wo war denn der "liebe Gott", z.b. beim letzten Anschlag in Frankreich oder beim Putschversuch in der Türkei, wo hunderte unschuldige Zivilisten umkamen?

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18 Antworten

Hallo Pahana,

die Frage "Wo war Gott?" wird immer dann gestellt, wenn irgendwo in der Welt etwas Schlimmes passiert. Hierbei geht es um die noch etwas umfassendere Frage, warum Gott überhaupt Böses und Leid zulässt. Um eine Antwort zu erhalten, muss man sich etwas eingehender mit der Bibel befassen. Sie zeigt, dass Gott gegenüber dem Leid weder gleichgültig eingestellt ist, noch wird er es für immer zulassen.

Interessant ist, dass bereits einige Bibelschreiber fragten, warum Gott dem Treiben böser Menschen nicht ein schnelles Ende setzt. Zu ihnen gehörte z.B. der Prophet Habakuk, der angesichts der schlimmen Zustände seiner Tage Gott fragte: ""Wie lange, o Jehova, soll ich um Hilfe schreien, und du hörst nicht? [Wie lange] werde ich zu dir [wegen der] Gewalttat um Beistand rufen, und du rettest nicht? Warum läßt du mich Schädliches sehen und schaust ständig auf nichts als Ungemach? Und [warum] sind Verheerung und Gewalttat vor mir, und [warum] entsteht Gezänk, und [warum] wird Streit geführt?" (Habakuk, Kapitel 1, Vers 2, 3). Da Gott diesem treuen Mann wegen seiner Fragen nie Vorwürfe gemacht hat, versteht er gut, warum Menschen diese Frage beschäftigt. Es ist ihm auch nicht egal, dass soviel Leid geschieht. Woher weiß man das?

Das geht aus einer Aussage Gottes in 2. Mose, Kapitel 3, Vers 7 hervor, wo es heißt:" „Zweifellos habe ich die Trübsal meines Volkes, das in Ägypten ist, gesehen, und ich habe ihr Geschrei über die gehört, die sie zur Arbeit antreiben; denn ich weiß wohl, welche Schmerzen sie leiden."
Kann man aus diesem Beispiel nicht deutlich erkennen, das Gott sieht, wie Menschen leiden? Wenn man sich noch einmal den letzten Teil des zitierten Verses ansieht - da sagt Gott: " Ich weiß wohl welche Schmerzen sie leiden." Würde das ein Gott sagen, der kalt und distanziert ist?

Gott sieht aber nicht nur das Leid, sondern es berührt ihn auch. Als es einmal darum ging, das Gottes Volk, die Israeliten, zu leiden hatten, heißt es gemäß Jesaja, Kapitel 63, Vers 9: "Während all ihrer Bedrängnis war es für ihn bedrängend. Und sein persönlicher Bote, er rettete sie. In seiner Liebe und in seinem Mitleid kaufte er selbst sie zurück, und er hob sie dann empor und trug sie all die Tage von alters her." Kann man nicht daraus schließen, dass Gott das Leid dieser Menschen sehr nahe ging und sollte man nicht daraus auch ableiten, das Gott wirklich mit uns fühlt und es ihn schmerzt, wenn wir leiden?

Du könntest nun fragen: Warum tut denn Gott nichts, wenn ihn das Leid der Menschen so sehr berührt? Liegt es wohl daran, dass er nicht über genügend Macht verfügt, es zu ändern? Nicht, wenn man das berücksichtigt, was in Jeremia, Kapitel 10, Vers 12, über ihn steht: "Er ist es, der die Erde durch seine Kraft gemacht hat, der das ertragfähige Land durch seine Weisheit fest gegründet und der durch seinen Verstand die Himmel ausgespannt hat." Wenn man bedenkt, wie viel Macht nötig war, um das riesige Universum, mit allem, was darin ist, zu erschaffen, müsste man dann nicht logischerweise auch erwarten, dass er seine Schöpfung im Griff hat?

Da Gott also in der Lage ist, dem Leid mit einem Mal ein Ende zu bereiten, müsste man da nicht annehmen, dass er gute Gründe hat, warum er noch nicht eingegriffen hat? Die Bibel lässt uns darüber nicht im Ungewissen.

Um die Frage umfassend zu beantworten, muss man an den Anfang der Menschheitsgeschichte zurückgehen. Dazu wäre es wichtig, folgende Begebenheit nachzulesen, die sich damals zutrug. In 1. Mose 3, Vers 1 - 5 heißt es: "Die Schlange nun erwies sich als das vorsichtigste aller wildlebenden Tiere des Feldes, die Jehova Gott gemacht hatte. So begann sie zur Frau zu sprechen: „Sollte Gott wirklich gesagt haben: Ihr dürft nicht von jedem Baum des Gartens essen?“   Darauf sprach die Frau zur Schlange: „Von der Frucht der Bäume des Gartens dürfen wir essen. Aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt: ‚Ihr sollt nicht davon essen, nein, ihr sollt sie nicht anrühren, damit ihr nicht sterbt.‘  “   Darauf sprach die Schlange zur Frau: „Ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben.   Denn Gott weiß, daß an demselben Tag, an dem ihr davon eßt, euch ganz bestimmt die Augen geöffnet werden, und ihr werdet ganz bestimmt sein wie Gott, erkennend Gut und Böse.“

Auch wenn heutzutage viele diesen Bericht belächeln, liegt doch gerade hier der Schlüssel zur Beantwortung der Ausgangsfrage. Dass bei dieser Begebenheit nicht eine buchstäbliche Schlange sprach, sondern in Wirklichkeit jemand anderes dahinter stand, zeigt ein Vergleich mit Offenbarung, Kapitel 12, Vers 9. Dieser Text verdeutlicht, dass sich Satan der Teufel im Garten Eden einer Schlange bediente, sie sich quasi zu einem Werkzeug machte.

Wenn wir die vorhin zitierte Bibelstelle ( 1. Mose 3:1-5) analysieren, fällt auf, dass der Teufel mit seiner Behauptung "ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben" Gott als Lügner darstellte, denn Gott hatte ja zu Adam gesagt, auf seinen Ungehorsam stünde der Tod. Damit stand plötzlich eine Behauptung im Raum, die geklärt werden musste. Dazu wurde Zeit benötigt. Mit der Behauptung Satans war mehr verbunden, als es zunächst scheint. Da er Gott als Lügner abstempelte, behauptete er im Grunde, er wäre ehrlicher als Gott. So sagte er eigentlich sinngemäß zu Eva: Gott lügt euch an, aber ich sage euch die Wahrheit. Damit hatte er eine Streitfrage sittlicher Natur aufgeworfen. Gott entschied sich dafür, den Ankläger nicht sofort zu vernichten, da dadurch die erwähnte Streitfrage nicht mehr hätte geklärt werden können. Außerdem wusste er, dass es am besten war, Zeit vergehen zu lassen, damit die Wahrheit letztendlich ans Licht kommen würde.

Kehren wir noch einmal zum Ausgangstext aus 1. Mose 3:1-5 zurück. Was behauptete Satan, was noch passieren würde, wenn Eva von der verbotenen Frucht äße? Er sagte, Ihr würden "die Augen geöffnet werden" und sie würde "wie Gott" werden, "erkennend Gut und Böse". Damit unterstellte der Teufel Gott, er würde den Menschen etwas Gutes vorenthalten. Das war somit eine weitere, heftige Anschuldigung. Mit anderen Worten ließ Satan durchblicken, dass es Eva - und im weiteren Sinne allen Menschen - besser erginge, wenn sie ein Leben frei von göttlicher Bestimmung leben würden.

Damit diese Anklage widerlegt werden konnte, entschied sich Gott auch in diesem Fall dafür, Satan den entsprechenden Beweis erbringen zu lassen. Damit sind wir beim zentralen Punkt: Gott erlaubte Satan, eine gewisse Zeit lang über die Welt zu herrschen, damit sich seine falschen Behauptungen letztendlich als falsch herausstellen würden. Das erklärt, warum es heute und in all den Jahrhunderten zuvor, so viel Leid gegeben hat, denn tatsächlich beherrscht nicht Gott diese Welt, sondern Satan der Teufel. Das geht deutlich aus folgendem Bibeltext hervor: " Wir wissen, daß wir von Gott stammen, aber die ganze Welt liegt in der [Macht] dessen, der böse ist." (1. Johannes, Kapitel 5, Vers 19).

Obwohl also Gott das Leid eine bestimmte Zeit zulässt, heißt das nicht, dass er nur gleichgültig zusieht. Aus der Bibel geht nämlich hervor, dass Gott für uns da ist, wenn wir Ängste und Sorgen haben. Das zeigt beispielsweise, was der berühmte König David, der in seinem Leben viel durchmachte, gemäß Psalm, Kapitel 31, Vers 7 sagte: "Ich will frohlocken und mich freuen in deiner liebenden Güte, Da du meine Trübsal gesehen hast; Du hast gewußt von den Bedrängnissen meiner Seele."

Für David war es also ein echter Trost, zu wissen, das Gott alles sah, was er durchmachte. Da Gott sich seit den Tagen Davids nicht geändert hat, nimmt er ebenso das Leid in der heutigen Zeit wahr, und er hat beschlossen, es nicht auf ewig zuzulassen. Die Bibel zeigt mehrfach sehr deutlich, dass Gott dem Teufel bald das Handwerk legen wird und dann dem Leid für immer ein Ende machen wird. Interessant dazu ist folgende Aussage: "Zu diesem Zweck ist der Sohn Gottes offenbar gemacht worden, nämlich um die Werke des Teufels abzubrechen" (1. Johannes 3:8). Ja, es kommt der Zeitpunkt, da Gott bald dafür sorgen wird, dass der Teufel keinen weiteren Schaden mehr anrichten kann. Ist das nicht ein sehr tröstlicher Gedanke?

Ja, es wird ein völlig neues Zeitalter anbrechen, das im letzten Teil der Bibel, der Offenbarung, wie folgt beschrieben wird:"Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein.   Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4). Dann wird auch die schon seit langem geäußerte Bitte aus dem "Vater-unser" erfüllt werden, die da lautet: "Dein Wille geschehe wie im Himmel, so auch auf der Erde" (Matthäus 6:9,10). Wenn Gottes Wille auf der ganzen Erde geschehen wird, dann wird es überhaupt kein Leid mehr geben und das für immer!

LG Philipp

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Ich weiß nicht, ob du eine ernsthafte Antwort möchtest....

Gott ist da.
Er uns die Freiheit gegeben.
Er ist auch da, wenn diese Freiheit missbraucht wird.

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"wo war denn der "liebe Gott", z.b. beim letzten Anschlag in Frankreich oder beim Putschversuch in der Türkei, wo hunderte unschuldige Zivilisten umkamen?"

Auf der Seite der Opfer und auch wenn es ihm schwer fällt, will er von seinem Prinzip, niemandem etwas aufzudrücken, nicht abrücken.

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Kommentar von Zicke52
19.07.2016, 04:30

@RonnyFunk: Gott will niemandem etwas aufdrücken? Das hiesse ja, dass alles, was der Mensch will, gelingt. Was völliger Bullshit ist. Lies dazu meine Kommentare an 3plus2 und Miezimaus.

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"Wo war der 'liebe Gott', als z.B. in Frankreich eine Europameisterschaft ohne Anschlag durchgeführt werden konnte?"

Warum wird diese Frage immer nur gestellt, wenn was schief gelaufen ist? Und nicht, wenn was gut lief?

Warum wird die Frage gestellt, wenn jemand, der sich radikalisieren ließ, durchdreht?

Warum wird die Frage nicht gestellt, wenn eine weltweite Wertegemeinschaft vor allem nach dem Profit fragt und nicht danach, dass er gerecht zugeht auf der Welt? Warum wird die Frage nicht gestellt, wenn Weltmächte in Stellvertreterkriegen irgendwelche Warlords mit Waffen und KnowHow füttern, bis diese zur IS mutieren können?

Warum wird die Frage nicht gestellt, wenn wir kaltlächelnd im SATURN das nächste und neueste Handy kaufen und uns einen Sch...ß dafür interessieren, wer und unter welchen Arbeitsbedingungen die "seltenen Erden" aus dem Boden gekratzt hat, welche Naturschäden und welche gesundheiltichen Schäden dabei zurück bleiben - und das ganz für einen Hungerlohn?

Warum wird die Fraeg nicht gestellt, wenn Erdogan kaltlächelnd die Demokratie abschafft? "Wo war da Gott?"

Und warum wird die Frage nicht gestellt, wenn eine Mehrheit so einen Typen auch noch wählt, von dem man doch wusste, dass es das letzte war, was man wirklich wählen konnte - weil es danach keinen mehr gibt, der ihn davon noch abhalten könnte (trotz seiner schönen Reden)?

Ob Gott uns einen "freien Willen" gegeben hat, weiß ich nicht.

Was ich weiß: Er hat uns Verantwortung gegeben. Für uns und für die Welt.

Und dieser Verantwortung werden wir nicht gerecht. Und deswegen werden wir auch mit den Folgen dieser Verantwortungslosigkeit leben müssen.

Eigentlich sollten wir morgen den "20. Juli" feiern. Mal sehen, ob die Feiern nun abgesetzt werden, so sehr, wie sich alle von den aktuellen Putschversuch in der Türkei distanziert haben.

Aber das ist noch eine ganz andere Frage....

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Kommentar von Pahana
19.07.2016, 00:17

dann stelle du all diese fragen - aber eine nach der anderen.

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Ich bin kein religionsbesessener Mensch, aber ich finde den Atheismus blöd. Man sollte besser das Maul halten. Es gehört zum Wesen Gottes, dass er nicht beschrieben werden kann.

Erwin Chargaff (1905-2002), österreichisch-US-amerikanischer Biochemiker und Schriftsteller



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Kommentar von Pahana
18.07.2016, 09:02

dieser Erwin hätte auch besser das maul halten sollen

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Wie ist es denn mit dir? 

 Darf Gott Einfluss haben auf dein Leben? Stehst du am Morgen auf und übergibst Gott deinen Tag, bittest ihn, dich zu führen und dich zu schützen?

Eines ist sicher: bis jetzt hat er seine Hand über DEIN Leben gehalten. Du bist noch nicht todkrank geworden, noch nicht verhungert oder verdurstet, bist nicht umgekommen in Brüssel, Paris, Nizza, der Türkei.....und da, wo du lebst, ist vermutlich noch kein Terroranschlag passiert. 

Hast du ihm schon dafür gedankt?

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Kommentar von Zicke52
18.07.2016, 13:52

@Whitekliffs: Du suggerierst hier ja eine seeehr egoististische Denkweise. Wie stellst du dir denn so ein Dankgebet vor? "Danke, lieber Gott, dass du mir eine privilegierte Situation geschenkt hast. Dass du mich, als du entschieden hast, wem's gut und wem's dreckig geht, der richtigen Gruppe zugeordnet hast."

Ist dieser Egoismus ein angeborener Charakterzug, oder eine Folge deines Glaubens?

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Kommentar von Pahana
18.07.2016, 22:02

er kann mir dankbar sein, weil ich mir über seine fehler gedanken mache. wer macht sich über meine fehler gedanken? der blusarsch

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Pahana, diese Frage wird immer und immer wieder gestellt, sogar von Geistlichen. Um es kurz zu machen - der Herrscher dieser Welt ist der Teufel! Gott hat ihm und der Menschheit genügend Zeit eingeräumt, um zu beweisen, dass sie das Regieren und Herrschen besser können als Gott - Gottes Herrschaft hatten sie ja abgelehnt!

Diese Zeit läuft ab! „Wehe der Erde und dem Meer(Menschenwelt), weil der Teufel zu euch hinabgekommen ist und große Wut hat, da er weiß, dass er nur eine kurze Frist hat“ (Offenbarung 12:12). Aus diesem Grund wird noch mehr Böses  in der Welt passieren. Interessant dazu ist der nachfolgende Link.  https://www.jw.org/de/bibel-und-praxis/fragen/weltfrieden-schwer-erreichbar/

So traurig es auch ist, in den Nachrichten immer und immer wieder von Schreckensmeldungen zu hören (und wir hören ja durchaus nicht alles aus der Welt!), so hoffnungsvoll können wir auch in die Zukunft schauen. Wegen dieser Hoffnung gehen wir Zeugen Jehovas ja von Tür zu Tür, um die Menschen diese gute Botschaft hören zu lassen! Aber nur wenige wollen hören und geben lieber Gott die Schuld an allem Unglück oder sagen gleich, dass es keinen Gott geben kann, wenn solche Dinge geschehen. Aber genau anders herum wird ein Schuh daraus. Vielleicht hörst du den Zeugen bei ihrem nächsten Besuch einmal etwas zu und stelle auch gern Fragen.

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Kommentar von jovetodimama
22.07.2016, 02:38

Abgesehen von der Werbung für die Gemeinschaft der Zeugen ein sehr guter Beitrag! (Die letzten vier Sätze stören mich ein wenig, da sie, wie ich finde, über die Antwort hinausgehen und eigentlich nichts mehr zur Frage beitragen.)

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Wir Menschen haben einen freien Willen. Das heisst, dass wir Gutes und Böses tun können. Wir sind keine Marionetten Gottes, denen er durch das ziehen der Fäden seinen Willen aufzwingt. Der Anschlag in Frankreich und auch der Putschversuch in der Türkei war von Menschen gemacht. Es ist unfassbar, was Menschen Menschen antun können. Aber wir sind lernfähig. Es ist zu wünschen, dass unsere Nachfahren unsere Fehler nicht wiederholen.

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Kommentar von Zicke52
18.07.2016, 17:03

@Miezimaus: Dass Gott den freien Willen des Menschen unter allen Umständen respektiert, ist eine dreiste Lüge.

Ja, es waren Menschen, die beschlossen haben, in Frankreich eine Zeitungsredaktion, Konzertbesucher, Feiernde auszulöschen.

Es waren aber auch Menschen, die beschlossen hatten, Hitler auszulöschen.

Nur ist im ersten Fall alles gelungen, im zweiten Fall nichts.

Als entweder respektiert Gott den Willen der potentiellen Attentäter, dann wäre und der zweite WK erspart blieben.

Oder er tut es nicht, dann wären uns alle Attentate der Weltgeschichte erspart geblieben.

Da weder das eine noch das andere der Fall ist, ersuchte ich die Gläubigen, uns die Lüge vom Respekt des freien Willens zu ersparen.

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Kommentar von Pahana
18.07.2016, 21:56

oje, miezimaus. du hast zwar einen netten und sympathischen namen, und ganz nett ist deine antwort auch. trotzdem: oje

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Gott nimmt keinen Einfluss aufs weltliche Geschehen - seine Attribute sind bekannt, jedoch steht es jedem Menschen offen, ob man diesen folgt (nächstenliebe, güte, etc.).

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Kommentar von Pahana
17.07.2016, 13:27

wenn dein leben bedroht wird, dann hast du die pflicht zu kämpfen

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Kommentar von Thelostboy342
17.07.2016, 13:28

Das ist wahr. Würde jeder Mensch diesen Werten folgen, wäre dies allerdings nicht erforderlich

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Kommentar von stonedE
17.07.2016, 13:56

Menschen machen fehler

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Kommentar von Thelostboy342
17.07.2016, 17:28

Es ist falsch Leute zu töten weil sie 'ungläubige' sind. Fakt

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gott greift niemals in seine schöpfung ein.

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Kommentar von Pahana
19.07.2016, 00:01

und der weise sieht seine fehler ein

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Wenn Gott eingreifen würde, wo bleibt dann der freie Wille. Außerdem hat Gott noch 1000000000000000000000000000000000000000000000 andere Planeten zu betreuen zB. immer ein Paar, immer zwei usw.

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Kommentar von Pahana
17.07.2016, 23:45

wir haben keinen freien willen. bevor wir etwas entscheiden, hat unser Gehirn schon längst entschieden, wie wir uns entscheiden. wissenschaftlich belegt. Und wie sollte ein Gott so viele Planeten betreuen, wenn er noch nicht einmal in der lage ist, einen einzigen gescheit zu betreuen? Daraus folgt: es gibt keinen Gott oder er nützt uns nichts

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Kommentar von laePanda
18.07.2016, 00:45

Pahana, in der Schule warste bei'm Thema Argumentation nicht der Beste oder?

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Kommentar von Zicke52
18.07.2016, 16:49

@3plus2: Wo der freie Wille bliebe? Dort, wo alle anderen "freien Willen" bleiben, die "Gott" am A.sch vorbeigehen. Hat er etwa den freien Willen Stauffenbergs respektiert? Oder den der anderen Hitlerattentäter? Nein, diese Attentate sind alle schiefgegangen.

Es gibt unzählige Beispiele, wo es Freiheitskämpfern nicht gelang, einen Diktator zu stürzen. Oder Polizisten, einem Serienmörder das Handwerk zu legen, trotz ihren Willens, das zu tun. Oder Ärzten, einem Kind das Leben zu retten, obwohl sie alles daransetzten.

Nein, wenn Gläubige behaupten, ihr Gott respektiere den Willen des Menschen, lügen sie ganz bewusst. Sie können ja nicht so dumm sein, nicht zu sehen, dass es nicht so ist.

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Mal überlegen, in der Türkei traf es ohnehin nur Ungläubige und in Frankreich hatte er besseres zu tun.

Wer sagt überhaupt, das sich Gott um solche Kleinigkeiten kümmert, oder er durch diese Ereignisse nicht sogar ein paar Sünder bestrafen wollte.

Es gibt keine Grund, warum sich Gott den naiven Vorstellungen einiger weniger entsprechend verhalten sollte.

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Kommentar von Pahana
17.07.2016, 13:31

kann es auch sein, dass Gott eine naive Vorstellung ist?

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Schließlich muss der "liebe Gott" auch mal schlafen.

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Kommentar von Pahana
17.07.2016, 13:24

seid wann schläft er denn schon? schon sehr lange, nicht wahr

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Es gibt keinen Gott! Hat ihn mal jemand gesehen oder fotografiert? Nein.

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Kommentar von AaronMose3
18.07.2016, 00:41

Ich bin kein religionsbesessener Mensch, aber ich finde den Atheismus blöd. Man sollte besser das Maul halten. Es gehört zum Wesen Gottes, dass er nicht beschrieben werden kann.
Erwin Chargaff (1905-2002), österreichisch-US-amerikanischer Biochemiker und Schriftsteller



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Kommentar von Istegaljetzt
19.07.2016, 08:59

Man sollte auch die Menschen respektieren, die nicht an Märchen glauben.

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''Siehe, des HERRN Arm ist nicht zu kurz, dass er nicht helfen könnte, und seine Ohren sind nicht hart geworden, sodass er nicht hören könnte, sondern eure Verschuldungen scheiden euch von eurem Gott, und eure Sünden verbergen sein Angesicht vor euch, dass ihr nicht gehört werdet. Denn eure Hände sind mit Blut befleckt und eure Finger mit Verschuldung; eure Lippen reden Falsches, eure Zunge spricht Bosheit''.

Jesaja 59, 1-3

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Gott hat die Erde den Menschen anvertraut

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Kommentar von Pahana
17.07.2016, 13:19

das wäre dann ein großer fehler gewesen

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Kommentar von stonedE
17.07.2016, 13:55

wir müssen selber lernen einander zu "lieben" / schätzen

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Da wo er immer ist wenn man es brauch, in den Köpfen der Gläubigen.

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Tja,es scheint wohl keinen zu geben....

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Kommentar von Pahana
17.07.2016, 13:15

es scheint nicht nur so

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