Wodurch enstehen die unterleibschmerzen die Frauen meistens immer haben wenn sie ihre Periode haben?

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1 Antwort

https://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4menstruelles_Syndrom

Ursachen

Die genauen Ursachen des prämenstruellen Syndroms sind bisher nicht
geklärt. Sie treten nicht in der ersten Zyklushälfte mit der
Regelblutung und der Follikelreifung auf, sondern nur in der zweiten
Zyklushälfte mit der Gelbkörperreifung (zwischen Eisprung und Einsetzen
der Regelblutung). Wird der Zyklus durch Medikamente oder Operationen
verhindert, bleiben die Beschwerden durch das prämenstruelle Syndrom
aus.

In der zweiten Zyklushälfte wird das Gelbkörperhormon Progesteron produziert, während gleichzeitig die Östrogenausschüttung
abfällt. Damit einhergehend steigt die Neigung zum PMS. Es wird mehr
Wasser im Gewebe eingelagert, was schmerzhafte Schwellungen an Brüsten
(Mastodynie), Händen und Füßen (Ödeme) auslösen kann.

Die Stimmungsschwankungen sind jedoch nicht alleinige Folge der
leichten bis starken Schmerzen, so dass in der Psychiatrie auch von
einer Lutealphasen-Dysphorie (englisch: late luteal phase dysphoric disorder)
gesprochen wird. Rein seelische Ursachen können dabei durch
umfangreiche Forschungen weitgehend ausgeschlossen werden. Sicherlich
spielt Komorbidität mit seelischen Erkrankungen eine Rolle, jene sind aber nachgewiesenerweise nicht die Ursache des PMS oder PMDS. Bestimmte Lebensweisen können die Beschwerden des PMS oder PMDS allerdings positiv oder negativ beeinflussen.

Weitere Faktoren können einzeln oder gemeinsam zur Auslösung oder
Verstärkung eines prämenstruellen Syndroms beitragen. Dazu gehören ein Prolaktinüberschuss, Störungen der Schilddrüse, Infektionen mit Pilzen, Umweltgifte, der Genuss von Koffein oder Nikotin, Schlafstörungen, psychische Belastungen und Bewegungsmangel.

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Kommentar von kindesfee
07.06.2016, 17:40

Danke 👍💖

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