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Wochenbett- Krankenhaus oder Zuhaus- Hebammenbetreuung?

gefragt von floer am 19.06.2008 um 13:23 Uhr

Ich habe mich noch nicht entscheiden können wo ich mein Wochenbett verbringe. Wäre sehr dankbar über eure Einschätzungen ob man ohne Komplikationen im Krankenhaus bleiben sollte. Ausserdem frage ich mich wie es dort mit der Hebammenbetreuung ist, tut diese Not oder sind die Schwestern in dem Falle ausreichende Ratgeber?


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HerrBst
beantwortet von HerrBst am 19. Juni 2008 13:32
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auf jeden Fall zu Hause, wenn Dir jemand zur Hand gehen kann (Ehemann, Geschwister, Mutter...). Die regelmäßige Betreuung durch die Hebamme ist auf jeden Fall ausreichend, wenn es keine medizinischen Gründe gibt, die dagegen sprechen. Im Krankenhaus gibt es Regeln, die man einhalten muß und die leider oft stören (Essenzeiten, Schlafzeiten, Besuchszeiten) sowie Störungen durch andere Besucher etc. nicht nur für einen selbst, sondern auch für das Kind. Da das Wochenbett i. d. R. 3-4 Wochen dauert (d.h. Schonung und Ruhe für die Wöchnerin!) ist man m.E. zu Hause in gewohnter Umgebung am besten aufgehoben, es sei denn, man hat auch dort nicht seine Ruhe. Zu Hause stellt man sich auch am schnellsten auf die veränderten Lebensumstände ein, wenns das erste Kind ist.


Qetan
beantwortet von Qetan am 19. Juni 2008 13:29
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Wenn die Schwangerschaft problemlos ist und das Kind gut liegt kannst Du einer Hebamme zuhause vertrauen.


anonym
beantwortet von schens am 19. Juni 2008 13:26
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Krankenhaus.


Ysobel
beantwortet von Ysobel am 19. Juni 2008 13:28
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Ich würde auch eher im Krankenhaus bleiben, wenn du die möglichkeit dazu hast. Es ist 24Stunden jemand da, der dir am Anfang helfen kann. Und ja, die Krankenschwestern können dir super weiterhelfen, war zumindest meine Erfahrung.


vollimleben
beantwortet von vollimleben am 19. Juni 2008 13:28
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Du bekommst auch ZuHause noch 14 Tage eine Hebamme von der Krankenkasse bestellt,nimm das Angebot an,kein Mensch weiß direkt alles Über Säuglingspflege und auch du wirst noch viele Fragen haben!





ehlers
beantwortet von ehlers am 19. Juni 2008 13:29
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Wenn es das erste ist Kind ist würde ich Im KH bleiben bei weitern kann man das Wochenbett eher zu Hause genießen.


Bella73
beantwortet von Bella73 am 19. Juni 2008 13:32
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Ich war beim ersten Kind 5 Tage im Krankenhaus. Muß aber dazusagen, daß ich fast allein auf der Station war. Aber dort ist eben immer jemand da, wenn du Fragen hast oder unsicher bist. Ist beim ersten Kind ja meistens der Fall. Hebammen sind im Krankenhaus auch immer anwesend und wenn du dann heimgehst, hast du Anspruch auf 10 Tage Hebammen-Betreuung. Aber nur wenn du willst. Bei mir kam die Hebame 2 mal nach Hause, mehr war nicht nötig. Ansonsten konnte ich sie immer anrufen, wenn ich Fragen hatte.


ratazuppi
beantwortet von ratazuppi am 19. Juni 2008 13:34
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Zuhause. Hebamme kommt täglich und man kann in seinem bett schlafen, auf die eigene Toilette gehen (das ist wichtig) und man hat die Menschen um sich, die man wünscht. Und nicht den Besuch des Zimmernachbarns, zudem dessen Fernsehsendungen!


Wieselchen1
beantwortet von Wieselchen1 am 19. Juni 2008 13:39
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Nie zu Hause.

Die Geburt kostet dich viel Kraft, und wenn du zu Hause bist, musst du dich automatisch wieder um zu viele Dinge kümmern, die im Krankenzimmer aussen vor bleiben. Gönne dir die gemeinsamen ruhigen Tage der Erholung und des Kennenlernens mit deinem Kind im Rund-um-Service des Krankenhaus, ihr beide habt es euch verdient.

Im Krankenhaus stehen für Kinderpflege, Stillen und deine Probleme Kinderschwestern, Krankenschwestern und Hebammen zur Verfügung, die dir bei den Anfangsproblemen zur Seite stehen.

Der Anspruch auf Hebammenbetreuung zu Hause bleibt bestehen. Und auch den würde ich gnadenlos in Anspruch nehmen, denn von Zeit zu Zeit tauchen kleine Probleme auf, bei der eine Hebamme hilfreich ist.

Der Start deines Kindes ins Leben kann nicht komfortabel genug sein. Gönn ihm den.

LG

Wieselchen


dwarf
beantwortet von dwarf am 19. Juni 2008 13:41
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Darf ich fragen, im welcher SSW du bist? Eventuell würde ein Geburtsvorbereitungskurs im Krankenhaus oder bei einer Hebamme deine Fragen umfassend beantworten. Ansonsten, wenn du schon kurz vor der Geburt bist, dann frage, beim Vorstellungstermin in der Klinik, im Geburtshaus oder beim Frauenarzt. Bei einer normalen Geburt bleiben die Frauen etwa 3 Tage in der Klinik und dann erfolgt die Wochbettbetreuung durch eine Hebamme deiner Wahl zu Hause in deinem Umfeld. Diese kann bis zu 8 Wochen durch die Krankenkasse gezahlt werden, aber du solltest dich vorher genau erkundigen, welche Hilfe du in Anspruch nehmen kannst. Ich würde dir eine Betreuung durch eine Hebamme empfehlen, damit du ein kompetenten Ansprechpartner jeder Zeit hast. Diese Hebammen bieten desweiteren noch andere interessante Leistungen an. Daneben gibt es Geburten im Krankenhaus oder im Geburtshaus, welche ambulant erfolgen. In der Regel verlassen die Frauen diese nach etwa 2 Stunden. Danach ist eine Nachbetreuung durch eine Hebamme zwingend erforderlich und auch so gesetzlich vorgeschrieben. Das Wochenbett über die 3 Tage hinaus im Krankenhaus ist ungewöhnlich, jedoch im Zweifel auf Absprache möglich. Zu beachten, dies ist normal eine Privatleistung und wird nicht überall angeboten.

Kommentar von floer am 19. Juni 2008 14:13

ich bin in der 34 Woche. mache dieses WE aber noch einen Geburtsvorbereitungskurs. hoffe auch dort noch mehr Antworten zu bekommen...

Kommentar von Simple_avatar4smalldwarf am 19. Juni 2008 16:30

Das ist schön. Dann ist es bei dir ja auch nicht mehr so lange. Ich denke du bekommst bei dem Kurs alle Antworten auf deine Fragen. Wenn du kannst nimm ruhig deinen Partner mit. Mir hilft es sehr, dass er mit dabei ist. Ich wünsche Euch, dir und dem Baby alles Gute und eine angenehme restliche Schwangerschaft.


JoWaKu
beantwortet von JoWaKu am 19. Juni 2008 14:00
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Meine Frau hat jedesmal spätestens nach einem Tag Krhs die Flucht ergriffen.

Kein Schlaf, nevige Besucher und und und.

Voraussetzungen zu Hause:

  • Ein Mann er wirklich mithilft oder eine Verwandte, die anpackt.

  • Ein Mann, der laästigen Besuch gar nicht erst rein lässt oder zur tür bringt, wenn es genug ist.

  • Zeitig vorher schon Kontakt mit der pflegenden Hebamme aufnehmen. Diese selbstständigen HA sind sehr kompetent.

Beie einem Aufenthalt zu Hause gibt es viel weniger Wochenbettdepressionen, weil:

  • gewohnte Umgebung

  • Baby immer da

  • gewohnter Zeitplan

  • keine anderen Mütter mit Kindern und Besuchern im Zimmer.


anonym
beantwortet von floer am 19. Juni 2008 14:14
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toll, vielen dank für eure Tipps!!!





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