Hab ja deine Mitteilung empfangen, danke.:)

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 83

Wodurch ist bewiesen, dass Mose sich die 10 Gebote auf dem Berg Sinai nicht einfach ausgedacht hat ...?

Die göttliche Herkunft irgendwelcher religiösen Schriften ist grundsätzlich nicht beweisbar - egal ob es die Thora, das Neue Testament, der Quran oder sonst irgendein prophetisches Werk ist.

Das ist erst einmal eine reine, unbewiesene Behauptung.

Ob man an die göttliche Herkunft, die Existenz des jeweiligen Propheten und an den Inhalt der Lehre glaubt, ist eine Frage der persönlichen Entscheidung.

Glaubt man - oder glaubt man nicht.

Die Wissenschaft kann zwar viele Dinge erklären - aber die historische Existenz vieler Propheten ist praktisch nicht durch archäologische Funde zu belegen, geschweige denn eine angeblich göttliche Herkunft irgendwelcher Schriften.

Kommentar von waldfrosch64 ,

Nun bei den Jüdischen Schriften gibt es durchaus schon noch einige Unterschiede und historische Daten ,denn viele Schriften der Juden haben ja auch durchaus einen historischen Kontext .Den keiner leugnen kann .¨

Der Umstand des Glaubens ist natürlich hier  dann nochmals  eine andre Sache ..

Antwort
von Jogi57L, 128

für Glaubensfragen ALLER Art, gibt es keine "Beweise"

glauben= etwas für wahr halten

Antwort
von ninamann1, 158

Es gehört in den Märchenbereich , wie Schnewittchen .  

Antwort
von dadita, 65

Es ist mehr als unwahrscheinlich, dass es diesen Moses jemals gegeben hat. Der Exodus hat nicht den geringsten historischen Beleg, außerhalb der Bibel gibt es keinerlei Dokumentation.

Das Ganze ist ein Märchen, frei erfunden. 

Antwort
von earnest, 72

Ach, bitte nicht schon wieder eine solche Aufmischfrage, bei der du die Antwort zudem kennst.

Was hast du nach dieser Frage in petto?

Kommentar von kaffeemahler ,

Meine Absicht war, nicht einseitig nur den Koran zu beäugen. Das wäre nicht i.O gewesen.

Interessant ist, dass die Diskussion hier gänzlich anders verläuft.

Kommentar von earnest ,

Tut sie das?

Auch hier geben sich Fanatiker und Kritiker ein Stelldichein. Und los geht's ...

Und wie du z.B. an der Antwort des Herrn Doktor erkennen kannst: alter Wein in neuen Schläuchen. Nix Neues unter der Sonne.

Antwort
von Wootbuerger, 229

darum nennt man es "glauben" und nicht "wissen" :D

Die Story gab es wohl so nicht... aber man musste damals einfach ein paar grundlegende und gut klingende Regeln aufstellen die der Pöbel auch ernst nahm. 

Ein tolles Beispiel ist der verzehr von Schweinefleisch im Islam.

Das hat nicht wirklich was mit dem Tier an sich zu tun sondern eher weil Schweinefleisch in der Wüste nicht wirklich haltbar ist, schnell schlecht wird  und daher Krank macht. Aber erklär das mal nem Bauern aus der Antike :D

(zumindest kann ichs mir so vorstellen)

Kommentar von Haeppna ,

Das "krankmachende Schweinefleisch" ist eine häufige, aber eher volkstümliche Erklärung. In Wirklichkeit war der Grund wohl etwas vielschichtiger, zumindest beim Aufkommen des Tabus ein paar Jahrhunderte vor dem Islam. Mohammed selbst hat sich wohl eher weniger Gedanken über den tieferen Sinn gemacht, sondern einfach unreflektiert ein altes jüdisches Gesetz übernommen hat (wie so vieles andere auch).

Antwort
von Wilkinson, 12

Im Allgemeinen beantwortet man eine Frage nicht mit einer Gegenfrage... Doch bitte, diesmal sei es mir mal gestattet. Mich "fasziniert" die Tatsache, dass derartige Fragen eigentlich immer bezüglich des Christentums gestellt werden.

Will fragen: Warum liest man eigentlich nie " Wodurch ist bewiesen, dass DAS, was im Koran steht, sich Mohamed nicht einfach ausgedacht hat, um ein paar Gleichgesinnte um SICH zu scharen"?

Liegt es vielleicht daran, dass man die empörten und überschäumenden Reaktionen muslimischer Mitbürger befürchtet? Spielt da evtl. ein "Das- ist-mir- zu- heikel"... eine Rolle???

Liegt es vielleicht an dem untragbaren Vorurteil: " Ach, die Christen kann man das ruhig fragen, die müssen ja vergeben"... ??

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Aber ICH kann mich dieses Gedankens nicht erwehren....

Antwort
von Tortuga240, 127

wieso muss man alles beweisen?

du kannst doc selber Frei entscheiden ob du dich dem anschließt oder nicht!

Antwort
von Simong666, 81

Nein, es gibt nicht mal Beweise für die Historische Figur Moses. Deshalb ist auch unmöglich zu Beweisen das er Wircklich die Zehn Gebote von Gott in Empfang genommen hat.

Aber ich nehme an Ähnlich wie bei deiner Frag über Mohammed an, das du dies schon wusstest.


Kommentar von earnest ,

So ist es. 

Mal wieder eine reine Aufmischfrage.

Antwort
von steffenOREO, 114

Er hat sie sich ausgedacht. Woher willst du wissen, dass Gott sie ihm genannt hat? Warst du dabei?

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