Frage von raiwin, 76

Wodurch bekämpft man Entzugserscheinungen?

Hallo; ich bin seit mehr als 15 Jahren Schmerzpatient und habe eine implantierte Medikamentenpumpe, wodurch mir Morphin zugeführt wird. Zuletzt bekam ich 15 mg/Tag, wodurch ich zusätzlich unangenehme Begleiterscheinungen hatte. Gedächtnislücken, Artikulationsschwierigkeiten, Sekundenschlaf etc. waren an der Tagesordnung. Meine Schmerzärztin, welche bislang auf die programmierte Tagesdosis keinen Einfluss hatte, empfahl mir dringend, eine Schmerzklinik aufzusuchen. In dieser Schmerzklinik reduzierte man innerhalb von 14 Tagen in mehreren Schritten meine tägliche Dosis bis auf 10 mg/Tag. Was zu befürchten war, ist eingetreten. Ich habe enorme Entzugserscheinungen jeglicher Art. Man kann es nicht beschreiben und nur wer so etwas schon einmal am eigenen Körper erlebt hat kann sich vorstellen, welche Probleme ich habe. Die Schmerzklinik hat mir empfohlen, ein bestimmtes blutdrucksenkendes Mittel gegen den Entzug einzunehmen. Das hilft aber nicht, macht nur müde. Deshalb meine Frage: Kann mir jemand einen Rat geben, wie ich meine Probleme leichter überwinden kann? Über ernstgemeinte, qualifizierte Antworten würde ich mich sehr freuen

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von clabel, 52

Du solltest das nur unter ärztlicher Aufsicht machen. Es gibt spezielle Entzugskliniken. Man kann aber auch in einem normalen Krankenhaus entziehen. Informiere Dich mal in welchem Krankenhaus in Deiner nähe das möglich ist. Du brauchst auch psychische Betreuung. Dann ist die Gefahr rückfällig zu werden geringer.Außerdem gibt es im Krankenhaus einige Medikamente die Dir den Entzug erleichtern. 10 mg ist jetzt auch nicht eine so hohe Dosierung. Du wirst das auf jedenfall schaffen. Viele Grüsse

 


 

Antwort
von Zocker118, 57

Versuch dich irgendwie abzulenken

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