Wodurch fühlten sich die Protestanten beim dreißig jährigen Krieg bedroht?

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3 Antworten

Durch die Katholiken, bzw. die katholische Kirche und die weltlichen katholischen Machthaber. (Die wiederum fühlten sich dadurch bedroht, dass die Unruhe, die die Protestanten mit sich brachten, auf ihre Untertanen übergreifen konnte). Zum Schluss fühlten sich alle durch marodierende Heere bedroht, weil das Land verwüstet war, die Soldaten zum Teil nicht mehr bezahlt wurden und auf eigene Faust Beute machten.

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Kommentar von IlikeCandy
13.03.2016, 10:44

Vielen dank!

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Kommentar von IlikeCandy
13.03.2016, 10:46

könntest du mir vielleicht noch weitere Fragen beantworten?:)

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Der 30-jährige Krieg

1. Gründe
a)
Religiöse Auseinandersetzungen zwischen Protestanten und Katholiken.
(Katholischer Glaube gegen ev. Glaube.)
b) Machtansprüche,
Besitzansprüche, Selbständigkeitsstreben von Fürsten und Adligen.

Kaisermacht gegen Selbständigkeit der Fürsten.
Hausmacht
der Habsburger mit Spanien gegen Frankreich.

2.
Endgültiger auslöser des Krieges
"Der
Fenstersturz von Prag" 23 Mai 1618

3. Verlauf des
30 jährigen Krieges
a) Der böhmische Krieg
(1618-1620):
Friedrich von der Pfalz wurde von Herzog Maximilian
und Tilly, dem Feldherrn der Liga, besiegt. Kaiser Ferdinand ließ
nach der Schlacht am Weißen Berg bei Prag 27 böhmische Adlige in
Prag öffentlich hinrichten. Rund die Hälfte des Grundbesitzes in
Böhmen und Mähren wurde eingezogen und kaisertreuen Katholiken
übergeben.

b) Der pfälzische Krieg (1621-1623):
Unter
Tilly eroberten die Truppen der Liga die Pfalz. Da der Friedrich von
der Pfalz sich nicht dem Kaiser unterwarf, wurde er als Kurfürst
abgesetzt.

c) Der dänische Krieg (1625-1630):
Der
protestantische, dänische König marschierte nach Norddeutschland.
Tilly besiegte ihn in der Nähe von Goslar. Wallenstein, ein anderer
Feldherr der Liga , eroberte ganz Norddeutschland für den Kaiser. Er
verfolgte die Dänen bis zur Ostsee, konnte aber die befestigte Stadt
Stralsund nicht einnehmen.

d) Der schwedische Krieg
(1630-1635):
Um die evangelische Sache stand es um 1630 sehr
schlecht. Deswegen landete der protestantische König von Schweden
Gustav Adolf in Norddeutschland. Er fürchtete, daß Wallenstein im
Ostseeraum zu mächtig werden könnte.G ustav Adolf drang über
Sachsen siegreich bis nach Bayern vor und zog sich dann wieder nach
Sachsen zurück . Hier fand er in der für ihn siegreichen Schlacht
bei Lützen den Tod.

e) Der französische Krieg (1636-1648):

Das katholische Frankreich griff auf der Seite der
protestantischen Schweden in den Krieg ein. Sein Ziel war es, Kaiser
Ferdinand so zu schwächen, daß der französische König sich selber
zum Herrn aller Katholiken und katholischen Fürsten machen konnte,
um damit zum mächtigsten Herrscher in Europa zu werden.

4.BeteiligteProtestanten
(evangelisch) gegeneinander Katholiken
- Friedrich von der Pfalz-
ev. Fürsten- Gustav Adolf(König von Schweden)- Union- König von
Frankreich- König von Dänemark <----Schutzbünde----> -
Kaiser Ferdinand - Maximilian von Bayern- Wallenstein u. Tilly
=Generale - Liga - Spanischer König (Haus Habsburg) - Katholische
Fürsten und Bischöfe Tod Wallensteins: 25. Februar 1634 .
Wallenstein, läßt Kriegsgefangene frei, deshalb wird er von seinen
eigenen Leuten

(kath. Hauptmann) als
Verräter bezeichnet und mit der Hellebarde ermordet. Der Kaiser war
damit einverstanden.

5. Ende und Resultate des
30.jährigen Krieges
1.) 15. Mai 1648 Niederlande frei von
Spanien und
2.) 24 Oktober 1648 "Westfälischer Friede"
in Münster. Dieser Friede kam nach 5 Verhandlungsjahren zustande
(Verhandlungsorte waren: Münster und Osnabrück) Dieser
Friedensvertrag beinhaltete sogar eine europäische
Friedensverordnung. Die Ziele der Friedensverhandlungen, nämlich:

a) Gleichgewicht zwischen den europäischen Mächten,
b) das
Verhältnis zwischen dem Kaiser und den deutschen Fürsten, und
c)
die Religionsfrage

wurden erreicht
Die Macht des DR wurde
weniger, Frankreichs Machteinfluß dagegen größer. Die Stellung der
Fürsten im Reich wird stark, sie werden politisch völlig
selbstständig damit zerfällt das DR in über 300 Einzelstaaten
.
Die Religionsfrage wurde folgendermaßen gelöst:
- Die
beiden Religionen sind gleichberechtigt
- Der Landesherr bestimmt
in seinem Land die Religion. Andersgläubige dürfen auswandern

Gebietsveränderungen:
- Freie Länder werden die
Niederlande und die Schweiz.
- Frankreich bekommt Teile des Elsaß
und Städte in Lothringen (dies führt später zu weiteren
Auseinandersetzungen)
- Schweden bekommt Teile von Vorpommern
(Küstengebiete der Ostsee)

Gewinner: die Fürsten,
Frankreich, Schweden
Verlierer: der Kaiser (das Haus Habsburger),
das Deutsche Reich, das Volk

Albrecht von Wallenstein führt das System der
Kontributionen ein, um seine Armee zu finanzieren. Das heißt:
Wallenstein erhebt eine Kriegssteuer. Die Bewohner des
Territoriums, in dem sich die Armee gerade befindet, müssen für
ihre Finanzierung sorgen.

Anhang

Kaiser Ferdinand II. und Herzog (später Kurfüst)
Maximilian von Bayern haben den Krieg in Gang gesetzt und dafür
gesorgt, dass er nicht auf Böhmen beschränkt blieb.

Alle Kriegsgegner bemühten sich um ausländische
Bündnispartner, um entweder finanzielle Hilfen oder militärische
Unterstützung zu erlangen. Der Krieg europäisierte sich, auch wenn
der Hauptkriegsschauplatz das Heilige Römische Reich blieb.

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Kommentar von IlikeCandy
13.03.2016, 10:47

ok kann ich die hier in den Kommentaren Pisten? also hier,

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Kommentar von IlikeCandy
13.03.2016, 10:49

Was passierte im April 1607 in der freien Reichsstadt Donauwörth? Wie reagierte der Kaiser, wer führt die befehle des Kaisers aus? Wie? warum schlossen sich 1608 die evangelischen Fürsten zu einem bündnis zusammen? wie nennt man dieses bündnis?

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Kommentar von IlikeCandy
13.03.2016, 10:51

Wie nennt sich das Gegenbündnis der Katholiken? waß War aus dem Streit um Glaubensfragen geworden? wie verhalten sich die europäischen Könige?

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Kommentar von IlikeCandy
13.03.2016, 10:56

haha man kann ja mal fragen. Dein Pech wenn du erst ja antwortest :P

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