Sammys am 27.10.2008 um 19:57 Uhr
Habe heute dem Deutsche Post Boten den Schlüssel zu unserem Hause angeboten, wie allgemein üblich, da wollte ich bei der Übergabe, daß er mir seinen Namen nennt.
Da sagt er mir: "Den sage ich Ihnen nicht." Wie soll ich jemanden den Schlüssel zu unserem Hause anvertrauen, der nicht mal bereit ist seinen Namen zu sagen!
Wo ist in Köln die gleich richtige Anlaufstelle mit Telefonummer zu seinem Vorgesetzten? In Google finde ich nur kompliziert und unklar!
Was würdet Ihr unternehmen?

Die Frage war: Wo wende ich mich konkret hin?
Die Deutsche Post AG hat eine zentrale Telefonnummer für alle Fragen und Reklamationen: 01802 3333
Der Anruf kostet 6 Cent, egal wie lange geplaudert wird.
Die Telefonnummern von Postfilialen oder Zustellstützpunkten werden von der Deutschen Post geheim gehalten.

Nach der Dienstvorschrift der Deutschen Post AG ist es den Briefzustellern (Postboten) nicht erlaubt, Hausschlüssel entgegen zu nehmen, daher wollte er seinen Namen nicht sagen. In der Praxis haben die Zusteller (Briefträger) oft einen Hausschlüssel, wenn die Briefkästen im Hausflur angebracht sind und die Tür in der Regel geschlossen ist, wie dies bei "gutbürgerlichen" Häusern oft der Fall ist. Der Schlüsselbesitz gibt Ihnen einen Vorteil gegenüber den alternativen Briefzustellern, die deswegen oft eine schlechte Zustellquote aufweisen, weil sie einfach in die Häuser nicht reinkommen.

Ich würde generell nicht dem Postboten einen Hausschlüssel geben dann muß er halt klingeln. Auch wenn man meint es ist immer derselbe auf der Tour, auch die haben mal frei und Urlaub.
Wieso wolltest Du dem Deinen Schlüssel geben???
Nachtflug am 27. Oktober 2008 20:00 Das wird manchmal gemacht, wenn die Briefkästen im Haus sind. Kann ja sein, daß niemand öffnet.
Sammys am 27. Oktober 2008 20:01 Weil, wenn öfters keiner da ist im gesamten Hause, haben die einen dicken Bund mit allen Haustürschlüsseln, um an die Briefkästen im Hauseingang zu kommen.
Sammys am 27. Oktober 2008 20:05 Und ich die letzte Zeit festgestellt habe, daß ich die Post dann erst nach ein, zwei weiteren Tagen bekomme mit dem Stempelvermerk:
"Nicht angetroffen!"
Und das häuft sich immer mehr!
Wenn der sich weigert, bloß den Namen zu nennen, würde ich darauf verzichten, bei der DP noch mal extra nachzufragen.. Seriös KANN der Mann gar nicht sein. Außerdem würde ich niemals irgendwem meine Schlüssel geben - der kann ja problemlos in die Gemeinschaftskeller laufen, wenn eh nie einer da ist und ausräumen. Da gibt es sicher bessere Alternativen.
Ich denke nicht das die Post dem Zusteller vorschreiben kann den Schlüssel anzunehmen, geschweige denn seinen Name zu nennen. Die Zusteller machen das aus Kundenservice und sie sind die gearschten wenn mal nen Schlüssel wegkommt.
Da müssen sämtliche Postboten ja mit riesigen Schlüsselbunden herumlaufen... wenn man mal bedenke wieviel Mehrfamilienhäuser es gibt...
Sammys am 27. Oktober 2008 20:06 Ja ist so!
kein Name - kein Schlüssel = ganz einfach
sollten Beschwerden seitens der Post kommen, dann hast du ja eine Anlaufadresse - also: Lass die Anderen agieren
Auf alle Fälle würde ich DEM Postboten keinen Schlüssel anvertrauen! Wie wär's wenn er eure Post bei Nachbarn abgibt, wenn ihr nicht da seid (und andersrum, natürlich). Bei uns klappt das super!

Wende Dich an den Vorgesetzen, der für diesen Bereich zuständig ist.
Genau, nur darum ging es mir! Und Du hast es kapiert. Dir bin echt dankbar!
GF ist halt auch zu gerne am Plaudern und verliert schonmal den Blick fürs Eigentliche